Die Via Lattea ist halt noch auf dem Stand der 80er Jahre, hat wirtschaftliche Probleme und investiert selten. Es werden immer wieder Lifte ersatzlos gestrichen, man hat sogar einen Plan, welche Lifte wann fahren, einige Lifte fahren nur zur Hochsaison oder am Wochenende, unter der Woche ist zu, auch wenn genug Schnee liegt und die Piste präpariert ist. Beschneiung ist nur spärlich vorhanden, dementsprechend schlecht ist oftmals die Schneelage. Die Lifte sind hoffnungslos veraltet, fixgeklemmte SBs und SLs sind Standard, KSBs haben Seltenheitswert. Die Verbindung nach Montgenevre (Frankreich) ist mehr schlecht als Recht, weil man dafür nicht nur die EUB nach Cesana für Berg- und Talfahrt verwenden muss, sondern auch die fixgeklemmte DSB. Die Piste 90bassa ist ein Ziehweg, die Piste 90tris fast nie offen. Dadurch verbraucht die Verbindung ewig und macht keinen Spaß.
Ich würde am ehesten empfehlen, in Montgenevre oder Briancon (beides Frankreich) zu übernachten und dann in der Via Lattea und in Serre Chevalier zu fahren. Den Ostteil der Via Lattea (Sestriere, Pragelato, Sauze d'Oulx, Sansicario) am Besten mit dem Auto abfahren, parken in Sestriere. Die restliche Zeit kann man in dem besseren westlichen Teilgebiet, auch "Monti della Luna" genannt, verbringen, sowie in Serre Chevalier, welches ein recht gutes Skigebiet ist, imo besser als die Via Lattea.
Zwecks Anfahrt ist Bregenz-Chur-Tessin-Mailand-Turin die beste Variante. Man braucht dann zwar Vignetten für AT und CH, aber das ist immer noch billiger als die Streckenbezogene Maut in Italien und Frankreich (oder gar die Sondermaut für den Frejustunnel von ca. 50 Euro).
Allerdings finde ich, wenn man so weit fährt, kann man gleich in die 3V fahren. Das beste Skigebiet der Welt

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