• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Why Is Everyone So Angry At Vail Resorts?

hch

Alpspitze (2628m)
Registriert
13. Apr. 2019
Beiträge
2.908
Reaktionspunkte
1.342
Nach dem ja Vail Resorts und der Epic pass im https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=12&t=12994&start=1775]Andermatt-Thema aus aktuellem Anlass heiß diskutiert werden ist vielleicht dieser englischsprachige Artikel ganz Interessant:

https://vtskiandride.com/why-is-everyone-so-angry-at-vail-resorts/

Er beleuchtet aus sich von Skifahrern in Vemont was die Probleme mit den sehr günstigen Epic und Ikon Saisonpässen sind, und warum man Vail mehr hasst als Alterra, den andern Anbieter. Das ganze deckt sich übrigens sehr mit meinen eigenen Erfahrung vom Skifahren in den USA in den Jahren vor Corona und als Kunde dieser beiden Produkte so wie dem was ich aktuelle von meinen Amerikanischen Freunden höre.
 
Gute Zusammenfassung der Strategie von Vail. Man will möglichst wetterunabhängig Kohle machen.

Generell ist es wohl schon ein valides Business-Modell, mit 20-30 guten Skigebieten einen Saisonpass anzubieten. Wobei das ja auch in Verbünden wie Magicpass, Tirol Super Ski Card usw funktioniert mit mehreren Akteuren. Als Besitzer hat man aber noch den Vorteil, die ganze Wertschöpfungskette selber zu bespielen. Allerdings vergrault man auch bestimmte Kundengruppen mit Tagespreisen von > $200, das ist aber anscheinend Teil der Strategie.

Das Problem von Spitzenlasten hat man aber nicht gelöst. Die Kohle kommt zwar wetterunabhängig rein, aber die Leute kommen trotzdem in Abhängigkeit vom Wetter oder Kalender.
 
sheridan schrieb:
Das Problem von Spitzenlasten hat man aber nicht gelöst. Die Kohle kommt zwar wetterunabhängig rein, aber die Leute kommen trotzdem in Abhängigkeit vom Wetter oder Kalender.

Beim vielen Skigebieten in Nordamerika (inklusive Vail) musste man zu Corona-Zeiten auch mit Saisonpass die Tage vorher online reservieren, aber das wurde größtenteils wieder abgeschafft.

Für mich wäre das mit einem Saisonpass ja der Horror. Wobei ich eh primäre an Tagen mit wenig Andrang unterwegs bin, und wenn schon an sonnigen Wochenenden oder Ferientagen dann auch gerne nur nachmittags wenn es eh ruhiger wird.
 
Ich denke, dass die aktuellen Probleme dort nur ein temporärer Corona-Effekt sind. Vail hatte ja den Preis vom Epicpass gesenkt, um die Leute in die Skigebiete zurückzuholen, was zu gut funktioniert hat. Gleichzeitig gab es Staffing-Probleme, was Angebots-seitig zu Kürzungen geführt hat. Den Mindestlohn haben sie ja inzwischen schon angehoben, um die Fluktuation zu reduzieren und Corona ist so langsam auch durch. Von daher wird sich das sicher wieder ausbalancieren.

Als Inhaber von Saisonabos finde ich gerade die Auswahl von 40 verschiedenen Skigebieten interessant. Der Ansturm ist ja nicht überall gleich hoch, mit der GR Card habe ich z.B. Davos/A-L auch eher zu Randzeiten gemacht und ein paar kleinere zu den Stosszeiten. Das hat eigentlich gut funktioniert.
 
"Why Is Everyone So Angry At Vail Resorts?" Vail hat auch für den Gast unübersehbar Mitarbeiterführung und -Kultur völlig umgekrempelt.

Ehemals war es in USA/CDN so, dass es für junge Leute quasi eine Ehre war, für ein paar Jahre in einem Skigebiet zu arbeiten, zB. vor der weiteren Ausbildung. Das galt insbesondere für Schulabgänger als "epic". Die Bezahlung war eher bescheiden, aber das war auch weniger ein Kriterium.

