• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Welchen Ski fahrt ihr???

Großglockner2018 schrieb:
Danke, für das Feedback hört sich sehr interessant an.

Dann muss man aber stets auf der Hut sein, die Ski auf der richtigen Seite zu nutzen, ist das auf dem Ski gekennzeichnet?

Viele Grüße
Das siehst du am Deckblatt.
Ich finde Elan baut grundsolide und ausgewogene Ski und muss sich nicht verstecken.
Ich habe auch noch einen älteren Amphibio im Sortiment und nehme den immer wieder gerne her. Gerade bei weicheren Verhältnissen ist das
mein Lieblingsski.
 
mein neuer Ski seit gestern im Einsatz: Atomic Redster G9 Revoshock 182cm

alte Ski noch im Keller:
Atomic Redster G9 183cm (19/20) mit Auflösungserscheinungen als Steinski
Atomic SX10 158cm - wenn mal Lust auf carven mit mittlerer Geschwindigkeit (für hohe Geschwindigkeiten zu kurz bzw. altersbdingt sicher nicht mehr volle Spannung)

Schuhe: Atomic Clubsport 130
 
Großglockner2018 schrieb:
Dann muss man aber stets auf der Hut sein, die Ski auf der richtigen Seite zu nutzen, ist das auf dem Ski gekennzeichnet?

Ja, klar steht das drauf. Aber die beiden Ski sind auch vom Design her schon unterschiedlich, so dass man es unterscheiden kann, ohne nach R oder L zu suchen. Bei mir geht z.B. ein farbiger Streifen schräg über den Ski - wenn die Ski verkehrt herum liegen, passt das nicht zusammen. Die aktuellen Modelle haben ein neues anderes Design, aber auch da wird man schnell sehen, ob es "passt", oder "falsch" ist. Da gewöhnt man sich sehr schnell dran, und dann ist es ganz normal.

Wenn man die Ski zum Service gibt, um die Bindung einzustellen und zu prüfen, sollte man ggf. nochmal darauf hinweisen. Ich hatte nämlich tatsächlich schon den Fall, dass die den rechten Schuh im linken Ski zur Einstellung verwendet haben und umgekehrt! War vermutlich kein Profi am Werk ...

Wenn man sich den Ski näher anschaut, erkennt man auch sehr gut, dass er auf der Innenkanten-Seite sichtbar "stabiler" aufgebaut ist.
 
Ich habe ihn mir mal im Netz angeschaut.

So wie es aussieht, werden mit entweder sportliche All Mountain Ski oder entspannte Sportcarver empfohlen.

Neben dem Elite sind es der Völkl Deacan 83 und der K2Supercharger.

Habt ihr Erfahrungen/Tipps für die Länge?
 
Ich kann den Völkl Deacon 84 komplett empfehlen. Bin ihn selber Leihweise gefahren. Der Ski ist top. Hab ihn dann für meine Frau gekauft. Auch die Skilehrerkollegen die ihn gefahren sind schwärmen von ihm. Leider steht bei mir gerade kein neuer Alpinski an.
In der Länge musst du ganz klar den 182cm langen Ski nehmen. Die anderen sind zu kurz, da der Ski doch einen ziemlich großen Rocker hat.
 
Danke, kannst Du nochmal kurz erklären, warum er 182cm sein sollte und was das mit dem Rocker zu tun hat.
Viele Grüße
 
Update meiner Ski aus 2021/2022:

  • All Mountain: Armada Declivity C 88 in 176cm
  • All Mountain: Scott Reverse in 176cm
  • Big Mountain: Salomon Rockr2 in 192cm
  • Contest: ZAG H112 in 190cm
  • Back Country: Völkl Revolt 104 in 188cm
  • Tour: Salomon MTN 95 Explore in 176cm
  • Slalom: Fischer RC4 SL WC in 165cm
  • RS: Dynastar Master Speed Course in 185cm
  • Nostalgie: Dynamic VR27 in 191cm

:tanz:
 
Hab Heuer mal wieder Ski und Skischuh getauscht:

Ski - Nordica Dobermann FIS SL Welt.Dep.
Schuh - Nordica Dobermann WC 150 (Super Schuh)
 
Macht Du mit dem Ferrari 488 Pista alle Alltags, Gelände und Grosskigebietsfahrten? :wink:
 
Bin dieses Jahr auf den Völkl Deacon 84 umgestiegen. Bin sehr sehr zufrieden mit ihn, macht richtig Spaß und ich bin sowieso ein Fan der Allmountainski.
 
