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WAS SIE IN EINEM HOTELZIMMER SUCHEN?

Was ich absolut nicht mag, sind diese durchgehenden Balkone ohne Abtrennung.
 
Ganz wichtig:
Genug Steckdosen am Nachttisch, zum Aufladen von Smartphone, Kindle und Co.
Viele Hotels haben zwar genügend Steckdosen, aber oft hat es an den Nachttischen nur auf einer Seite des Doppelbetts eine. Äusserst ärgerlich für den, der die falsche erwischt.

Für mich ist es also weniger das Problem, dass es zu wenige Steckdosen hat, sondern dass sie oft am falschen Ort sind. Ich habe sowieso immer zwei selbst“gebastelte“ Mehrfachstecker dabei, weil diese auch gleichzeitig dazu dienen, die dreipoligen Schweizer Stecker in die ausländischen zweipoligen Steckdosen zu bringen.

Ich bin auch einer, der immer aus dem Koffer lebt. Auf meinen Touren mit meist nur einer Nacht in einem Hotel sowieso, aber auch bei mehrtägigen Aufenthalten. So ist es immer schade, dass ich für den / die Koffer das Sofa blockiere weil es fast nirgends gscheite Kofferablagen gibt.
 
Eigentlich kann man am Nachttisch doch auch wirklich direkt USB als Stromversorgung installieren. Dann sind schweizer/amerikanische/englische/deutsche Stecker egal...
 
ihr habt Wünsche...
ich wäre schon mal froh, wenn die Zimmer wenigstens grundsätzlich gut isoliert und winddicht wären. Gerade in Frankreich schaffen sie es oft nicht mal, die Fenster so zu warten, dass es da nicht die ganze Nacht durchzieht...
In den letzten zwei Urlauben in Tignes erlebt. Einziger Behelfsversuch war, die undichte Stelle mit (noch mehr) Gewebeklebeband abzudichten (was ja schon gescheitert war)...
OK, war in beiden male kein Hotel, aber Grundsätzliches kann man scheinbar in Frankreich nicht erwarten...

PS: bevor jemand fragt: Zimmerwechsel war nicht möglich, weil alles ausgebucht war.
 
Wenn ich denke, wie wir die Ansprüche in Frankreich schon in 4*-Hotels runterschrauben mussten, dann wundert mich das überhaupt nicht.
 
Whistlercarver schrieb:
Dicke Kopfkissen oder 2 Kissen die man übereinander legen kann. In vielen Hotels sind die Kopfkissen so klein und dünn, dass man meint ohne zu schlafen. Habe meistens wenn es noch Platz gibt ein eigenes zusätzliches Kissen dabei um diesen Mangel in vielen Übernachtungsbetrieben zu beheben.

Bei mir genau das Gegenteil, in den meisten Hotels sind mir die Kissen zu dick, so dass ich nach Möglichkeit immer mein eigenes dabei habe. Die Idee mit dem "Kissenbuffet" wäre wirklich optimal.
Ansonsten ist mir wichtig, gute Matratze, gute Dusche (mit ordentlich Druck und mit vernünftigen Einstellmöglichkeiten für die Temperatur - ist aber heutzutage auch wohl eher nur noch im angelsächsischen Raum ein Problem). WLAN, etwas Platz für den Koffer (ich pack auch nicht so gern aus), Gepäckraum und Möglichkeit zum Umziehen und Duschen am An- oder Abreisetag. Genug Platz im Schikeller für Schi und Board. Optimal sind ein kleiner Balkon fürs Wäsche auslüften und ein Kühlschrank zum Aufbewahren von Kleinigkeiten (Milchprodukte, Kaltgetränke, Belag fürs Pistenbrot). Und ganz wichtig, direkter Zugang ins Schigbiet ab der Haustür... :biggrin:
 
Sebald Breskac schrieb:
Und ganz wichtig, direkter Zugang ins Schigbiet ab der Haustür... :biggrin:

wenn schon Balkon, dann von da ;-)
 
-Bei Doppelbetten keine gemeinsame Decke.
-Gute Matratze inkl. Lattenrost
-Richtige Kissen, nicht dies 40cmx40cm Dinger.
-Daunen
-Dusche statt Wanne. (Am liebsten diese Duschen aus einem Guss, also ohne Silikonfugen)
-Kein Designschnörkel
-SAT TV mit mehrsprachigen Sender
-WLAN schnell
 
getrenntes WC, aber bitte ohne Glastür.
Und ein Bad mit Tür und diese soll auch bitte nicht aus Glas sein.
In letzter Zeit gibt es immer mehr Hotels in denen das Bad mehr für das Prospektfoto als für den Benutzer gebaut wird.
in einem Einzelzimmer ist es ja ok, aber wenn einer nachts ins Bad will, mit dem Bad auch das Zimmer hell erleuchtet wird und der Lärm am Waschbecken nicht von einer Tür gedämpft werden kann, nach ich kann auf das Design verzichten.
 
