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Wenig Sesselbahnen?

Chasseral

Mt. Blanc (4807m)
Ich habe eine auf den ersten Blick etwas blödsinnig erscheinende Anforderung:

Ich suche ein Skigebiet, das hauptsächlich mit Kabinenbahnen und Schleppliften erschlossen ist und nur wenige Sesselbahnen aufweist.

Warum?
Ganz einfach: Ich suche ein Skigebiet, in dem meine Tochter (4 Jahre) einen Fortgeschrittenen-Skikurs absolviert. Ich stelle es mir schwierig vor, mit einem Kleinkinder-Skikurs Sesselbahnen zu benutzen. Mit Kabinenbahnen und Schleppliften ist das kein Problem. (Schlepplifte fährt meine Tochter eh am liebsten.) Der Kurs soll schon so sein, dass die sich nicht nur im Kinderland aufhalten, sondern auch richtige Pisten fahren.

Weitere Anforderung ist, dass die Kinder im Tal abgegeben werden, denn ich will während der Skikurszeit ggf. in ein anderes Skigebiet mit evtl. eigenem Skipass düsen.

In dieser Hinsicht war Söllereck letztes Jahr ideal (nur Gondelbahn und Schlepper, Kinder werden im Ort abgegeben und mit VW-Bus hochgefahren). Aber ich will nicht zum 25. Mal ins Allgäu.

Was ich in dieser Hinsicht in Serfaus gut finde: Dort gibt es eine PB hoch ins Skigebiet, die ausschliesslich für die Kinder-Skikurse da ist. Damit hat die Skischule die Kinder gut "im Griff". Oben hats allerdings inzwischen auch viele Sesselbahnen.

Eine denkbare Möglichkeit wäre Lenk-Betelberg.

Wisst ihr weitere Möglichkeiten?
 
Wenn du viele EUB's willst, dann musst du auf den Kronplatz! Serfaus ist auch eine sehr gute Wahl, aber wie du schon geschrieben hast gibts recht viele Sesselbahnen, aber es bleibt weiterhin mein Tipp!
 
Jo, am Kronplatz kannst du jede(!) Piste fahren ohne überhaupt jemals eine Sesselbahn zu benutzen, außerdem mindestens zwei reine Anfängerhänge (Korer + Cianross) mit 8EUBs.
 
Meine Empfehlung: Kühtai, da war ich schon im Skikindergarten :-D

Prinzipiell finde ich Kinder in einer Skischule den ganzen Tag zu 'parken' nicht so toll, fand das als Kind immer gut mittags die Skischuhe ausziehen zu können und auch, dass ich meine Eltern von Zeit zu Zeit auch auf der Piste mal zu Gesicht bekommen habe.

Wiso sind CLs ein Problem? .. versteh's nicht
 
Also Kühtai in Ehren, aber auf OFranks Anforderungen passt das in diesem Fall wie die Faust aufs Auge :D (fast alle Hauptanlagen KSBs)

Turm schrieb:
Wiso sind CLs ein Problem? .. versteh's nicht
Schonmal mit mehreren Kleinkindern versucht Sessellift zu fahren?
 
Downhill schrieb:
Turm schrieb:
Wiso sind CLs ein Problem? .. versteh's nicht
Schonmal mit mehreren Kleinkindern versucht Sessellift zu fahren?
Mit mehreren Kindern ist es in der Tat nicht so einfach, aber in SFL gibt es z.B. an vielen Sesselliften eigene Kindereingänge. Dort hilft der Liftangestellte dem Kind auf den Sessel und dieses fährt dann mit "den Großen" nach oben.
Das klappt ganz gut.

Zum Thema "Kind abgeben" gibt es ja sehr unterschiedliche Meinungen. Wahrscheinlich kommt es auf das Kind an. Mama und Papa ganz in der Nähe führen gelegentlich dazu, dass die Kleinen danach schreien, weil sie wissen die Eltern sind in der Nähe.
 
GARGELLEN!!!!

Vom Tal nach oben gibts ne 8EUB und oben hats dann nur noch SL, sogar einen extra nur für kiddies.

die 4SB hat ein anhebbares Einstiegsförderband, sprich Einsteigen = einfach!

auch ne art durchfallschutz hat sie ...

großraumskipass in der umgebung: Montafon "SuperSkipass" ;)

wennst hilfe bei der quartiersuche brauchst einfach melden
 
MrGaunt schrieb:
Zum Thema "Kind abgeben" gibt es ja sehr unterschiedliche Meinungen. Wahrscheinlich kommt es auf das Kind an. Mama und Papa ganz in der Nähe führen gelegentlich dazu, dass die Kleinen danach schreien, weil sie wissen die Eltern sind in der Nähe.

