Nach gaaanz laaanger Zeit und aufgrund des „Winterbergers Gehabe“ habe ich, auch durch einige Forumskollegen inspiriert, den doppelten Weg nach Willingen statt nach Winterberg auf mich genommen. Also statt etwa 32 km und 35 Minuten nun 62 km und 65 Minuten.
ABER ES HAT SICH SOWAS VON GELOHNT!!!
Abfahrt um 7:30 Uhr durch‘s Lennetal via Schmallenberg bei -10 bis in der Spitze -12 Grad. Ab Nordenau tiefster Winter. Auf den Bergen um Altastenberg und Winterberg war es mit -8 bis -9 Grad „etwas wärmer“.
Der Sahnehang wurde noch beschneit:
Kurz nach Sonnenaufgang war ich oben am Ettelsberg.
Die ersten Fahrten waren auf ziemlich harter Piste am Ettelsberg und Köhlerhagen. Wie gesagt hart, aber griffig.
Nach einigen Wiederholungsfahrten bin ich dann rüber in die Sonne zum Sonnenlift und Ritzhagen. Der kleine Tellerlift unterhalb des Sonnenlifts lief ultra-laaangsam, aber besser als laufen

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Nun rüber zum Sonnenlift:
Wie erwartet war es am Sonnenhang und danach am Ritzhagen durch die Sonneneinstrahlung etwas weicher, aber immer noch eher im Bereich „fest“.
Die Verbindung zum Ritzhagen war durchgängig gut präpariert, keine Steine oder aperen Stellen, hin und wieder hing ein Baum etwas im Skiweg.
Am Ritzhagen in der Sonne gleiches Bild wie am Sonnenhang.
Nach einigen Wiederholungsfahrten bei herrlichem Sonnenschein war klar, dass die Leute mehr und mehr vom Ettelsberg und Köhlerhagen wechseln, daher habe ich mich auf den umgekehrten Weg gemacht.
Vorher noch Bilder vom Sauerländer Feinripp:
Die Verbindung durch den Wald zum Sonnenhang war auch gut präpariert.
Nun weiter Richtung Sonnenlift und darunter zum K1.
Am K1 und Ettelsberg dann einige Wiederholungsfahrten gemacht, Bedingungen wie frühmorgens hart aber griffig. Liegt ja auch alles nicht in der Sonne, außer ganz unten vor den Talstationen.
Hier noch ein paar Impressionen:
Bin dann noch zum Wilddieb rüber.
Ich fand die Piste super zu fahren, auch wenn sie sehr hart war. Kann die Berichte der letzten Tage nicht teilen. Aufgrund des Schleppliftes bin ich nach drei Fahrten wieder rüber zum Ettelsberg. Wenn man den Schlepplift Oberer Wilddieb alleine fährt, dann hat man nicht länger Lust, „schräg drin zu hängen“.
Also die letzte Zeit noch 7 oder 8 Wiederholungsfahrten am Ettelsberg auf der Seilbahnpiste, das war‘s dann!
DAS WAR WIEDER EIN ABSOLUTER TRAUMTAG!!!
Keine Wolke, harte aber griffige Pisten und (noch) kein Andrang, ich konnte bei allen Liften und Bahnen direkt durchgehen.
Am Wochenende sieht es bestimmt etwas anders aus…
Ich kann die Verantwortlichen in Willingen nur loben!
Alles perfekt hergerichtet.
Kann ich nur empfehlen!
Willingen hat heute einen alten Freund wiedergewonnen!