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Vorsicht vor den Dolomiten!

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Ski to the Max
Zahlreiche Felsstürze in den Dolomiten
Sechs Felsstürze hat es heuer schon in den Dolomiten gegeben. Dass die Berge bröckeln, ist vor allem auf die Wetterextreme im letzten Jahr zurückzuführen. Die Angst unter den Kletterern steigt.


Steinlawine beim Grödnerjoch
Erst letzten Mittwoch stürzte von den Cirspitzen beim Grödnerjoch ein 100 Kubikmeter großer Felsblock in die Tiefe. Inmitten der Steinlawine war auch das Gipfelkreuz. Die 300 Meter lange Steinlawine ging direkt neben einer Hütte nieder. Verletzt wurde niemand.

Wetterextreme
Nicht nur am Grödnerjoch, auch im Naturpark Puez Geisler, am Falzaregopass und am Ciampeijoch lösten sich vor Tagen ungewöhnlich große Felsbrocken. Das Phänomen hänge mit dem schneereichen Winter zusammen und sei laut Experten bei diesen Wetterbedingungen zu erwarten.

Landesgeologe Ludwig Nössing erklärt:


"Wasser und Geröll spreizen den Fels"
"Der Fels ist ja kein kompaktes Massiv, da sind Klüfte und Störungen drin. In diese Klüfte dringt Wasser ein und nachfolgendes Geröll. Das hat dann eine Spreizwirkung. Und irgendwann einmal bricht der Fels."


Vorhersehbar seien die Abbrüche aber dennoch nicht gewesen.

Risikobewusstsein
Wer bei diesen Bedingungen im Gebirge unterwegs ist, muss wissen, dass er dabei etwas riskiert. Klettern in den Dolomiten gilt im Moment als gefährlich. Bislang gab es keine Verletzten.
http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=331950
 
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