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Wallis SkiCard 2011

Nachdem ich die letzten Jahre nur immer im Sommer oder Herbst zum Wandern und Bergsteigen und Verwandtschafts-besuchen im Wallis war, wurde es nach 4-5 Jahren mal wieder Zeit einen Ski-Trip in die 2. Heimat zu machen. Analog zu meiner FkSS 2010/2011 (Fieschers kleine Skisafari http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=45&t=37586) in Oberbayern entschied ich mich für den Kauf der Walliser Ski-Card, denn im März sind anläßlich einer Familien-Feier auch nochmals 2 Ski-Tage geplant und die 10 % Rabatt oder 50 Franken Reduktion bei der höchsten Punktzahl haben mich zu diesem Kauf animiert. 8 bis 9 Ski-Tage waren im Vorfeld geplant, die Schneesituation war leider nicht grade die beste, so daß dann vor Ort noch bischen umgeplant wurde. Aber jetzt will ich Euch nicht länger mit dem Vorwort langweilen und ich hoffe, daß Ihr trotz der Tatsache, daß die Berichte 4 Wochen alt sind (ich hatte bisher leider keine Zeit zum Photos bearbeiten und schreiben), trotzdem ein bischen Gefallen an meiner Ski-Safari habt, nachdem im Alpinforum das Wallis auch immer etwas unterrepräsentiert ist.

Tag 1 der Wallis Ski-Card: Dienstag 11.01.2011 - Bellwald (Goms) - Zum letzten Mal

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Vor 5 Jahren war ich das letzte Mal bei recht schlechtem Wetter in Bellwald wo ich aber mehr negatives als positives vorgefunden hatte. Gut für das Wetter konnten sie damals nix, aber da ich erst am Montag abend in Lax eintraf und der Wetterbericht für den Dienstag nur schönes Wetter am Vormittag prognostizierte sollte mein Auftakt in Bellwald erfolgen.

Anfahrt:
Lax - Bellwald in ca. 25 Minuten

Wetter:
vormittags Kaiser-Wetter, ab mittag zog es dann zu, um 14 Uhr fing es dann an zu schneien. Temperatur ca. 5 Grad plus

Schneehöhe:
Tal: ca. 20 - 30 cm
Berg: bis 80 - 100 cm
Natur + Kunstschnee

Geöffnete Anlagen und Pisten:
- alle

Geschlossene Anlagen und Pisten:
- keine

Wartezeiten:
- keine

Gefallen:
- Wetter am Vormittag
- wenig los an den Liften und auf den Pisten
- neue 4 KSB Steibeskreuz mit schöner Talstation

Nicht Gefallen:
- Überteuerter Skipass
- schlechte Präparierung auf 50 % der Pisten, zu oft viel zu große Übergänge und "Rinnen"
- die schwarze Piste unterhalb der 4 KSB teilweise steinig und schlecht präpariert
- stures Festhalten an Betriebszeiten
- wenig Abwechslung im Skigebiet
- Teure Parkgebühr

Wertung:
3 von 6

Um 8:30 Uhr kam ich auf dem Parkplatz oberhalb der Sesselbahn im Dorf an und nachdem ich im angrenzenden Restaurant Kleingeld für den Parkautomaten gewechselt hatte, schnallte ich an der Piste die Ski an und fuhr die paar Meter zur Talstation der 2 KSB. Dort waren die Kassen noch zu, aber die Bahn wurde schon eifrig ausgaragiert. Die nette Dame an der Kasse hängte erst die Aushänge an der Talstation um bevor Sie dann um 8:50 Uhr die Jalousien für mich hochzog während nebenan die Bahn ausgaragiert war und die Mitarbeiter schon auf dem Weg nach oben waren. Für 450 Franken kaufte ich mir die Wallis-Ski-Card und freute mich angesichts Aussicht in Richtung Berg
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auf die ersten Schwünge im Walliser Schnee.

