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Willkommen Miki!

Chasseral

Mt. Blanc (4807m)
Wir begrüßen Miki als neuen EU-Leidensgenossen - äh -neuen EU-Mitbürger.

Mal sehen, ob wir eines Tages auch unsere Eidgnossen begrüssen können. :wink:
 
Einer von 74 Millionen neuen EU-Bürgern ... :gut: . WILLKOMMEN!
Somit wird Europa gegenüber den USA noch weiter gestärkt (so hoffe ich); nach vielen Jahren :blablabla: ist es nun endlich so weit. :nichtzufassen:
Ich hoffe, daß davon alle (die alten und die neuen) profitieren. Ich bin :bindafür:
 
Oliver Frank schrieb:
Mal sehen, ob wir eines Tages auch unsere Eidgnossen begrüssen können. :wink:
Ne, wir wollen nicht zahlen für etwas, wo wir nicht profitieren. Bund und Kanton haben selbst schon genug Schulden :roll: :evil: !
 
Tinel schrieb:
Oliver Frank schrieb:
Mal sehen, ob wir eines Tages auch unsere Eidgnossen begrüssen können. :wink:
Ne, wir wollen nicht zahlen für etwas, wo wir nicht profitieren. Bund und Kanton haben selbst schon genug Schulden :roll: :evil: !

Das kenn ich: Jammern auf hohem Niveau! Die Deutschen jammern auf hohem Niveau und die Schweizer auf noch höherem!

Jetzt aber mal zum EU-Beitritt: Ich kann die Schweiz einerseits gut verstehen wenn sie nicht beitritt, denn aus Brüssel kommt wirklich verdammt viel Unsinn (Seilbahngesetz MeckPom, etc.) und die Schweiz ist ja mit ihrer Unabhängigkeit bislang auch gut gefahren (s. jammern auf hohem Niveau :wink:).
Andererseits setzt die Schweiz so ziemlich jede EU-Richtlinie nach und nach in Bundesrecht um. Nämlich deshalb weil sie mit dem Wirtschaftsraum um sie herum kompatibel sein will - und muss. Dies führt dazu, dass die Schweiz sich Dinge überbraten lässt, die sie selbst überhaupt nicht mitbestimmen kann. Und das ist ja wohl eine ziemlich bescheuerte Position. Dieses Prozedere macht sogar vorm Volksentscheid nicht halt. Beispiel Energiemarkt: Die Eidgenossen haben per Volksentscheid gegen die Liberalisierung gestimmt. Das passt den schweizer Wirtschaftsoberen aber nicht. Deshalb versucht jetzt der Bundesrat mit juristischer Unterstützung den Volksentscheid mit juristischen Begründungen aufzuweichen um sukzessive die EU-Richtlinie umsetzen zu können.

Ich denke wenn das irgendwann die Mehrzahl der Schweizer Bürger mitkriegt, könnte es in der Beitrittsfrage nochmal spannend werden.
 
Mal sehen, ob wir eines Tages auch unsere Eidgnossen begrüssen können. :wink:[/quote]


Gott der Herr bewahre und davor!
 
Oliver Frank schrieb:
Andererseits setzt die Schweiz so ziemlich jede EU-Richtlinie nach und nach in Bundesrecht um. Nämlich deshalb weil sie mit dem Wirtschaftsraum um sie herum kompatibel sein will - und muss. Dies führt dazu, dass die Schweiz sich Dinge überbraten lässt, die sie selbst überhaupt nicht mitbestimmen kann. Und das ist ja wohl eine ziemlich bescheuerte Position.
Das ist ja gerade das absurde an der Situation. Aber den meisten meiner Mitbürger will das nicht in den Schädel. Und so freut man sich an einer "splendid isolation" und merkt nicht, wie man sich immer mehr ins Abseits manöveriert. Ich weiss gar nicht, warum wir Schweizer so Mühe mit der EU haben. Sie funktioniert doch eigentlich nach dem gleichen Modell wie die Schweiz selber.
 
