Also ich würde mir sehr wünschen, dass der Obama demokratischer Spitzenkandidat, bzw. Präsident wird.
Die Clinton wäre bei mir an zweiter Stelle, irgendwie ist sie mir aber nicht wirklich sympathisch. Würde Obama Präsident werden, so käme es wohl wirklich zu einem richtigen Wechsel in Washington.
McCain kenne ich zu wenig, seine Medienpräsenz ist halt in Europa doch deutlich geringer als z.B. das Duell Obama-Clinton. Da er aber doch schon 73 ist, bin ich mir nicht sicher, ob es klug ist, ihn zu wählen. Ich bin außerdem der Meinung, dass es doch mal Zeit ist, dass wieder ein Demokrat Präsident wird.
Bei den momentanen Vorwahlen spielt wohl eh weniger das politische Programm, als vielmehr die Sympathiewerte der einzelnen Kandidaten eine Rolle. Irgendwie reden ja alle von Wechsel, von Stärkung der Wirtschaft, von Steuerentlastungen, von einem verbesserten Gesundheitssystem - da sind nicht wirklich große Unterschiede zu erkennen. Die Differenzen liegen wohl eher in den einzelnen Personen selbst (schwarz-weiß, alt-jung, für Irak-Krieg - gegen Irak-Krieg, Mann-Frau).
Schade finde ich, dass der Michael Bloomberg scheinbar nicht (wie ursprünglich von Gerüchten angekündigt) als unabhängiger Kandidat kandidiert, das hätte die Sache noch spannender gemacht.
In jedem Fall bleibt die Geschichte noch einige Zeit sehr spannend, und nur eines ist sicher: Der nächste Präsident wird definitiv besser als der jetzige.
