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Weißsee Gletschwerwelt vor der Schließung

Das wäre echt traurig. So etwas als Ende eines Skigebiets... Auch wäre es schade um die schöne Seilbahn, immerhin eine der ältesten ihrer Art Österreichs. Ich kann die Schließung kaum nachvollziehen, die EUB wurde ja erst kürzlicv wiederaufgebaut und es wurde auch in einen neuen Sl investiert.
 
Sorry, aber was soll das denn? Man hat ein kleines, einmaliges Gebiet, in welchem im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Skigebieten durchgehend investiert wurde (vgl. 2011 Neubau Tauernmoosbahn und 2022 Neubau Hüttenlift) und sperrt jetzt einfach zu? Man hat eine Leistungsfähige Zubringerbahn, Schneesicherheit und ein einmaliges Erlebnis im Vergleich zu den umliegenden Skigebieten. Zudem sollte doch kommendes Jahr die Medelzbahn durch eine kuppelbare Anlage ersetzt werden? Damit wäre das Gebiet meiner Meinung nach auf ganzer Linie wieder konkurrenzfähig. Oder steht für die Sesselbahn keine Finanzierung? Und jetzt schiebt man das ganze auf die Landesregierung und verzieht sich flüchtig wie trotzig. Sag mal geht’s noch?
 
Wieder mal einer der mit dem Kopf durch die Wand will. Von den Vögeln scheints in Österreich ein Nest zu geben. :lol:
 
Wahrscheinlich nur eine Drohkulisse um mehr Fördergelder zu bekommen.
 
Es wäre auch wirklich schade drum!
 
Ich war vom 12.-17. September auf der Rudolfshütte. Keine Anzeichen einer nahenden Schließung - aufgrund des Anbaus, der Solaranlage und des neuen Wellness-Bereichs hätte ich eher Gegenteiliges vermutet.

Warten wir es mal ab. Denke nicht, dass die für immer schließen.
 
Ich denke auch nicht, dass da was Wares dran ist. Man will wohl eher mal etwas Aufmerksamkeit auf sich ziehen, was man auf jeden Fall erreichen wird.
Gerade auch wegen dem Neubau des Schlepplifts und auch dem Interesse an einem anderen gebrauchten Lifts, denke ich dass es weiter geht.
 
Selbst wenn es so ist, finde ich das für viele Familien, die für die kommende Wintersaison schon gebucht eine ätzende Situationen. 👎

Gerade wenn man auf die Schulferien angewiesen ist, kann man nicht beliebig auf andere gute Familienangebote ausweichen. Da greift man als Familie gerne auf eine frühzeitige Buchung zurück.
Diese Sicherheit jetzt für so ein Pokerspiel aufs Spiel zu setzen, kommt bei als sehr dreckiges Spiel rüber...
 
Jan Tenner schrieb:
Diese Sicherheit jetzt für so ein Pokerspiel aufs Spiel zu setzen, kommt bei als sehr dreckiges Spiel rüber...

Die Sicherheit für die Buchungen bleibt bestimmt. Ist nur Geschwafel, das öffentliche Aufmerksamkeit erregen soll.
 
Ich finde der Herr Holleis hat schon Recht. Man braucht ja nur aufs nahe Kitzsteinhorn schauen, was dort alles gebaut wird und planiert wird und herum gegraben wird.
Dort ist alles erlaubt, dort gibt's keine Probleme, da kann man die Landschaft zerstören, stört Keinen!

Aber wehe im Weißsee-Gebiet soll ein neuer Lift gebaut werden, ohne dass die ganze Landschaft umgegraben und planiert wird wie in allen anderen Gebieten.
Der Bau der Tauernmoosbahn hat sich ja viele Jahre verzögert und musste mehrmals umgeplant werden. Natürlich kostet das Geld und wenn es zu teuer wird zahlt es sich irgendwann nicht mehr aus.
Beim Grünsee gab es ja auch Pläne für ein Hotel. Wurde aber niemals erlaubt, all die Planungen und deren Kosten also umsonst. Die Notlösung war also die Rudolfshütte zu vergrößern, was dann auch gemacht wurde.
Und jetzt verbietet man dass diese Vergrößerung genutzt wird.
Was soll man also machen?
Es gibt zu wenig Betten. Die Nachfrage ist ja da, aber es wird ja alles verboten.

