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Weissenstein-Balmberg || 20.05.2004

An Auffahrt haben Silu und ich beschlossen, eine Reise in den Jura zu machen.

Weissenstein

Anreise:
Gstaad-Zweisimmen-Spiez-Bern
Bern (RBS)-Solothurn-Oberdorf SO-Weissenstein

Wetter:
Sonnig und warm.

Anlagen geöffnet:
Sesselbahn Oberdorf-Nesselboden
Sesselbahn Nesselboden-Weissenstein

Anlagen geschlossen:
-

Nachdem ich in Bern angekommen war, traf ich mich mit Silu. Mit dem RBS fuhren wir nach Solothurn und von da aus mit dem RM nach Oberdorf. Nach langem anstellen bestiegen wir endlich einen alten Von Roll VR 101-Sessel in Richtung Nesselboden. Dort legten wir einen Foto- und Videohalt ein, um anschliessend mit der zweiten Sektion zur Bergstation Weissenstein zu gelangen.


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Ein ABe 4/12 "La Prima" des RBS im Bahnhof Bern.

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Ein RBDe 566-Pendel des RM vor dem Weissensteintunnel auf dem Weg nach Moutier.

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Die Talstation der Sektion 1 Oberdorf-Nesselboden.

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Das Innenleben der Talstation, das Seil wird über die zwei senkrechten Seilscheiben in den Spannschacht geführt. Die Bahn wurde 1994 automatisiert.

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Die erste Stütze, hier wird die Bahnlinie überquert.

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Der unterschiedliche Bodenabstand in der ersten Sektion.

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Ein etwas kleinwüchsiger Niederhalter.

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Vor dem Erreichen der Mittelstationfährt die Bahn über diese Kuppe.

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Die Drillingsstütze vor der Mittelstation Nesselboden.

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Die Einfahrt der ersten Sektion der Mittelstation.

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Der Beginn der zweiten Sektion Nesselboden-Weissenstein. Im Innern der Mittelstation läuft alles vollautomatisch ab- insgesamt sind fünf Kettenförderer vorhanden.

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Blick zur Sektion eins. Sessel, die leer von unten heraufkommen werden um den Umführungsbogen geführt, ohne die zweite Sektion zu passieren.

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Der Antrieb der Sektion zwei mit einem typischen VR 101-Sessel.

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Das Kettenwirrwarr in der Mittelstation.

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Ein Sessel von der zweiten Sektion kommend in Richtung Talstation unterwegs.

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Der Antrieb der ersten Sektion.

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Ein Sessel fährt vom Weissenstein her kommend in der Mittelstation Nesselboden ein.

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Die zweite Sektion Nesselboden-Weissenstein.

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Die Bergstation mit einem talwärtsfahrenden Sessel.

Weissenstein17.JPG


Die Bergstation von innen. Im Gegensatz zur Talstation wird hier auf herkömmliche Weise gespannt.
 
Balmberg

Anreise:
Weissenstein-Balmberg

Wetter:
Sonnig und warm.

Anlagen geöffnet:
-

Anlagen geschlossen:
Skilift Bödeli
Skilift Kählen
Skilift Höfli

Auf dem Weissenstein angelangt, führte uns unsere Reise auf den Balmberg, einem interessanten jurassischen Skigebiet.
Als erstes gelangten wir zum Bödelilift, einem alten Städelischlepper, welcher noch über Kurzbügel verfügt. Danach wanderten wir zum Kählenlift, welcher ebenfalls von Städeli erbaut wurde. Am Schluss wurde noch der Rötilift von Bühler, welcher über eine Bühlerkurve verfügt, ausgiebig fotografiert.


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Die Talstation des Bödelilifts.

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Die urichge Umlenkscheibe mit einem Wartungskorb, unter der Plan liegen die Gehänge.


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Ein Betonblock, die Talstation des Kählenliftes.

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Die Strecke des Kählenschleppers.


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Der Rötilift von Bühler. Unter der Plane sind Kurzbügel von Bühler/Röhrs und Borer verstaut.

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Die letzte Stütze vor der Bühlerkurve mit Blick in Richtung Talstation. Einige Gehänge hängen noch.

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Die Bühlerkurve, welche im Wald versteckt ist.

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Die Gegenstation der Bühlerkurve.

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Die Bühlerkurve mit der Gegenstation im Hintergrund.

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Die Stütze nach der Kurve mit einer interessanten "Gehängevariation". Man befestigt Seile an jedem Ast und lässt sich hochziehen.

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Die letzte Stütze des Rötischleppers mit der Bergstation.

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Die Doppelstütze nach dem Steilhang mit Silu...

Roeti-Tinel.JPG


... und mit mir.
 
Hey Tinel, das war ein richtig cooler Tag... und die Hände konnte ich am Schluss doch noch endlich waschen ;-) Aber eins habe ich gelernt: Egal wie steil ein Schlepper sein mag, lieber im Winter hinauffahren als im Sommer laufen!! Wieso hat es eigentlich nirgends ein Bildchen von einem 'Mandarindli' ;-)
 
Ja das sind halt die 70er Jahre. Eine ähnliche Front wirst du ja in der nächsten Zeit bei der MOB nicht mehr antreffen :lol:
 
Hallo Tinel,

toller Bericht! :bindafür: :zustimm: :gut:

Ich les sowas 10x lieber als den 100sten Bericht über die ewiggleichen "Mega-"skigebiete. Es lebe die Vielfalt! :)

Sieht ja ganz erstaunlich aus für Nordwestschweiz - hätte nicht gedacht, dass das ein so "ernsthaftes" Skigebiet ist. Oder täuscht das?
 
