Bericht Whistler-Blackcomb, Sonntag 8. März 2009
Anfahrt:
Aufstehen: 5.15 Uhr (Winterzeit: 4.15 Uhr!), Bus 135 6.10 Uhr, Ankunft 6.40 Uhr, Abfahrt Snowbus 6.55 Uhr, Ankunft Whistler 8.50 Uhr, Miete von Ski, Schuhen und Stöcken diesmal professionell, 9.15 Uhr Beginn Bergfahrt Village Gondola
Rückfahrt:
Um 16 Uhr schließen die Lifte, dann Abgabe der Ausrüstung, 16.45 Uhr pünktliche Abfahrt, 18.55 Uhr Ankunft Burrard Station, 19.04 Uhr Bus 135, 19.45 Uhr Ankunft zu Hause. Also kaum länger als der Rückweg vom Grouse Mtn am Freitag Abend...
Wetter:
erst bewölkt, dann immer besser und teilweise wolkenlos, aber sehr kalt, -15°C auf den Gipfeln dazu stürmischer Wind. Aber deutlich besser als angesagt!
Schnee und Präparierung:
Mit 80 cm im Tal genügend, auf nur 650 m! Durchweg gute bis sehr gute Verhältnisse, im oberen Bereich sogar perfekt, dazu gut „gegroomt“. Unten teilweise hart, manchmal eisig wenn nicht gegroomt (z.B. „Lower Peak to Creek“). Aber viel besser als am Grouse Mtn! Auf den Gletschern in der Glacier Bowl und am Horstman samtig pulvrige Verhältnisse, auf der Olympiaabfahrt „Lower Dave Murray Downhill“ im ersten Steilhang nach der Mittelstation noch die „blaue“ Weltcuppräparierung (à la GAP Kandahar Tröglhang) als Eisfall, danach aber sofort sehr gut griffig und toll zu fahren. Typisch Nordamerika: selbst nachmittags um 16 Uhr nirgends groß zerfahren
Gefahrene Lifte: 20
Höhenmeter gefahren: 9173 Hm
Skitagdauer: 6 ¾ Stunden (9.30-16.15 Uhr)
Ski-Modell: K2 Apache, 174 cm (exzellenter Grip), sehr gut passende Schuhe (Verleih „Spices“)
Kurzcharakteristik des Skigebietes:
Es ist natürlich vermessen, ein solches Kaliber von Skigebiet nach dem ersten Besuch von gut 6 ¾ Stunden beschreiben zu wollen, ich werde es aber in den Grundzügen zumindest versuchen und bei allfälligen späteren Besuchen diesen ersten Eindruck entweder falsifizieren und dann revidieren oder eben nicht falsifizieren.
Whistler-Blackcomb als Destination hat den großen Vorteil, dass sich das Retortenstädtchen in einem weiten flachen Talgrund ungehindert und großzügig ausbreiten kann und gleichzeitig skifahrerisch interessanten und angenehmen Zugang zu zwei vollkommen getrennten Skibergen der Extraklasse bietet. Die meisten Skiorte wären um einen dieser Berge schon sehr froh!
Der namensgebende Berg der Destination, der Whistler Mountain, hieß ursprünglich eigentlich London Mountain, wurde aber im Zuge der ab 1965 erfolgenden Erschließung aber nach den pfeifenden Murmeltieren entsprechend umbenannt. Im Gegensatz zum Blackcomb Mountain gibt es zwei Talzugänge: die Liftkette (10-EUB, Poma, Baujahr 1988 mit 5 km Länge und 1157 Hm, gedoppelt von zwei 4-KSBs Baujahr 1999, Fitzsimmons bis zur Mittelstation auf 1020 m und Garbanzo bis zur Geländekante) vom Whistler Village und die Liftkette aus dem kleineren Ortsteil Creekside, dem Zielort der Olympischen Skiwettbewerbe 2010 (6-EUB, Poma, Baujahr 1996 als Ersatz einer 4-KSB und 4-KSB Big Red Express, 1997 DM). Im Gegensatz zu Blackcomb wurden am Whistler Mountain alle heute in Betrieb befindlichen KSBs erst ab 1994 gebaut. Von der sehr nahe beieinander liegenden Bergstation der 10-EUB und dem Big Red-Express auf 1850 m (großes Restaurant, Peak-to-Peak-Station Whistler) führt eine kurze Querfahrt zur Talstation der 1998 gebauten 4-KSB The Peak (Ersatz einer 3-SB), die auf nur 1000 m Strecke gut 400 Hm bis zum 2182 m hoch gelegenen Gipfelplateau des Whistler Mountains überwindet. Hier starten teilweise haarsträubend steile Buckelpisten in reiner pulverkonservierender Nordlage, im oberen Abschnitt mit Eisfeldern unter den Füßen (Google Earth Beleg). Auch die sog. Glacier Bowl mit der Abfahrt „The Saddle“ hat eine Eisunterlage. Vom Gipfel aus hat man eine direkte Mammutabfahrt nach Creekside („Peak to Creek“) vor sich oder über