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Weiter Staatsknete für Schneekanonen

Zitat Hubsi:
Darüber hinaus würden die Menschen ins Ausland fahren, wenn Bayern die eigenen Skigebiete im Stich lasse, so der Wirtschaftsminister.

Das ist dann wohl die zunehmende Realität, wenn man dem BUND folgt.
Dadurch stiege dann der CO2 Ausstoss. Wenn das dann nachgewiesener Maßen so wäre, müsste man dann das Skifahren grundsätzlich, also auch im Ausland verbieten. Denn jegliche dafür erforderliche Mobilität wäre klimaschädlich.

Klingt absurd - wäre aber konsequent, wenn man sich in diesem Argumentations- und Ideologiekorridor bewegt und denkt.

Wenn dann der Bergbauer von "Klima-Hysterie" spricht - wird er als "Leugner des Klimawandels" in die Ecke gestellt und damit wird versucht ihn aus dem Diskurs zu nehmen.
So spaltet man, nimmt niemanden mit und ändert nichts auf demokratische Weise oder besser will das auch gar nicht.

Denn der nächste logische Schritt ist dann der den die "last generation" unternimmt - antidemokratisch, totalitär.
"Gottseidank" werden diese dann als "kreative Protestfomen" geworded.
Jeder der das tut macht sich mit denen gemein und muss sich dann doch fragen lassen: wie er es mit unserem Grundgesetz hält.
 
Für manche gibt es halt grundsätzlich nur schwarz oder weiß.
Komischerweise genau die werfen dann dem Hubsi vor, er mache sich die Welt zu einfach?!? :roll:
Geht halt nix über klare Feindbilder...
 
Hubsi ist einfach so wunderbar einfach volksnah... und irgendwie auch wahrhaftig - weil berechenbar... das fehlt anderen bayrischen Politikern ganz und gar.
 
skifam schrieb:
Hubsi ist einfach so wunderbar einfach volksnah... und irgendwie auch wahrhaftig - weil berechenbar... das fehlt anderen bayrischen Politikern ganz und gar.
So war die CSU früher™ auch mal.
Wenn's so weiter geht muss ich nächstes Jahr noch beim "Opfisoft" mein Kreuz machen.
 
Die Auschnitte der Videos und Zitate sind aus der BR Sendung "jetzt red i" von dieser Woche:

Skifahren trotz Klimawandel und Energiekrise – Pistengaudi um jeden Preis?
Viele Wintersportfans können es kaum erwarten bis die Skifahrsaison startet. Die Liftbetreiber haben ihr Beschneiungsanlagen in Position gebracht, wenn es kalt genug ist, geht's los mit der Schneeproduktion. Denn: Nur mit Naturschnee geht's schon lange nicht mehr in den meist recht niedrig gelegenen Skigebieten Bayerns. Ist das alles noch "zeitgemäß"?
Hier der Link zur ganzen Sendung:
https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/jetzt-red-i/skifahren-trotz-klimawandel-100.html

Neben Hubert Eiwanger und einem Vertreter vom BUND waren viele Vertreter von Bergbahnen (u. a. GF aus Sudelfeld und OK) und Skiverbänden sowie Gastronomen, Bergbauern, Hoteliers etc. anwesend.
Lohnt sich auf jeden Fall man anzuschauen.
 
skifam schrieb:
Klingt absurd - wäre aber konsequent, wenn man sich in diesem Argumentations- und Ideologiekorridor bewegt und denkt.
Wenn dann der Bergbauer von "Klima-Hysterie" spricht - wird er als "Leugner des Klimawandels" in die Ecke gestellt und damit wird versucht ihn aus dem Diskurs zu nehmen.
So spaltet man, nimmt niemanden mit und ändert nichts auf demokratische Weise oder besser will das auch gar nicht.
Denn der nächste logische Schritt ist dann der den die "last generation" unternimmt - antidemokratisch, totalitär.
"Gottseidank" werden diese dann als "kreative Protestfomen" geworded.
Jeder der das tut macht sich mit denen gemein und muss sich dann doch fragen lassen: wie er es mit unserem Grundgesetz hält.

Wie immer die große Grundgesetzkeule von unserem Forentroll ... dem Rest empfehle ich die Sendung zu schauen, recht interessant und sehr viele verschieden Meinungen ... am Ende, daß schwingt ja auch in fast jeder Aussage mit, wird es das Geld richten. Die Energie oder die Beschneiung wird zu teuer, Der Skibetrieb lohnt sich nicht mehr wegen zu wenig Einsatztagen, die Kosten der Klimaveränderung werden zu massiv ...