Ein schönes Thema

Eigentlich bin ich EU Gegner, was da in Brüssel alles an Blödsinn produziert wird ist fast nicht zum aushalten.
Allerdings, wenn heut über einen Beitritt abgestimmt würde, würde ich Ja stimmen, und für die einfühührung des Euro noch gleich dazu.

Grund: Schlechter als die jetztige Schweizer Regierung kann die EU Regierung auch nicht sein.
Die Schweizer Regierung vertritt nämlich so ziemlich alles, nur nicht die interessen der Schweiz.

Ich freue mich jetzt schon auf den 16.Mai, wenn der Bundesrat ein 3faches Nein aufs Dach bekommt.
 
Zuerst ein herzliches Dankeschön an Oliver, taunussi und bletschntandla. Ja, ich freue mich auch das wir nun dabei sind, soo euphorisch wie vor 5 Jahren bin ich mittlerweile zwar nicht mehr, trotzdem sehe ich es als Riesenchance für ganz Europa. Klar das die EU 'per se' keine goldenen Zeiten bringt, man hat aber wenigstens die gleichen Chancen. Was man damit macht hängt letztendlich immer noch vom jeweiligen Land ab - es gibt dafür in der EU selbst sowohl positive (Irland, Finnland) als auch etwas weniger positive (Griechenland, Portugal) Beispiele.

Ich war jetzt 1 Woche offline (nein, nicht Skifahren :( , die Uni schickte mich auf ein Symposium) und kam gerade in den Abendstunden des 30. April (via Flughafen Graz) nach Hause, so hatte ich die Gelegenheit die Feierlichkeiten am Grenzübergang Spielfeld zu erleben - es war einfach toll! Tausende kamen von beiden Seiten der Grenze, die Freiwillige Feuerwehr Spielfeld kochte gratis-Gulasch, die slowenischen Weinbauer spendierten Wein, klar das auch Politiker von beiden Seiten mit ihrem :blablabla: dort waren, was aber die Leute herzlich wenig interessierte, die wahren wiel mehr am :bia: interessiert ...

Zuletzt versuche ich noch einen Witz zum aktuellen Thema zu übersetzten, den ich gerade bekommen habe:

Die Slowenen erwarten von Europa:
- schweizer Einkommen
- luxenburger Steuern
- deutsche Autos
- britische Häuser
- spanische Frauen
- französischen Wein
- italienisches Essen
- belgisches Bier
- österreichische Berge
- dänische Regierung

In Wirklichkeit kriegen wir:
- tschechische Einkommen
- schwedische Steuern
- spanische Autos
- griechische Häuser
- irische Frauen
- deutschen Wein
- britisches Essen
- französisches Bier
- niederländische Berge
- italienische Regierung

:wink:
 
Der Witz gefällt mir gut! Hab aber noch zwei Fragen dazu!:



Die Slowenen erwarten von Europa:
-...
- belgisches Bier
...

Hier müsste es doch wohl auch deutsches heissen, Belgisches geht gar nicht!


Hier aber meine Frage:
In Wirklichkeit kriegen wir:
...
- deutschen Wein
...
Hat deutscher Wein einen so schlechten Ruf im Ausland, oder viel dem Witzeverfasser nichts besseres ein??? Frage einfach nur Interesse halber!
 
Mit dem Bier ist leicht erklärt: man konnte nicht 2x Deutschland nehmen und da .de in unseren Breitegraden doch mehr an seinen guten Autos bekannt ist als am Bier gibt es eben deutsche Autos und belgisches Bier. Umgekehrt gehts doch wirklich nicht :wink: .

Das mit dem Wein war wahrscheinlich wirklich die Ideenlosigkeit der Verfassers - ich kenne schon einige gute Weine aus .de. Das aber französische Weine weltweit einen besseren Ruf besitzen als deutsche wirst du aber schon zugeben müssen :twisted: ...
 
Auch ein Vorteil für manche Neu, bzw. Alt EUler: :lol: :lol: :lol:


Quelle: www.rp-online.de


Tallinn (rpo). Gleich nach dem EU-Beitritt Estlands haben am Wochenende tausende Finnen die Gelegenheit des EU-Beitritts Estlands genutzt, um sich im Nachbarland billig mit Bier und Wodka einzudecken.
Finnischer Wodka etwa ist in der estnischen Hauptstadt Tallinn für rund zehn Euro pro Literflasche zu haben - halb so viel wie im Herkunftsland. Zahlreiche Finnen reisen nun auf speziellen Charter-Trips nur zum Einkaufen von Alkohol nach Estland.