Ich selbst war schon zwei Mal in Uttendorf in Urlaub um in der Weißsee Gletscherwelt Schi zu fahren. Uttendorf ist schon ein ordentliches Stück entfernt vom Schigebiet. Mit dem Schibus fährt man da fast eine Dreiviertel Stunde.
Aber Näher am Schigebiet bekommst kein Zimmer, die wenigen die es gibt sind meist ausgebucht.
Ich selbst habe heuer schon im August bei der Rudolfshütte angefragt für ein Zimmer im Februar---> Ich bekam eine Absage--->Komplett Ausgebucht.


Und die ÖBB können im Weißsee-Gebiet auch machen was sie wollen, da beschwert sich auch keiner!
 
Der Hotelier hat doch völlig recht, massiven Druck auf die Politik aufzubauen. Nur so bewegt man bei denen was. Und wenns nur um Fördergelder und Zuschüsse geht. Oder eben auch die Genehmigung für die Betten. Den unternehmerischen Antrieb, mit seinem Geschäft auch Geld verdienen zu wollen, können öffentliche Angestellte und verbeamtete Umweltanwälte natürlich nicht nachvollziehen. Die kriegen das Geld für ihre nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten ja immer von anderen...

Das Umweltargument ist doch realitätsfern ohne Ende. Wieviele Gipfel gibt's bitte in den Hohen Tauern? Und an wievielen davon findet in großem Stil Tourismus statt? An 3,4? Wie wenn die Natur das spüren würde, wenn auf den vielen qm dort paar Leute mehr unterwegs sind.

Wenn man es wirklich ernst meinen würde mit dem Naturschutz, dann müsste man in den Hohen Tauern eigentlich fast alle Gipfel komplett sperren und jegliche Art von menschlichem Tun und Handeln unterbinden - inklusive Wandern, Bergsteigern, Almwirtschaft, Schutzhütten etc. Und dies nur an wenigen hotspots konzentriert erlauben. Ich behaupte, die Natur fühlt sich durch wenige Menschen an vielen Orten deutlich mehr gestört als durch viele Menschen an wenigen Orten.
 
Letzte Woche Nationalratswahlkampf, da gehts ruckzuck mit den Versprechungen :wink:
Für den Uttendorfer Bürgermeister Hannes Lerchbaumer von der SPÖ muss der Betrieb weitergehen: „Aus heutiger Sicht wären mögliche Lösungen, dass wir den Betrieb für die Wintermonate in einer kurzen Entscheidung sichern.“ Das aber gehe nur durch einen Schulterschluss – mit Land, Wirtschaftskammer und möglichen Investoren. Kommende Woche gibt es dazu einen Termin bei Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP).
Der für Tourismus zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll – ebenfalls ÖVP – kündigt jedenfalls Unterstützung an, sollte die Gemeinde in der Weißsee-Gletscherwelt mit einsteigen
https://salzburg.orf.at/stories/3274453/

Aufgrund der speziellen Historie und Lage dieser Immobilie wird der Betrieb dort sicher nicht so einfach eingestellt. Dem betroffenen Herrn wird man in den nächsten Tagen sicher vorrechnen, wie viele Förderungen er für all seine beruflichen Aktivitäten in den letzten Jahren erhalten hat
Eventuell mit der beiläufigen Äußerung versehen, wann eigentlich die letzte genaue Finanzprüfung der Unternehmensgruppe stattgefunden hat... Ist das ihr Porsche da draußen? :wink:
 
Werna76 schrieb:
Dem betroffenen Herrn wird man in den nächsten Tagen sicher vorrechnen, wie viele Förderungen er für all seine beruflichen Aktivitäten in den letzten Jahren erhalten hat
Eventuell mit der beiläufigen Äußerung versehen, wann eigentlich die letzte genaue Finanzprüfung der Unternehmensgruppe stattgefunden hat... Ist das ihr Porsche da draußen? :wink:

Das ist schon eine sehr links-romantische und unternehmerfeindliche Betrachtungsweise. Ohne Unternehmertum und damit zusammenhängender beruflicher Aktivitäten gäbe es für den Staat erst gar eine Kohle, um Fördergelder zu verteilen.