Neben dem was bereits erwähnt wurde, finde ich sehr wichtig:
-Man muss das Zimmer völlig abdunkeln können. Es gibt manche (aber wirklich nur wenige) Vorhänge, die das können, sonst eben Jalousien, Rolläden oder Fensterläden. Zum Austesten am besten am hellichten Tag ausprobieren, ob es wirklich völlig dunkel wird.
-Im Badezimmer einen elektrisch Beheizbaren Handtuchständer (ist quasi wie ne Heizung), so kann man seine Handtücher und/oder Schwimm-/Skisachen trocknen ohne den richtigen Heizer verwenden zu müssen.
-Ad getrennte Betten: Man kann die Betten auch mit einer Art "Verbinder" aus sowas ähnlichem wie Filz so einrichten, dass die Lücke quasi gar nicht zu spüren ist. Aber man kann eben die Betten auch immer trennen, wenn man möchte.
-Auch wichtig bei Betten: Ein offenes Fußende, damit größere Menschen schlafen können, und man sich ans Fußende des Bettes setzen kann.
-Nicht vergessen, im Schrank zusätzliche Decken bereitzulegen. Wenn jemand schnell friert, muss er dann nicht extra danach fragen.
-Im Badezimmer sollte das Gebläse getrennt vom Licht an- und ausgeschaltet werden können. Mich nervt das jedesmal, wenn das Gebläse automatisch angeht, wenn ich das Licht anschalte. Richtig doof ist wenn es dann nach dem Ausschalten des Lichts noch 5 Minuten weiterdröhnt...
 
j-d-s schrieb:
-Im Badezimmer sollte das Gebläse getrennt vom Licht an- und ausgeschaltet werden können. Mich nervt das jedesmal, wenn das Gebläse automatisch angeht, wenn ich das Licht anschalte. Richtig doof ist wenn es dann nach dem Ausschalten des Lichts noch 5 Minuten weiterdröhnt...

Gerade das ist ein Problem. Vor allem bei fensterlosen Bädern. Da kann (und darf man das glaub ich auch) gar nicht so machen. Die Be und Entlüftung muss zur Eindämmung der Schimmelgefahr gewährleistet sein. Das erreicht man nur durch Lüfternachlauf. Allerdings sind moderne Integrallüfter so leise dass sie nicht mehr stören. Selbstverständlich kann man bei Neubauten auch über eine Zentralabluftanlage mit Klappensteuerung nachdenken. Die verursachen die Lärmbelästigung eines Lichtschalters.
 
Ich finde diese Lüfter nicht schlecht: nimm die Abdeckung ab, schau dir den Filter an und du weißt ganz schnell ob in diesem Hotel gewissenhaft oder eher nur oberflächlich gereinigt und gewartet wird.

Sprich was für mich ein sehr gutes von einem normalen Zimmer unterscheidet sind:
- wackelt die Duschstange oder ist sie fest montiert?
- funktionieren alle Düsen der Brause oder schiesst es nur noch durch die Hälfte?
- kommt die Hälfte des Wassers in der Dusche aus den Anschlussverschraubungen?
- ist der Hebel am Hebelmischer fest oder lose?
- Steckdosen sitzen fest und gerade?
- Sind irgendwelche Schrauben an beweglichen Teilen (Tür, Fenster, Duschabtrennung, etc.) lose, die einfach nur mal angezogen werden müssten?
- Quitscht und knarrzt die Tür vom Bad?
- Liegt unter dem Bett noch ein Tempo oder ein Tennisball?

Alles schon erlebt und das sind Dinge, die sich ganz easy abstellen lassen wenn man als Hotelbesitzer mit einem gewissen Anspruch auch mal regelmäßig in seine Zimmer geht.
Am einfachsten mietet man als Hotelier mal zwei Nächste im eigenen Hotel.

Aus diesem Grund hab ich fast immer etwas Werkzeug und eine kleine Dose Silikonspray im Urlaub dabei.
 
valdebagnes schrieb:
Aus diesem Grund hab ich fast immer etwas Werkzeug und eine kleine Dose Silikonspray im Urlaub dabei.