Ziehwege und flache Genußabschnitte einen Zugang zur südlich gelegenen Symphony Bowl, erst 2006 mit einer DM 4-KSB neu erschlossen (2 getrennte präparierte Abfahrten, riesiges, oben waldfreies Variantengelände). Der „Burnt Stew Trail“, eine Mischung aus Ziehweg und Genußabfahrt führt von dort wieder zurück ins Hauptpistengebiet, das hauptsächlich von der 4-KSB Emerald Express bedient wird und sich zwischen dessen Talstation und den Bergstationen an der Roundhouse Lodge erstreckt. Dazwischen passiert der Ziehweg aber die Harmony Bowl, eine große Schneeschüssel (allein 3 unabhängige präparierte Abfahrten, dazwischen x Varianten), die von einer mehr als 2 km langen und 500 Hm überwindenen 4-KSB seit 1994 erschlossen wird (auch wenn die 4-KSB mindestens 10 Jahre älter wirkt, im Blick des Laien). Im Gegensatz zum Blackcomb Mtn gibt es am Whistler entlang der 2. Sektion der Zubringer keine so homogenen Idealpisten: entweder eher flache Talabfahrten wie die „Olympic“ oder die „Bear Cub“ und „Pony Trail“ oder knackige Schwarze. Unterhalb der Mittelstation ist sowieso alles nur noch gemütlich flaches Home-Run Gelände, sehr breit und geschwindigkeitsreduziert. Aber alles sehr angenehm und entspannend zu fahren, kein Kaltenbacher Talabfahrtsgewürge eisiger Steilhänge und überforderter Anfänger.
Spannender sind die Abfahrten vom Roundhouse in Richtung Creekside: oben weitet sich unterhalb der Talstation The Peak eine breite Schneeschüssel, die von der 3-SB Franz’s Chair als Beschäftigungsanlage erschlossen wird (läuft wohl aber nicht oft), danach wird es deutlich steiler, was man beim Befahren des Big Red Express deutlich merkt, der einen richtigen Steigungsknick ab 1/3 der 2,4 km langen Strecke aufweist. In dieses Gelände sind die Olympia-Abfahrten trassiert: „Dave Murray Downhill“ der Herren und „Wild Card“ bzw. „Franz’s“ der Damen, die beide etwa 100 Hm oberhalb der Talstation der Creekside Gondola in ein gemeinsames Zielgelände münden. Den Pistendesignern ist es aber gelungen in das Steilgelände auch anfängertaugliche Abfahrten wie den „Pony Trail“ oder „Bear Cub“ zu trassieren, die nicht nur einen easiest way down ermöglichen, sondern auch von Fortgeschrittenen genüsslich zu befahren sind.
Der Whistler Mountain hat also viele Gesichter, bietet für jeden Geschmack etwas, wobei die spannendsten Abfahrten im Bereich Creekside, am eigentlichen Gipfel sowie den beiden hinteren großen leeren Bowls liegen. Aber wie auch am Blackcomb wurde an diesem Vormittag nur ein Bruchteil der Möglichkeiten ausgenutzt – a suivre!
Der Blackcomb Mountain wurde ab 1980 zunächst mit vier 3er Sesselliften erschlossen als Konkurrenz zum damals bereits lang etablierten Whistler Mountain. Aber erst seit Übernahme durch die kapitalkräftige Intrawest Mitte der 1980er Jahre wurde im großen Maßstab investiert. Der SL 7th Heaven erschloss den Zugang zum Horstman Glacier, zwei Gletscher-Schlepplifte wurden errichtet, das erste und einzige Gletscher- und Sommerskigebiet Nordamerikas wurde eröffnet – mit einem sehr umständlichen Zugang. 1987 wurde dann die zentrale Zubringerkette durch 4-KSBs (Wizard und Solar Coaster Express) ersetzt, 1989 folgten die 4-KSB Jersey Cream und 1991/92 Glacier Express. 1994 dann die bislang letzte (!) Liftbaumaßnahme (die Peak-to-Peak-3-S-Bahn zähle ich nicht als Skiabfahrten erschließende Anlage), Ersatz der 2. Zubringerkette durch die 8-EUB Excalibur Gondola und die 4-KSB Excelerator. Die 8-EUB bietet nun auch einfachen und bequemen Zugang von Whistler Village aus. Aber im eigentlichen Skigebiet Blackcomb seit nunmehr 15 Jahren keine Veränderung am Liftsystem mehr, das gibt es bei einem Gebiet dieses Kalibers wohl sehr selten. Blackcomb ist was reine Pisten betrifft v.a. im zentralen Abschnitt der vier Zubringerbahnen seinem Pendant wohl überlegen: eine Schneise neben der anderen mit schön zu fahrenden, breiten Autobahnen in ansprechend-flotter Neigung. Von der zentralen Achse aus sind das jeweils fast 1200 Höhenmeter Nordwesthang-Pisten. Der Glacier-Express erschließt eigentlich nur eine richtige Piste, dafür aber eine Fülle von mehr oder weniger knackigen Varianten. Es gibt egtl kaum einen Quadratmeter Berg und Schnee der hier nicht befahren wird. Der Gletscher ist nicht in europäischen Gletscherskigebietsmaßstäben zu messen, trotzdem gut, dass es ihn gibt! Im Sommerbetrieb ist er kompliziert zu erreichen: Auffahrt Wizard- und Solar Coaster-Express, mit dem Bus hinunter zum Glacier-Express und das gleiche retour. Möglicherweise ab diesem Sommer Zugang via Peak-to-Peak-Gondola? Sinnvoll für Gletscherbetrieb wäre auf jeden Fall eine direkte Erschließung, bspw. eine neue 8-EUB als Ersatz der zentralen 4-KSBs (22 Jahre alt, beide) und eine 3. Sektion entlang der Piste „Greenline“ hinauf auf 2284 m (höchster Punkt des Skigebietes), zur Bergstation 7th Heaven Express. Die Abfahrten am Horstman Glacier sind weder aufregend noch lang, bieten aber schönes hochalpines Ambiente in ungewohnt niedriger Höhe (die relative Höhe, 1600 Hm über dem Talboden lässt es aber als Top-of-the-World-Gefühl erscheinen), breite Pulverschneeautobahnen und was wohl entscheidender ist, Zugang zu den wohl sehr eindrucksvollen Variantenabfahrten „hintenrum“ auf den Blackcomb Glacier, die von recht einfach bis extrem wohl alle Schwierigkeitsstufen beinhalten und die gesammelt durch den Ziehweg „Blackcomb Glacier Road“ wieder bei der Talstation 4-KSB Excelerator herauskommen (auf ca. 1130 m). In diesem Bereich, an der 3-SB Crystal Chair und an der 4-KSB 7th Heaven war ich noch nicht, ebenso kenne ich die direkten Abfahrten an Solar Coaster und Wizard-Express noch nicht. Der Blackcomb Mtn bietet definitiv mehr Abwechslung und „Pflichtaufgaben“ als an einem Nachmittag auch nur zu überblicken.
Gefahrene Lifte und Abfahrten:
- 10-EUB Whistler Village Gondola I+II (1157 Hm), wird nicht voll befüllt, gleicher Kabinentyp wie „La Masse I“ in Les Menuires => kurze Querfahrt
- 4-KSB Peak Expres (401 Hm): extrem steil, spannendes Trassé direkt über felsige Steilstufen! Oben Photo von mir mit Gipfelfigur, starker Wind, sehr kalt => „Burnt Stew Trail“: oben Ziehweg, dann einige schöne leichte Genusshänge, einige Gegenanstiege und langer, lahmer Ziehweg
- 4-KSB Harmony Express: erschließt eine riesige Bowl, lang, sieht heruntergeritten aus => wieder den „Burnt Stew Trail“ mit immer anderer, gute Einfahrt. Fahren leider nicht in die „Symphony Bowl“
- 4-KSB Harmony Express: „The Saddle“, Hammerabfahrt, ideale Verhältnisse, perfekt gewalzt, oben richtig steil, heizen ohne Ende, nur Angst um die Mütze, das ist Skifahren! Die Sonne kommt heraus! Blauer Himmel, herrliche Aussicht. „Little Red run“ (weniger pulvrig), „Franz’s“ (voller, eisiger, dann konfuse Überleitung durch Rennpisten zur Midstation, kurzes Stück „Expressway“, dann „Lower Dave Murray-Downhill“, Olympiaabfahrt Herren. Starthang mit blauer Rennpräparierung Eispalast, dann besser und ab der Drehung auf Nord ein Traum: steil, abwechslungsreich, ab dem Zielbereich sehr breit und gemütlich.
- 6-EUB Creekside: „Lower Dave Murray D.“
- 6-EUB Creekside
- 4-KSB Big Red Express: Gewaltige langer, oben flacher Sessel
- 4-KSB The Peak. „Form Peak to Creek“. Extrem lange Abfahrt, völlig ohne Lifte und Infrastruktur. Oben traumhaft gut am Kamm entlang und in die Bowl hineingedreht, dann nicht mehr gewalzt, griffige Buckelpiste (kleine B.), ab der Mitte aber recht eisig, nicht stark modelliert, wellig, hängend, ansprechend, anspruchsvoll, flacher Speedbereich und nochmal steiler ins Ziel. Bei guter Präparierung wohl auch unten ein Hochgenuss, so echt eine Herausforderung.
