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Weltrekord im Speed-Skiing gebrochen

pafale82 schrieb:
Echt irre:

https://www.eurosport.de/ski-alpin/...d-im-speed-ski-auf_sto9526218/story-amp.shtml

Ich bin bis jetzt lt. GPS mal 110 gefahren und da vte schon ich fliege :D

Cool und Glückwunsch das er so stark nach seinem schlimmen Sturz wieder zurück kommt..

110 war bei mir auch bisher das schnellste auf Skiern.. :D
Im Pitztal von der Wildspitze im Windschatten von einem Kader Skifahrer...

Die Speed Fahrer sind schon eine coole Truppe.. :D
aber ich glaube das muss man auch sein... denn wenn es Dich bei der Geschwindigkeit schmeißt...
da geht am Körper mit dem dünnen Fetzen auf der Haut, immer etwas kaputt...

https://www.snowplaza.de/weblog/16534-video-zeigt-sturz-skifahrer-245-kmh/#:~:text=Geschwindigkeitsrekord%20beim%20Skifahren%20liegt%20bei%20255%20km%2Fh&text=Der%20Top%2DSpeed%20liegt%20bei,Valentina%20Greggio%20die%20Weltrangliste%20an.
 
Ist schon irre, mit meinen 72 Km/h einfach unvorstellbar 😯
 
Selbst in Willingen schafft man mit ollen Brettern über 100km/h. Komfortzone ist das dann nicht mehr :surprised: , aber der Ettelsberg (ob8 Bodenwellen) bzw. noch viel besser Köhlerhagen geben das locker her. Entscheidend ist die Windrichtung und es darf natürlich nichts los sein.
 
judyclt schrieb:
Selbst in Willingen schafft man mit ollen Brettern über 100km/h. Komfortzone ist das dann nicht mehr :surprised: , aber der Ettelsberg (ob8 Bodenwellen) bzw. noch viel besser Köhlerhagen geben das locker her. Entscheidend ist die Windrichtung und es darf natürlich nichts los sein.
Hab ich auch mal geschafft, aber normal liege ich meist nur bei 60-80. Und Abseits höchstens 40.
Das war immer schon vorher ein Nervenkitzel im alten SL, wenn ich wusste, dass es gleich nach dem Ausstieg Schuss runter geht.
 
Highlander schrieb:
…
Die Speed Fahrer sind schon eine coole Truppe.. :D
aber ich glaube das muss man auch sein... denn wenn es Dich bei der Geschwindigkeit schmeißt...
da geht am Körper mit dem dünnen Fetzen auf der Haut, immer etwas kaputt...

https://www.snowplaza.de/weblog/16534-video-zeigt-sturz-skifahrer-245-kmh/#:~:text=Geschwindigkeitsrekord%20beim%20Skifahren%20liegt%20bei%20255%20km%2Fh&text=Der%20Top%2DSpeed%20liegt%20bei,Valentina%20Greggio%20die%20Weltrangliste%20an.
natürlich nicht ungefähr aber nur anhand der Geschwindigkeit wird die Gefahr meist überschätzt, denn die Strecke zumindest in Vars bietet freien Raum zum Bremsen auch beim Sturz und damit einen langsamen kinetischen Energieabbau.
Ein Abfahrtsläufer hat bei der Gefahr ein festen Hindernis zu treffen m.E. ein höheres Verletzungsrisiko.
Wobei ich mich erinnern kann mal gelesen zu haben das beim Speedskisturz eine für Schnee sehr ungewöhnliche Verletzung hinzukommen kann: Verbrennungen durch Reibungshitze. Oder täusche ich mich da?
 
Ich habe auch schon öfter gelesen, dass die Anzüge genau deswegen hitzebeständig sein müssen.
 
valdebagnes schrieb:
...
Wobei ich mich erinnern kann mal gelesen zu haben das beim Speedskisturz eine für Schnee sehr ungewöhnliche Verletzung hinzukommen kann: Verbrennungen durch Reibungshitze. Oder täusche ich mich da?

Kann ich bestätigen. Als ich vor über 25 Jahren beim Allalin Rennen in Saas Fee oben auf dem Gletscher gestürzt bin, hatte ich unterm Rennanzug auch Verbrennungen (wenn auch keine also schlimmen).

Es war starker Wind, daher teils blankes Eis (auf dem ich ewig gerutscht bin), teils aufgehäufter Schnee (wo es mir die Ski verschlagen hat, so dass ich gestürzt bin).
 
Ja die Verbrennungen sind das Hauptproblem wenn es einen beim Speedskiing zerlegt.

Ich weiß nicht wie oft ich das hier im Forum schon geschrieben habe...
Die GPS-Geschwindigkeitsmessungen können im Flachen auf gerader Strecke brauchbare Werte liefern. Je steiler es wird und umso mehr Hindernisse in der Gegend herumstehen desto ungenauer wirds.
Als Daumen mal Pi, ab 100kmh ca 30% abziehen von dem Wert der angezeigt wird.
Ansonsten wäre das Forum hier voll von begnadeten Gleitern, die mit einem Plastikski und Skianzug Werte erreichen wie zB jetzt beim Weltcupfinale in Andorra Menschen mit 217cm Ski und Rennanzug.
 
