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Urlaub in Nizza Anreise aus München

Hase1303

Großer Müggelberg (115m)
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Hallo,
wir fahren am Freitag 25. August abends oder Samstag 26. August früh morgens von München nach Nizza.

Das ist für uns eine Reise in ganz unbekannte Gegend.

Jetzt stellt sich die Frage sollen wir über die die Schweiz oder über den Brenner fahren.
Beide Routen treffen sich dann in Italien.
Laut Google macht es von der Fahrzeit keine Unterschied.
Ich denke das es wegen der Maut (Schweiz Vignette oder Italien Maut) auch keinen großen Unterschied macht.

Habt ihr da Erfahrungen?
Welche Route würdet ihr nehmen?
Was sollten wir in der Schweiz noch beachten (Tempolimit ist klar).
Sind das in der Schweiz alles Autobahnen?
Irgendwelche langen Tunnel mit Sondermaut?

Zurück geht es dann mit Zwischenstopp in Mailand, dann über die gleiche Route.
Entweder Brenner oder Schweiz.

Vielen Dank für Eure Meinungen

Grüße

Christian
 

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Nimm die mittlere auch wenn die eine gute Stunde länger dauert.
Und fahr durch Landeck, dann brauchst weder die Schweizer Vignette noch das österreichische Pickerl sondern zahlst erst Maut ab kurz vor Mailand. Weiters kannst in Samnaun recht günstig tanken.
Darüber hinaus von der Landschaft ist das obere Inntal einfach nett zu fahren.
 
Ohne Zwischenstation? Am Wochenende? Viel Spaß!

Imho auf keinen Fall Brenner - egal ob über Kufstein oder Garmisch, beides mit hohem Verkehrsaufkommen. Die ausgegraute mittlere Route würde ich auch vergessen - zwar landschaftlich wohl die schönste, aber von Garmisch bis kur vor Mailand nur Landstraße. Edit: Bei nächtlicher Fahrt (Start Freitag Abend) hast Du auch nichts von der Landschaft

München - Lindau - San Bernardino - Lugano geht meistens einigermaßen entspannt. Allerdings ist die San Bernardino-Strecke ein ganzes Stück nur 2- bis 3-spurig, aber überwiegend angenehm zu fahren.

Wenn man als Startzeit Samstag 26.08., 07:00 eingibt, kommen etwas andere Zeiten raus (ähnlich bei 25.08., 17:00 Uhr):
 

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Bin vor ein paar Wochen die Strecke MUC Ivrea über den San Bernadino gefahren. Ab kurz nach Chur ewiger Stau! Die Strecke vereengt sich auf eine Spur. Wenn du diese Strecke fahren möchtest, würde ich empfehlen so zu fahren, dass du möglichst früh Chur passierst.

Eine konkrete Uhrzeit kann ich nicht nennen, würde selbst aber so planen, dass ich Chur allerspätestens um ca. 7:30Uhr passiert habe.
 
San Bernardino Ende August ist nicht so problematisch: Die Schulferien sind oder gehen zu Ende, dh der Verkehr läuft eher in Gegenrichtung. Natürlich kann es mal stockenden Verkehr geben, aber da kann ein lahmer LKW oder Wohnwagen schon reichen. Ich würde mir da viel mehr über den Rückweg Gedanken machen...
 
Guten Morgen und vielen Dank für Eure Hilfe.

Der San Bernadino ist doch ein Mautfreier Tunnel, warum ist das so problemtisch?
Oder sollen wir da oben drüber fahren?

Aber generell ist der Weg durch die Schweiz auf einer Autobahn?

Wenn ich in Österreich in Hohenems von der Autobahn runter fahre benötige ich dann ja keine Vignette.
Macht das Sinn oder ist das ein großer Umweg?

Grüße

Christian
 
Ja, in Hohenems weg = keine österreichische Maut.
Danach brauchst Du aber die Schweizer Vignette. Die ganze Schweizer Strecke ist Autobahn oder Autostrasse. Zwischen Reichenau und Bellinzona streckenweise halt nur eine Spur pro Fahrtrichtung. Der Pass lohnt sich nicht und ist mühsam (ganz im Gegensatz zum Gotthard, wo ich nie verstehen werde, wieso sich die Leute zwei Stunden in den Stau stellen, während es über den Pass immer flüssig geht). Tunnel ist mautfrei.
Problematisch ist diese Strecke eher selten (ein paar Ferienbeginn-Samstage), langsame LKWs und so ja, aber kein stundenlanger Stau wie am Gotthard. Und wie bereits gesagt wurde, sowieso nicht mehr an diesem Datum Richtung Süden.
 
