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Wartezeit-/Ansteh-Rekorde bei Seilbahnen

Wiesel

Vogelsberg (520m)
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25. Nov. 2002
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2
Aus gegebenem Anlass will ich mal in die Runde fragen, wie lange ihr jemals an einer Seilbahnanlage angestanden habt :-)

Platz 1:
2h 10min. im Jahr 1986. Da stand ich mit meinen Eltern an der alten 4er ZUB in Tatranska Lomnica.
Und das im Sommer, das soll dort aber immer so gewesen sein. Wir waren so spät oben, dass wir die PB zum Gipfel dann nicht mehr fahren konnten.

Platz 2:
1h 20min. im Jahr 2008. Neujahr und die neue PB in Zakopane Kasprowy Wrch. Da hatten wohl viele dieselbe Idee wie ich... und nur ca. 20% waren Skifahrer.

Platz 3:
25min. im Jahr 2010. Fasching am Hausberg in Garmisch-Partenkirchen. 6KSB Kreuzwankl-Skiexpress... Durch die vielen albernen Kostüme wars Anstehen nicht ganz so langweilig.
 
Bei mir hat die Eibseeseilbahn die Plätze 1-6 inne :roll:
3 mal rauf und 3 mal nachmittags runter; alle zw. ca. 1h 30min und 2h 15 min :?
 
Platz 1:
ca. 3 Stunden im Jahr 2005, Doppelsesselbahn Ráztoka - Pustevny

Platz 2:
45 min im Jahr 2009, 4EUB Kanzelbahn, Gerlitzen
 
Als es den TrassXpress noch nicht gegeben hat, stand man bei der Schmittenhöhebahn auch immer eine gewisse Zeit an. War teilweise bestimmt auch um eine Stunde :roll: . Ich kann mich auf jeden Fall noch an sehr lange Warteschlangen erinnern...
 
Bei mir gibts nur einen 1. Platz :

ca. 1Stunde Wartezeit an der 2SB in Harrachov/Tschechien im Jahr 1991, als ich skifahren lernte.

Aber dafür 3mal am Tag :lol:

Zum Glück waren an der Schlange zwei Bier- und Glühweinstände.

Danach eigentlich kaum noch lange gewartet.

Nur die alten Schlepper auf dem Grödnerjoch waren nachmittags echt die Hölle.
 
Rekord: 3h 10min LSB Gurtnellen-Geissberg. Eine Pendelbahn mit offenen Holzkisten für 6 Personen braucht pro fahrt 20min. Fährt nur am 15 August. Mitfahren gratis.
 
Achenkirch Fasching DSB, 55 Minuten, 1982
Kaprun Gletscherbahn, Oktober 1988, 50 min

Kann mich nur selten erinnern in den letzten Jahren einmal länger als 15min gestanden zu haben.

Gruß!
 
Platz 1:
55-PB (jetzt nur 43 :evil: ) Schmittenhöhebahn: 40 min
Das war 2005, da gab es noch keine Entlastungsbahn...bei der Sonnenalmbahn sah es auch kaum besser aus...

Platz 2:
25-PB Predigtstuhlbahn: 35 min
War im Sommer 1999, die Gondel ist ja schnell mal voll

Platz 3:
SSB Gletscherbahn Kaprun II: 30
War, als die noch im Dienst war, in der Früh an, da wollten alle hoch...mann war das ein Gedränge an der Talstation...ich wollte immer die Wagen sehen, aber da waren solche "Riesen" im Weg :lol:

Platz 4:
3-CLD Wagrainerhöhe: 20 min
War im letzten Betriebsjahr, jetzt steht da die rote Achter, glaub das war 1999, da war ich noch ganz klein :wink:
 
So richtig unangenehm war's bisher eigentlich nur in der alten PB in La Villa. Oben sagt die Ampel, dass man nur 10min wartet und unten steht man dann 30 bis 45min weil man nicht der Einzige war, der das gesehen hat. :lol:
 
1. Platz: 4EUB Brauneck am Rosenmontag 1999:
1/2 Stunde Wartezeit an der Kasse. Anschließend 1 1/2 bis 2 Stunden Wartezeit an der Bahn

2. Platz: alte PB Samnaun in den 80ern am Nachmittag
Alle wollen mal die Talabfahrt nach Samnaun machen und müssen dann nach Ischgl zurück. Da es damals die Doppelstock-PB noch nicht gab, bedeutete dies in der Hochsaison 1 Stunde Wartezeit.

