stephezapo schrieb:
Wie sieht es eigentlich mit der Haltbarkeit von Sitzbelägen fix gekuppelter Sesselbahnen aus? Ich frage mich, warum diese in den Sommermonaten nicht abmontiert werden (dh. nur die "Skelette" bleiben auf dem Seil) oder in einen Wetterschutz gewickelt werden. Manche kann man ja nicht einmal hoch/runterklappen. Sind die Beläge derart stabil, oder ist es sogar billiger sie öfters auszutauschen als abzumontieren/zuzudecken?
Also wenn ich mir die Lifte in Winterberg so anschaue, wo einige Bahnen entweder fix geklemmt sind oder nur einen Minimalschutz in den Stationen bieten, scheint es gerade bei solchen "Sprunginvestitionen" eher günstiger zu sein, die Bezüge alle 10 Jahre auszutauschen, als von Beginn an eine gute Unterstellmöglichkeit zu schaffen.
Beispiele dafür sind z. B. die 6KSB Quickjet (2005, bekam vor ein paar Jahren neue Sitzflächen) oder die 4SB Kleine Büre (2011), da hat man zur letzten Saison viele Sitzbezüge ausgetauscht, einige sind auch noch original und man sieht, dass das Leder Risse bekommt und man den darunterliegenden Schaumstoff sehen kann.
Bei anderen Anlagen gibt es hingegen Vorkehrungen gegen die Verwitterung, z. B. werden die Sessel an der 4SB Osthang (2013) in
Neuastenberg abmontiert und im Untergeschoss der Bergstation "garagiert". Trotzdem hatte ich bei einigen Sesseln diesen Winter schon den Eindruck, dass dort das Polster verschoben ist und sich eine Art Sitzmulde gebildet hat.
Die 6KSB Ritzhagen (2013) hat nur eine Stationsgaragierung, aber dort wird um jeden Sessel eine Plane gewickelt, sodass diese im Sommer auch vor Regen, Sonne und Vogelkot geschützt sind. So eigentlich relativ einfach und kostengünstig. Ich weiß aber nicht, ob das auch bei einer fixen Anlage auf der Strecke funktionieren würde.
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