Desinfektionsspray nicht?
 
Nö, wrum denn das?
Auch wenn meine Aufzählung penibel erscheinen mag, ich bin Ingenieur und kein Hypochonder. :D
 
Wie schon mehrfach gesagt, Haken, Haken und nochmals Haken um Spotklamotten trocknen zu können. Dazu Platz für die Handtücher aller Bewohner (auch der Zustellbetten) im Bad. Eine richtige Tür zum Bad und eine Dusche und keine Wanne. Ein Bidet ist nett aber kein Muss. Ein Heizkörper auf dem man auch mal nasse Kleidung oder Handtücher trocknen kann, ist auch hilfreich, wo Fußbodenheizung verbaut ist, Haken oder Stsngen zum trocknen.
Schön sind bequeme Sitzmöbel und ein kleiner Tisch, manch einer möchte auch einen Schreibtisch. Schnelles WLAN mit Verschlüsselung ist auch wichtig! Ein Telefon heutzutage verzichtbar.

Gruß, Tom
 
starli schrieb:
- zwei getrennte Betten für diejenigen, die zusammen reisen, aber kein Paar sind

Wieso ist das eigentlich einigen so wichtig? Explizit dir, dass du bei einem Doppelbett sogar ein eigenes Zimmer buchst (Asientour glaub ich).
 
Vermutlich aus dem gleichen Grund, wieso er alleine Schlepper fahren will ;D
 
Ach, und nochwas, was mir einfällt, auch wenn es nicht wirklich hier dazu passt: Was für mich gar nicht geht, ist wenn man länger als 1 Monat vorher storniert und dann trotzdem (auch wenn es nur ein Teilbetrag ist, egal wie klein) irgendwas zahlen muss. Bei Booking.com und sämtlichen anderen Portalen fliegen solche Unterkünfte unverzüglich aus meinen Optionen raus.
 
valdebagnes schrieb:
- Quitscht und knarrzt die Tür vom Bad?
[....]
Aus diesem Grund hab ich fast immer etwas Werkzeug und eine kleine Dose Silikonspray im Urlaub dabei.

:mrgreen:

Ich fahre auch meist mit Werkzeug, Sprühöl, Mehrfachsteckdose und Kleiderbügeln in den Urlaub. Die Zimmer, in denen ich schon mal genächtigt habe, erkenne ich meist daran wieder, dass Fenster und Türen komplett abgeschmiert sind. Mit WD40 hält das locker 10 Jahre und ich liebe es, wenn sich ein Fenster leicht schließen lässt und die Türe seicht ohne Krach ins Schloß fällt.

Ansonsten: Steckdosen in ausreichender Zahl und dort, wo man sie als Gast braucht: Am Schreibtisch, am Bett und irgendwo im Raum. Und unabhängig von einem ggf. vorhandenen Zentralschalter. Kleiderbügel die man an zahlreich vorhandenen Haken aufhängen kann, damit man die Sportwäsche bis zum nächsten Tag auslüften lassen kann.
 
noisi schrieb:
starli schrieb:
- zwei getrennte Betten für diejenigen, die zusammen reisen, aber kein Paar sind

Wieso ist das eigentlich einigen so wichtig? Explizit dir, dass du bei einem Doppelbett sogar ein eigenes Zimmer buchst (Asientour glaub ich).
Wenn du unsere Zentralasientour nicht gelesen hast: Wir (Trincerone + ich) hatten lt. Beschreibung auf booking.com ein Zweibettzimmer gebucht, dass dann aber kein richtiges Zweibettzimmer mit getrennten Betten war, sondern die zwei Betten waren mit einem großen Betttuch und einer großen Bettdecke verbunden. Da wir nicht schwul sind und nicht zusammen unter einer Bettdecke schlafen wollen, haben wir uns beschwert und aus Kulanzgründen ein zweites Zimmer ohne Aufpreis bekommen. Weil es dem Personal unmöglich schien, an diesem Abend einfach ein zweites Betttuch + eine zweite Bettdecke zur Verfügung zu stellen. Außeinander stellen hätten wir es selbst können.

(und viele Hotels boten auf booking.com nur Doppelzimmer mit einem Bett an, was unsere Auswahl stark eingeschränkt hat - außer wir haben dann eben 2 Zimmer gebucht, was im Osten ja preislich meist noch OK ist.)
 
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