snowboardfreak
Großer Müggelberg (115m)
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Weltcup-Rennen in Lech abgesagt
Die für Jänner 04 geplanten alpinen Ski-Weltcup-Bewerbe der Damen in Lech am Arlberg mussten am Donnerstag vormittag abgesagt werden.
Die Rückkehr des alpinen Ski-Weltcups nach Lech am Arlberg ist gescheitert. Probleme mit dem Zielraum führten am Donnerstag Vormittag zur Absage der für 10. und 11. Jänner 2004 geplanten Damen-Rennens, laut ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel konnten die Vorarlberger die Sicherheitsauflagen nicht erfüllen. „Wenn Versprechen nicht eingehalten werden, dann ist das keine schöne Geschichte“, erklärte der ÖSV-Boss gegenüber der APA. Der Verband hat die Rennen, die bereits fix im Kalender verankert waren, den Regeln entsprechend dem Internationalen Skiverband (FIS) zurückgegeben.
Laut Schröcksnadel ist noch offen, ob diese Bewerbe - für Lech waren Abfahrt, Slalom und Kombi der Damen vorgesehen - an einen anderen Veranstalter in Österreich vergeben werden. „Wir haben heuer ohnehin jede Menge Rennen in Österreich“, meinte Schröcksnadel. So sind Sölden, Kitzbühel, St. Anton, Lienz sowie Haus im Ennstal die übrig gebliebenen Österreich-Stationen im Alpin-Weltcup.
Für Schröcksnadel war die Lech-Geschichte auf jeden Fall eine Lehre. „Wir haben extrem für Lech gekämpft und nun wurden Zusagen einfach nicht eingehalten. Auf so etwas lassen wir uns sicher nicht mehr ein. Rennen werden sicherlich nicht mehr auf Grund von Versprechungen vergeben. Die Voraussetzungen müssen bereits vorhanden sein.“ Erste dann könnte es laut Schröcksnadel eventuell eine neue Chance für die Vorarlberger geben.
In Lech selbst liegen die Gründe hauptsächlich am Scheitern der Verhandlungen zwischen dem ortsansässigen Skiclub und den Grundbesitzern des Zielraums, einer Hotelierfamilie aus Lech. „Wir haben sechs bis sieben Jahre lang intensiv für dieses „Projekt Weltcup“ gearbeitet“, zeigte sich Organisationschef Stefan Jochum geknickt. „Wir haben die Veranstaltungen in St. Anton, Kitzbühel, Sölden genau verfolgt und uns mit 14 Rennen in sechs Jahren in Lech auf den Tag X vorbereitet“, so Jochum, der aber davon ausgeht, dass die internen Probleme bald geregelt werden können.
Laut Jochum war mündlich bereits eine Einigung für die kommenden zehn Jahre erzielt worden. Anfang Juli „schmolz“ die Vereinbarung aber dann auf vorerst einmal nur ein Jahr, und da war das Risiko der Investitionen von rund einer halben Millionen Euro zu hoch. Keine Investitionen bedeuten keine Sicherheitsvorkehrungen und damit war das Lech-Comeback geplatzt.
Die letzten Weltcup-Rennen in Lech fanden im Dezember 1994 statt, damals gewann der Italiener Alberto Tomba beide Slaloms. Die Damen machten zuletzt 1991 in Lech Station, ebenfalls mit einer Slalom-Doppel-Veranstaltung, bei der die Siegerinnen Vreni Schneider (SUI) und Blanca Fernandez-Ochoa (ESP) hießen.
hab ich auf vol.at gefunden was hällt ihr davon?
Die für Jänner 04 geplanten alpinen Ski-Weltcup-Bewerbe der Damen in Lech am Arlberg mussten am Donnerstag vormittag abgesagt werden.
Die Rückkehr des alpinen Ski-Weltcups nach Lech am Arlberg ist gescheitert. Probleme mit dem Zielraum führten am Donnerstag Vormittag zur Absage der für 10. und 11. Jänner 2004 geplanten Damen-Rennens, laut ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel konnten die Vorarlberger die Sicherheitsauflagen nicht erfüllen. „Wenn Versprechen nicht eingehalten werden, dann ist das keine schöne Geschichte“, erklärte der ÖSV-Boss gegenüber der APA. Der Verband hat die Rennen, die bereits fix im Kalender verankert waren, den Regeln entsprechend dem Internationalen Skiverband (FIS) zurückgegeben.
Laut Schröcksnadel ist noch offen, ob diese Bewerbe - für Lech waren Abfahrt, Slalom und Kombi der Damen vorgesehen - an einen anderen Veranstalter in Österreich vergeben werden. „Wir haben heuer ohnehin jede Menge Rennen in Österreich“, meinte Schröcksnadel. So sind Sölden, Kitzbühel, St. Anton, Lienz sowie Haus im Ennstal die übrig gebliebenen Österreich-Stationen im Alpin-Weltcup.
Für Schröcksnadel war die Lech-Geschichte auf jeden Fall eine Lehre. „Wir haben extrem für Lech gekämpft und nun wurden Zusagen einfach nicht eingehalten. Auf so etwas lassen wir uns sicher nicht mehr ein. Rennen werden sicherlich nicht mehr auf Grund von Versprechungen vergeben. Die Voraussetzungen müssen bereits vorhanden sein.“ Erste dann könnte es laut Schröcksnadel eventuell eine neue Chance für die Vorarlberger geben.
In Lech selbst liegen die Gründe hauptsächlich am Scheitern der Verhandlungen zwischen dem ortsansässigen Skiclub und den Grundbesitzern des Zielraums, einer Hotelierfamilie aus Lech. „Wir haben sechs bis sieben Jahre lang intensiv für dieses „Projekt Weltcup“ gearbeitet“, zeigte sich Organisationschef Stefan Jochum geknickt. „Wir haben die Veranstaltungen in St. Anton, Kitzbühel, Sölden genau verfolgt und uns mit 14 Rennen in sechs Jahren in Lech auf den Tag X vorbereitet“, so Jochum, der aber davon ausgeht, dass die internen Probleme bald geregelt werden können.
Laut Jochum war mündlich bereits eine Einigung für die kommenden zehn Jahre erzielt worden. Anfang Juli „schmolz“ die Vereinbarung aber dann auf vorerst einmal nur ein Jahr, und da war das Risiko der Investitionen von rund einer halben Millionen Euro zu hoch. Keine Investitionen bedeuten keine Sicherheitsvorkehrungen und damit war das Lech-Comeback geplatzt.
Die letzten Weltcup-Rennen in Lech fanden im Dezember 1994 statt, damals gewann der Italiener Alberto Tomba beide Slaloms. Die Damen machten zuletzt 1991 in Lech Station, ebenfalls mit einer Slalom-Doppel-Veranstaltung, bei der die Siegerinnen Vreni Schneider (SUI) und Blanca Fernandez-Ochoa (ESP) hießen.
hab ich auf vol.at gefunden was hällt ihr davon?
! Wenn einige in Lech so mit sich selbst zufrieden und hochnasig sind und ihr Horizont beim Kirchturm von Lech endet