- 6-EUB Creekside
- 4-KSB Big Red Express. Mittagessen im Roundhouse, viel Betrieb, Cheeseburger mit Fries und Getränkt für 14$ o.k., schmeckt gut, „Pony trail“, „Expressway“ und „Lower Olympic“ ins Dorf. Ansprechende, wirklich leichte Abfahrten zum Landschaftsbewundern.
- 8-EUB Excalibur I+II
- 4-KSB Excelerator (509 Hm): donnert ziemlich gerade den mittelsteilen Hang hinauf, kurze Verbindungsabfahrt
- 4-KSB Glacier Express (599 Hm): beeindruckend steil die Felsen und Hangstufen hinauf, oben hohe Stützen wie die alte 4-KSB Vanoise in Tignes, guter Blick auf den Horstman Glacier. SL Snowcase macht leider kurz vor 15 Uhr schon dicht, bei 89$ für die Tageskarte ein Unding! Sieht man Windachferner ähnlichem 142 Hm aus, sehr breit gewalzt, man sieht den Gletscherrückgang, der SL aus den späten 1980er Jahren steht am Hang, von der Piste aus müsste man fast ein Stück hinauf. Trotzdem typische „Gletscher“-Stimmung, die mich sofort anzieht. Wie mag es hier im Juni/Juli aussehen?
- SL Horstman: unangenehmer Kurzbügler mit T-Stützen, offenbar wirklich auf Eis. Endet direkt nach ätzend steilem Schlussstück (mit Hilfsseil für Stürzende!) direkt neben der 4-KSB 7th Heaven. Auch hier macht sich wohl ein Eismassenrückgang bemerkbar. Kurze, sehr steile Buckelwiese, dann toll pulvriger Gletscherhang, fahre im ungewalztem Bereich, dann „Blue line“, nicht zu breite mittelschwere Abfahrt (bei uns rot), dann kurzen schwarzen Schlusshang „Glacier drive“
- 4-KSB Jersey Cream: „Cruiser“, „Zigzag“, „Green line“. Letztere v.a. unten wirklich schöne Talabfahrt, immer breit und sehr leicht. V.a. die erstere eine von hier wohl vielen ideal geneigten Carvingträumen.
- 8-EUB Excalibur I+II
- 4-KSB Excelerator (509 Hm): „Wishbone“, „Zigzag“ nun komplett, „Shorthorn“, „Lower Cruiser“, „Village Run“. Noch so eine unwiderstehliche 950 Hm-Abfahrt. Blackcomb ist sicherlich v.a. im Hauptbereich der vier Zubringeranlagen der idealere Skiberg der beiden
Gefallen:
- Schneeverhältnisse und Präparierung
- Ein richtig tolles, großes, vielfältiges Skigebiet: nicht das beste der Welt, aber durchaus eines der besten Nordamerikas (wenn sie den Schnee aus Colorado hätten, bzw die Höhenlage, dann ja)
- Sehr gesundes Verhältnis zwischen Pistenfläche und Beförderungskapazitäten => kein „crowding“
- Abfahrt „Peak to creek“, von 2180 auf 650 m in einem Schwung ohne einen einzigen Lift zu sehen (1530 Hm): abwechslungsreich, nicht zu breit, hängend, wellig, noch besser wenn unten auch präpariert und keine eisige Buckelwiese
- Horstman-Glacier: einziges Gletscher-/Sommerskigebiet in Nordamerika
- Vielfältigste Variantenmöglichkeiten: Bowls am Whistler Peak, Harmony- und Symphony-Bowl, Bereich Glacier Express am Blackcomb Mountain
- Nur an den Talliften wird der Skipaß kontrolliert. So macht das „Gepiepst-Werden“ auch nicht viel aus.
Nicht Gefallen:
- Frühe Schließung der Gipfellifte um 15.00 Uhr. Bei 89 CAN-$ (ca. 56 €!) für die Tageskarte sollte das schon möglich sein bis um 16 Uhr auf den höchsten Punkt zu fahren. Zumal nach der Umstellung auf die „Daylight saving time“.
- (Nicht-)Präparierung „Lower Peakt to Creek“ (eisig!)
- Olympiadamenpisten „Franz’s“ wegen Rennen gesperrt („Stade de Slalom“-Syndrom à la Francaise…)
Fazit:
Ein rundum gelungener, herrlicher Skitag, der mich in großer Vorfreude auf weitere Besuche in Whistler um die Osterzeit blicken lässt und der bisher bestehende Vorbehalte gegenüber dem Skigebiet ziemlich ausgeräumt hat und ich eher verhaltene Einschätzungen anderer User nicht teilen kann. Die Peak-to-Peak ist eine sehr beeindruckende Seilbahn, aber skifahrerisch bringt sie wohl nur in einem Punkt etwas: wenn die Talabfahrten (noch oder wieder) gesperrt sind und man aber trotzdem beide Berge befahren möchte. Ansonsten ist sie wohl ein wichtiges Marketing-Instrument und für den hier recht wichtigen Sommertourismus von sicherlich großer Bedeutung.
