• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

US-Wahl

Wie klar es war, dass du auf den Rest nicht eingehst. War gestern Nacht ein Kommentar auf CNN, ich hatte den Timer aktiviert und wollte schlafen, habe nur noch zur Hälfte gelauscht. Aber dadurch dass du auf den Rest nicht eingehst, zeigt es ja, dass eine gewisse Einsicht vorhanden ist, freut mich. Man sollte eben nicht nur das Glauben, was einem dir Medien auftischen, sondern auch mal ein bisschen über den Tellerrand hinaus schauen. Das gilt eben nicht nur für Amerikaner, sondern auch für uns Deutsche.
 
McMaf schrieb:
Und ob die Schuldenbremse vernünftig ist oder nicht, ist doch überhaupt nicht der Punkt. Sie wird von den meisten Deutschen befürwortet.
Doch, genau das ist der Punkt.

Man könnte natürlich auf das Niveau des von Che zitierten Unbekannten absinken und sagen "Ob Hitlers Politik vernünftig war oder nicht, ist nicht der Punkt, sie wurde von den meisten Deutschen befürwortet."

Auch die Todesstrafe für Kinderschänder wird von den meisten Deutschen befürwortet - soll sie deshalb eingeführt werden?
Es muss doch Aufgabe der Politik sein, vernünftige Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie unbequem und deshalb nicht mehrheitsfähig sind. Der letzte Kanzler, der das gewagt hat, war Gehard Schröder mit der Agenda 2010 ...

Wer sich Sachverstand zukommen lassen will:
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/finanzkrise-fuehrende-oekonomen-verteufeln-schuldenbremse/3110946.html
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,601032,00.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/wirtschaftsweiser-bofinger-die-schuldenbremse-treibt-die-sparer-ins-ausland-a-606536.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/kommentar-wieso-die-schuldenbremse-wahnsinn-ist-a-606389.html
 
Auf mein Niveau Absinken? Das ist ein Zitat eines Us-Amis, das ich selbst kritisiere. Wenn man die amerikanischen Medien und den amerikanischen Umgang mit dem 3. Reich versteht, kann man das Zitat aber durchaus verstehen und einen gewissen Wahrheitsgehalt herauslesen.
"Niveau Absinken", anstatt beleidigend zu werden solltest du Vllt mal auf meinen Post eingehen, der von mir verfasst wurde und nicht ein Zitat mir in den Mund legen und beleidigend zu werden. Deine Art und Weise, wie du in diesem Forum schreibst und einem Worte in den Mund legst, nur um dass deine Meinung "recht" bekommt ist einfach unverschämt!
 
chianti schrieb:
McMaf schrieb:
Und ob die Schuldenbremse vernünftig ist oder nicht, ist doch überhaupt nicht der Punkt. Sie wird von den meisten Deutschen befürwortet.
Doch, genau das ist der Punkt.

Man könnte natürlich auf das Niveau des von Che zitierten Unbekannten absinken und sagen "Ob Hitlers Politik vernünftig war oder nicht, ist nicht der Punkt, sie wurde von den meisten Deutschen befürwortet."

Auch die Todesstrafe für Kinderschänder wird von den meisten Deutschen befürwortet - soll sie deshalb eingeführt werden?

Sorry, nein das ist eben nicht der Punkt. Weil ich dieses Beispiel nicht vorgebracht habe um die Sinnhaftigkeit der Schuldenbremse zu diskutieren, sondern um auf die Widersprüche in der "deutschen" Sichtweise hinzuweisen. ... was wiederum Bezug nimmt auf deine Behauptung, dass deutsche generell nicht so "ideologisch verblendet" seien. Das müsste in meinen Beiträgen aber eigentlich deutlich geworden sein. Aber du willst dich scheinbar nicht mit diesem Argument befassen.
 