3. Platz: alte PB von St. Christina auf den Campinoi 1986.
Auch dort war man mit knapp 1 Stunde dabei.


Bei aller berechtigter Kritik an manchen Modernisierungsmaßnahmen bin ich doch froh, dass diese ewigen Wartezeiten heute in den ausgebauten Skigebieten nicht mehr möglich sind. Wenn man bedenkt, dass damals der Tagesskipass auch schon 50 DM bis 60 DM gekostet hat, man jedoch wegen Wartezeiten und langsamen Liften kaum mehr als 4000 bis 5000 Höhenmeter gefahren ist, finde ich die heutigen Skipasspreise mit Preisen um die 40 Euro in den größeren Skigebieten gar nicht mal so extrem teuer. Schließlich kommt man heute locker auf über 10000 Höhenmeter.
 
Fabi111 schrieb:
Bei mir hat die Eibseeseilbahn die Plätze 1-6 inne :roll:
3 mal rauf und 3 mal nachmittags runter; alle zw. ca. 1h 30min und 2h 15 min :?

Die Frage ist doch auch, ob eine Wartezeit angemessen ist. Wenn ich im Sauerland jedesmal 10 bis 15 Minuten an einem Skilift mit nicht mal 100 m Höhenunterschied stehe, nervt mich das mehr, als wenn ich an einer Zubringerbahn oder besonders langen Bahn mit über 1000 m Höhenunterschied mal 40 Minuten stehe. Wenn man die jeweilige Wartezeit durch den Höhenunterschied dividiert, steht die Eibseeseilbahn mit 1950 m Höhenunterschied doch gar nicht so schlecht da. Macht bei einer Stunde Wartezeit ca. 3 Minuten Wartezeit je 100 m Höhenunterschied. So kann man es auch sehen, oder? :mrgreen:

Spass beiseite: Lange Wartezeiten waren in den 70er und 80er-Jahren üblich. Anlagen mit mehr als 1000 P/h galten als Hochleistungsanlagen. Meist hatten selbst EUB nur 500 bis 700 P/h. In Crans Montana stand man an der 4er-Gondelbahn nach Violettes morgens an Weihnachten 70 Minuten, an der 80er-Pendelbahn zur Plaine Morte dann nochmals 40 Minuten. An der Diavolezza und am Corvatsch im Oberengadin waren es regelmäßig morgens 1 bis 2 Stunden, wobei Wartenummern ausgegeben wurden. An der Diavolezza konnte man die Wartezeit zum Glück mit einem sehr langen Schlepplift überbrücken. Die Nummer auf der Skispitze war wasserfest.
 
DAss ich lang anstand, ist schon einige Zeit her, daher kann ich es nicht genau beziffern; aber erinnern kann ich mich an:
1 / 2 SB Hirschenkogel in den Ferien
1 / 2 SB Stuhleck in den Ferien
PB Schmittenhöhe und PB Sonnalm sowie 2 CL Hirschkogel, als es die Zeller Bergbahn und die Areithbahn 1 und den Glocknerlift gab.
GBK 1 Mittelstation zur Bergfahrt und zur Talfahrt.
Vallugabahn - da konnte man am Galzig fahren und die Nummer wurde auf einer großen Tafel angezeigt.
PLanai 4 KSB in den Ferien
Standseilbahn in Bad Hofgastein in den Ferien
Kitzbühl PB Hahnenkamm
Lech PB Rüfikopf
Mayrhofen PB Penken sowohl bei der Berg- wie auch bei der Talfahrt.
 
Die subjektiven Wartezeiten sind oftmals aber auch wesentlich länger, als man tatsächlich angestanden ist. Sieht man in vielen Berichten hier im Forum, wo gerade bei den Wartezeiten gerne mal deutlich übertrieben wird.
Betrifft die absoluten Rekorde von mehr als einer Stunde zwar nicht, fällt mir aber generell häufiger auf...
 
Meine unangenehmsten Wartezeiten waren irgendwann in den sehr frühen Neunzigern im Herbst in Hintertux. Damals kam man auf den Gletscher in der 1. Sektion mit 4EUB oder DSB, 2. Sektion 4EUB oder ESB, 3. Sektion DSB oder ESB, 4. Sektion DSB. Ich bin vom Urlaubsquartier in Mayerhofen um 8 Uhr Früh weggefahren, wurde irgendwo in Juns zum einparken aufgefordert. Warten auf Bus, warten an allen 4 Sektionen und um 12 Uhr zu Mittag startete ich die erste Abfahrt am Gipfel der gefrorenen Wand.
 