Anfahrt:
Aufstehen: 5.15 Uhr (Winterzeit: 4.15 Uhr!), Bus 135 6.10 Uhr, Ankunft 6.40 Uhr, Abfahrt Snowbus 6.55 Uhr, Ankunft Whistler 8.50 Uhr, Miete von Ski, Schuhen und Stöcken diesmal professionell, 9.15 Uhr Beginn Bergfahrt Village Gondola
Rückfahrt:
Um 16 Uhr schließen die Lifte, dann Abgabe der Ausrüstung, 16.45 Uhr pünktliche Abfahrt, 18.55 Uhr Ankunft Burrard Station, 19.04 Uhr Bus 135, 19.45 Uhr Ankunft zu Hause. Also kaum länger als der Rückweg vom Grouse Mtn am Freitag Abend...
Wetter:
erst bewölkt, dann immer besser und teilweise wolkenlos, aber sehr kalt, -15°C auf den Gipfeln dazu stürmischer Wind. Aber deutlich besser als angesagt!
Schnee und Präparierung:
Mit 80 cm im Tal genügend, auf nur 650 m! Durchweg gute bis sehr gute Verhältnisse, im oberen Bereich sogar perfekt, dazu gut „gegroomt“. Unten teilweise hart, manchmal eisig wenn nicht gegroomt (z.B. „Lower Peak to Creek“). Aber viel besser als am Grouse Mtn! Auf den Gletschern in der Glacier Bowl und am Horstman samtig pulvrige Verhältnisse, auf der Olympiaabfahrt „Lower Dave Murray Downhill“ im ersten Steilhang nach der Mittelstation noch die „blaue“ Weltcuppräparierung (à la GAP Kandahar Tröglhang) als Eisfall, danach aber sofort sehr gut griffig und toll zu fahren. Typisch Nordamerika: selbst nachmittags um 16 Uhr nirgends groß zerfahren
Gefahrene Lifte: 20
Höhenmeter gefahren: 9173 Hm
Skitagdauer: 6 ¾ Stunden (9.30-16.15 Uhr)
Ski-Modell: K2 Apache, 174 cm (exzellenter Grip), sehr gut passende Schuhe (Verleih „Spices“)
Kurzcharakteristik des Skigebietes:
Es ist natürlich vermessen, ein solches Kaliber von Skigebiet nach dem ersten Besuch von gut 6 ¾ Stunden beschreiben zu wollen, ich werde es aber in den Grundzügen zumindest versuchen und bei allfälligen späteren Besuchen diesen ersten Eindruck entweder falsifizieren und dann revidieren oder eben nicht falsifizieren.
Whistler-Blackcomb als Destination hat den großen Vorteil, dass sich das Retortenstädtchen in einem weiten flachen Talgrund ungehindert und großzügig ausbreiten kann und gleichzeitig skifahrerisch interessanten und angenehmen Zugang zu zwei vollkommen getrennten Skibergen der Extraklasse bietet. Die meisten Skiorte wären um einen dieser Berge schon sehr froh!
Der namensgebende Berg der Destination, der Whistler Mountain, hieß ursprünglich eigentlich London Mountain, wurde aber im Zuge der ab 1965 erfolgenden Erschließung aber nach den pfeifenden Murmeltieren entsprechend umbenannt. Im Gegensatz zum Blackcomb Mountain gibt es zwei Talzugänge: die Liftkette (10-EUB, Poma, Baujahr 1988 mit 5 km Länge und 1157 Hm, gedoppelt von zwei 4-KSBs Baujahr 1999, Fitzsimmons bis zur Mittelstation auf 1020 m und Garbanzo bis zur Geländekante) vom Whistler Village und die Liftkette aus dem kleineren Ortsteil Creekside, dem Zielort der Olympischen Skiwettbewerbe 2010 (6-EUB, Poma, Baujahr 1996 als Ersatz einer 4-KSB und 4-KSB Big Red Express, 1997 DM). Im Gegensatz zu Blackcomb wurden am Whistler Mountain alle heute in Betrieb befindlichen KSBs erst ab 1994 gebaut. Von der sehr nahe beieinander liegenden Bergstation der 10-EUB und dem Big Red-Express auf 1850 m (großes Restaurant, Peak-to-Peak-Station Whistler) führt eine kurze Querfahrt zur Talstation der 1998 gebauten 4-KSB The Peak (Ersatz einer 3-SB), die auf nur 1000 m Strecke gut 400 Hm bis zum 2182 m hoch gelegenen Gipfelplateau des Whistler Mountains überwindet. Hier starten teilweise haarsträubend steile Buckelpisten in reiner pulverkonservierender Nordlage, im oberen Abschnitt mit Eisfeldern unter den Füßen (Google Earth Beleg). Auch die sog. Glacier Bowl mit der Abfahrt „The Saddle“ hat eine Eisunterlage. Vom Gipfel aus hat man eine direkte Mammutabfahrt nach Creekside („Peak to Creek“) vor sich oder über Ziehwege und flache Genußabschnitte