Mein Vater hatte auch als ich Kind war i.d .R. eine 80-100 Std. Woche. Viel Zeit blieb da nicht für die Familie. Somit war dann klar, dass der Urlaub in erster Linie für die Familie da war und auch gemeinsam soweit möglich verbracht wurde. Und aus dem Skikurs heraus zu Mama un Papa bin ich nie gelaufen, habe mich aber jedes mal gefreut, wenn ich sie kurz habe vorbeidüsen sehen.

Und noch was: In Kühtai lernt man wenigstens noch das Schlepplift fahren von der Pieke auf.
 
Also, ganz spontan ist mir auch Saas fee eingefallen! Quasi keine Sesselbahn! Und die eine braucht man nicht wirklich! Leider halt Schweiz --> teuer!
 
Engelberg ist mit der Brunniseite (inkl. Klostermatte) perfekt für Familien mit Kleinkindern die gerade mit dem Skifahren beginnen. Ist dann auch nicht so teuer. Sobald sie etwas fortgeschritten sind, findet der Skiunterricht auf der Gerschnialp sowie im Jochpassgebiet statt. Dann ist auch der teurere Skipass fällig und es gibt meist Sesselbahnen.
 
Als ich klein war, habe ich als Anfänger das Skifahren am Ahorn in Mayrhofen gelernt.

Für kleine Kinder gibt es meines Erachtens kein idealeres Gebiet, denn:
- hat übersichtliche und einfache Pisten
- ist nicht überlaufen
- es hat nur Schlepplifte (mit Ausnahme der DSB Ebenwald)

Einzigster Nachteil: für den Papa hats halt "nur" ( :lol: ) die 5,5 km lange Talabfahrt mit 1300 Höhenmetern... 8)

Falls Dir das trotzdem zu langweilig wird: lass Deine Frau + Tochter einfach am Ahorn - zwischen Ahornbahn-Talstation und Penkenbahn-Talstation (Ski-Zillertal3000) pendelt im 15-Minuten-Takt ein kostenloser Skibus :wink:

Bei Bedarf gibts gerne Bilder vom Ahorn bzw. schau einfach in Starlis Alpen-Gallery nach :wink:

Links:
www.mayrhofen.at
www.mayrhofner-bergbahnen.com
www.ski-zillertal3000.at

Empfehlung Quartier:
www.rahm.at (Ski-Schule im Haus! :wink: )
 
Fast nur Zubringer-Kabinenbahnen und Schlepper, fast keine Sessellifte?

Zugspitzplatt. :irre:

Die Mutter aller absurd-überteuerten Skigebiete, die fast nur aus Schleppliften bestehen.
 
Erstmal vielen Dank für die Mithilfe und die Tipps @alle! :D

Ich werde die genannte Gebiete mal "unter die Lupe" nehmen - vor allem von Kinderskikursangebot her. Als weitere Gebiete werfe ich selbst noch Lenk und Villars in den Köcher.


Folgendes krieg ich ganz vernünftig in den Griff, da brauchst du dir keine Sorgen zu machen:

Turm schrieb:
Prinzipiell finde ich Kinder in einer Skischule den ganzen Tag zu 'parken' nicht so toll, fand das als Kind immer gut mittags die Skischuhe ausziehen zu können und auch, dass ich meine Eltern von Zeit zu Zeit auch auf der Piste mal zu Gesicht bekommen habe.
Ich hatte geschrieben, dass ich gegebenenfalls wo anders hin düse. Das heisst nicht, dass ich immer wo anders hin düse. Hab ich im letzten Winter im Allgäu auch so gemacht: 2 Tage am Söllereck und meine Tochter nachmittags mal im Skikurs "besucht"; 2 Tage woanders gefahren und nach dem Skikurs in der Skkischule abgeholt. Ist für meine Tochter auch kein Problem. Wenn ich die morgens zur Skischule gebracht habe, dann war ich "abgeschrieben". Da hatte sie nur noch Augen für den Skikurs. Und zum Mittagsessen war die Runde auch so in ihrem Element, dass das Aufkreuzen der Eltern eher die Gruppe gestört hätte.
Ausserdem bin ich anschließend noch 4 Tage selbst mit meiner Tochter gefahren (Söllereck, Nebelhorn, Tallifte KWT). Das fand sie dann natürlich super gut, mit Papa (und 2mal auch Mama) zu fahren. Auch nächsten Winter werde ich sicher 2 Tage nach dem Skikurs mit ihr zusammen fahren.
Prinzipiell könnte ich meine Tochter auch komplett selbst unterrichten - mache ich mit den Kindern anderer Leute ja auch. Dann wären auch Sesselbahnen kein Problem. Aber sie ist ganz begeistert von "Schulszenario" aller Art und Skischule besonders. Das wird auch ständig im Wohnzimmer gespielt. Ausserdem machts mit anderen Kindern zusammen mehr Spass und das Sozialverhalten wird geschult.
Da finde ich mit Sicherheit eine vernünftige Balance.