Episch war vielmehr für die blutjungen Leute, bei der Community dabei gewesen zu sein. Personal gibt es ja (bei den Skipasspreisen...) in Hülle und Fülle in nordamerikanischen Skigebieten, zB. zum manuellen Kontrollieren der Skipässe, oder als Skiguides rumstehend. Gearbeitet wurde zwar auch viel und hart, aber dennoch mit Raum zur menschlichen Entfaltung in der großen Familie sozusagen. Ineffizienzen gab es auch zur Genüge, aber who cares, es soll auch Spass und Ehre dabei sein. Für alle, vom untersten Ticketknipser bis zum obersten Chef.
Sie bekamen wenig, hatten aber eine tolle Zeit, mit vielen Skisessions im Team und mächtigen Parties im Mitarbeiterhaus.
Manche sind geblieben, und bildeten sich zu professionellere Tätigkeiten fort, wie Pistenpatrouille oder spezialisierteres Anlagenpersonal. Für ein Skiresort zu arbeiten, war durchaus angesehen, wegen dem besonderen Spirit in der gesamten Mannschaft. Das wurde auch von der Unternehmensführung geschätzt, Mitarbeiter wurden quasi jedes Jahr wie garantiert nochmals übernommen, falls dies gewünscht wurde.

Hier in den Alpen ist die Arbeitnehmerkultur in Skigebietsbetreibern eher eine andere. Es gilt mehr oder weniger unverblümt "Wir vom Tal mit unserem Dialekt sind wichtig. Ihr von Auswärts seid für alles da, wofür wir keine Lust haben (Fritteuse bedienen, KSB-Notaus drücken...), und dann schleichts euch. "
Daher hat es hier in den Alpen kaum ein besonderes Flair oder Reiz, in einem Skigebiet zu arbeiten. Außer einigen Jungidealisten aus flachen Ländern kommen die Leute überwiegend rein zum Geldverdienen. "Ski-Bums" sind kaum dabei (von Statur und Bauch eher viele Bier-Bums).


Zurück zu Nordamerika: Vail hat hier viel umgekrempelt, und zwar auch die Mitarbeiterkultur. Kurz zusammengefasst wurde aus einem ehemals hoch angesehenen - ja fast vergötterten- Job, eine seelenlose Hire-and-Fire Maschine.
Was sich ehemals cool und relaxed anfühlte, wurde zu einem hoch optimierenden prozessorientierten System à la MacDonalds umgebaut, in dem der Mitarbeiter zur reinen Funktionsfigur degradiert wurden. Personal wird durch "Human Ressources" Abteilungen irgendwo nach irgendwelchen Business Kriterien rekrutiert, statt ehemals der vor Ort wohnende Spezl vom langjährigen Mitarbeiter usw.

Die angekündigte Lohnerhöhung von Vail ist auch vor diesem Hintergrund zu sehen: Mac-Jobs sind nicht attraktiv. Da muss man Geld nachschießen. Schade drum.

Aber auch aus Alpenländischen Skigresorts lässt sich noch viel rausholen, sobald diese Vail-ähnlich von durch Börsennotierung getriebenen Konzernen zusammengekauft und geführt werden. Der Prozess befindet sich jedoch noch in der allerersten Startphase.



Quellen: Beobachtungen in Canada, tolle Zeit mit Locals dort, i-net:, u.a.:
-->
https://www.instagram.com/epicliftlines/
https://www.skitalk.com/threads/epicliftlines-com.25702/
https://www.change.org/p/vail-resorts-hold-vail-resorts-accountable
https://mobile.twitter.com/hashtag/epicliftlines
https://www.gofundme.com/f/pcpspa-solidarity-fund

Edit:
Testimonial
https://youtu.be/Kbh1HSGKNs0?t=1049

Auch die Kommentare darunter lesen....
 
Zu den Stories von den guten alten Buddy-Zeiten gehört aber auch, dass in vielen Skigebieten nicht so wirklich auf Rentabilität geachtet wurde und die dann von den Talgemeinden vor der Pleite gerettet werden mussten.
 