einen Zugang zur südlich gelegenen Symphony Bowl, erst 2006 mit einer DM 4-KSB neu erschlossen (2 getrennte präparierte Abfahrten, riesiges, oben waldfreies Variantengelände). Der „Burnt Stew Trail“, eine Mischung aus Ziehweg und Genußabfahrt führt von dort wieder zurück ins Hauptpistengebiet, das hauptsächlich von der 4-KSB Emerald Express bedient wird und sich zwischen dessen Talstation und den Bergstationen an der Roundhouse Lodge erstreckt. Dazwischen passiert der Ziehweg aber die Harmony Bowl, eine große Schneeschüssel (allein 3 unabhängige präparierte Abfahrten, dazwischen x Varianten), die von einer mehr als 2 km langen und 500 Hm überwindenen 4-KSB seit 1994 erschlossen wird (auch wenn die 4-KSB mindestens 10 Jahre älter wirkt, im Blick des Laien). Im Gegensatz zum Blackcomb Mtn gibt es am Whistler entlang der 2. Sektion der Zubringer keine so homogenen Idealpisten: entweder eher flache Talabfahrten wie die „Olympic“ oder die „Bear Cub“ und „Pony Trail“ oder knackige Schwarze. Unterhalb der Mittelstation ist sowieso alles nur noch gemütlich flaches Home-Run Gelände, sehr breit und geschwindigkeitsreduziert. Aber alles sehr angenehm und entspannend zu fahren, kein Kaltenbacher Talabfahrtsgewürge eisiger Steilhänge und überforderter Anfänger.
Spannender sind die Abfahrten vom Roundhouse in Richtung Creekside: oben weitet sich unterhalb der Talstation The Peak eine breite Schneeschüssel, die von der 3-SB Franz’s Chair als Beschäftigungsanlage erschlossen wird (läuft wohl aber nicht oft), danach wird es deutlich steiler, was man beim Befahren des Big Red Express deutlich merkt, der einen richtigen Steigungsknick ab 1/3 der 2,4 km langen Strecke aufweist. In dieses Gelände sind die Olympia-Abfahrten trassiert: „Dave Murray Downhill“ der Herren und „Wild Card“ bzw. „Franz’s“ der Damen, die beide etwa 100 Hm oberhalb der Talstation der Creekside Gondola in ein gemeinsames Zielgelände münden. Den Pistendesignern ist es aber gelungen in das Steilgelände auch anfängertaugliche Abfahrten wie den „Pony Trail“ oder „Bear Cub“ zu trassieren, die nicht nur einen easiest way down ermöglichen, sondern auch von Fortgeschrittenen genüsslich zu befahren sind.
Der Whistler Mountain hat also viele Gesichter, bietet für jeden Geschmack etwas, wobei die spannendsten Abfahrten im Bereich Creekside, am eigentlichen Gipfel sowie den beiden hinteren großen leeren Bowls liegen. Aber wie auch am Blackcomb wurde an diesem Vormittag nur ein Bruchteil der Möglichkeiten ausgenutzt – a suivre!
Der Blackcomb Mountain wurde ab 1980 zunächst mit vier 3er Sesselliften erschlossen als Konkurrenz zum damals bereits lang etablierten Whistler Mountain. Aber erst seit Übernahme durch die kapitalkräftige Intrawest Mitte der 1980er Jahre wurde im großen Maßstab investiert. Der SL 7th Heaven erschloss den Zugang zum Horstman Glacier, zwei Gletscher-Schlepplifte wurden errichtet, das erste und einzige Gletscher- und Sommerskigebiet Nordamerikas wurde eröffnet – mit einem sehr umständlichen Zugang. 1987 wurde dann die zentrale Zubringerkette durch 4-KSBs (Wizard und Solar Coaster Express) ersetzt, 1989 folgten die 4-KSB Jersey Cream und 1991/92 Glacier Express. 1994 dann die bislang letzte (!) Liftbaumaßnahme (die Peak-to-Peak-3-S-Bahn zähle ich nicht als Skiabfahrten erschließende Anlage), Ersatz der 2. Zubringerkette durch die 8-EUB Excalibur Gondola und die 4-KSB Excelerator. Die 8-EUB bietet nun auch einfachen und bequemen Zugang von Whistler Village aus. Aber im eigentlichen Skigebiet Blackcomb seit nunmehr 15 Jahren keine Veränderung am Liftsystem mehr, das gibt es bei einem Gebiet dieses Kalibers wohl sehr selten. Blackcomb ist was reine Pisten betrifft v.a. im zentralen Abschnitt der vier Zubringerbahnen seinem Pendant wohl überlegen: eine Schneise