Inzwischen hatten sich auch 2 weitere Schulklassen sich an den Drehkreuzen eingefunden, aber anstatt diese zu öffnen wurde die Bahn nochmals für 20 Minuten abgestellt um dann um Punkt! :twisted: 9:15 Uhr die KSB wieder zu starten und die Drehkreuze freizugeben. Sowas finde ich eine Frechheit und ist auch nicht mit der "Walliser Sturheit" zu entschuldigen. Bellwald ist zwar ein kleines Skigebiet, aber sowas habe ich noch nicht erlebt. In Österreich wird sogar manchmal 15 Minuten früher geöffnet und hier wird der Kunde vergrault.

Der erste ärgerliche Blick am frühen Morgen in die Talstation
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Dann gabs endlich die erste Bergfahrt (das Photo ist aber später entstanden)
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Da über Bellwald, auch von ATV schon ausführlich geschrieben wurde, gibt es jetzt noch ein paar Bilder von meinem 1. Skitag.

Bergstation der 2 KSB Bellwald - Richinen, im Hintergrund ist der Skilift Fleschen zu sehen
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Unterhalb der Mittelstation surrt der Trainerlift und im Schatten erkennt man Bellwald und im Talgrund Ernen
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Talstation der 2 jahre alten 4 KSB "Golden-Rabbit"
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Die Bergstation am Steibenkreuz dieser Bahn, von hier oben werden 3 Pisten-Varianten erschlossen
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Blick zur Fiescheralp und Eggishorn
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Piste an der 4 KSB, welche am besten präpariert war
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Die schwarze Piste oberhalb der Alpe Richinen, leider sieht man nicht die steinigen Stellen auf dem Bild
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Die Talstation der ehemaligen 2 SB Steibenkreuz wird jetzt als Raupen-Garage genutzt
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Talstation des Skilift Fleschen
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In der Trasse des selbigen, der von "Von Roll" gebaut wurde
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Blick in Richtung Goms
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auch der etwas wehmütige Blick zum gegenüberliegenden LSAP-Gebiet Erner Galen oberhalb von Mühlebach
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Tiefblick auf Fiesch, ist das Dorf in den letzten 15 Jahren groß geworden
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Blick zur Mittelstation, am Horizont ist schon die aufziehende Wetterstörung zu sehen
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Die letzte Abfahrt des Tages, es wurde schon diesig
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Mein Fazit fiel auch beim 2. Besuch auf dem Sonnenplateau des Goms wieder negativ aus. Denn 49 Franken für eine Tageskarte (im benachbarten Aletsch-Gebiet zahlt man im Vergleich nur 58 Franken und nur für die Fiescheralp die 3 x so groß ist auch nur 4 Franken mehr)finde ich einfach nur Wucher und eine Frechheit, denn dafür ist das Gebiet einfach zu klein und mit 2 Hauptpisten auch viel zu eintönig. Ein weiterer Kritikpunkt habe ich schon weiter oben mit dem Sturen festhalten an den Zeiten trotz Kunden (es waren ca. 30 Leute) angeprangert und auch die Präparierung und Beschneiung ist in den 5 Jahren nicht besser geworden. Auch wenn man sich mit den wenigen Gästen an dem Vormittag unterhielt fahren viele lieber auf der benachbarten Fiescheralp als in Bellwald, auch wenn sie dort Ihre Unterkunft haben. Ich war für die nächsten Jahre zum letzten Mal unterhalb vom Risihorn Skifahren, und hoffte mal daß das Wetter für die nächsten Tage nicht zu schlecht wird.
 
zur Lauchernalp: um sich den weg unten durchs Dorf zu sparen, kann man die Talabfahrt von oben her gesehen rechts an der Luftseilbahn nehmen, so kommt man direkt über der Talstation raus. Durch was sich die Lauchernalp auch auszeichnet sind die vielen Freeride Varianten die das Gebiet hat und "legal" zu befahren sind.
Ansonsten ein schöner Bericht mit Intressanten Fotos :D
 
Heute nachmittag viel mir auf, daß der Thread von der WSC ja noch unvollständig ist, denn es fehlt der 7. und letzte Bericht von Mitte Januar. Im März war ich krankheitsbedingt nicht mehr im Wallis, so daß ich ihn jetzt auch als Einstimmung für die neue Saison hier poste um, dann die Tour ins und durchs Wallis im Jahr 2011 abzuschließen.

