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Wahlen in BW und RP

ATV schrieb:
Naja Deutsche Politik. Zuerst verspricht man den Himmel auf Erden und einen Goldregen, dann ist man gewählt, dümpelt 4 Jahre vor sich hin, macht nichts bis kurz vor den Wahlen und versucht dann mit irgendwelchen Strohfeuerchen Wählerstimmen zu generieren um sich die Macht zu erhalten. Die Oposition bemüht sich nichmal um eine konstruktive Lösung sondern für die ist es nur wichtig, die anderen zu sabotieren. Das dreht sich dann so lange im Kreis bis sich ein andere als Platzhirsch profilieren kann. Dann wiederholt sich das ganze wieder von vorne. Ist etwa so Sinnvoll wie Manopoli. :roll:

Du hast vollkommen recht. Allerdings haben die armen Deutschen auch kaum etwas zu entscheiden. Es fehlen Volksabstimmungen. Volksabstimmungen helfen, politische Fragen sachlicher zu diskutiereren und setzen die Bedeutung von Wahlen herab.
 
Da soll sich in BW ja jetzt was ändern und S21 macht den Anfang. Da können dann alle zeigen was sie von dem Projekt halten, unabhängig von Parteisympathien.
 
schneesucher schrieb:
Das ist doch gut! Als liberal eingestellter Mensch erwarte ich nicht, dass der Staat meine Hobbies finanziert. Ich bin eigentlich generell gegen Subventionen, wenn sie nur einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zugute kommen. Beispielsweise finde ich auch nicht, dass ich als Steuerzahler Fussballstadien oder für die Bewachung von Fussballrowdies aufkommen soll.

Ich will auch nicht, dass der Staat meine Hobbies finanziert. Die Frage ist: Was verstehen die Grünen unter "Unterstützung"? Sind das Subventionen oder geht es um Genehmigungen die in Zukunft nicht mehr erteilt werden sollen? Das ist ein wenig schwammig formuliert.
Darüber hinaus überzeugen mich die "zukunftsfähigen Alternativen" nicht so wirklich. Jemand der heute Ski oder Snowboard fährt soll morgen Schneeschuhwandern? Nur weil beides im Schnee betrieben wird ist das noch lange nicht zu vergleichen. Diese Haltung sehe ich bei den Grünen mit am kritischsten. Man klassifiziert ganze Lebens- und Handlungsweisen in unterstützenswert und ablehnenswert.
 
McMaf schrieb:
Darüber hinaus überzeugen mich die "zukunftsfähigen Alternativen" nicht so wirklich. Jemand der heute Ski oder Snowboard fährt soll morgen Schneeschuhwandern? Nur weil beides im Schnee betrieben wird ist das noch lange nicht zu vergleichen. Diese Haltung sehe ich bei den Grünen mit am kritischsten. Man klassifiziert ganze Lebens- und Handlungsweisen in unterstützenswert und ablehnenswert.

Naja, bei dem Durchschnittsalter der grünen Politiker reichts halt nur noch zum Schneeschuhwandern :lach:
Mit nem 62jährigen in die Zukunft, jawoll.
 
Rainer Schwesterle ist 1945 geboren und Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ! :lach:
 
Jetzt will auch noch die Gönner den Mappus "beerben"! 8O
"Liebe CDU" bitte unbedingt vermeiden!
 
bamigoreng schrieb:
Lustig ist (wird) vorallem, dass Kretschmann ein Aktionär eines Stromkonzernes wird welcher 4 Atom-Meiler am laufen hat.
Also, keine falschen Hoffnungen aufkommen lassen... Der Lobbiest, ähhh Interessenvertreter, wird seine Arbeit schon leisten...