Natürlich wird man es noch ein Weile durchziehen, hoffen wir mal das es nicht zu bitter am Schluß wird ... und ich bin vor allem gespannt, wie lange das mit den Skifahrern noch konform geht. Wir diskutieren hier ja klar in einer alten Männer Skifahrerblase, für die das Thema sehr wichtig ist und die bereit sind einige Argumente beiseite zu schieben, weil Skifahren halt ein Teil ihres Lebens ist (auch da ist es sehr aufschlussreich das Video anzusehen..) ... aber das hat sich ja schon massiv geändert. Die Generation unserer Kinder & Enkel (die mir in der Diskussionsrunde beim BR übrigens KOMPLETT gefehlt haben) sieht das, jedenfalls meine Erfahrung, schon ganz anderes. meine Söhne (15&18) fahren gerne Ski, hinterfragen aber das ganze System Wintersport schon viele mehr als wir, und sind auch viele skeptischer, was die Zukunft angeht ... und auch durchaus bereit, sich hier viel mehr einzuschränken. Deswegen bin ich auch nicht sicher, ob sich die Investitionen in noch mehr Beschneiung wirklich noch wieder reinholen lassen.
 
BR?
Fernsehen?
Was ist das denn?
Ach so das für die alten Leute hä?
Jo Bro.


Ich denke: der durchschnittliche Teenie oder twen käme sich da sehr komisch vor.

Wenn dann würden sie eh nur quasi Berufsjungendliche einladen... deren Betonmeinungen sind ja zur genüge bekannt.


PS:
Das man die Emissionen über den Preis runterdrücken will, sieht doch jeder der mit anderen Ländern vergleicht.
Das entspricht nicht einmal der Meinung des Direktors des Klimafolgenforschungsinstitutes in Potsdam.
Dwe sagt:
" Energiewende nicht ohne sondern mit der Wirtschaft, das wäre ein globales Vorbild." FAZaS
Ich würde da gern noch ganz unwissenschaftlich "& bitte demokratisch mit der Mehrheit der gesamten Bevölkerung"
hinzufügen.
Damit ist keine Twitterblase gemeint.
 
Der Staat holt sie auf alle Fälle locker wieder rein. Wir z.B Beschneiung für brutto 10 Mio gebaut und davon übernimmt der Staat 5 Mio hat er im Endeffekt nur 3.4 Mio ausgegeben weil bei 19% MwSt 1.6 Mio gleich wieder zurück in die eigene Tasche fliessen.
Hat die Investitionshilfe zur folge dass in der Region, weil weiterhin Ski gefahren wird, insgesamt weitere 22 Mio direkt mit dem Skisport zusammenhängende Investitionen getätigt werden ist zumindest der Staat alleine durch die MwST schon wieder im Plus.

Bei den Amis heisste es ja auch dass wenn sie einen Flugzeugräger oder ein Atom U-Boot mit Millardenkosten bauen ca. 1/3 davon schon wieder aus Steuern drin sind bevor die Dinger überhaupt das erste mal in See stechen.
 
Trotzdem komisch, dass sich die Branche nicht selbst erhalten kann.
 
Tyrolens schrieb:
Trotzdem komisch, dass sich die Branche nicht selbst erhalten kann.
Wenn's nur nach dem geht, müsste so einiges zusperren.
Bahn / ÖPNV z.B. wäre ohne Subventionen entweder deutlich teurer oder noch viel weniger ausgebaut...
Der MVV z.B. wird übermorgen um ca. 6,5% teurer (also durchaus vergleichbar mit einigen Skipässen) und kann nur deswegen sein Angebot halten (also nicht zusammenkürzen), weil die Stadt mal eben einige Mio. nachschießt. Das kann sich aber auch nicht jede Kommune leisten.
Gibt sicherlich noch zig andere Beispiele.
 
Besser Schneekanonen als "echte" Kanonen. Fallen die Schneekanonen eigentlich auch unter die 2% des BIP, welches unsere Regierung für die Aufrüstung rauswerfen will? Wir beschneien sämtliche Einfallwege für eine mögliche Invasion so intensiv, dass mögliche Angreifer im Schnee stecken bleiben. Im Sommer setzen wir dann damit ganze Landstriche unter Wasser.
 
😂

Die die Schnee gewöhnt sind, bleiben nicht im Schnee stecken - Herr Kollege....
Der Mitteleuropäer schon... da reichen 3 Flocken....
Der Osteuropäer, s. Ukraine Krieg hat im Frühjahr Herbst Probleme wg. des Schlamms....
 
Tyrolens schrieb:
Trotzdem komisch, dass sich die Branche nicht selbst erhalten kann.

Welcher Wirtschaftsbereich existiert eigentlich ohne Subventionen in D?

Ws ist nich nicht wie i F... wir si d aber nah dran...
Das Ferntiel des ehemaligen JusoVorsitzenden der Stamokap ist also greifbar


PS: doch jaja es gibt einen Bereich: die ambulante ärztliche Versorgung... die haben das Gegenteil von Subventionen einen staatlich verordneten 3 fach Einnahnebudgetdeckel seit den 90iger Jahren.. läuft eben immmer ausgesprochen gut, wenn der Staat plant... nicht nur bei der Kanonenmunition.
 