neben der anderen mit schön zu fahrenden, breiten Autobahnen in ansprechend-flotter Neigung. Von der zentralen Achse aus sind das jeweils fast 1200 Höhenmeter Nordwesthang-Pisten. Der Glacier-Express erschließt eigentlich nur eine richtige Piste, dafür aber eine Fülle von mehr oder weniger knackigen Varianten. Es gibt egtl kaum einen Quadratmeter Berg und Schnee der hier nicht befahren wird. Der Gletscher ist nicht in europäischen Gletscherskigebietsmaßstäben zu messen, trotzdem gut, dass es ihn gibt! Im Sommerbetrieb ist er kompliziert zu erreichen: Auffahrt Wizard- und Solar Coaster-Express, mit dem Bus hinunter zum Glacier-Express und das gleiche retour. Möglicherweise ab diesem Sommer Zugang via Peak-to-Peak-Gondola? Sinnvoll für Gletscherbetrieb wäre auf jeden Fall eine direkte Erschließung, bspw. eine neue 8-EUB als Ersatz der zentralen 4-KSBs (22 Jahre alt, beide) und eine 3. Sektion entlang der Piste „Greenline“ hinauf auf 2284 m (höchster Punkt des Skigebietes), zur Bergstation 7th Heaven Express. Die Abfahrten am Horstman Glacier sind weder aufregend noch lang, bieten aber schönes hochalpines Ambiente in ungewohnt niedriger Höhe (die relative Höhe, 1600 Hm über dem Talboden lässt es aber als Top-of-the-World-Gefühl erscheinen), breite Pulverschneeautobahnen und was wohl entscheidender ist, Zugang zu den wohl sehr eindrucksvollen Variantenabfahrten „hintenrum“ auf den Blackcomb Glacier, die von recht einfach bis extrem wohl alle Schwierigkeitsstufen beinhalten und die gesammelt durch den Ziehweg „Blackcomb Glacier Road“ wieder bei der Talstation 4-KSB Excelerator herauskommen (auf ca. 1130 m). In diesem Bereich, an der 3-SB Crystal Chair und an der 4-KSB 7th Heaven war ich noch nicht, ebenso kenne ich die direkten Abfahrten an Solar Coaster und Wizard-Express noch nicht. Der Blackcomb Mtn bietet definitiv mehr Abwechslung und „Pflichtaufgaben“ als an einem Nachmittag auch nur zu überblicken.
Gefahrene Lifte und Abfahrten:
- 10-EUB Whistler Village Gondola I+II (1157 Hm), wird nicht voll befüllt, gleicher Kabinentyp wie „La Masse I“ in Les Menuires => kurze Querfahrt
- 4-KSB Peak Expres (401 Hm): extrem steil, spannendes Trassé direkt über felsige Steilstufen! Oben Photo von mir mit Gipfelfigur, starker Wind, sehr kalt => „Burnt Stew Trail“: oben Ziehweg, dann einige schöne leichte Genusshänge, einige Gegenanstiege und langer, lahmer Ziehweg
- 4-KSB Harmony Express: erschließt eine riesige Bowl, lang, sieht heruntergeritten aus => wieder den „Burnt Stew Trail“ mit immer anderer, gute Einfahrt. Fahren leider nicht in die „Symphony Bowl“
- 4-KSB Harmony Express: „The Saddle“, Hammerabfahrt, ideale Verhältnisse, perfekt gewalzt, oben richtig steil, heizen ohne Ende, nur Angst um die Mütze, das ist Skifahren! Die Sonne kommt heraus! Blauer Himmel, herrliche Aussicht. „Little Red run“ (weniger pulvrig), „Franz’s“ (voller, eisiger, dann konfuse Überleitung durch Rennpisten zur Midstation, kurzes Stück „Expressway“, dann „Lower Dave Murray-Downhill“, Olympiaabfahrt Herren. Starthang mit blauer Rennpräparierung Eispalast, dann besser und ab der Drehung auf Nord ein Traum: steil, abwechslungsreich, ab dem Zielbereich sehr breit und gemütlich.
- 6-EUB Creekside: „Lower Dave Murray D.“
- 6-EUB Creekside
- 4-KSB Big Red Express: Gewaltige langer, oben flacher Sessel
- 4-KSB The Peak. „Form Peak to Creek“. Extrem lange Abfahrt, völlig ohne Lifte und Infrastruktur. Oben traumhaft gut am Kamm entlang und in die Bowl hineingedreht, dann nicht mehr gewalzt, griffige Buckelpiste (kleine B.), ab der Mitte aber recht eisig, nicht stark modelliert, wellig, hängend, ansprechend, anspruchsvoll, flacher Speedbereich und nochmal steiler ins Ziel. Bei guter Präparierung wohl auch unten ein Hochgenuss, so echt eine Herausforderung.