Die Widersprüchlichkeit der deutschen Betrachtung zeigt sich doch schon bei der Tatsache, dass viele Deutsche (es wird ja immer eas von 90% gemunkelt) sich Obama und seine Politik wünschen, im eigenen Land aber konservativ wählen ... und bei Reichensteuer o.ä. bei uns aufschreien.
Obama würde meines Erachtens in D aus politischen (sondern wenn überhaubt, dann aus charismatischen) Gründen gewählt werden, weil er für seine Ziele hier keine Basis finden würde.

Just my 2 Cents.
 
McMaf schrieb:
Sorry, nein das ist eben nicht der Punkt. Weil ich dieses Beispiel nicht vorgebracht habe um die Sinnhaftigkeit der Schuldenbremse zu diskutieren, sondern um auf die Widersprüche in der "deutschen" Sichtweise hinzuweisen. ... was wiederum Bezug nimmt auf deine Behauptung, dass deutsche generell nicht so "ideologisch verblendet" seien. Das müsste in meinen Beiträgen aber eigentlich deutlich geworden sein. Aber du willst dich scheinbar nicht mit diesem Argument befassen.
Das ist, leider, seine Art zu diskutieren. War bei mir ja genau das gleiche, gar beleidigend werdend und komplett an dem Sinn meines Posts vorbei geredet. Wer keine Argumente hat,...

@skilinde: Vollkommen richtig, das kann man, egal aus welchem politischen Lager man kommt, genau so stehen lassen. Was in DE erst recht nicht passieren würde, wäre eine Wiederwahl, wobei ich denke, dass er noch nicht einmal eine einzige Legislaturperiode antreten dürfte.
 
skilinde schrieb:
Die Widersprüchlichkeit der deutschen Betrachtung zeigt sich doch schon bei der Tatsache, dass viele Deutsche (es wird ja immer eas von 90% gemunkelt) sich Obama und seine Politik wünschen, im eigenen Land aber konservativ wählen ... und bei Reichensteuer o.ä. bei uns aufschreien.
Obama würde meines Erachtens in D aus politischen (sondern wenn überhaubt, dann aus charismatischen) Gründen gewählt werden, weil er für seine Ziele hier keine Basis finden würde.

Just my 2 Cents.
Was mir immer Schwierigkeiten bereitet ist die Gleichsetzung
Konservativ in D (CDU/CSU) = Konservativ in USA (Republikaner)
Liberal in D (SPD) = Liberal in USA (Demokraten)

Das kann nicht funktionieren, erstmal weil wir ein funktionierendes Mehr-Parteien-System haben. Zweitens sind die Ansichten die von den Republikanern vertreten werden selbst für große Teile der deutschen konservativen (und wirtschaftsliberalen) so nicht tragbar. Selbst in der CSU im hintersten Bayern werden sich wenige finden, die so erzkonservativ sind wie Republikaner im Bible Belt. Obamas Politik hat doch nichts mit Sozialromantik zu tun.
 
Die Republikaner könnten die USA ruinieren - als Quittung für die Niederlage Romneys:
... die Republikanische Partei ... ist in der Hand von Extremisten. Die werden sich nicht selbst für die verlorene Wahlschlappe verantwortlich machen, sondern Romneys taktische Fehler. ... Was nach Romneys Abtritt von der politischen Bühne von der Republikanischen Partei übrig bleibt, ist ein weitgehend unreformierter Rumpf. Ich würde nicht ausschließen, dass die aus einem rein politischen Kalkül das Land über die Klippe springen lassen. Für eine Rezession wird man immer die Regierung verantwortlich machen, nicht die Opposition.
 
molotov schrieb:
skilinde schrieb:
Die Widersprüchlichkeit der deutschen Betrachtung zeigt sich doch schon bei der Tatsache, dass viele Deutsche (es wird ja immer eas von 90% gemunkelt) sich Obama und seine Politik wünschen, im eigenen Land aber konservativ wählen ... und bei Reichensteuer o.ä. bei uns aufschreien.
Obama würde meines Erachtens in D aus politischen (sondern wenn überhaubt, dann aus charismatischen) Gründen gewählt werden, weil er für seine Ziele hier keine Basis finden würde.

