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Verwall-Tour 30.7 - 4.8

Verwall-Runde - vom Arlbergpass nach Pettneu

Vom 30. Juli bis zum 4. August machten wir eine 5-tages-Tour durch die Verwallgruppe.
Kaltenberghütte - Konstanzer Hütte - Darmstätter Hütte - Niederelbe-Hütte - Edmund - Graf - Hütte


Ich mache den Bericht abschnittsweise, das heißt erst einmal nur den Donnerstag.

Donnerstag, 30.Juli

Arlbergpass - Albona - Kaltenberghütte

Wetter: Nebel, Nieselregen
Temperatur: 5°C - 10°C
Wind: leicht


Unser Startpunkt, der Arlbergpass



Plötzlich tauchte vor uns aus dem Nebel die Albonabahn (Doppelsesselbahn) auf.



An der Kaltenberghütte





Später lichtete sich der Nebel doch noch etwas, Blick in das Klostertal.



Fortsetzung folgt!
 
Das ist von Hütte zu Hütte unterschiedlich, aber da diese hier an einer großen Runde liegen ist es schon empfehlenswert. Zumindest an der Darmstädter Hütte hatte ich das Gefühl, dass sie sehr gut ausgebucht war. Wenn man aber ganz spontan auftaucht, die Hütte voll ist und der Abstieg ins Tal nicht mehr zu schaffen ist, gibt es auch noch ein Notlager, das z.B. aus Matratzen auf dem Boden des Lagers besteht.
 
Auf dem Hohen Riffler war ich 2011, ebenfalls über die Edmund Graf Hütte.Sind damals mit dem Fahrrad das Malfontal von Pettneu aus hochgefahren bis zur Talstation der MSB.Ersparte uns im zurück sicher gut 1,5 - 2 Stunden Fußhatsch durchs Tal.

Der Pettneuer Ferner schmilzt auch zusehends, ich kann mich erinnern, dass die Schneewand und die Vergletscherung im Bereich des Jochs 2011 noch größer war.Eventuell finde ich noch ein Bild.

Auf der Kaltenberghütte war ich ebenfalls vor kurzem, der Blick von da aus ins Klostertal ist besonders zum Sonnenuntergang Hammer.Auch der See oberhalb der Hütte ist ganz cool, da er ziemlich warm ist haben wir auch drin gebadet.Der Aufstieg von der Alpe Rauz aus über Albona ist aber ein ziemlicher Hatsch, besonders wenn es heiß ist.Zum Glück kommen oben soviele Bäche :)

Bezüglich Hütten reservieren:
Dass würde ich immer machen, wir wollten eigentlich zur Stuttgarter Hütte.Dort hatten sie aber keinen Platz mehr, im Kaltenberghaus kamen wir auch nur im Winterraum unter.
Allgemein ist auf den Hütten besonders wenn sie auf solchen Mehrtagesrunden liegen fast immer voll.

Besonders krasses Beispiel dürfte hier die Lechquellenrunde sein, die Hütten auf dem Weg sind im Normalfall immer voll ausgelastet.Auf der Göppinger Hütte haben Leute teilweise in Zelten vor der Hütte und als Notlager im Nebenzimmer genächtigt.
 
Bei uns waren die Hütten auch immer recht voll. Das war aber auch die "Hauptsaison" und überall Schulferien. Ich denke wenn man schon Anfang Juli oder erst Ende August geht, ist auf den Hütte weit weniger los. Natürlich ist da vielleicht noch mehr Schnee oder im September schon wieder recht kalt. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, würde ich auf jeden Fall reservieren. Dann muss man aber auch vorher das Geld für die Übernachtung überweisen, somit sichern sich die Hütten ab.
 
Auch von mir: danke für den schönen Bericht, der Aufstieg auf den Riffler war IMO der krönende Abschluss der Tour. Wirklich schöner und aussichtsreicher Berg, für den würde ich u. U. sogar ne Hüttennächtigung in Kauf nehmen :wink: .
 
Ist eine Hüttennächtigung so schlimm? Die Aussicht ist dort wirklich genial. In alle Richtungen, bis auf der eigentliche Gipfel, wo man Kletterausrüstung braucht, der ist im Weg.
 