- 6-EUB Creekside
- 4-KSB Big Red Express. Mittagessen im Roundhouse, viel Betrieb, Cheeseburger mit Fries und Getränkt für 14$ o.k., schmeckt gut, „Pony trail“, „Expressway“ und „Lower Olympic“ ins Dorf. Ansprechende, wirklich leichte Abfahrten zum Landschaftsbewundern.
- 8-EUB Excalibur I+II
- 4-KSB Excelerator (509 Hm): donnert ziemlich gerade den mittelsteilen Hang hinauf, kurze Verbindungsabfahrt
- 4-KSB Glacier Express (599 Hm): beeindruckend steil die Felsen und Hangstufen hinauf, oben hohe Stützen wie die alte 4-KSB Vanoise in Tignes, guter Blick auf den Horstman Glacier. SL Snowcase macht leider kurz vor 15 Uhr schon dicht, bei 89$ für die Tageskarte ein Unding! Sieht man Windachferner ähnlichem 142 Hm aus, sehr breit gewalzt, man sieht den Gletscherrückgang, der SL aus den späten 1980er Jahren steht am Hang, von der Piste aus müsste man fast ein Stück hinauf. Trotzdem typische „Gletscher“-Stimmung, die mich sofort anzieht. Wie mag es hier im Juni/Juli aussehen?
- SL Horstman: unangenehmer Kurzbügler mit T-Stützen, offenbar wirklich auf Eis. Endet direkt nach ätzend steilem Schlussstück (mit Hilfsseil für Stürzende!) direkt neben der 4-KSB 7th Heaven. Auch hier macht sich wohl ein Eismassenrückgang bemerkbar. Kurze, sehr steile Buckelwiese, dann toll pulvriger Gletscherhang, fahre im ungewalztem Bereich, dann „Blue line“, nicht zu breite mittelschwere Abfahrt (bei uns rot), dann kurzen schwarzen Schlusshang „Glacier drive“
- 4-KSB Jersey Cream: „Cruiser“, „Zigzag“, „Green line“. Letztere v.a. unten wirklich schöne Talabfahrt, immer breit und sehr leicht. V.a. die erstere eine von hier wohl vielen ideal geneigten Carvingträumen.
- 8-EUB Excalibur I+II
- 4-KSB Excelerator (509 Hm): „Wishbone“, „Zigzag“ nun komplett, „Shorthorn“, „Lower Cruiser“, „Village Run“. Noch so eine unwiderstehliche 950 Hm-Abfahrt. Blackcomb ist sicherlich v.a. im Hauptbereich der vier Zubringeranlagen der idealere Skiberg der beiden
Gefallen:
- Schneeverhältnisse und Präparierung
- Ein richtig tolles, großes, vielfältiges Skigebiet: nicht das beste der Welt, aber durchaus eines der besten Nordamerikas (wenn sie den Schnee aus Colorado hätten, bzw die Höhenlage, dann ja)
- Sehr gesundes Verhältnis zwischen Pistenfläche und Beförderungskapazitäten => kein „crowding“
- Abfahrt „Peak to creek“, von 2180 auf 650 m in einem Schwung ohne einen einzigen Lift zu sehen (1530 Hm): abwechslungsreich, nicht zu breit, hängend, wellig, noch besser wenn unten auch präpariert und keine eisige Buckelwiese
- Horstman-Glacier: einziges Gletscher-/Sommerskigebiet in Nordamerika
- Vielfältigste Variantenmöglichkeiten: Bowls am Whistler Peak, Harmony- und Symphony-Bowl, Bereich Glacier Express am Blackcomb Mountain
- Nur an den Talliften wird der Skipaß kontrolliert. So macht das „Gepiepst-Werden“ auch nicht viel aus.
Nicht Gefallen:
- Frühe Schließung der Gipfellifte um 15.00 Uhr. Bei 89 CAN-$ (ca. 56 €!) für die Tageskarte sollte das schon möglich sein bis um 16 Uhr auf den höchsten Punkt zu fahren. Zumal nach der Umstellung auf die „Daylight saving time“.
- (Nicht-)Präparierung „Lower Peakt to Creek“ (eisig!)
- Olympiadamenpisten „Franz’s“ wegen Rennen gesperrt („Stade de Slalom“-Syndrom à la Francaise…)
Fazit:
Ein rundum gelungener, herrlicher Skitag, der mich in großer Vorfreude auf weitere Besuche in Whistler um die Osterzeit blicken lässt und der bisher bestehende Vorbehalte gegenüber dem Skigebiet ziemlich ausgeräumt hat und ich eher verhaltene Einschätzungen anderer User nicht teilen kann. Die Peak-to-Peak ist eine sehr beeindruckende Seilbahn, aber skifahrerisch bringt sie wohl nur in einem Punkt etwas: wenn die Talabfahrten (noch oder wieder) gesperrt sind und man aber trotzdem beide Berge befahren möchte. Ansonsten ist sie wohl ein wichtiges Marketing-Instrument und für den hier recht wichtigen Sommertourismus von sicherlich großer Bedeutung.
Anhänge
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