Sellaronda früher:
* 40 min am Tellerlift Sassolungo (Steinerne Stadt). Alternative: Tellerlift Gran Paradiso und danach 100 HM zu Fuß aufsteigen. Erst im Jahr 2000 durch 4KSB ersetzt.
* > 45 min an der DSB Fodom. Hat dafür gesorgt daß um Weihnachten rum die Talabfahrt nach Canazei im totalen Dunkel angetreten werden musste. Alternative: Taxi. Erst 1998 durch 4KSB ersetzt.
* Bis zu eineinhalb Stunden an der PB Boé. Alternative: weiträumige Umfahrung. 1992 oder so durch 12EUB ersetzt.
* Nur von Erzählungen, aber wohl ganz schlimm: PB Ciampinoi. Wartezeit bis zu 2 Stunden. Alternative: laufen durch den halben Ort bis zur DSB. 1989 durch 12EUB ersetzt.
* Nur aus Erzählungen: Korblift Dantercepies (noch vor der Agudio 6EUB). Da war die Ronda 1x am Tag zu schaffen noch ein echtes Abenteuer. :D

Im Vergleich dazu ist das heutzutage alles Pipifax. :)
 
Christoph Lütz schrieb:
An der Diavolezza und am Corvatsch im Oberengadin waren es regelmäßig morgens 1 bis 2 Stunden, wobei Wartenummern ausgegeben wurden. An der Diavolezza konnte man die Wartezeit zum Glück mit einem sehr langen Schlepplift überbrücken. Die Nummer auf der Skispitze war wasserfest.

Oh ja, das kenne ich teilweise auch noch. Diavolezza trotz der "neuen" 120er PB - 1h je Bergfahrt war Standard. Bei der alten Bahn bis ca. 1979 soll es noch viel schlimmer gewesen sein.
Da schaffte man angebich in den 60ern teilweise maximal 2-3 Fahrten am Tag und die Leute haben die Abfart regelrecht zelebriert, Picknick mitgenommen etc.
Besonders wenn zu Ostern viele Gebiete schneemäßig nicht mehr viel zu bieten hatten, drängte sich alles an den Bahnen, die Pulverschnee erschlossen.
Zum Glück will ja heute niemand mehr PB fahren und schon garnicht Ostern, so dass an der Diavolezza trotz seit 1980 unveränderter Bahn mittlerweile so gut wie nie mehr nennenswete Wartezeitan auftreten :)
 
Christoph Lütz schrieb:
An der Diavolezza und am Corvatsch im Oberengadin waren es regelmäßig morgens 1 bis 2 Stunden, wobei Wartenummern ausgegeben wurden. An der Diavolezza konnte man die Wartezeit zum Glück mit einem sehr langen Schlepplift überbrücken. Die Nummer auf der Skispitze war wasserfest.
Nicht zu vergessen die Lagalb! Dort gab es aber keinen Skilift, mit dem man die Wartezeit überbrücken konnte. Glücklich war, wer 2 Paar Ski besaß und sich daher doppelte Nummern geben lassen konnte! Meine Erfahrungen waren leider, dass an beiden Bahnen dieser Wartnummern-Ausnahmezustand fast den ganzen Tag anhielt und sich erst weit nach Mittag auflöste (an manchen Tagen sogar gar nicht).

Gruß,
lsap freak
 
Downhill schrieb:
:
:
Im Vergleich dazu ist das heutzutage alles Pipifax. :)

Das muss man wohl so sehen.
So kenne ich die Sella Ronda gar nicht. Ist immer sehr interessant solche Erfahrungsberichte zu lesen :!:
Muss ja auch teilweise ein irres Schlepperfahren gewesen sein. Corvara-Dantercepies muss ja eine richtige Tortur gewesen sein.


Gruß!
 
Latemar schrieb:
[
Muss ja auch teilweise ein irres Schlepperfahren gewesen sein. Corvara-Dantercepies muss ja eine richtige Trtur gewesen sein.


Gruß!

Ja!!! Deshalb (und wegen der Wartezeiten) war die Sella Ronda früher auch wirklich eine anstrengende Tagestour, die man gerade so geschafft hat. Wir waren als Kinder unheimlich stolz darauf, wenn wir - zurück in der Schule - erzählen konnten, dass wir die Sella Ronda gefahren sind ;-).
 
Mein Rekord ist noch gar nicht solange her, müsste 2005 gewesen sein an Fasching. Ganze Parkplatz voll mit Autos von Tagesgästen zusätzlich unzählige Busse! Mussten 35 Minuten anstehen, nichts im Gegensatz zu den spitzenzeiten von euch, aber für die Jahreszahl bisher Rekord.

Gruß
 
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