Tag 7 der Wallis Ski-Card: Mittwoch 19.01.2011 - Grächen - Ein Skigebiet im Wandel.

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Für den heutigen Mittwoch, der letzte geplante Ski-Tag in den 10 Tagen die ich im Wallis verbrachte, sagte der Wetterbericht nur für die südlichsten Walliser-Täler schön(st)es Wetter voraus. Da war jetzt die Frage, wohin? Saas- oder Vispertal war eigentlich klar, aber in welches Gebiet. Ich entschied mich dann für Grächen, da mich das Gebiet irgendwie schon seit 15 Jahren interessierte und wie ich dann feststellen durfte sich auch im Wandel befindet. Außerdem gibt es im AF so gut wie keinen Bericht von der Höhenterrasse im Mattertal, welches sich auch eines der bekanntesten Familien-Skigebiete ist...

Anfahrt:
Lax - Visp - Grächen in einer guten Stunde

Wetter:
am morgen leicht bewölkt, später schien hier den ganzen Tag die Sonne, aber es wurde spürbar kälter. Teilweise bis - 10 Grad.

Schneehöhe:
30 - 70 cm Kunst + Naturschnee

Geöffnete Anlagen und Pisten:
- alle
bis auf

Geschlossene Anlagen und Pisten:
- 4 EUB Seetallhorn (LSAP)
- Skilift Wannihorn (LSAP) mit den dazugehörigen Pisten

Wartezeiten:
- keine, vielleicht mal einen Sessel über Bügel, aber man ist ja verwöhnt! :roll: :mrgreen:

Gefallen:
- Seetalhorn mit der verlassenen Station und Restaurant
- Beschneiung für Walliser Verhältnisse war am Plattja und Seetalhorn gut
- Traum-Wetter-Lücke im Südwallis
- Stangenschlepper im Oberwallis
- Parkplatz direkt an der Piste


Nicht Gefallen:
- LSAP vom Skilift Wannihorn
- Stangenschlepper außer Betrieb
- Zwar großes Gebiet aber wenig/fehlende Abwechslung
- "abgeschnittenes" Seetalhorn

Wertung:
5 von 6

Wie Eingangs schon erwähnt zog es mich heute nach Grächen und nachdem das Auto direkt an der Talstation der Hannigalp-Bahn auf einem Restaurant-Parkplatz (Park-Ticket für 5 Franken, gabs drinnen) gepark wurde, fuhr ich um kurz vor 9 Uhr mit der EUB auf die Hannigalp. Das Wetter war perfekt, den ganzen Tag waren zwar die Wolken um Grächen herum, aber es zog nicht einmal zu. Auf der Anfahrt herrschte im Goms und Rhonetal schlechtes Wetter, aber ich hatte mir heute das Walliser Sonnenloch gesucht und gefunden. Das Skigebiet wird in den nächsten Jahren modernisiert und in dieser Saison, oder schon länger?, wurde die Seetalhorn EUB und der Skilift Wannihorn stillgelegt. Somit fristet der rechte Teil vom Gebiet etwas sein dasein und wird von den meisten gemieden. Was in den nächsten Jahren in Grächen passiert wird man sehen und ich werde dann sicher nochmals auf dem Sonnenterrasse des Mattertals nochmals vorbeischauen. Aber jetzt genug der Worte und ein paar Bilder vom inzwischen fast 9 Monate zurückliegenden Ski-Tag