Die Versuche, das gesamte Wirtschaften dem Staat zu überlassen, sind sämtlich jämmerlich gescheitert. Da gab's dann aber zumindest auch erst gar keine Porsches, auf die man neidig sein müsste. Sondern Trabbis, nach 20 Jahre warten.....
 
Dennoch seltsam...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Angebot für einen symbolischen Euro belastbar ist, nachdem was dort oben investiert wurde und als Realwert dort steht.
Die Pistole ist dort eindeutig auf die Brust gedrückt.
 
don pipone schrieb:
Werna76 schrieb:
Dem betroffenen Herrn wird man in den nächsten Tagen sicher vorrechnen, wie viele Förderungen er für all seine beruflichen Aktivitäten in den letzten Jahren erhalten hat
Eventuell mit der beiläufigen Äußerung versehen, wann eigentlich die letzte genaue Finanzprüfung der Unternehmensgruppe stattgefunden hat... Ist das ihr Porsche da draußen? :wink:

Das ist schon eine sehr links-romantische und unternehmerfeindliche Betrachtungsweise. Ohne Unternehmertum und damit zusammenhängender beruflicher Aktivitäten gäbe es für den Staat erst gar eine Kohle, um Fördergelder zu verteilen.

Die Versuche, das gesamte Wirtschaften dem Staat zu überlassen, sind sämtlich jämmerlich gescheitert. Da gab's dann aber zumindest auch erst gar keine Porsches, auf die man neidig sein müsste. Sondern Trabbis, nach 20 Jahre warten.....

Was genau ist an Wernas Post Links-romantisch? Und Unternehmerfeindlich? :lol:

Triggert Dich diese Beschreibung des politischen Spiels so sehr, dass Du direkt zum ausgeleierten und völlig am Thema vorbeigehenden DDR-Vergleich greifen musst? :-D

Am Ende ist es doch ganz einfach: der Hotelier baut das maximale Drohszenario auf um endlich seinen Willen zu bekommen. Dass da vllt auch politischer Gegendruck kommt ist nicht abwegig. Aus unserer Sicht ist das sogar wünschenswert. Hätte der Hotelier tatsächlich keinen Bock mehr auf das Business würde er sich einen Käufer suchen. Klar, hat 2019 zu 20 Mio nicht geklappt, aber es gibt ja noch ein paar Grauschattierungen zwischen 1€ und 20.000.000 € ;-)
 
Ja das triggert mich.

- Was soll die despiktierliche Bezeichnung "dem Herrn" in dem Kontext, ihm von von staatlicher Seite irgendwas zu Fördergeldern verrechnen lassen zu wollen?
-Was soll die Drohkulisse mit der Finanzprüfung? Für normale Unternehmer ist das überhaupt keine Drohung. Betriebsprüfungen gibt's alle paar Jahre und wenn man sich an die Regeln hält, hat man da außer Kinkerlitzchen nix zu befürchten.
-Und was soll der völlig am Thema vorbeigehende Käse mit dem Porsche?

All diese Äußerungen implizieren für mich halt Unternehmerfeindlichkeit. Wenn Du das anders lesen magst, sei Dir das ungenommen.
 
don pipone schrieb:
Ja das triggert mich.

- Was soll die despiktierliche Bezeichnung "dem Herrn" in dem Kontext, ihm von von staatlicher Seite irgendwas zu Fördergeldern verrechnen lassen zu wollen?
-Was soll die Drohkulisse mit der Finanzprüfung? Für normale Unternehmer ist das überhaupt keine Drohung. Betriebsprüfungen gibt's alle paar Jahre und wenn man sich an die Regeln hält, hat man da außer Kinkerlitzchen nix zu befürchten.
-Und was soll der völlig am Thema vorbeigehende Käse mit dem Porsche?

All diese Äußerungen implizieren für mich halt Unternehmerfeindlichkeit. Wenn Du das anders lesen magst, sei Dir das ungenommen.

Nur weil man der Meinung ist, dass der Staat sich nicht von solchen Unternehmern, wie es offenbar dieser Holleis ist, nicht durch öffentliche Drohkulissen unter Druck setzen lassen soll, sondern auch mal eine Gegenattacke setzen soll, ist man noch lange nicht generell unternehmerfeindlich.
Deine Argumentation erinnert mich an Trump. Für den ist auch alles, was nicht reiner "Wildwest-Kapitalismus" ist, bereits "Kommunismus".
 
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