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Weiterbetrieb der Pfänderbahn fraglich

Es gibt in A etliche Pendelbahnen im Sommerbetrieb und einige davon sind glaub ich noch ein bisschen stärker ausgelastet als der Pfänder. Da wird belegungsmässig sicherlich eine Weisung kommen. Diese Weisung werden dann vermutlich einige bei denen ein gewisses Risiko besteht als zu lasch ansehen, aber wenn man warten will bis das Risiko auf 0 sinkt kann man überall Kran und Bagger bestellen und die Bahnen gleich abbauen.
Umbauten im Kabinenraum brauchen eine Genehmigung und sind wenn es was Unfälle anbelangt in allen Betriebssituationen sicher sein sollen gar nicht mal so einfach realisierbar. Mit ein paar Absperrbändern rein ist es dann nicht getan.

Mir ist klar dass es für die von den Risikogruppen ( wozu ich wenn ich manchen Medienberichten glauben würde auch gehören würde ) nicht so toll ist, aber irgendwann kommt halt der Punkt wo man sich nur mehr selber schützen kann und andere dazu relativ wenig bis gar nichts mehr beitragen können. Bei normalem verhalten aller Beteiligten müssen in einer 80er PB mindestens 20 Leute rein passen ohne dass diese einander behelligen, das dürfte für den Anfang reichen und dann sieht man weiter.
 
Christian Heinrich schrieb:
wie gesagt, einzelne Partikularmeinungen. Wenn man sie ernstnimmt, muss man auch die Partikularmeinungen ernstnehmen, die viel härtere Maßnahmen fordern und wissenschaftlich begründen und nicht einfach das, was einem in den Kram passt...
Die Partikularmeinung des führenden Alarmisten Drosten hat schon einmal in einem Desaster geendet:
:arrow:
wetterstein schrieb:
Drosten rief dringend dazu auf, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. „Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“

Nicht ohne Folgen:
:arrow:
Für Narkolepsie-Patienten gibt es keine Heilung: Manche schlafen bis zu 40 Mal am Tag ein. Hunderte Fälle sollen Folge der Schweinegrippeimpfung in der Grippesaison 2009/2010 sein.
Inzwischen fließen Entschädigungszahlungen – von Behörden, nicht vom Hersteller.
Auch in Deutschland wurde die Schutzimpfung von der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts (Stiko) empfohlen.
Doch letztlich erwies sich die vor allem 2008 fast schon panisch gefürchtete Schweinegrippe als weit harmloser als zunächst angenommen.
Die WHO-Einstufung als globale Pandemie mit höchstem Gefahrenniveau wurde im Nachhinein von vielen Experten als voreilige Überreaktion kritisiert.
https://www.welt.de/gesundheit/article143404030/Narkolepsie-durch-Schweinegrippe-Impfung.html
https://www.welt.de/gesundheit/article5056630/Schweinegrippe-kommt-als-Welle-ueber-Deutschland.html
 
1.: kann Drosten nichts dafür, wenn der Impfstoff nicht korrekt getestet wurde...
2.: war es 2009 tatsächlich eine Partikularmeinung, dass man gegen H1N1 impfen sollte, gegen den als Influenza-Virus eine Grundimmunität in der Bevölkerung vorhanden ist. Das trifft auf diesen aktuellen Virus nicht zu...
3.: ist kann man IMMER erst im Nachhinein sehen, ob eine Virus-Epidemie (oder Pandemie) wirklich hoch riskant war, was aber nicht heißt, dass man den Entscheidern einen Vorwurf machen kann, wenn sie ohne spätere Entscheidungen erst einmal von einer ernsten Gefahr ausgehen.

4. (und wichtigstens): sind wir nun wirklich weit weg von der Pfänderbahn, der ich tatsächlich alles Gute wünsche und dass sie es irgendwie schafft, unter den aktuellen Einschränkungen wirtschaftlich den Betrieb aufzunehmen...
 