Hier noch der Pistenplan vom Balmberg, das Skigebiet ist wirklich relativ gross und die Anlagen bis auf die rostende Bühlerschüssel gut in Schuss:

5638.jpg
 
jul schrieb:
Tinel schrieb:
wirklich relativ gross

Ein Skigebiet mit 4 Liften ist groß?
Interessante Theorie :lol:

Wenn es sich um Lifte mit 300, 200 und 200 Höhenmetern handelt und sich ausserhalb der Alpen befindet, dann ist das verhältnismässig gross. In der Gegend gibt es sonst vor allem kurze Anfängerlifte.

Ich fand's interessant. :freude: Daher danke für den Bericht. Wen's nicht interessiert, muss es ja nicht lesen...
 
Roeti3.JPG

^^Der Stahlträger links als Verstärkung ist Neu.

Ja ist das grösste Skigebiet der Nordwestschweiz obwohl der Berge bei uns hier eigendlich noch brauchbar währe. Leider sind die Klimatischen bedingungen in den letzten 10 Jahren so schlecht geworden das 8 Betriebstage auf 1300NN im jahr ein Rekort sind. vorletztes war es genau einer! :lol: Naja vielleicht wird ja 06 die Vogelberg 6EUB gebaut! Dann hätten wir wieder eine Anständiges Skigebiet!! :bussi:
 
Meier Michael schrieb:
Naja vielleicht wird ja 06 die Vogelberg 6EUB gebaut! Dann hätten wir wieder eine Anständiges Skigebiet!! :bussi:

Ach ja....? Nie gehört. Hast Du mehr Informationen?

Ist das der Vogelberg bei der Wasserfallen? Dort bin ich mal vor ca. ~20 Jahren auf den Brettern gestanden... Ist aber seit Jahren kein Skibetrieb mehr, oder?
 
Der Stahlträger in der Kurve des Röti-Lifts wurde auf die Saison 03/04 hin neu montiert.

Der Balmberg mit seinen vier Anlagen ist östlich von Biel das grösste Skigebiet im Jura.
MM, wie kommst Du auf acht Betriebstage? Im letzten Winter (03/04) hatte der Balmberg fast 70 Tage Betrieb, und in der Saison 02/03 waren es nicht viel weniger. Du kannst natürlich nicht die Betriebstage des Röti-Lifts stellvertretend für das ganze Gebiet nehmen, denn erstens ist die Röti-Talstation mit 940 Metern Höhe der tiefste Punkt im Skigebiet und es braucht für die Erlenloch-Abfahrt schon 30 cm Schnee, damit sie präpariert werden kann. Ist sie aber einmal gemacht, dann hält sie in diesem Schattenloch erstaunlich lange. Zweitens läuft der Röti-Lift in der Regel (wenn nicht Sportferien sind) nur am Mittwoch Nachmittag und Samstag/Sonntag, während Kähle und Höfli täglich Betrieb haben (Bödeli hingegen auch am Wochenende meist nur bei schönem Wetter). Aber auch der Röti-Lift hatte letzten Winter rund 30 Betriebstage, also über die letzten beiden Saisons kann man sich am Balmberg sicher nicht beklagen. Hoffen wir, dass es so weitergeht!
Päscu

PS. Übrigens sehr interessanter Bericht, Tinel und Silu. Müsst aber auch mal im Winter kommen, wenn alles läuft! Dann könnt ihr auch gleich noch in Grandval und auf der Schwengimatt vorbei.
 
Also die genauen Betriebstage vom Balmberg kann ich dir nicht nennen. Langenbruck hatte 00/01: 8Tage am oberen Lift (inkl. Beschneiung) 01/02 1 Tag am Oberen Lift. 02/03 ca. 40 Tage 03/04 ca. 30 Tage von 1990 bis 2000 warens durchschnittlich 8 inkl. Beschneiung. :lol: Nehm an am Balmberg ist es ohne Beschneiung etwa gleich. Vogelbergbahn soll als 2. Sektion von der Wasserfallen (Neubau 6EUB 2006) auf den Vogelberg führen auf der Trasse des Ehem. Skilift. Meiner Ansicht nach würde es eine DSB für Sommer und Winter auch bringen dazu noch ein Neuer Skilift am Chellenchöpfli (Fundamente stehen ja noch) no Problem. :wink: Nur Das Geld und der Wille fehlt. begrüssen würde ich es Persönlich wenn man auf der wasserfallen wieder Skibetrieb hätte so wie es jetzt ist mit dem Bus auf den Passwang und dann rauf zum Nägeli um einmal den Vogelberg zu fahren ist auch noch witzig. :)
 
Aber nein, Balmberg und Langenbruck kannst Du natürlich schon nicht vergleichen. Der obere Wannenlift hat ja seine Talstation auf ca. 810 Metern Höhe, während die Kählen-Talstation immerhin auf 1065 Metern liegt. Diesen Unterschied vermag die Beschneiung in Langenbruck niemals auszugleichen, vor allem weil es sich ja um Uralt-Kanonen handelt und sie soviel ich weiss letzten Winter auch gar nicht mehr eingesetzt wurden.

Jedenfalls arbeitet der Balmberg immer noch mit Gewinn. Ob der Ertrag allerdings reicht, um die in den nächsten Jahren sicher fälligen Ersatzinvestitionen tätigen zu können, bezweifle ich schon. Hoffen wir das Beste, ebenso für die Wasserfallen, würde mich auch freuen, wenn man dort wieder Skifahren könnte. Ich würde allerdings eine 6EUB auf der bestehenden Strecke und dann eine DSB auf den Vogelberg bevorzugen.
 
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