Nun bin ich auch fertig mit dem Lesen des Berichts, das geht mit mobilem Datennetz nicht sonderlich gut ;)

Jetzt wo ich die Bilder vom hohen Riffler gesehen habe, ärgere ich mich, dass ich den letztes Jahr nicht mitgenommen hab.

Zur Rendlbahn: Die schläft nicht den Sommer durch, immer mittwochs und donnerstags wird sie geweckt :D
 
Danke für die Info zur Rendlbahn.
Der Hohe Riffler war echt lohnenswert. Es war aber auch sehr viel los, denn viele fanden ihn so toll.
 
@Miki:
die meisten Hütten haben auch Zimmer, nicht nur Lager, die man auch (früh genug) reservieren kann.
Damit hat man wenigsten einen Rest an Privatsphäre, wobei die Qualität der Zimmer von Hütte zu Hütte sehr variiert, und damit ist man auch im Zimmer nicht immer vor Hüttenschnarchern geschützt! Bei der EdmutGrafHütte weiß ich es leider nicht!
wegen dem Hohen Riffler:
Wenn man rauf will ohne ne länger Tour zu machen, hab ich hier ne nette Variante, die ich mit meinen Eltern vor 3 Jahren gemacht hab.
1. Tag: Aufstieg zur Hütte (wir ließen uns zur Vorderen Malfonalpe bringen), Essen auf der Hütte, rauf auf den Gipfel (bei uns schon Sonnenuntergang) und zurück zur Hütte!
2. Tag: Über die Schmalzgrubenscharte zur Bergstation der Sesselbahn Ablitt und mit den Bahnen ins Tal
Ist ne schöne Variante da Aufstieg nicht gleich Abstieg ist und man daher mehr sieht, aber auch schonender, da man nur wenig absteigen muß!
Fotos gibts hierhttp://kokaraupe.spdns.org/index.php/Fotos-2012/Hoher-Riffler-3168m/IMG_0635
Vorsicht der ober Lift fuhr nicht täglich und nur bis 12:00!
lg
 
zur Info:
Dein Bild "Zoom in die Silvretta" zeigt nicht nur das Fluchthorn in der Silvretta, darunter das Fimbatals, das vom Ischgler Skigebiet abzweigt (wenn Du etwas weiter nach links geschwenkt hättest, wäre vielleicht sogar die neue PB auf den Piz Val Gronda drauf), sondern markant dahinter die Berninagruppe bei St. Moritz mit Piz Palü und Piz Bernina.
p1030779guskf.jpg


Dein Bild "Valluga von der anderen Seite" zeigt einige Stützen der 3KSB Schindlergrat (da die letzten Meter oben auf einem Grat verlaufen, kannst Du von der Position aus nicht die Bergstation der Schindlergratbahn sehen)
p1030834idk4u.jpg
 
Danke für die Infos, ich glaube, die Valluga sieht man nämlich gar nicht vom Arlbergpass.
 
@L&S: danke für die Tipps, ich glaube gerade für den Riffler würde ich eine Hüttennächtigung in Kauf nehmen (z. B. am ersten - oder letzten - Tag einer Woche Urlaub im Paznaun). Wobei: Zimmer + Duschraum sind schon das Minimum. Mit der frühzeitigen Reservierung ist es so eine Sache, wir entscheiden uns für die sommerlichen Wanderurlaube immer sehr kurzfristig, ich kann ja nicht ein paar Monate im Voraus wissen wie das Wetter z. B. am 11. und 12. August 2016 sein wird :wink: .
Vorsicht der ober Lift fuhr nicht täglich und nur bis 12:00!
Vergangenes Jahr - und heuer ebenfalls - war die 4KSB Alblitt nur sonntags von 9 bis 12 Uhr in Betrieb, das finde ich etwas schwach.
 
Toller Bericht - schön diese mir so bekannten Berge auch mal im Sommer zu sehen.
Kleine Anmerkung, keine Kritik. Die Krachenspitze heißt eigentlich Krachelspitze. Man fährt nämlich auch ins Kracherl ab (mit Ski)

b6afcd5b6842911f335bff3e782bf24a.jpg
 
Danke für die Aufklärung. Ich meine, in irgendeiner Karte hätte ich auch Krachenspitze, in anderen Krachelspitze gelesen. Dann habe ich mich wohl leider für das Falsche entschieden.
Dein Bild vom Kaltenberg im Winter sieht auch nicht schlecht aus.
 
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