Christian Heinrich schrieb:
1.: kann Drosten nichts dafür, wenn der Impfstoff nicht korrekt getestet wurde...
Moment, Drosten mag nichts dafür können aber er weiß es mit Sicherheit dass es so ist. Und dann trotzdem eine unbedingte Empfehlung für die Impfung auszusprechen mit dem Wissen beziehungsweise sagen wir besser Nichtwissen um die möglichen Nebenwirkungen halte ich für sehr gewagt.
Übertragen auf die jetzige Situation würde das ja genauso laufen. Angenommen man findet einen Impfstoff in absehbarer Zeit. Dann muss er natürlich auch möglichst schnell unters Volk gebracht werden, die sonst jahrzehntelange Forschungs- und Testphase fällt flach. Und da kann viel schief gehen...
 
Christian Heinrich schrieb:
TPD schrieb:
10 m2 sind es tatsächlich nicht, aber die Besetzung ist deutlich geringer als sonst. Man muss allerdings auch einrechnen, dass durch die Sitze ja eine gewisse Barriere da ist und nicht wie in einer Seilbahn alles offen ist. die entsprechenden 10m2 gelten

Ich denke die 10m2 beziehen sich auf die Bruttofläche? Durch die Regale (Supermarkt), Tische (Restaurant) oder Sitze (ÖVPN) ist die verfügbare Nettofläche deutlich kleiner und es muss dann noch der Mindestabstand zwischen Personen beachtet werden.

Ein Standardbus ist gerade mal 12 Meter lang und hat eine Breite von ca 2.5 Meter. Das heisst man hat eine Bruttofläche von 30m2 zur Verfügung.
Nach Adam Riese wären dann gerade mal 2 Fahrgäste + 1 Fahrer zugelassen....

wie gesagt: Soweit ich weiß (und das kann natürlich in Österreich und der Schweiz, ja schon in Bayern anders sein...) müssen es dort nicht 10 m2 sein, da man ja Sitzbänke hat und dadurch eine Barriere zwischen den Reihen ist und es deshalb reichte, wenn man jeder einzeln sitzt und jede zweite Reihe leer ist o.Ä. Bei Seilbahnen wäre daher Plexiglastrennungen auch denkbar. Die Pfänderbahn als PB hat aber sicher von allen Seilbahntypen die ungünstigsten Startbedinungen und dass diese "coronafitt" zu machen nicht von heute auf morgen und geräuschlos geht, ist klar...

Hier wird das in den öffentlichen ganz pragmatisch ausgelegt (Vorarlberger Verkehrsverbund) - Man muss 1m Abstand zueinander halten - außer es ist zu wenig Platz dann geht auch weniger. Nein kein Scherz sondern offizielle Linie ... hing (oder hängt?) So auch in einigen Bussen aus ... bisher leider nicht fotografiert. Ähnlich ist das auch mit dem Schützen des Fahrers ... von 1 bis zu 5 abgesperrten Sitzreihen schon alles gsehn :)
 
Christian Heinrich schrieb:
TPD schrieb:
10 m2 sind es tatsächlich nicht, aber die Besetzung ist deutlich geringer als sonst. Man muss allerdings auch einrechnen, dass durch die Sitze ja eine gewisse Barriere da ist und nicht wie in einer Seilbahn alles offen ist. die entsprechenden 10m2 gelten

Ich denke die 10m2 beziehen sich auf die Bruttofläche? Durch die Regale (Supermarkt), Tische (Restaurant) oder Sitze (ÖVPN) ist die verfügbare Nettofläche deutlich kleiner und es muss dann noch der Mindestabstand zwischen Personen beachtet werden.

Ein Standardbus ist gerade mal 12 Meter lang und hat eine Breite von ca 2.5 Meter. Das heisst man hat eine Bruttofläche von 30m2 zur Verfügung.
Nach Adam Riese wären dann gerade mal 2 Fahrgäste + 1 Fahrer zugelassen....

wie gesagt: Soweit ich weiß (und das kann natürlich in Österreich und der Schweiz, ja schon in Bayern anders sein...) müssen es dort nicht 10 m2 sein, da man ja Sitzbänke hat und dadurch eine Barriere zwischen den Reihen ist und es deshalb reichte, wenn man jeder einzeln sitzt und jede zweite Reihe leer ist o.Ä. Bei Seilbahnen wäre daher Plexiglastrennungen auch denkbar. Die Pfänderbahn als PB hat aber sicher von allen Seilbahntypen die ungünstigsten Startbedinungen und dass diese "coronafitt" zu machen nicht von heute auf morgen und geräuschlos geht, ist klar...