Ich stimme Kris im großen und ganzen zu. Nur war die Zeit früher auch nicht viel besser. Vail ist ja nicht der erste "Corporate" Skigebietsbetreiber, früher gab es ja auch schon die American Skiing Company, Intrawest, Boyne, etc. Und auch bei den kleinen Gebieten war das Management oft ziemlich ausbeuterisch, was aber ggf den Zusammenhalt der Skibums erst recht fördert.

Als ich mich vor Corona mit einigen Skibums unterhalten hab kam aber noch etwas ganz anderes interessantes zu Tage: früher als die Saisonpässe schon für einzelne Skigebiete extrem teuer waren hat es sich gelohnt trotz schlechter Bezahlung für das Skigebiet zu arbeiten. Jetzt wo Epic und Ikon vergleichsweise billig sind, kann man viel besser irgendeinen anderen Job der besser zahlt annehmen (evtl sogar nur im Sommer) und dann einen oder gar beide großen Saisonpässe kaufen. Mit dem aktuellen post-Corona Arbeitsmarkt um so mehr.
 
NZZ hat folgenden Artikel zum Geschäftsmodell Epic Pass von Vail Resorts veröffentlicht. Im Artikel kommt auch Vals und andre Ostschweizer Skigebiete vor.
Aus dem Artikel geht auch hervor, dass sie weitere Europa Skigebiete oder andere nur mit weiteren Schulden einverleiben können. Was zum entsprechenden Schuldendienst führen wird.

Zum Artikel: https://www.nzz.ch/wirtschaft/vail-...esste-skigebietsbetreiber-der-welt-ld.1769894
No Business Like Snow Business: The Economics of Big Ski Resorts
Link aus dem Artikel: https://www.theatlantic.com/busines...ness-the-economics-of-big-ski-resorts/252180/
abgerufen am 07.01.2024
 
Aus dem NZZ Artikel:
Im vergangenen Geschäftsjahr betrug der Umsatz 2,9 Milliarden Dollar. Neben dem Umsatz ist auch der Nettogewinn mit rund 300 Millionen Dollar ordentlich. Das einzige Manko in der Bilanz: Vail Resorts hat mit 2,8 Milliarden Dollar relativ hohe Schulden.

Das gibt Hoffnung, dass die nicht Gebiet nach Gebiet in den Alpen aufkaufen können.
Dennoch ist Vail ein großer Koloss. Bspw. ist die Marktkapitalisierung von Vail mehr als 100x größer, als jene von Téléverbier. D.h Televerbier kaufen die aus der "Portokasse", zumal die auflaufenden Finanzierungskosten wahrscheinlich der aufgekauften Firma umgehängt werden können, und die Dachholding (Vail Resorts inc.) damit besser dasteht. Eine Pointe im modernen Kapitalismus...

Bei Vail Resorts jedoch kann es noch deutlich teurer werden: Dass die Firma alles auf den Epic Pass setzt, zeigt sich an den hohen Preisen für Tageskarten: Mit 250 Dollar in Beaver Creek zu Spitzenzeiten lässt man Schweizer Skigebiete deutlich hinter sich. Der Vorteil für die Passinhaber ist, dass es so zu keiner Überfüllung der Pisten kommt.

Das stimmt jedoch so nicht. Zumindest Whistler betreffend, haben die Nutzerzahlen stark zugenommen, seitdem quasi halb Vancouver einen Epic Pass besitzt, und noch dazu Amis aus ganz USA mit ihren Riesen-Rollkoffern aus Billigfliegern in YVR steigen. Resultat: Whistler leidet mittlerweile stark unter Crowding, da kann sich auch eine Sellaronda noch etwas abschneiden von.

Der geniale Communityspirit, der insbesondere kanadische Skigebiete tatsächlich "Epic" macht, ist sowieso dahin, sobald die Krawattenträger von Vail Resorts inc. übernehmen. Und vom Schlepplift bis zur Fritteuse alles zum zu kalkulierten "Profit-Center" degradieren.
 