Um den drastisch ansteigenden "Alkohol-Tourismus" bewältigen zu können, haben fast alle der sieben Fährunternehmen, die Schiffsverbindungen zwischen Helsinki und Tallinn betreiben, ihre Kapazitäten deutlich aufgestockt. Rund ein Dutzend Fähren können täglich mehr als 20.000 Menschen zwischen den Hauptstädten hin und her befördern.

Für Finnen sind seit Jahresbeginn alle Beschränkungen zur Einfuhr von Alkohol aus anderen EU-Staaten zum persönlichen Gebrauch aufgehoben. Bereits im vergangenen Jahr besuchten rund 1,7 Millionen Finnen trotz damals noch geltender Zollregularien den kleinen baltischen Nachbarstaat mit gerade 1,35 Millionen Einwohnern. Experten rechnen nun mit einem deutlichen Anstieg der Besucherzahlen.
 
miki schrieb:
Mit dem Bier ist leicht erklärt: man konnte nicht 2x Deutschland nehmen und da .de in unseren Breitegraden doch mehr an seinen guten Autos bekannt ist als am Bier gibt es eben deutsche Autos und belgisches Bier. Umgekehrt gehts doch wirklich nicht :wink: .

Das mit dem Wein war wahrscheinlich wirklich die Ideenlosigkeit der Verfassers - ich kenne schon einige gute Weine aus .de. Das aber französische Weine weltweit einen besseren Ruf besitzen als deutsche wirst du aber schon zugeben müssen :twisted: ...

das mit den Autos hatte ich mir schon so gedacht!

Mit dem franz. Wein ist auch eh klar, aber ich wollte nur mal hören, ob man im Ausland so schlecht drüber denkt! Scheinbar nicht!
Danke!
 
Ich weiss nach wie vor nicht, ob ich dieser Sache mit der EU-Osterweiterung nun positiv oder negativ gegenüber stehen soll. Bin deshalb sehr gespannt, wie sich die Sache in Zukunft entwickelt.
Erster Eindruck: Gestern auf der A8 war fast jedes zweite Auto aus einen Neu-EU-Land...
 
Für Finnen sind seit Jahresbeginn alle Beschränkungen zur Einfuhr von Alkohol aus anderen EU-Staaten zum persönlichen Gebrauch aufgehoben.

Pah, und wir mussten uns im letzten Sommer noch mit 36 Liter Bier pro Mann "begnügen" :lol:

PICT0001.jpg
 
Ich will in die EU!!!

Es ist hier genauso wie GuyD und Theo sagen. Die Regierung hier, ne schlimmer gehts echt net mehr. So von wegen Abstimmungen vom 16. Mai. Die kriegen von mir nur fürs Tram Bern West ein Ja, den Rest können sie vergessen. Ne Rente will ich auch irgendwann nochmal und Steuern bezahl ich eh schon genug. Mehr kriegen die net einfach so von mir...nene
 
Die Regierung ist gar nicht so schlecht.
Jetzt ist sie seit 1847 wieder einmal etwas nach rechts gerutscht, und das ist auch gut so. Die jetzige Regierung muss halt versuchen, die Fehler von der vorherigen auszubügeln.
Und Subventionen: In der schweiz bekommen die Bauern zum Glüch eher hohe Subventionen, damit sie überleben können. Sonst gäbe es in der Schweiz praktische keine Bauern mehr.
Bei einem Beitritt zur EU wären die Subventionen nur noch ein Bruchteil der heutigen.
Nein. Der Beitritt zur EU würde viel mehr negatives als positives bringen.
 
Du verstehst aber auch nichts - falls der Lada seinen Geist aufgibt (soll ja öfters mal vorkommen :wink:) sollte man gleich ein alternatives Fortbewegungsmittel bereit halten (wozu gibts denn an Seilbahnen Bergebahnen??)
:totlach:
 
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