Wiede schrieb:
Falls Dir das trotzdem zu langweilig wird: lass Deine Frau + Tochter einfach am Ahorn - ...
Bist du sicher, dass meine Frau dann nicht mit mir fahren will? :wink:

Tja, leider wird es eventuell so sein, dass meine Frau und ich nicht zusammen Urlaub kriegen. Als Lehrerin ist sie da halt ziemlich eingeschränkt, und die Gaststätte zu Hause schränkt noch zusätzlich ein.
Deshalb wirds eher so werden, dass ich mit meiner Frau nur mal ein verlängertes WE (Fasching) fahre - dann ohne die beiden Kinder. Und mit meiner Tochter werde ich dann alleine in Skiurlaub fahren müssen.


Wenn jemandem noch was einfällt: Ich bin für jeden weiteren Vorschlag dankbar.
 
Mit mehreren Kindern ist es in der Tat nicht so einfach, aber in SFL gibt es z.B. an vielen Sesselliften eigene Kindereingänge. Dort hilft der Liftangestellte dem Kind auf den Sessel und dieses fährt dann mit "den Großen" nach oben.
Das klappt ganz gut.

und wenns mal nicht ganz gut klappt, dann fällt das Kind einfach nach unten?

Ich habe zwar (noch) keine Kinder, aber schon oft genug Kinder neben mir in einer (K)SB mitgenommen. Zum einen kann ich die Eltern gut verstehen, die Bedenken haben, ihr Kind (je nach Höhe der SB auch sein Leben) einem völlig Unbekannten anzuvertrauen, zum anderen hat man manchmal mit dem fremden Kind neben sich auch so seine Probleme. Prinzipiell muss man es ja schon fast ständig festhalten damit es sich nicht (Vogel fliegt vorbei) abgelenkt umdreht, die Skier nach unten ziehen (die Kleinen können sich idR nicht mit den Füßen abstützen) und ups, war da eben noch ein Kind neben mir?
Nicht alle Kinder lassen sich aber von Fremden anfassen (was auch gut so ist) und ich man hat übertrieben gesagt dann nur noch die Wahl ob man oben wegen Belästigung eines Kinder (was heutzutage ja sehr sensibel ausgelegt wird) oder wegen unterlassener Aufsichtpflicht mit Todesfolge verhaftet wird.
Zudem bekommt man diese Verantwortung am Lifteinstieg einfach so aufs Auge gedrückt, in den paar Sekunden hat man ja gar keine Chance, die Verantwortung abzulehnen geschweige denn sich über die möglichen Folgen gedanken zu machen.

Wie gesagt, ich nehme auch weiterhin Kinder mit und hatte nur in den seltensten Fällen Probleme. Im Gegenteil wars oft sehr kurzweilig. Aber verstehen kann ich die Eltern und die die es vielleicht nicht so gerne machen schon...

Gruß
vdb
 
^^ Genau diese Situation hab ich in Val Thorens im Plein Sud erlebt, als man so einen Kleinen neben mich in den Sessel gedrückt hat, der dann so halbwegs auf der Kante der Sitzfläche saß. Den hab ich zwei- oder dreimal wieder vernünftig hingesetzt, weil ich echt Angst hatte daß er mir unter dem Sicherheitsbügel durchrutscht. Wenn die Bahn eine überraschende Vollbremsung gemacht hätte, ich weiß nicht was dann passiert wäre. Zumal der Kleine auch noch ganz außen saß und der Platz zwischen mir und ihm leer war.
Prinzipiell hab ich mit sowas kein Problem, ich fand es in dem Fall aber eine ziemliche Sauerei, einfach so die Verantwortung auf's Auge gedrückt zu bekommen.
 
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