Großglockner2018 schrieb:
Danke, kannst Du nochmal kurz erklären, warum er 182cm sein sollte und was das mit dem Rocker zu tun hat.
Viele Grüße

Dann übernehme ich das mal und hoffe, hier niemanden mit Selbstverständlichkeiten zu langweilen:

Der normale Ski hat ja unter der Bindung eine "konkave Biegung", nennt sich camber. Früher ging diese Biegung bis zur Schaufel durch. Dann hat man festgestellt, dass sich der Ski leichter drehen lässt, wenn man diese Biegung umkehrt, also der Ski eine Biegung in der Form wie eine Wiege hat, also "konvex". Das nennt man Rocker. Durch so eine Biegung verliert der Ski aber beim Geradeauslauf und beim Schwungansatz den Kontakt der Kante zum Schnee. Bei Powder Latten ist das nicht weiter tragisch, da ist der Kantengriff nicht so wichtig, da bleibt es bei einem durchgehenden, "full rocker".

Bei einem Pistenski baut man heute wieder camber, also konkav und biegt nur die Spitze und das Ende konvex, so hat man einen "tip and tail rocker". Diese beiden konkaven Enden fehlen aber etwas beim Kantengriff, so dass ein Ski mit Rocker sich kürzer anfühlt. Möchte man große Radien fahren und würde daher eigentlich einen Ski mit 180 cm wählen, würde man bei einem Ski mit ausgeprägterem tip-and-tail-rocker eher auf 186 cm Länge gehen. So meinte Whistlercarver das.

Ich fahre den Vorgänger des Deacon, den RTM mit 86 mm unter dem Fuß und habe ihn damals auch eine Länge größer genommen. Geiler Ski, insbesondere wenn es ungemütlich wird.
 
ich hab so lange meine Finger still gehalten, aber jetzt muss die Freude mal raus :D
(Hoffe, das fällt nicht unter unlautere Werbung :oops: )

Mein Waffenschrank quillt langsam über und ich liebe sie alle, aber die Überraschung schlechthin war zuletzt ein Faction Chapter 1.0, den es noch über die Hersteller-HP aus Restbeständen zum halben Preis gibt. Der Ski wird mindestens zwei Jahre nicht mehr gebaut, wurde aber eingeschweißt geliefert und der Belag fühlte sich noch halbwegs frisch an (was auch immer das aus meiner Feder bedeutet).

Kenne und liebe die Marke, ist mein Sechster, darunter zwei Dictator. Die Ski der Chapter Serie haben die gleiche Geometrie wie die Dictators, allerdings ohne die Titanallagen, was sie weniger aggressiv und fordernd, dafür viel verspielter und verzeihender macht. Während ich bei einem neuen Ski nicht selten erstmal durch ein Tal des "Buyers Regret" muss und Tage brauche, bis er wirklich meiner ist, war das Kennenlernen des Chapters reinstes plug&play. Nie hab ich mich mit einem Ski so instant universell vertraut gefühlt, wie mit diesem Brett. Freu mich schon, den mal Freunden unter den Fuss zu schnallen..

Der Chapter 1.0 hat 86mm unterm Fuß, der 2.0 96mm. Letzterer ist true all-mountain.

Was steht da noch?
Faction Dictator 2.0
Faction Dancer 2.0
Faction Candide Thovex 2.0
Surface Daily
Head Supershape

w.
 
Wie ist dein Einsatzgebiet mit dem Faction Chapter 1.0?
 
Hi Summit,
bin den Ski bisher nur auf Pisten gefahren und dafür ist er sicherlich auch in erster Linie gedacht. Er dreht leichter als der Dictator/Dancer 2.0, aber nicht wie ein Slalomski.

Es macht saumäßig Spaß damit über widrige Untergründe, wie Muggels oder Haufen zu brettern, Sulz glattzubügeln, hart zu carven, Schräglagen auszureizen, sowas halt. 130 Sachen gehen auch.. Aber insgesamt ist der Ski nicht so kompromisslos wie seine titanalverstärkten Vettern. Er ist mehr Dein Freund als Dein etwas überehrgeiziger Coach.

