Ich denke, einigermaßen ausgewogen, aber schon, was mir schmeckt. Nur weil was gesund ist, ess ich es nicht. Ich hab aber wohl auch Glück, dass ich jegliches Gemüse sehr gerne mag, wobei das als Kind ganz anders war.

Es gibt nur wenige Dinge, die ich überhaupt nicht gerne ess, z.B. Innereien, Austern und Weißsschimmelkäse. Sonst bin ich wohl ein Alles(fr)esser...
Brotzeit:
- deutlich lieber Wurst/Schinken als Käse, wobei auch manche vegetarische Aufstriche richtig gut sind
- irgendein Gemüse gehört auch immer dazu - entweder als Rohkost oder Salat
- das Brot darf auch jegliche Form haben: Weißbrot, Schwarzbrot (für Norddeutsche Graubrot), Körnerbrot, Knäckebrot - passt alles, darf sogar für meinen Geschmack trocken sein, aber auf keinen Fall "läädscherd"
-> Rohkost, belegte Brote, ein Obst und ein bisschen ungesundes-süßes (Schoki, Kekse, Gummibärchen) sind auch meine Standardverpflegung beim Skifahren, wenn ich plane, nicht einzukehren
Kochen:
- einfach oder kompliziert ist egal, kommt eher drauf an, wie viel Zeit ich hab, was ich gerne essen mag, und was an Vorräten da ist
- Essenspläne führen tendenziell dazu, dass ich mehr Fleisch ess, da ich dann entsprechend einkauf, beim Improvisieren wirds eher mal vegetarisch/vegan, außer es passt halt grad ein Stück Speck irgendwo dazu, dann ist das eine kleine Fleischeinlage - denn der ist irgendwie immer im Haus.

- ich verwende relativ wenig Fertigprodukte und Gewürzmischungen, sondern misch mir das lieber selbst zusammen, zumindest wo es ohne allzu viel Aufwand möglich ist
- auch Fleisch kauf ich am Liebsten ungewürzt, selbst zum Grillen leg ichs mir eigentlich lieber selbst ein
- bei den meisten Produkten bevorzuge ich frische Produkte gegenüber TK-Ware, gibt aber auch Ausnahmen (z.B. Erbsen)
- ich koch gern mit allem: Fleisch, Fisch, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kohlenhydratehaltiges wie Nudeln oder Kartoffeln - sind alles tolle Produkte
- hier fällt es mir deutlich leichter, mich vegetarisch oder gar vegan zu ernähren als bei der Brotzeit
Einkaufen:
- Fleisch und Wurst am Liebsten vom kleinen Metzger bei meinen Eltern, Fleisch durchaus auch gerne vom Araber ums Eck
- Gemüse gerne vom Araber ums Eck oder nem Spezialladen, ist aber kein Muss, darf auch ausm Supermarkt sein
- Brot muss vom Bäcker kommen
- Rest ist mir egal, je nach Lust und Laune oder wie viel man braucht: der Araber hat im Prinzip fast alles und ist der näheste Laden. Gerade für kleine Einkäufe geh ich zu ihm, für Größere fahr ich weiter in einen Discounter
Abschließend zwei gezielte vegane Ideen:
- Ofengemüse kann man sehr flexibel gestalten, und ist auch nicht sehr aufwändig zuzubereiten. Als Beilage gibt es noch nen Salat und für den, der mag, auch Soßen. Und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt (hier eine mögliche, unvollständige Auswahl - wir nehmen aber nie das alles auf einmal, sondern halt, worauf wir grade Lust haben, bzw. was da ist): Süßkartoffeln (in verschiedenen Farben), Kartoffen, (rote) Zwiebeln, Knoblauch (etwas zerdrückt), Karotte, gelbe Rüben, Frühlingszwiebel, Staudensellerie, Fenchel, Paprika, Zucchini, Aubergine - schaut sehr schön aus, wenn man das Gemüse in unterschiedliche Formen schneidet und nebeneinander auf einem Blech anordnet. Dann salzen, pfeffern und mit bisschen Öl beträufeln, bzw. die Gemüsesorten jeweils einzeln mit den Händen durchmischen. Wer mag kann noch mit Kräutern würzen, wir nehmen z.B. immer bisschen frischen Rosmarin und Thymian aus dem Garten, einfach als ganze Zweige mit dazu geben. Pros geben Gemüse, das schneller gart erst später dazu, z.B. Paprika oder Zucchini
- Kürbis mit Kichererbsen (indische Art): sehr lecker und gehaltvoll obwohls vegan ist. 50g Kichererbsen über Nacht einweichen, 1TL Kreuzkümmelsamen 1min in Öl anbraten, 2 Zwiebeln in sehr feinen Streifen und 2 Knoblauch dazu bis die Zwiebeln dunkelbraun sind, 3 gewürfelte Kartoffeln dazu und 2min braten, weitere Gewürze (Paprika süß, Chilipulver, Kurkuma, Korianderpulver, je 1TL außer Chili - da nur 1/2 TL) dazu und 2min anbraten, Kichererbsen + 1/4l Wasser (oder nach Bedarf) + reichlich Salz und 1TL Zucker hinzu und zugedeckt 5min Köcheln, Dann gewürfelten Kürbis (1kg) zugeben und 5 - 7 min kochen bis alles gar ist. Kurz vor dem Servieren 2TL Garam Masala unterrühren. Und generell aufpassen, dass nix zu sehr anbrennt, man muss also bis das Wasser dazu kommt, gut rühren. Die Zwiebeln sind, wenn mans richtig macht, am Schluss auch ganz weg, die sind eher die Basis für das Dicke in der Soße, sozusagen. Als Beilage: Reis. Und sehr gut dazu schmecken auch in Essigwasser eingelegte rote Zwiebeln. Ich muss auch sagen: ich achte bei allem nur so ungefähr auf die Mengen, und mach viel frei Schnauze, auch Chili nehm ich durchaus mal frisch statt als Pulver. Das muss man sowieso nach dem eigenen Schärfeempfinden variieren. Auch Kichererbsen nehm ich eher nach Gefühl, und Kürbis nehm ich meistens nen ganzen Hokkaido, egal wie schwer der ist.