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Werbung: Gemeinde benennt Berg für Wurst um

snowflat

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Was dazu wohl die Vegetarier sagen :lol: :lol: :lol:
Werbung: Gemeinde benennt Berg für Wurst um

Seit einigen Tagen ist der Prägrater Mullwitzkogel in Osttirol mit seinen stolzen 2.700 Metern in aller Munde: Er soll – wenn es nach einer österreichischen Wurstfirma geht – zum Wurstberg werden und zwar aus Werbezwecken. Der Gemeinderat von Prägrat hat diesem Projekt bereits zugestimmt: Die Wiesbauer-Spitze, alias Mullwitzkogel hat den Namen des Unternehmens „Wiesbauer“ bereits übernommen.

Den Prägratern selbst ist das Thema ziemlich „Wurst“: Sie begrüßen die Umbenennung, „wenn es was bringt“. Und es bringt was: Denn die Firma Wiesbauer ist während ihrer Österreich-Radrundfahrt auf den Mullwitzkogel gestoßen. Es war Alpenliebe auf dem ersten Blick: Seither findet man auf den Wursterzeugnissen des Unternehmens das Bergsteigerdorf, ein Gewinnspiel und die Mullwitzkogel-Umgebung als Urlaubstipp angegeben.

Nur der Alpenverein weigert sich bisher noch, die Umbenennung in den Karten vorzunehmen, da „Werbung um jeden Preis nicht sein muss“.

Bereits sehr viel skeptischer sind die Osttiroler außerhalb von Prägrat, beispielsweise in Lienz. Und auch bundesweit hat das Thema bereits für Aufregung gesorgt, da ein Ausverkauf der Heimat für Werbezwecke darin gesehen wird. Ob die Wiesbauer-Spitze bald wieder Mullwitzkogel heißen wird – diese Frage sei dahingestellt. Die Wiesbauer-Spitze, alias Mullwitzkogel, ist jedoch ein gutes Beispiel dafür, wie weit Werbung gehen kann.
Quelle: stol.it
 
ORF dazu:
Der Mullwitzkogel wird zum Wurstberg

Eine Wiener Wurstfirma will einen Berg in Prägraten zu Werbezwecken umbenennen. "Das ist der Gipfel", meinen die Gegner. "Mir ist das Wurst", sagen andere. Von einer tollen Werbemöglichkeit spricht der Gemeinderat.

"So weit werden sie doch nicht sinken!"
Dass der 2.700 Meter hohe Mullwitzkogel bei Prägraten jetzt zum Wurstberg werden soll, stößt vielen in Osttirol bitter auf: Bei einer Umfrage in Lienz waren einige empörte Stimmen zu hören.

Maria Lobenwein aus Oberlienz konnte es nicht glauben: "Warum soll man einen Berg umbenennen. So weit werden sie doch nicht gesunken sein." "Ich bin viel in den Bergen, deshalb bin ich dagegen, dass die da so drüberfahren", sagt Josef Hassler aus Lienz. Und Manuela Gussnig meint: "Die können ihre Werbung woanders auch anbringen und nicht auf der Spitze eines Berges, nur weil Geld fließt."

"Wir brauchen keine Unkenrufe"
Den Prägratern selbst scheint das Thema aber eher Wurst zu sein: "Mir ist das ganz egal. Wenn es was bringt, warum nicht?" sagt Elisabeth Kratzer. Und Hüttenwirt Hansjörg Unterwurzacher betont: "Wir brauchen keine Unkenrufe von Auswärtigen. Unsere Bevölkerung muss hier leben und glücklich werden."

mullwitzkogel1_big.jpg

^^ Noch heißt er Mullwitzkogel, bald Wiesbauer-Spitze.

"Der Berg bleibt ja in Prägraten"
Dass der gute alte Mullwitzkogel jetzt zur Wiesbauer-Spitze umbenannt wird, hat der Gemeinderat so beschlossen. Dass das Beispiel Schule machen könnte, befürchtet Bürgermeister Johann Kratzer nicht: "Ein Ausverkauf der Heimat ist das sicher nicht. Wir haben einen österreichischen Partner. Der Berg wird ja nicht verkauft, er bleibt ja in Prägraten und heißt halt anders. Und er bringt eine Wertschöpfung, die Prägraten weiter bringt."

Durch die Österreich-Radrundfahrt ist die Firma Wiesbauer auf Prägraten gestoßen. Jetzt findet man auf all ihren Wursterzeugnissen das Bergsteigerdorf, als Gewinnspiel und Urlaubstipp. Dazu gibt es passend die essbare Wurstspitze mit Fettrand als Schneekuppe.

Der Alpenverein weigert sich, den Berg in seinen Wanderkarten umzubenennen. Denn Werbung um jeden Preis, das sei wohl der Gipfel.
Quelle: ORF
 
Solange der neue Name auch nach Berg tönt, wie es hier der Fall ist, ist das wirklich im wahrsten Sinne des Wortes Wurst
 
recht hast du,der neue name klingt sogar find ich noch besser als mull... kogel.
 
OMG....ich seh mich schon vom Mercedes-Benz Grat zum Aspirin Gipfel fahren, und kucke dann auf das Allianzmassiv, welches hinter dem Murats-Döner-Gipfel steht.

:evil:
 
...und die o.b.Nordwand.

Geld regiert die Welt!
Schade das es die Wurst bei uns nicht gibt. Kann ich die Firma gar nicht durch "Nichtkauf" ingnorieren!
Ein Hoch auf den Gemeinderat von Prägraten!
Selten, aber die Meinung vom Alpenverein kann ich teilen!
 
netter gag ;)

Ist mir eigentlich genauso egal wie die Liftnamen oder sonst was, wichtiger finde ich, dass man da seine erholung findet egal ob beim Skifahren, wandern, mountainbiken, klettern oder geniessen.

In Österreich nennen sie eben einen Berg um in der Schweiz oder wars in Frankreich(?) habens auf irgendeinen Gipfel Beton gegkippt damit se nen 4000er mehr haben, da frag ich mich was bekloppter ist.

So wird man überall irgend was finden von daher wie oben gesagt mir egal...
 
^^ das wollte man machen - in saas grund, um das 3996 m hohe fletschhorn in die riege der höchsten alpenberge zu bringen. allerdings nicht mit beton, sondern mit steinblöcken. wurde untersagt.
zu prägraten: dem herrn bürgermeister hat letztes jahr das radsportliche engagement des landes niederösterreich so gut gefallen, dass er verkündet hat, einen - noch namenlosen - berg nach dem herrn landesvater umzubenennen. ob es den hochprölln nun aber wirklich schon gibt, da muss ich erst mal nachfragen.
 
Eigentlich bin ich dagegen, aber in diesem Fall eines "völlig" unbekannten Gipfels find ich den neuen Namen auch schöner als den Alten.

Blöd wärs aber, wenn die Berge dann alle paar Jahre neue Namen haben.

.. ob man fürchten muss, dass das Matterhorn jetzt in Toblerone umbenennt werden wird? :)
 
Dachstein schrieb:
Könnt ja recht witzig werden, wenn die Berge alle Jahre neue Namen bekommen, kannst alle Jahre einen "neuen" Berg erklimmen. Erstbesteigungen ohne Ende ;)

MFG Dachstein
Aber auch wiederum blöd für Seilbahnen, die nach Bergen benannt sind ... willst die auch dauernd umbenennen?

Um starlis Gedanken mal aufzugreifen:
Matterhorn => Toblerone ... Matterhornexpress => Tobleroneexpress :lol: :roll: :?
 
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