Sorry, wenn das leicht esoterisch klingt, aber anders oder gar besser kann ich's nicht darstellen.

w.
 
Hi. Ich habe mir die Tage den aktuellen Atomic Q6 mit Länge 172cm gekauft. Jetzt muss nur noch das Wetter passen, dass ich ihn auch mal ausfahren kann 8O . Hat vielleicht jemand schon Erfahrung mit dem Ski ?
 
Head E SL RD 158cm sehr zufrieden. Sehr aggresiv und anspruchsvoll
Rossi LT TI 172cm 17Meter Radius.Ist angenehm zu fahren aber bin nicht zufrieden
Blizzard GS 2013/14 25Meter Radius mein absoluter Lieblings Ski aber nur noch wenig Kante
Head E GS RD 188 cm 30 Meter Radius. Wirklich nur für leere Pisten aber ein Traum
 
lese stets was andere hier so berichten, jeder hat ja so sein Kochrezept für ein gut schmeckendes Ski Setup.

Da mochte ich meines dazutun. Kaufe Ski gerne am Ende der Saison, da suche ich mit Idealo nach billigsten Preisen, zusammem mit den üblichen zumeist bekannten Skinamen der üblichen Hersteller für meinen Einsatzzweck, mit länge und Breite. Mehr als 300 bis max!ax. 400 euro braucht ein guter ski nicht kosten, der zu Saisonbeginn im Laden ein Mehrfaches kostet. Skitourenskis müssen billiger sein, da diese noch schneller kaputtgefahren werden.
Bindung meist aus Vorjahren recykliert, aber auch so langsam neu durchgekauft wg. Gripwalk - wo dann der Schuh auch die Pinbindung kann, was optimal ist, denn so ists fuer Piste und Pinbindung jetzt der gleiche (recht schwere Dalbello Klumpen).

Spassski ist dzt. ein Fischer Ranger FR 102mm, Körpergrösse +10cm, Bindung 2cm vorversetzt. Bindung ist eine Salomon shift Bindung, die Pins fuer Fellaufstieg als auch Frontbacken und Fersenautomaten fuer solide Kraftübertragung bei der Abfahrt kann.
Das macht eben einfach Spass.

Dann noch einen ebenso lustigen Atomic Bent Chetler 120mm mit gleicher Salomon Shift Bindung und einen 140mm breiten Armada JJ2 Pflug fuer diese seltene kalten tiefen fluffigen Pulvertage. Sowie zwei Tourer (fischer und k2) mit Pinbindung, wenn die Höhenmeter vierstellig werden, bzw. die Tourenkollegen geradezu pathologisch die Berge raufrennen.

Denke, dass Ski heute allesamt so gut sind, dass sie quasi von alleine perfekt fahren, von Piste bis Pulver. Allenfalls dedizierte Tourenskis sind bekanntermassen oft zu (torsions)weich weil zu leicht konzipiert.

Für alle die gerne Gelände Fahren, mag ein Augenmerk auf Gleichgewicht in leichter Vorlage bzw. sinnvolle Schwerpunktposition entlang der Längsachse m.M.n. ratsam sein. Da hat, nebst einer austariernden Körperhaltung, auch der Skischuh und seine Montageposition am Ski einen entscheidenden Einfluss drauf. Hier mag es sich lohnen, verschiedene Dinge auszuprobieren. Verstellbare Rent-Bindungen helfen dabei. Aber, schnell geht der "wird es so besser/schlechter?" Prozess nicht (jedenfalls war ich lahm dabei), es braucht ein wenig Zeit, Aufmerksamkeit und Gefühl.
Aber es lohnt sich, und ist m.M.n. wichtiger, als die perfekte Skigeometrie, bzw. der "beste" Ski.
Belohnung == Gutes Setup == Ski fährt wie von alleine durch alle Schneearten, denn merke: Es gibt keinen schlechten Schnee, sondern ... :-)

Defaultmässig scheinen mir Freerideski oft auf Geschwindigkeit getrimmt zu sein, also eher für aus dem Heli zu filmende grosse und steile Alaska lines, die ich aber eh nicht fahre...

So. nächstes Rezept hier unten einstellen bitte :-)
 
Zurück
Oben