Wo ist da das Problem? Das ist der Todesstoß für Philipsburg und Neckarwestheim 1. Und man wird dafür sorgen, dass der Steuerzahler nicht alle Sicherheitsnachrüstungen zahlen muss.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
bamigoreng schrieb:
Lustig ist (wird) vorallem, dass Kretschmann ein Aktionär eines Stromkonzernes wird welcher 4 Atom-Meiler am laufen hat.
Also, keine falschen Hoffnungen aufkommen lassen... Der Lobbiest, ähhh Interessenvertreter, wird seine Arbeit schon leisten...

Wo ist da das Problem? Das ist der Todesstoß für Philipsburg und Neckarwestheim 1. Und man wird dafür sorgen, dass der Steuerzahler nicht alle Sicherheitsnachrüstungen zahlen muss.

Das musst du jetzt aber genauer erklären!
 
Ganz einfach, ein Privatunternehmen handelt immer im Interesse seiner Eigner. Solange das auch Privatpersonen oder andere Firmen sind liegt das Interesse darin, möglichst viel Profit zu erwirtschaften. Ist aber der Staat mehrheitlich beteiligt, dann kann er andere Ziele definieren. Und selbst wenn es bei der Gewinnoptimierung bleibt fließt davon ein großer Teil in den Landeshaushalt.
Wenn die neue Regierung aber tatsächlich ihren Einfluss bei ENBW nicht geltend macht bekommt sie vom Parlament auf die Finger. Und wenn die nichts tun, dann hau ich persönlich mindestens einem MdL auf die Finger, versprochen
 
Wobei ja die maximale Summe, welche die EVU's für alle Nachrüstungen zahlen muss, auf 500 Mil. Euro gedeckelt ist - rest zahlt der Staat und somit wir (wie auch die Endlagerung)
 
ATV schrieb:
Naja Deutsche Politik. Zuerst verspricht man den Himmel auf Erden und einen Goldregen, dann ist man gewählt, dümpelt 4 Jahre vor sich hin, macht nichts bis kurz vor den Wahlen und versucht dann mit irgendwelchen Strohfeuerchen Wählerstimmen zu generieren um sich die Macht zu erhalten. Die Oposition bemüht sich nichmal um eine konstruktive Lösung sondern für die ist es nur wichtig, die anderen zu sabotieren. Das dreht sich dann so lange im Kreis bis sich ein andere als Platzhirsch profilieren kann. Dann wiederholt sich das ganze wieder von vorne. Ist etwa so Sinnvoll wie Manopoli. :roll:

Da man je scheinbar lügen muss um gewählt zu werden und das ganz noch mit einem hohen Promotionaufwand verbunden wäre ich dafür Wahlen folgendermassen zu verändern.

Wahlwerbung wird verboten, jeder Bürger kann/muss sich aktiv bei den Parteien Wahlprogramme anfordern, diese müssen bestimmten Regularien entsprechen ggf. Verbindlichkeiten enthalten.
Wer mit seiner Stimme über die Zukunft seines Landes entscheidet sollte inhaltlich wissen was er da tun.
Da reicht ein kurzer Slogen auf einem Wahlplakat oder ein sympatisch mit per Photoshop nachgeweissten Zähnen lächelndes Gesicht mMn nicht aus.
 
Heute kommt im Schwarzwälder Bote ein Bericht über die Regierung grün/rot und den alpinen Wintersport in Baden-Württemberg
 

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Ich hab den Koalitionsvertrag zwar noch nicht ganz gelesen, aber im Abschnitt Tourismuss steht nicht ausdrücklich was zum Schifahren oder gar zum Feldberg direkt. Es steht nur drinn, dass der Tourismus auf Nachhaltigkeit überprüft werden muss. Das kann aber im Fall vom Feldberg auch bedeuten, dass eine Beschneiungsanlage für die Nachhaltigkeit wichtig ist.
Wenn man den Abschitt durchliest, dann kann man sogar Hoffnung haben, dass am Feldberg eine noch bessere Lösung als das Parkhaus kommt. Meine Quelle für den Feldberg hat da auch schon was angedeutet, Planungen gibt's dazu schon.
 
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