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Winterreifen Dolomiten

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JoschaS

Meeresspiegel (0m)
Hi Leute ich fahre Anfang Mai in die Dolomiten und möchte auch die Pässe fahren. Würdet ihr mir Sommer- oder Winterreifen empfehlen. Vielen Dank
 
Also wenn nicht noch ein arktischer Kaltlufttropfen den langen Weg in die Dolomiten findet sollten Sommerreifen kein Problem sein. Vielleicht nicht gleich morgens um 6 Uhr an der Passhöhe sein (Nachtfrost + Schmelzwasser = evtl. Eis auf der Straße), aber sobald die Sonne eine Stunde rauskam ist das kein Thema mehr.
 
JoschaS schrieb:
. Würdet ihr mir Sommer- oder Winterreifen empfehlen?

Auf jeden Fall Sommerreifen. Winterreifen haben abseits von Schnee und Eis nur Nachteile. Beispiel Anreise: 25°C Sonne auf der Autobahn und Notbremsung bei 130-140kmh. Da krachst du mit 40-50 Sachen ins Stauende, während du mit Sommerreifen vorher stehst.
Finde es sowieso seltsam, dass es eine Winterreifenpflicht gibt, aber keine Sommerreifenpflicht.
 
Das Gesetz ist eigentlich für Arsch. Wenn die Winterreifen oder Allwetter das Geschwindigkeitssymbol aus dem Fahrzeugschein drauf haben dann darf man im Sommer fahren. Aber was soll das. Wenn in meinem Schein 92W steht ( bis 290km/h) und in It. Nur 130 max. Zulässig ist? :roll:
 
judyclt schrieb:
Auf jeden Fall Sommerreifen. Winterreifen haben abseits von Schnee und Eis nur Nachteile. Beispiel Anreise: 25°C Sonne auf der Autobahn und Notbremsung bei 130-140kmh. Da krachst du mit 40-50 Sachen ins Stauende, während du mit Sommerreifen vorher stehst.
Finde es sowieso seltsam, dass es eine Winterreifenpflicht gibt, aber keine Sommerreifenpflicht.

Winterreifen gehören halt in den Winter. Wenn die Temperatur (konstant) unter ca. 10 Grad liegt haben die auch ohne Schnee und Eis ihre Vorteile. Aber wenn man im Mai Dolomitenpässe fahren möchte reichen auch ordentliche Sommerreifen. Davon ab käme ich auch nicht auf die Idee, bei anhaltendem Schneefall übers Grödner zu fahren. Und eine Schauer können auch Sommerreifen ab.

Eine generelle Winterreifenpflicht gibt es ja in Deutschland nicht, aber eine situative. Meine Schwiegermutter hat immer Sommerreifen drauf. Und wenn es dann mal im Winter den einen halben Tag in Köln schneit bleibt das Auto eben in der Garage.
 
Inzwischen ist zwar schon Mitte Mai, aber interessieren würde es mich schon… gab´s Probleme mit Sommerreifen?
 
Thunderbird80 schrieb:
Ich fahre seit 25 Jahren Winter wie Sommer mit Winterreifen und hatte noch nie probleme mit den Reifen im Sommer

Dann hast Du halt Glück gehabt. Der höhere Verschleiss ist Dir vielleicht wurscht, aber der deutlich längere Bremsweg und schlechtere Seitenführung sollten Dir es Wert sein...
 
Na das testet man doch automatisch an allen warmen und sonnigen Tagen im Herbst und Frühjahr, wenn man schon Winterreifen aufgezogen hat. Abgesehen vom elendigen Fahrverhalten: Wie kann man denn freiwillig mit Reifen fahren, bei denen der Bremsweg wissentlich roundabout 20% länger ist?
 
judyclt schrieb:
Na das testet man doch automatisch an allen warmen und sonnigen Tagen im Herbst und Frühjahr, wenn man schon Winterreifen aufgezogen hat. Abgesehen vom elendigen Fahrverhalten: Wie kann man denn freiwillig mit Reifen fahren, bei denen der Bremsweg wissentlich roundabout 20% länger ist?

Da wäre es wichtiger, dass die Reifen nicht schon uralt sind. Und es gibt (China-)Sommerreifen die weitaus schlechter im Sommer sind als so mancher Winterreifen
 
Bjoerndetmold schrieb:
In Italien gibt es ab Mitte Mai übrigens gesetzliche Einschränkungen, was den Einsatz von Winterreifen angeht.

Ja, vom 16.05.-14.10. muss der Geschwindigkeitsindex mindestens der Zulassungsbescheinigung entsprechen. Winterreifen gibt es auch mit Speedindex Y bis 300km/h.

Aber für ein Hochleistungsfahrzeug solche Winterreifen kaufen damit man sie auch im Sommer nutzen kann? Nun ja...
 
Jetzt wird´s spannend ... was bedeutet das mit dem Geschwindigkeitsindex? Kann es da einen Unterschied zwischen den gefahrenen Reifen und dem Eintrag im Fahrzeugschein geben?