Zur Klarstellung:

Es gibt im ÖPNV keine Corona-bedingte Kapazitätseinschränkung. Busse und Bahnen dürften im Linienverkehr nach wie vor mit ihrer zugelassenen Kapazität betrieben werden.
(Theoretisch sind die ÖV-Fahrzeuge für 4 Personen je Quadratmeter ausgelegt - auch in Nicht-Corona-Zeiten ein höchst theoretischer Wert.)
Busverkehr im touristischen Verkehr ist aktuell ja gänzlich untersagt, sodass es hier keine weitergehende Regelung gibt.

Fahrgäste SOLLEN (zumindest in BW) auch im ÖPNV die Mindestabstände einhalten. Möglich ist das natürlich nicht, da ich ja z.B. um an meinen Platz zu kommen, an anderen Menschen, die bereits sitzen, vorbei gehen muss. Da die Mindestabstände im ÖPNV, genau so wie beim Einkaufen nicht möglich sind, gilt hier ja die MNS-Pflicht.
Bis zu einer baulichen Lösung (z.B. Fahrerkabinen) bleibt im Bus der Vordereinstieg und die erste Sitzreihe hinter dem Fahrer gesperrt. Dadurch wird sichergestellt, dass zum Busfahrer stets die erforderlichen Abstände eingehalten werden.

Ich kenne kein Unternehmen "meiner" Branche, das Fahrgäste zwingt mitzufahren. Sollte es jemanden zu voll sein, so zwingt ihn ja keiner einzusteigen.
Wir müssen aufgrund der Beförderungspflicht alle Menschen befördern, die im Besitz einer gültigen Fahrkarte sind und sich an die Hausordnung halten, aber für den Fahrgast besteht ja keine Pflicht, dieses Angebot anzunehmen.
Da die Fahrgastzahlen aber aktuell ca. 20% der Normalmaßes betragen, sucht man zumindest in der Region Stuttgart volle Busse und Bahnen vergebens. Mindestabstände können meistens ohnehin eingehalten werden.

Ähnlich kann ich es mir für Großkabinenseilbahnen auch vorstellen. Es gilt dann halt leider Maskenpflicht und Leute, die andereMenschen meiden wollen, müssen ja nicht mitfahren.
Im Winter ist das dann ja mit dem Mundschutz ohnehin weniger nervig, bzw. einfacher umsetzbar, da ja ohnehin die meisten Skifahrer eine Maske oder einen Schal tragen - aber bis dahin ist ja noch einiges an Zeit und ich hoffe, dass Corona bis dahin dann vergessen ist.

Edit: Mein "Like" für dein Beitrag war natürlich ein Versehen
 
öffentlichen Druck aufbauen damit a) sie auch öffnen können und mit möglichst wenigen Einschränkungen und b) vielleicht fällt ja noch eine Subvention ab.
 
So schlecht find ich es jetzt gar nicht, dass die Bahn nicht läuft. Sind jetzt öfters mit dem Bike rauf und man kann die Trails runter ohne lästige Wanderer und Touris fahren. :mrgreen:
Mittlerweile sind wir in 1h15 oben ohne e motor, wird sich wohl noch etwas steigern in den nächsten letzten 2 Wochen.
 
Also ich denke für die Pfänderbahn kann Entwarnung gegeben werden. Beispielsweise in der Großkabine am Falginjoch hat sich das aktuelle Modell, in dem die Seilbahnen dem ÖPNV gleichgestellt werden, bewährt. Es wurde problemlos aufgefüllt, sogar ein mal so weit, dass die Tür zunächst nicht zu ging. Somit steht einem wirtschaftlichen Betrieb der Pfänderbahn im Sommer nichts im weg!
 
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