Jimmy Petterson hat mir unlängst von einem weiteren problematischen Aspekt der neuen Tarifpolitik in den USA erzählt: nachdem die Tageskarten ja unverhältnismäßig teuer geworden sind, kaufen natürlich viele einen oder beide Saisonpässe. Und weil ja die Leute in den USA viel weniger Urlaub haben als wir in Europa und um die Saisonkarte auszunützen, geht es jedes Wochenende zum Schifahren und die Gebiete sind extrem überfüllt, die Anfahrt mit dem PKW ist extrem mühsam, es gibt keine Parkplätze bzw. muss man diese vorreservieren und Leute, die sonst eine halbe Stunde ins Skigebiet brauchen sind oft über 3 Stunden mit dem Auto unterwegs.
 
Naja. In Nordamerika hat man aber in der Regel auch notorisch niedrige Liftkapazitäten - nur mal zum Vergleich: Park City+Deer Valley zusammen haben 132760 P/h - die 3V 282383. Whistler Blackcomb hat eine Liftkapazität von 69939 P/h, die Skiwelt hat 145130.

Irgendwie gibt es in Nordamerika die grobe Unsitte, dass man es akzeptiert, wenn man lange anstehen muss. In Europa werden Lifte, wo sich größere Warteschlangen gebildet ersetzt, nötigenfalls sogar ein zweiter Lift direkt daneben gebaut.
 
j-d-s schrieb:
Naja. In Nordamerika hat man aber in der Regel auch notorisch niedrige Liftkapazitäten - nur mal zum Vergleich: Park City+Deer Valley zusammen haben 132760 P/h - die 3V 282383. Whistler Blackcomb hat eine Liftkapazität von 69939 P/h, die Skiwelt hat 145130.

Der Valley + Park City hat aber auch nur 350 km Pisten, 3V 600 km, Whistler hat 200 km und die Skiwelt 270 km. Wenn du solche Vergleiche anstellst, dann musst du schon gleich große Gebiete vergleichen, sonst ergibt das keinen Sinn.
 
gerrit schrieb:
Und weil ja die Leute in den USA viel weniger Urlaub haben als wir in Europa und um die Saisonkarte auszunützen, geht es jedes Wochenende zum Schifahren und die Gebiete sind extrem überfüllt

Da hätte ich jetzt eher gedacht, dass Skifahren in den USA ohnedies in Oberschichten-Sport ist und die Leute dort sich ihre Arbeitszeit relativ frei einteilen können oder überhaupt digital nomads sind.

Da ist aber generell eine Sache, die ich auch bei uns nicht ganz nachvollziehen kann. Im Raum Innsbruck arbeiten viele Menschen außerhalb der Kernarbeitszeiten. Die schaffen es aber trotzdem nicht, die Skigebiete zu füllen.


Jetzt, wo die Zinsen wieder steigen, wird Rentabilität wieder zum Thema werden.
 
'Im Raum Innsbruck arbeiten viele Menschen außerhalb der Kernarbeitszeiten.'

Well in some sectors perhaps. But after having lived in Ireland and the UK I am still not used to businesses closing here in Innsbruck at lunchtime on Friday. Supermarkets at 7. On Saturdays even earlier. And on Sundays Innsbruck looks completely deserted. This model of permitting only very limited working times and then having everybody flock to the Freizeit Attraktionen at the same time seems ridiculously outdated to me.
 
Holländer schrieb:
This model of permitting only very limited working times and then having everybody flock to the Freizeit Attraktionen at the same time seems ridiculously outdated to me.

It is ....
 
