Waldrodung im Skigebiet von Flims wird bekämpft

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Waldrodung im Skigebiet von Flims wird bekämpft

Chur. SDA/baz. Die Waldrodung im Umfang von über sechs Hektaren im Skigebiet von Flims/Laax/Falera GR wird weiter bekämpft. Sowohl das Buwal in Bern als auch Bündner Umweltschutzverbände fechten einen entsprechenden Regierungsbeschluss vor Verwaltungsgericht an.

Gemäss Waldgesetz seien Rodungen im geplanten Ausmass nur in Ausnahmefällen möglich. Eine solche Ausnahme sei für den Bau der neuen Talabfahrt im Skigebiet der Alpenarena aber nicht gegeben, sagte Adrian Aeschlimann vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal), am Donnerstag dem Regionaljournal Graubünden von Radio DRS.

Die neue Talabfahrt soll die schmale und steile Stretg-Piste nach Flims ersetzen. Die dafür vorgesehene Waldrodung, die bisher grösste in der Schweiz für den Wintertourismus, wäre nach Ansicht des Buwal unverhältnismässig. Sie würde laut Aeschlimann «falsche Signale» setzen.

Unabhängig vom Buwal wollen auch die Umweltschutzverbände in Graubünden vor Verwaltungsgericht gegen den Regierungsentscheid rekurrieren, wie am Donnerstag weiter bekannt wurde. Die Rodung war Ende Februar mit Auflagen bewilligt worden. Die Bündner Regierung erachtet eine Verlegung der Stretg-Piste aus Sicherheitsgründen als sinnvoll.

Das Talabfahrt-Projekt ist Bestandteil der Ortsplanungen von Flims, Laax und Falera. Eine Beschwerde der Umweltorganisationen gegen die Genehmigung der Ortspläne war von der Kantonsregierung abgewiesen worden.
Quelle BaZ 17.03.05 18:08
 
ich dachte die neue Piste sollte größtenteils auf dem verlauf einer alten Piste Streg laufen? was muss denn dann soviel gerodet werden?
 
STB17 schrieb:
ich dachte die neue Piste sollte größtenteils auf dem verlauf einer alten Piste Streg laufen?

1. das

2. das neue Zwischenstück ist nicht wesentlich länger als das alte, nur "anders" (die alte Trasse wird ja wohl eh wieder aufgeforstet?)

3. sind "sechs Hektar" nicht besonders viel und schon gar nie die "bisher größte Waldrodung in der Schweiz"... überlegt euch mal wieviel 6 Hektar sind, das ist grad mal eine 100m breite und 600 m lange Piste *ichlachmichtot* :totlach:

Fazit: Setzen, sechs, sinnlos sich überhaupt aufzuregen :wink:
 
Außerdem müssen die gerodeten Bäume sowieso ersetzt werden.
 
Die Streg ist im Moment noch eine viel größere Natursünde: eine Piste, die kaum 2 Wochen im Jahr befahrbar ist, da wäre es eigentlichg nur konsequent sie ganz einzustampfen oder auszubauen, und da Rückbau Ruckschritt ist ;)
 
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