Tyrolens schrieb:
Trotzdem komisch, dass sich die Branche nicht selbst erhalten kann.

Ich denke die Branche könnte sich ohne Probleme selber erhalten, aber dann wären die Preise für Skifahren und Skiurlaub halt um einiges höher. Jeder Urlaubsregion subventioniert seine Infrastruktur, dagegen ist auch erst mal nicht viel zu sagen, es ist halt immer die Frage wann sich das noch wirklich lohnt. Es gibt ja inzwischen genug Destinationen in den Alpen, die ihren Fokus (und die Investitionen & Subventionen) eher in den Sommertourismus legen. Ist immer die Frage, wo der BreakEven liegt, und ob man mittelfristig überhaupt noch hinkommt.

Natürlich könnte man auch die Wissenschaftler ernster nehmen und auch deswegen reduzieren, aber wir wir wissen funktioniert das nicht ... es muss halt schon wehtun ... und jetzt gehts halt richtig los.

skifam schrieb:
Energiewende nicht ohne sondern mit der Wirtschaft, das wäre ein globales Vorbild.

Aha. Weil in Deutschland ja die Wirtschaftslobby noch nie eine Chance hatte gehört zu werden ...

skifam schrieb:
Ich würde da gern noch ganz unwissenschaftlich "& bitte demokratisch mit der Mehrheit der gesamten Bevölkerung"
hinzufügen.

Ich weiß, es tut weh, aber die aktuelle Regierung, die sich im Koalitionsvertrag auf Maßnahmen zur Energiewende verpflichtet hat, wurde von einer Mehrheit der Deutschen gewählt. Und es war auch bekannt, für was die Parteien stehen, die gewählt wurden. Also wo genau ist dein Problem ??
 
@ lieber Wooly:

Das Du etwas anderes als das Potsdam Institut schreibst... Dich aber immerwieder u.a. darauf berufst immer deren wissenschaftliche Erkenntnisse und Meinung zu vertreten...was eben nicht so ist - im Gegenteil...

Übrigens kann auch Robert H. Aktionen, wie die der Klimakleber.....nicht mehr gut heissen....denn sie bewirken das Gegenteil einer Klimawende:
Unverständnis, Ablehnung ja eine Spaltung der Gesellschaft....
Guck mal genau 100 Jahre in D zurück...
Ich habe keine Lust auf eine radikale Gegenbewegung in D.
Genau das provoziert aber diese Spaltung. Siehe die Verhaftungen der Dilletanten gestern.
Davon haben wir in D ein für alle mal genug.
Deutschland neigt leider zu Extremen.
Es sollte Staatsräson sein alle Radikalinskis hart und effizient zu bekämpfen... egal aus welcher Ecke.


PS: übrigens wieviel tust Du für die Reduktion Deines CO2 Ausstosses? Wieviel hast Du schon selbst investiert?
Ich bin gespannt und würde mich freuen, wenn es so wäre und nicht wie so oft....Wasser predigen und Wein trinken...wie unser allseitsbeliebeter Forenfreund aus dem Black Forrest :wink:
 
Hier mal eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes

https://www.bmuv.de/jugend/wissen/details/welche-zukunft-hat-der-wintersport

Ganz gut zusammengefasst. Allerdings hier auch wieder die Grundaussage, daß der Impact auf die Ökosysteme durch An/Abreise um einiges massiver ist als durch die Beschneiung. Leider ist Herr Aiwanger auch nicht gerade als großer Fan von öffentlichen Verkehrsmitteln bekannt … da muss sich im Bundesland wahrscheinlich noch einiges ändern … wenn nicht vorher Krisen und Verfügbarkeiten, z.B von Wasser zu Einschränkungen führen
 
Es ist m.E. unabhängig von alldem aufgrund der Bevölkerungsentwicklung in Europa und Nordamerika.ein schrumpfender Markt....
 
Wooly schrieb:
meine Söhne (15&18) fahren gerne Ski, hinterfragen aber das ganze System Wintersport schon viele mehr als wir

In dem Alter stand ich Skifahren und Autos komplett ablehnend gegenüber. Also keine Angst, das geht vorüber :lol:

Wooly schrieb:
.... und sind auch viele skeptischer, was die Zukunft angeht

Auch das wird sich legen. Mit zunehmendem Alter wächst die Einsicht, das nichts so heiß gegessen wird wie es gekocht wird.
 
NeusserGletscher schrieb:
Wooly schrieb:
.... und sind auch viele skeptischer, was die Zukunft angeht
Auch das wird sich legen. Mit zunehmendem Alter wächst die Einsicht, das nichts so heiß gegessen wird wie es gekocht wird.

Ich glaube kaum. Ich bin auch schon 54, aber ich kann das ohne Probleme nachfühlen, und nerve meine Kinder nicht mit so abgelutschten Sprüchen.
 
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