Da der Marc Amann derzeit in Saas Fee wohnt und ein ziemlich Schneller von vor 40 Jahren auch von dort ist war hier gestern ein ziemlich langer Artikel über das Thema.
Heute hat man lange Unterwäsche und ein Flies im Dress, früher nur die Unterhose und das Zeug war so dünn dass man es angeblich nach zweimaligem Gebrauch wegschmeissen konnte.
Die Ski dürfen 15kg wiegen. Die Stöche 2kg.
Ab 200km/h drücke dann allerdings gar kein Gewicht mehr auf die Piste unter den Ski sei dann ein Luftkissen.
 
Irgendwo in Frankreich (Les Arcs?) konnte man sich doch mal auch als Hobbyskifahrer im Speedskiing versuchen... gibts das noch?

Die kürzlich zurückgetreten Nici Schmidhofer hat sich vor einigen Jahren übrigens nen Wunsch erfüllt und hat sich auch im Speedskiing versucht.
Die 217 kmh von ihr damals fand ich wirklich beeindruckend weil sie ja ein absolutes Leichtgewicht ist und von Fischer fand ich es großartig ihr das zu ermöglichen.

Wen es interessiert:
 
Theo schrieb:
....
Die Ski dürfen 15kg wiegen. Die Stöche 2kg.
...

die klaut dann wenigstens keiner mehr... :mrgreen:

Mein Sohn hatte heuer am Kitzsteinhorn vergessen, seine Leki Carbon Stöcke einzeln hinzu stellen...
und prompt waren diese nach der Brotzeit weg....
 
Werna76 schrieb:
Ich weiß nicht wie oft ich das hier im Forum schon geschrieben habe...
Die GPS-Geschwindigkeitsmessungen können im Flachen auf gerader Strecke brauchbare Werte liefern. Je steiler es wird und umso mehr Hindernisse in der Gegend herumstehen desto ungenauer wirds.
Als Daumen mal Pi, ab 100kmh ca 30% abziehen von dem Wert der angezeigt wird.
Ansonsten wäre das Forum hier voll von begnadeten Gleitern, die mit einem Plastikski und Skianzug Werte erreichen wie zB jetzt beim Weltcupfinale in Andorra Menschen mit 217cm Ski und Rennanzug.
Aber das zählt, oder?
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:wink:
 
Werna76 schrieb:
Ich weiß nicht wie oft ich das hier im Forum schon geschrieben habe...
Die GPS-Geschwindigkeitsmessungen können im Flachen auf gerader Strecke brauchbare Werte liefern. Je steiler es wird und umso mehr Hindernisse in der Gegend herumstehen desto ungenauer wirds.
Als Daumen mal Pi, ab 100kmh ca 30% abziehen von dem Wert der angezeigt wird.
Ansonsten wäre das Forum hier voll von begnadeten Gleitern, die mit einem Plastikski und Skianzug Werte erreichen wie zB jetzt beim Weltcupfinale in Andorra Menschen mit 217cm Ski und Rennanzug.
Meine Erfahrungen waren bisher genau andersrum: Bei der Geschwindigkeitsmessstrecke ist das GPS mit der kurzzeitigen Geschwindigkeit von ca.91km/h (Geschwindigkeitsmessstrecke) nicht so gut mitgekommen (ca.72 km/h). Ich habe es aber noch nie erlebt, dass das GPS mir nachweislich einen zu schnellen Maximalwert angezeigt hat. Wenn ich meine Geschwindigkeit dann über einen längeren Zeitraum auf einer flachen Strecke halte, ist das GPS dann ziemlich genau.
 
Coole Sache mit dem neuen Bestwert! Die erste Speedstrecke war übrgns im Val Saluver bei St. Moritz. Die Piste war rund 500 m lang: Zuerst ein Anlauf von ca 100 m, dann die eigentliche Messtrecke von 150 m mit einem konstanten Gefälle von etwa 35 Grad, die Auslaufrundung von 100 m und schliesslich die Ebne mit Gegensteigung von nochmals etwa 150 m.
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An diesem Hang stellte Guzzi Lantschner 1930 mit 105,675 km/h den ersten offiz Weltrekord auf. Damit war auch die damalige Behauptung widerlegt, in normalen Abfahrtsrennen würdn Spitzengeschwindigkeiten von gegen 130 km/h erzielt. Drei Jahre später unternahmen Fritz Huber und Josef Klingler heute skurril anmutende Versuche, die Geschwindigkeiten mit Hilfe von stromlinienförmigen „Rucksäcken“ weiter zu verbessern, was Huber mit 126,938 km/h auch tatsächl gelang.
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1936 erschien der Engelberger Skispringer Walter Kuster mit drei Meter langen Sprunglatten, die mit Bleiplatten verstärkt waren und satte 42 kg wogen. Allerdngs sank er damit ein und war langsam. Die Marke von 150 km/h wurde 1947 in Cervinia geknackt (Zeno Colo, 159,2 km/h); die 200er Schallmauer dann erst 1978 in Portillo (Steve McKinney, 200,222 km/h). :schlaumeier: :wink:
 
1936 erschien der Engelberger Skispringer Walter Kuster mit drei Meter langen Sprunglatten, die mit Bleiplatten verstärkt waren und satte 42 kg wogen. Allerdngs sank er damit ein und war langsam.
Von Kusters Bleigeschossen gibt es ebenfalls ein Zeitdokument.
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