Just my 2 Cents.
Was mir immer Schwierigkeiten bereitet ist die Gleichsetzung
Konservativ in D (CDU/CSU) = Konservativ in USA (Republikaner)
Liberal in D (SPD) = Liberal in USA (Demokraten)

Das kann nicht funktionieren, erstmal weil wir ein funktionierendes Mehr-Parteien-System haben. Zweitens sind die Ansichten die von den Republikanern vertreten werden selbst für große Teile der deutschen konservativen (und wirtschaftsliberalen) so nicht tragbar. Selbst in der CSU im hintersten Bayern werden sich wenige finden, die so erzkonservativ sind wie Republikaner im Bible Belt. Obamas Politik hat doch nichts mit Sozialromantik zu tun.

Ob wir ein wirklich funktionierenes Mehrparteiensystem haben, lasse ich mal dahin gestellt, auch bei uns gibt es Punkte, die man äußerst kritisch betrachten sollte.

Aber zu deinem Punkt:
Hab ich irgendwo die Gleichungen die Du zeigst aufgemacht? Nein. Zumal ich die SPD in D -anscheinend im Gegensatz zu Dir- für nur eingeschränkt liberal und etwas stärker sozialliberal halte (die FDP habe ich aus meinem politischen Gedankengut völlig entfernt).

@Amiland:
Grundsätzlich zeigen allerdings viele Elemente der Obamaschen Politik sozialdemokratische bis sozialliberale Ansätze. Andere (wenn auch weniger) sind dagegen für mich ein sehr konservativer politischer Witz. Ich gebe Dir völlig Recht, dass das nichts mit Sozialromantik zu tun hat, was der da betreibt, da geht es letztendlich auch nur um Macht.

Gerade die halbschwandere Kombi (sozial, konservativ) würde ihn m.E. in D für viele unwählbar machen (Charisma ausgenommen), darum verstehe ich nicht, warum in D Obama so "vergöttert" wird.
Ich bin mir sicher, dass von den 90% die Obama in D bevorzugen, eigentlich ein großer Teil eher politisch mit den (gemäßigten) republikanischen Thesen eines Romney übereinstimmt.

Das konservativ in den USA z.T. merklich konservativer als in D ist stimmt in deiner Darstellung. In D würde wir mache US-Ultrakonservative eindeutig dem rechten Rand zuordnen. Aber auch in D kannst Du konservativ nicht zwingend = Union setzten. Hier in BaWü sind die Grünen schon ziemlich wertkonservativ, das hätte ich mir aus meiner alten Heimat in HH und NRW nie trämen lassen... nur deshalb haben die Baden-Württemberger es zu den eigentlich gar nicht wirklich überraschenden Siegen von Kretschmann und Kuhn kommen lassen. Da ändert sich an der grundlegen Politikphilosophie nicht wirklich viel.
 
skilinde schrieb:
Ich bin mir sicher, dass von den 90% die Obama in D bevorzugen, eigentlich ein großer Teil eher politisch mit den (gemäßigten) republikanischen Thesen eines Romney übereinstimmt.
Welche gemäßigten republikanischen Thesen meinst du?
 
chianti schrieb:
skilinde schrieb:
Ich bin mir sicher, dass von den 90% die Obama in D bevorzugen, eigentlich ein großer Teil eher politisch mit den (gemäßigten) republikanischen Thesen eines Romney übereinstimmt.
Welche gemäßigten republikanischen Thesen meinst du?

Wo sind hier http://www.mittromney.com/jobs wirklich radikal konservative Ansätze? Ich sehe keine. Einen schlanken Staat mit weniger Bürokratie habe wir hier ja um ein vielfaches nötiger als die Amerikaner, da sind die uns echt voraus.