Auch meine Erfahrung: hatte am San Bernardino weder im Sommer noch im Winter jemals Probleme mit Stau. Würde die Strecke jedem so empfehlen bzw. wenn man etwas sehen will eine Strecke San Bernardino-Mailand-Turin-Cuneo-Col du Tende und zurück Aix-en-Provence-Sisteron-Grenoble-Genf-Bern-Zürich.
Schweiz-Vignette ist ja äußerst günstig und so fährt man weniger auf der Autobahn in IT und FR und spart so massig Geld.
Mit an einem Stück fahren seh ich das jetzt auch nicht so tragisch, bin zurück La Ciotat-Weiden als einziger Fahrer durchgefahren mit 2 Tank-/Klostopps.
 
Oberpfoiz42 schrieb:
eine Strecke San Bernardino-Mailand-Turin-Cuneo-Col du Tende und zurück Aix-en-Provence-Sisteron-Grenoble-Genf-Bern-Zürich.
Der Tenda-Tunnel ist gesperrt! Die von Google Maps aufgezeigte Umfahrung geht über irgendwelche wilde Schotterpisten.
 
Wir sind im Sommer gut 20 Jahre oft von München nach Nizza gefahren. Es kommt halt auf den Tag und die Tageszeit an. Über den Brenner wirst du von Sterzing bis Verona stehen. Du hast dort in der Strecke die alte Straße am Gardasee ausgewählt. Auf der Brennerautobahn bleiben ist mittlerweile oft schneller. Bei der Mailänder Autobahn (Mailand Venedig) die Ohren anlegen und Abstand halten. Viele kennen dort keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Bis nach Genua geht‘s dann relativ ruhig zu. Ist aber recht langweilig bis auf das letzte Stück zur Küste runter. Unten an der Küste wird es auch wieder Stau geben, wenn die Turiner Autobahn rein kommt; sowie an der Grenze nach Frankreich.
Über die Schweiz: das zieht sich. Um Mailand rum ist es oft sehr zäh.
 
Kris Option:
Ganz normal Bernadino Route, dann aber ab Bellinzona zum Lago Maggiore runter von der Autobahn:
Etwas die Seestrasse "geniessen" und Mittagspause wo es schön ist. Ab etwa halber Seelänge in Gravellona Toce (=Tal zum Smplon) dann auf die A26, flowig bis zum Meer.

Vorteile:
* Der Abschnitt der Chiasso - Mailand - Tortona wird umfahren. IdR ist dort viel Verkehr. Die Fahrerei ist auch wg. der Art der Autobahn (alt, dicht besiedelte Gegend) etwas stressig und jedenfalls wenig lohnend,
* Die A26 ist recht neu (70er/80er/90er), gut trassiert, angenehm, wesentlich weniger Verkehr, viel Dreispurig.
* Lago Maggiore
* Viele Möglichkeiten zum Einkehren / kurz im See schwimmen / Pause machen

Nachteile:
* Belinzona - Cadenazzo (ohne Kommentar)
* Seestrasse & Ortsdurchfahrten: Kann je nach Verkehr Hübsch oder Horror sein...
* Zeitlich etwas länger als die All-Autobahn Variante über Mailand. Streckenmäßig etwa gleich.


Macht nur Sinn, falls ihr ein Stück "Slow-Travel" einbauen wollt, ich mache das recht gerne...


Die A10 im Abschnitt Genua - Savona sollte eher zu Tagesrandzeiten gefahren werden. Auf jeden Fall Google Maps Traffic Layer konsultieren vor dem Verlassen der A26 in Voltri. Denn Stau ist dort wirklich Stau.

Auf Autobahnen sind viele Abschnitte mittlerweile mit "Tutor" überwacht (Sektorale Geschwindigeitsüberwachung), dort fließt der Verkehrt meist wie magisch auf einmal wesentlich angenehmer. Pitfall: Bei Nässe gelten 110km/h statt 130km/h, Tutor weiß das. Auf A10 einige Blitzer unmittelbar nach Tunnelende (weil TomTom vor diesen nicht warnen kann....), die scheinen tatsächlich oft zu funktionieren.

Argumentation: Konnte die Strecke Innsbruck-Nizza zig mal fahren in allen Varianten, da hier und dort wohnend eine Zeit lang ....


Ansonsten: Bonne route :-)
 
Ähnlich wie Kris noch eine Alternative zum Gewimmel rund um Mailand: Durch San Bernardino, auf der Autobahn bis Mendrisio, dann auf der Landstrasse bis Malnate, dann über A80 und A8 zur A26. Ab da Diretissima nach Nizza.
 
gfm49 schrieb:
Oberpfoiz42 schrieb:
eine Strecke San Bernardino-Mailand-Turin-Cuneo-Col du Tende und zurück Aix-en-Provence-Sisteron-Grenoble-Genf-Bern-Zürich.
Der Tenda-Tunnel ist gesperrt! Die von Google Maps aufgezeigte Umfahrung geht über irgendwelche wilde Schotterpisten.