Seilbahnjunkie schrieb:
j-d-s schrieb:
Naja. In Nordamerika hat man aber in der Regel auch notorisch niedrige Liftkapazitäten - nur mal zum Vergleich: Park City+Deer Valley zusammen haben 132760 P/h - die 3V 282383. Whistler Blackcomb hat eine Liftkapazität von 69939 P/h, die Skiwelt hat 145130.
Der Valley + Park City hat aber auch nur 350 km Pisten, 3V 600 km, Whistler hat 200 km und die Skiwelt 270 km. Wenn du solche Vergleiche anstellst, dann musst du schon gleich große Gebiete vergleichen, sonst ergibt das keinen Sinn.
Generell ein sehr stark pauschalisierter Vergleich von j-d-s.
Man könnte auch noch Winterberg anführen mit ca. 40.000 P/h, das ja demzufolge halb so groß wie Whistler ist...aber die Kapazität eines Skigebiets (und infolgedessen auch die Wartezeiten) hängen von verschiedenen Faktoren ab.
- Länge der Bahn -> je länger, desto mehr Leute braucht man, um Lift und Piste zu füllen
- Typ fix/kuppelbar -> bei der fixen sitzen viel mehr Leute im Lift
- Piste -> um eine Buckelpiste zu füllen, braucht man viel mehr Leute, als für eine Carvingpiste
- Publikum -> Anfänger fahren meist deutlich langsamer, als erfahrene Amateure/Profis

Im Extremfall wäre das so:
Bahn 1 in Europa:
8 KSB mit 4200 P/h Kapazität
5 m/s
500 m Länge
Bergfahrtzeit: 100 s
fortgeschrittenes Publikum -> Abfahrtzeit: 60 s (=30 km/h Durchschnitt)
Umlaufzeit = 160s
3600 : 160 = 22,5 Fahrten/Stunde
4200 : 22,5 = 187 Personen

Bahn 2 in USA:
3SB mit 1400 P/h
2,5 m/s
1500 m Länge
Bergfahrtzeit: 600 s
unterdurchschnittliches Publikum -> Abfahrtzeit: 300 s (=18 km/h Durchschnitt)
Umlaufzeit = 900s
3600 : 900 = 4 Fahrten/Stunde
1400 : 4 = 375 Personen

In dieser Modellrechnung sind also 187 bzw. 375 Personen der Grenzwert, ab dem man Wartezeiten hat.
Und Bahn 2 kann doppelt so viele Leute binden, obwohl sie nur 1/3 der Kapazität von Bahn 1 hat.
 
Nun, du kannst ja auch mal die typischen Wartezeiten an Liften Nordamerika/Europa vergleichen. Da wirst du erstaunliches feststellen: In Europa gibt es Wartezeiten über 5 Minuten nur selten, also zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Liften - 90% der Liftfahrten dagegen sicher deutlich unter 5 Minuten.

Von den Berichten, die man so von Nordamerika hört, schaut es dort meistens ganz anders aus.

Außerdem sind fixgeklemmte Sessellifte mit 10 Minuten Fahrzeit eh ein Graus. Die gehören schon seit 30 Jahren durch ne KSB ersetzt.
 
j-d-s schrieb:
Nun, du kannst ja auch mal die typischen Wartezeiten an Liften Nordamerika/Europa vergleichen. Da wirst du erstaunliches feststellen: In Europa gibt es Wartezeiten über 5 Minuten nur selten, also zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Liften - 90% der Liftfahrten dagegen sicher deutlich unter 5 Minuten.

Von den Berichten, die man so von Nordamerika hört, schaut es dort meistens ganz anders aus.

Außerdem sind fixgeklemmte Sessellifte mit 10 Minuten Fahrzeit eh ein Graus. Die gehören schon seit 30 Jahren durch ne KSB ersetzt.

Es stellt sich die Frage, wie viele nordamerikanische Skifahrer bereits hier in den Alpen Ski gefahren sind, um einen Vergleich anstellen zu können. Denn für das Unternehmen kann es aus wirtschaftlichen Gründen durchaus sinnvoll sein, eine fixgeklemmte Sesselbahn weiter zu betreiben. Vorausgesetzt, das wirtschaftliche Umfeld stimmt. Man darf gespannt sein, was passiert, wenn mehrere europäische Skigebiete zum dortigen Verbund stossen werden.
 
Zurück
Oben