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Wendelstein||27.7.2004

Ich poste meinen kurzen Bericht vom Wendelstein hier im Berichte-Topic und nicht im Alpinsport, weil erstens einige Bilder von der Zahnradbahn dabei sind und der Ausflug mit Sport rein gar nichts zu tun hatte.

Sehr zur Freude meiner Großeltern hatte ich sie zu einem Ausflug in die Berge eingeladen. Da wandern für beide nicht mehr in Frage kommt und ich nicht unbedingt im Tal spazierengehen will, bietet sich natürlich ein Ziel mit Bergbahn an.

Am heutigen Tag war dies der Wendelstein mit seiner Zahnradbahn. Leider machte uns das Wetter gehörig einen Strich durch die Rechnung, die Sicht vom eigentlich so schönen Aussichtsberg war meist gleich null, zeitweise regnete es auch kräftig.

Der Wendelstein ist von zwei Seiten erschlossen, von Brannenburg mit einer Zahnradbahn und von Osterhofen im Leizachtal mit einer Großkabinenbahn. Wir wählten die Zahnradbahn von Brannenburg, von München schnell über die Salzburger Autobahn erreichbar.

Von der insgesamt ungefähr 7 Kilometer langen Strecke sind ca. 1,5 km Adhäsionsbahn, ein kurzes Stück gleich zu Beginn und ein etwas längeres Stück vor der Zwischenstation Aipl.

Von der Talstation führt die Bahn zunächst steil durch Wald und ein kurzes Wiesenstück aufwärts und verläuft dann flach bis zum Haltepunkt Aipl, wo sich die beiden Züge begegnen. Ab der nächsten Zwischenstation Mitteralm führt die Trasse zunehmend exponiert mit mehreren Tunnels und Lawinenverbauungen zur Bergstation auf 1700 Meter Höhe.

Da vom Panormablick bei uns nichts zu sehen war, suchten wir erstmal das Wirtshaus auf (durchaus gut und nicht zu teuer), ehe wir die "Attraktionen" des Wendelsteins anschauten.

Zuerst ging es in die Wendelsteinhöhle, ca. 300 Meter lang und teilweise ziemlich eng (Eintritt 1 Euro). Da wir ganz alleine waren, war es in der Höhle völlig still. Obwohl Tropfsteine und große Hallen fehlen war der Besuch der Höhle daher durchaus ein Erlebnis. Tiefster Punkt der Höhle ist ein Kessel am Eingang, der mit Schnee aufgefüllt ist. Dieses Jahr wird der Schneekegel (siehe Bilder) wohl den Sommer überleben (laut Tafel nicht immer der Fall).

Zurück aus der Höhle konnte man kurzzeitig etwas weiter sehen. Als ich die Zahnradbahn auf der Strecke fotografieren wollte, zog es aber wieder zu und begann zu regnen.

Beim Besuch der schön gelegenen Kapelle ("Attraktion Nummer 2") wiederholte sich dieses Pech, so dass am Foto der Bahn unterhalb der Kirche vor allem Nebel zu sehen.

Erst kurz vor der Talfahrt um 16 Uhr wurde die Sicht etwas besser, so dass wir vom Aussichtspunkt "Gacher Blick" zumindest bis ins Leizachtal sehen konnten.

Während der Talfahrt war das Wetter dann etwas besser, so dass ich doch noch einige Bilder machen konnte. Sowohl die Außentür des rückwärtigen Führerstands als auch die Tür zum Fahrgastraum war übrigens während der ganzen Fahrt offen.

Im September kommen noch ein oder zwei Bilder von der Seilbahn ab Osterhofen dazu, die ich mit der Spiegelreflex gemacht habe. Bis dahin bin ich erstmal in Urlaub.
 
Teil 1 der Bilder:
 

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Bilder Teil 2:
 

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Letzter Teil:
 

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Netter Bericht! Der Wendelstein ist wirklich einen Besuch wert und selbst von Bayrischzell nicht zu anstrengend zu ersteigen (Südlage => bis Ende November schneefrei). Vom Sudelfeld gehts dem entsprechend schneller. Von der Nordseite dauerts natürlich länger ist aber fast eindrucksvoller, z.B. von Bad Feilnbach die Mautstraße hinauf, dann Schuhbräualm, Rampoldplatte, Hochsalwand und hinauf zur Bergstation.
 
Ich hatte ganz vergessen, dass ich angekündigt hatte, noch Bilder von der Seilbahn ab Osterhofen zu ergänzen.

Das hole ich jetzt natürlich nach, auch wenn es nur 3 Bilder sind und mein Scanner etwas Schwierigkeiten hatte, so dass die Qualität nicht gerade der Hit ist (aber zumindest die Originale sind gut!)
 

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