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Am frühen Morgen lag die Hannigalp noch im Schatten der umliegenden Berge, hier direkt ein Blick zum Seetalhorn
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Der Tellerschlepplift Furggen 1 8O war leider nicht geöffnet und "fror" in der Morgen-Kälte vor sich hin..
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Mit dem Furggen 2 fuhr ich mich erstmals 1-2 Runden warm,
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bevor es dann direkt runter ins Bärgji, zu einem der beiden 4 KSB´s von Leitner mit Mittelstation ging.
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Aber bevor dann gegen 10:30 Uhr Sonne über die Bergspitzen kam
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fuhr ich doch erstmal zum Seetalhorn und wollte mir dort umschauen. Also gings mit der 4 KSB Stafel dorthin.
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Man sieht auch recht deutlich wie wenig Schnee am Seetalhorn lag und ohne Beschneiung wäre hier nix gegangen!
Hier kurz vor der Mittelstation
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Rund um Grächen lag den ganzen Tag eine Hochnebel - Decke, aber die Wolken blieben immer schön fern.
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Oben am Seetalhorn angekommen fuhr ich gleich mal hinunter zur DSB Plattja, deren Talstation schon in der wärmenden Sonne lag,
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Oben angekommen bot sich mir dann folgendes Bild:
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Das geschlossene Restaurant und die aufgelassene Bergstation der EUB gaben ein etwas "komisches" Bild ab.
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Bevor ich dann wieder zurück zur Hannig-Alp fuhr noch 2 Bilder von der verschneiten Terrasse ins Plattja und nach Grächen.
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Dort am Kinderparadies angekommen
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gings wieder runter in Richtung Bärgji und am rechterhand gelegegen Skilift Paradiesli vorbei.
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Direkt bevor es zur Mittelstation
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der schon erwähnten 4 KSB Bärgji geht, findet der Anfänger folgendes Warnschild vor!
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denn danach sah es wie folgt aus.
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Blick zu den Furggen-Liften und Pisten, die jetzt schön in der Sonne lagen
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Das topgepflegte Teller-Lift - "Monster" im Detail.
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Und bevor ich mir dann eine Lokalität auf der Hannigalp
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zum Mittagmachen suchte, gabs noch folgenden Ausblick.
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Nach dem Essen wurden zur 1. Fahrt die Trainer-Lifte inspiziert
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um dann nochmals den langen Weg zum Seetalhorn auf mich zu nehmen. Über den Furggen 2
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ging es wieder zur Talstation der 4 KSB Stafel - Seetalhorn und dem davor liegenden aufgelassenen LSAP-Skilift Wannihorn.
Der Schlepper soll in den nächsten Jahren durch eine 4 KSB direkt von der Hannigalp ersetzt werden
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Die Sonnenstrahlen hatten es auch bis hier ins letzte Ecke geschafft
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und somit wirkte die LSAP-Station, die noch durch die Pistenrettung besetzt ist, nicht mehr ganz so düster.
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Den Rest vom Nachmittag ließ ich bei perfektem Schnee und so gut wie keinen Leuten auf der Piste hierhinten ausklingen.
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Die letzte Abfahrt des Tages führte mich dann wieder nach Grächen zum Auto
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Und natürlich gibts es für Euch auch noch 2 Bilder von der Talstation der LSAP - 4 EUB Seetalhorn.
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Was schreibe ich fast ein dreiviertel Jahr später als Fazit?? :?: :roll:

Ein nettes Gebiet mit ein paar interessanten Abfahrten für einen Tag, aber eine ganze Woche könnte ich es nicht in Grächen aushalten. Dafür ist es zu klein und fehlt die Abwechslung. Das Panorama ist natürlich wie überall im Wallis Top und brauch sich auch hier nicht zu verstecken, auch wenn der Blick auf die meisten 4000er verwehrt bleibt.
Wie sich das Gebiet entwickelt muss man abwarten und wird man sehen, aber ich denke für seine Zielgruppe bietet es genügend.
Ich werde in ein paar Jahren wieder mal hinfahren und schauen wie sich das Gebiet, welches auch auf meiner To-Do-Liste stand (fragt mich aber nicht wieso?) entwickelt hat.

