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Wasserfallen

Das stimmt alles, aber das grosse Handicap ist die tiefe Lage. Wir reden da von 940 - 1150m, die Talstation der EUB liegt sogar auf nur 540m. Die Talabfahrt ist also aufgrund der Klimaerwärmung völlig unrealistisch. Selbst eine Beschneiung wäre da nichts als ein grosser Rasensprenger! Aber auch oben sind die Temperaturen in den letzten Jahren oft über denen, die es für eine Beschneiung bräuchte. Ausserdem gehört die Wasserfalle zum Jura. Eine karstige und darum trotz des Namens wasserarme Gegend. Das Schneiwasser müsste grösstenteils vom Tal hinaufgepumpt werden. Wie im Film erwähnt, waren ja schon in den 1950er schneearme Winter nicht selten. Wie würde das jetzt aussehen? Wohl eher die Regel als die Ausnahme!
 
Da hat GMD natürlich mit allem vollkommen Recht... die ebenfalls in dieser Gegend gelegenen Gebiete Langenbruck und Hohe Winde liefen in den letzten Jahren nur noch selten, und so richtig viel Schnee (was dann 40-60cm sind) hat's alle 10 Jahre mal.

@Harzwinter Die Talabfahrt hatte ich ja ganz vergessen! Der Schlittelweg (den es heute noch gibt) ist natürlich tatsächlich zumeist eine Forststrasse. Die Ski-Talabfahrt war aber meiner Ansicht nach über weite Teile eine recht attraktive Strecke an Bauernhöfen vorbei zwischen Obsthainen und über Wiesen (wenn's dann mal Schnee hatte). Auf der Landeskarte siehst du "Bürten" und "Bergmatte" - da führte die Abfahrt etwa durch, und hier hatte es sogar letzte Woche eine Spur (bei ca. 5cm Schnee). Ich kann mich aber auch falsch erinnern.
 
Her mit den Bildern! (Hab schon vergeblich auf Stahlseil gesucht vorhin - auch die Fotos von ganz oben, die nicht mehr abrufbar sind, wären seeehr cool.)
 
Der Einfachheit halber die Karte:
Wasserfallenfreeridemap.jpg


Der Reihe nach:
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Sehr cool, danke! Aber... das war ja nicht die "offizielle" Talabfahrt des Skigebietes? Ging die nicht via Bürten / Bergmatte?
 
Eigentlich ist das der Wanderweg vom Vogelberg runter nach Lauwil, zumindest ein gewisses Teilstück davon. Hat immer wieder Schiebestücke und Gegensteigungen drin. Diese Variante bin ich mal vor ein paar Jahren im Winter zu Fuss gelaufen, bin dann aber zur bekannten Ulmethöchi, so habe ich das zumindest im Kopf.
 
wso schrieb:
Sehr cool, danke! Aber... das war ja nicht die "offizielle" Talabfahrt des Skigebietes? Ging die nicht via Bürten / Bergmatte?

Das ist die Einzige die ich kenne und je gefahren bin.
https://www.wwf-bs.ch/ausfluege-in-die-natur/baselbieter-kettenjura/wasserfallen-vogelberg
Ein Klassiker des regionalen Skisports ist das «Jura-Inferno-Rennen» in Lauwil. Die rassige Abfahrt führt über die Romaiweid – notabene eine Trockenweide von nationaler Bedeutung. Sie kann ideal kombiniert werden mit einer schönen Aufstiegsroute durch Jurawälder und -höhen sowie einem gemütlichen Beizenhock auf dem Vogelberg.
 
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Reaktionen: wso
Die Passage bei 8 und 9 sieht aber schon sehr abenteuerlich aus! Wäre es nicht einfacher gewesen, die Abfahrt über den Waldweg östlich vom Vogelsberg Richtung Bürten zu führen? Gem. Landeskarte gab es diesen Weg in den 60ern schon.
 
GMD schrieb:
Die Passage bei 8 und 9 sieht aber schon sehr abenteuerlich aus! Wäre es nicht einfacher gewesen, die Abfahrt über den Waldweg östlich vom Vogelsberg Richtung Bürten zu führen? Gem. Landeskarte gab es diesen Weg in den 60ern schon.
Vom Bürten nach Grauberg sind es über 30 Höhenmeter wieder bergauf. Beim gezeigten übergang sind es lediglich deren 12.
Man könnte auch über Mittlere Romaiweid queren verpasst dann aber einen Teil des schönsten Hanges vom Geitengrat.
Ich mag mich erinnern, dass die Abfahrt extrem viel Spass machte und nur der Aufstieg auf den Vogelberg eine nennenswerte Anstrengung war. Mein Kollege mit dem Snowboard musste etwas mehr laufen aber mit den Ski wars recht passabel und recht schnell auch auf den flächeren Abschnitten da der Teil von Schneeschuhwanderern komprimiert war.
 
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