Bitte beachte: Es ist mir klar, das Romney (genau wie Obama und nächstes wie Jahr vermutlich auch Angie und Peer) keine wirklichen Maßnahmen daheinterstellt, sondern nur Absichten in den Raum stellt. Der Hauptteil der Arbeit ist ja leider zur Wahl immer noch offen und wie wir in D in den letzten Jahren gesehen haben, hat man ja auch nach Koalitionsverträgen noch keine Ahnung, was das Ganze soll und wie man es erreichen will :D :D :D .
 
Das grösste Hemmnis in der amerikanischen Politik sehe ich in der Blockade im Kongress. Die eine Seite hat die Mehrheit im Repräsentantenhaus (Republikaner), die andere im Senat (Demokraten). Das war Obamas Hauptproblem in der ersten Amtszeit und wird es auch in der zweiten sein. Darum auch sein Aufruf zur Zusammenarbeit in seiner Rede. In der Tat finde ich es bedenklich, wenn eine Seite sich gegen etwas sperrt einzig aus dem Grund weil es aus dem gegnerischen Lager kommt. Aber klar, es ist einfach Blockadepolitik zu betreiben und danach dem Präsidenten vorzuwerfen, er erreiche nichts!
 
GMD schrieb:
Das grösste Hemmnis in der amerikanischen Politik sehe ich in der Blockade im Kongress. Die eine Seite hat die Mehrheit im Repräsentantenhaus (Republikaner), die andere im Senat (Demokraten). Das war Obamas Hauptproblem in der ersten Amtszeit und wird es auch in der zweiten sein. Darum auch sein Aufruf zur Zusammenarbeit in seiner Rede. In der Tat finde ich es bedenklich, wenn eine Seite sich gegen etwas sperrt einzig aus dem Grund weil es aus dem gegnerischen Lager kommt. Aber klar, es ist einfach Blockadepolitik zu betreiben und danach dem Präsidenten vorzuwerfen, er erreiche nichts!
Richtig, das war ein großes Problem, allerdings ging das von Obama selbst aus. Das werfen ihm doch sogar Vertaute vor, dass er in einer solchen Zeit nicht die Chance genutzt hat, mit den Republikanern zusammen zu arbeiten, sondern er durch Alleingänge versuchte, sein eigenes Image zu verbessern.
Ich denke in einer solchen Krise sollten alle Parteien das gleiche Ziel verfolgen und dass da plötzlich auch politische Gegner zu Verbündeten werden können und das hervorragend klappt, hat man in DE denke ich gesehen.
 
Che schrieb:
Ich denke in einer solchen Krise sollten alle Parteien das gleiche Ziel verfolgen und dass da plötzlich auch politische Gegner zu Verbündeten werden können und das hervorragend klappt, hat man in DE denke ich gesehen.
Das wird die Republikaner nicht interessieren.

Zusammenarbeit wäre wünschenswert, aber ich fürchte, die Extremisten der Tea Party werden das Land an die Wand fahren: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=4869680#p4869680
 
Wo wir wieder bei deiner einseitigen Betrachtungsweise wären. Interessant, dass du es noch immer nicht geschafft hast, auf meinen Post einzugehen, in dem ich an den Schluss das Zitat gesetzt habe. Stattdessen ignorierst du, dass zu Beginn seiner Amtszeit Obama die Mehrheit im Kongreß hatte und schiebst alles auf die bösen Republikaner. Genau diese einseitige Betrachtungsweise hast du den US-Bürgern vorgeworfen. Wer im Glashaus sitzt...
Ich empfinde diese einseitige Betrachtungsweise als ziemlich arrogant. Man redet alles an Romney schlecht, Obama lobt man in den Himmel. Alle die anderer Meinung sind, sind deiner Meinung nach "ideologisch verblendet". Wenn ich, offensichtlich, eine derartige einseitige Sicht auf die Dinge hätte, an einer Seite alles positiv heiße, an der anderen alles schlecht, würde ich mir Gedanken machen, ob nicht ich derjenige bin, der "ideologisch verblendet" ist.
 
Zurück
Oben