Danke, das hatte ich gar nicht am Schirm. Wiedereröffnung geplant Mai 2024 nach derzeitigem Stand (Grund war Murenabgang im Oktober 2020). Die Umleitung über die alte Passstrasse ist nur für Einheimische zeitlich stark begrenzt offen (2 15min-Slots je Richtung jeweils früh und abends). LGKS ist somit derzeit von Limone und Roya-Tal auch nicht zugänglich, mit Krad und PKW wegen Einheimischen-Regel, für Fahrräder und Fussgänger Passage generell verboten.
 
Ich fahre ein, zwei Mal im Jahr an die Côte d'Azur. Wenn es um das zuverlässig entspannteste Reisen geht und eine sichere Nachtfahrt wirklich eine Option ist, würde ich auf jeden Fall bereits am späteren Freitag Abend abfahren. Die Nadelöhre und Staumagneten sind dann bis zur Unkenntlichkeit entschärft. Samstag könnt Ihr auf allen Routen Riesenglück haben oder aber in einem fortlaufenden Verkehrsinfarkt stecken bleiben. Das fiese ist, dass es an den kritischen Stellen keine sinnvollen Umfahrungsmöglichkeiten gibt.

Etwas am Thema (bzw. der Ausgansroute und -richtung) vorbei, aber zu schön um nicht erwähnt zu werden ist die die Fahrt via N 85, die Route Napoleon, die von Grasse über gut 300km recht spektakulärer Straßen durch die schönsten Meeralpen nach Grenoble führt, schroff, ursprünglich, wundervolle Panoramen und ein schlagartiger Gegensatz zu der völlig überspielten Côte. Sind aber sechs Stunden netto, ist also eher eine Tagesetappe auf einem Genusstrip.

https://de.wikipedia.org/wiki/Route_Napoléon

w.

ps: Zwischen der Grenze und dem Westen Nizzas ist die Autobahn gespickt mit Blitzern, in den Tunneln und auf den langen Gefällstrecken. Es gilt meist 90km/h. Ab real 97km/h bekommt man mit einigen Wochen Verzug Behördenpost. Wenn sich die Tarife nicht geändert haben geht es außerorts sofort mit €45 los; verdoppelt sich wenn man nach ein oder zwei (?) Monaten nicht bezahlt hat, verdoppelt sich abermals wenn nach sechs Monaten nicht bezahlt wurde. Dabei speilt es keine Rolle, ob man sieben oder dreißig km/h übertreten hat.
 
Oh ja mit den Blitzern dort habe ich auch schon mal Bekanntschaft gemacht.
Das sind (teilweise) Blitzer die man nicht sieht und bei denen man nicht mal merkt, dass man geblitzt wurde bis der Brief dann einige Zeit später mit den Ticket im Briefkasten liegt.
Dafür kann man dann die Strafe problemlos im Internet mit KK bezahlen... Immerhin etwas :wink:.
 
Blitzer: Das alter "Laissez-faire", das auch zum wertvollen französischen Lebensstil geradezu ikonisch beitrug, ist leider in den letzten 15 Jahren in weitgehend verloren gegangen. Als ehemaliger PACAist (Provences-Alpes-Côte d'Azur) weine ich dem schon einige geistige Tränen nach. Dieses ständige Ausloten von machbar und nicht machbar, von Flegelhaft oder Tugendhaft, hat (mir) damals schon zu einem genußvollerem Dasein beigetragen.

Heute stehen in Nizza-Zentrum 3200 zentral vernetzte Videokameras (nach dem Nizza Attentat), zig Blitzer garnieren die Straßen (auch diese mobilen Anhängerpanzer aus deutscher Produktion), Knöllchen müssen bezahlt werden. Es herrscht allgemein eine Sicherheitsparonia, die quasi alles einschließt - vom Straßenverkehr allgemein, bis zum Klippenspringen an den Felsen beim Hafen. Gesetze wurden verschärft, und diese werden heute auch effizient durchgesetzt. Situationselastischen Alternativen sind nicht mehr.

Ehemals konnte man Knöllchen einfach wegwerfen, quasi überall parken, schnell fahren, wie man meinte ... hatte alles gute und schlechte Seiten. Aber, all dies "Laissez-faire" gehörte zum Zement, der in gewisser Weise die Gesellschaft zusammenhielt, lange vor den Gilets Jaunes...

In IT nicht viel anders...
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Selten so einen Schwachsinn gelesen.

Selten die Ironie in den Beiträgen von Kris erkannt 🤷‍♂️?
 
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