Das war jetzt für 2011 meine Walliser-Ski-Safari, die 2 geplanten Ski-Tage im März musste ich krankheitsbedingt kurzfristig in den Wind schreiben und das restliche Guthaben für 2 Ski-Tag auf meiner Wallis-Ski-Card werde ich wahrscheinlich im Jänner 2013 nutzen, wenn es mich wieder in meine geliebte 2. Heimat ziehen wird.
 
Danke, das Du den Thread noch kompletiert hast, stand noch auf meiner Beobachtungsliste. Sollte es mich mal wieder ins Wallis verschlagen, wird das hier eine Top Infoquelle sein!
 
Danke für den letzten Teil des Berichtes.

Wie funktioniert eigentlich der Zustieg in der Mittelstation der KSB Bärgji ?
Werden da in der Talstation immer ein paar Sessel oder Plätze frei gelassen ? Oder müssen die Skifahrer in der Mittelstation selber schauen, dass sie einen freien Platz erwischen können ?
 
Der Bericht kommt aber genau im richtigen Moment: So kann ich meine Lust am Skifahren ein bisschen stillen (bei uns liegt ja zünftig Schnee).
Seetalhorn war eigentlich auch eine 6-EUB, aber aus irgendwelchen Gründen hat man in den letzten Jahren nur noch 4 Personen in die Kabinen gelassen (wenn die Bahn überhaupt mal lief...)
 
TPD schrieb:
Danke für den letzten Teil des Berichtes.

Wie funktioniert eigentlich der Zustieg in der Mittelstation der KSB Bärgji ?
Werden da in der Talstation immer ein paar Sessel oder Plätze frei gelassen ? Oder müssen die Skifahrer in der Mittelstation selber schauen, dass sie einen freien Platz erwischen können ?

Wie es in der Hauptsaison an beiden KSB´s mit der Mittelstation läuft kann ich Dir gar nicht sagen, denn bei meinem Besuch an dem Mittwoch war ja überhaupt nix los. Wartezeiten an der Gondel und den Sesselbahnen gleich 0. Und wenn man in der Mitte zusteigen wollte, dann ging es auch im nächsten ankommenden Sessel, als ich es 2-3 mal ausprobiert habe. :biggrin:
 
man kanns wählen. 50% oder 66% befüllen in der Talstation. Bleibt die Schranke jeden zweiter oder dritter Sessel zu. Bei vollen Sessel wird die Schranke in der Mitte nicht geöffnet. Die Mittelstation weiss von der Talstation welche Sessel eintreffen die voll sind. :roll:
 
ATV schrieb:
man kanns wählen. 50% oder 66% befüllen in der Talstation. Bleibt die Schranke jeden zweiter oder dritter Sessel zu. Bei vollen Sessel wird die Schranke in der Mitte nicht geöffnet. Die Mittelstation weiss von der Talstation welche Sessel eintreffen die voll sind. :roll:
Ist da nicht eine Lichtschranke, die schaut, ob bei der Einfahrt in die Mittelstation "Füsse runterhängen"?

Da der untere Bereich schwarze Piste ist, ist die Affluenz unten kaum übermässig, ausser wohl am morgen - aber da wird die Affluenz bei der Mittelstation im Gegenzug auch nicht allzu gross sein.

Das traurige am Skigebiet ist ja, dass man so gut wie gar nicht neben die Piste kann, schon gar nicht am Seetalhorn. Das liegen nur derart riesige Felsbrocken rum, dass es mindestens 3-4m, wenn nicht 5-6m Schnee bräuchte, um eine einigermassen plane Oberfläche zu bilden, was natürlich nicht vorkommt.

PS: als LSAP wär noch zu erwähnen: Gabelhorn
 
Kakadu schrieb:
Ist da nicht eine Lichtschranke, die schaut, ob bei der Einfahrt in die Mittelstation "Füsse runterhängen"?
Brauchst es mir ja nicht zu glauben.

Schranke tal kann wahlweise mit 33% 50% 66% und 100% betrieben werden. Dementsprechend werden dann halt nur jeder zweite oder dritte Sessel gefüllt bezw. leer gelassen.
 
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