Hintergrund: Meine Tochter fährt einen Fiat Ducato (also Camper umgebaut) hier sind Winterreifen montiert, die sie noch "auffahren" möchte. Und ... sie ist regelmäßig in Italien uns sonst. Ausland unterwegs. Oh, oh ..
 
Bjoerndetmold schrieb:
Erst wenn der Bremsweg im Ernstfall zu lang ist...

Richtig. Und damit gefährdet man nicht nur sich selbst, sondern ggf. auch andere Verkehrsteilnehmer.
Klar, man kann mit Billo-Sommerreifen den Bremsweg auch noch weiter verlängern. Ich schaue aber lieber darauf, wie es besser und nicht wie es schlechter geht.
 
Zum Thema Winterreifen, Sommerreifen, Linglong Billig-Reifen oder Dunlop Premium-Reifen:
Da merken 95% der Autofahrer so viel Unterschied wie wenn man einen 08/15 Skifahrer in eine Leitner und danach Doppelmayr 6KSB setzt und dann fragt, was der Unterschied zwischen den Bahnen gewesen wäre.
Da wird dir kaum einer einen Unterschied nennen können.

Ntürlich gibt es Performance Unterschiede zwischen einem Premium und einem billigst China Farbikrat für 1/3 des Preises. Aber wenn man sich im normalem Rahmen der Tier-1 und Tier-2 und eingeschränkt auch bei den meisten Tier-3 Herstellern bewegt, merkt der 08/15 Autofahrer keinen oder kaum einen Unterschied bei der Performance.
Bei Thema Bremsweg (Vollbremsung) lassen die meisten Autofahrer meist nicht (nur) wegen der Qualität der Reifen ein paar evt. entscheidende Meter liegen, sondern viel mehr weil sie keine 100%ige Vollbremsung machen (könnnen). Wie auch, wenn man das normalerweise nie macht oder noch nie in seinem Autofahrerleben machen musste.
Wer einmal 10 Vollbremsungen nacheinander (unter Anleitung) geübt hat, wird sehen, wie viel Meter man da noch rausholen kann im Vergleich zur Vollbremsung ohne Übung. Und das gilt bei vielen anderen Situationen auch. Also wäre für die meisten Autofahrer das Geld in ein Fahrsicherheitstraining oder ein paar Runden auf einer Rennstrecke mit Instruktor besser investiert, als wenn sie für ihre vermeintliche Sicherheit die teuersten Reifen wählen würden.
 
Mt. Cervino schrieb:
Zum Thema Winterreifen, Sommerreifen, Linglong Billig-Reifen oder Dunlop Premium-Reifen:
Da merken 95% der Autofahrer so viel Unterschied wie wenn man einen 08/15 Skifahrer in eine Leitner und danach Doppelmayr 6KSB setzt und dann fragt, was der Unterschied zwischen den Bahnen gewesen wäre.
Da wird dir kaum einer einen Unterschied nennen können.

Ntürlich gibt es Performance Unterschiede zwischen einem Premium und einem billigst China Farbikrat für 1/3 des Preises. Aber wenn man sich im normalem Rahmen der Tier-1 und Tier-2 und eingeschränkt auch bei den meisten Tier-3 Herstellern bewegt, merkt der 08/15 Autofahrer keinen oder kaum einen Unterschied bei der Performance.
Bei Thema Bremsweg (Vollbremsung) lassen die meisten Autofahrer meist nicht (nur) wegen der Qualität der Reifen ein paar evt. entscheidende Meter liegen, sondern viel mehr weil sie keine 100%ige Vollbremsung machen (könnnen). Wie auch, wenn man das normalerweise nie macht oder noch nie in seinem Autofahrerleben machen musste.
Wer einmal 10 Vollbremsungen nacheinander (unter Anleitung) geübt hat, wird sehen, wie viel Meter man da noch rausholen kann im Vergleich zur Vollbremsung ohne Übung. Und das gilt bei vielen anderen Situationen auch. Also wäre für die meisten Autofahrer das Geld in ein Fahrsicherheitstraining oder ein paar Runden auf einer Rennstrecke mit Instruktor besser investiert, als wenn sie für ihre vermeintliche Sicherheit die teuersten Reifen wählen würden.

Stimmt
Aber nicht entweder oder.

BEIDES.
 
oli schrieb:
Jetzt wird´s spannend ... was bedeutet das mit dem Geschwindigkeitsindex? Kann es da einen Unterschied zwischen den gefahrenen Reifen und dem Eintrag im Fahrzeugschein geben?

Hintergrund: Meine Tochter fährt einen Fiat Ducato (also Camper umgebaut) hier sind Winterreifen montiert, die sie noch "auffahren" möchte. Und ... sie ist regelmäßig in Italien uns sonst. Ausland unterwegs. Oh, oh ..
hatte das früher öfters, dass ich Winterreifen bis max 210 km/h kaufte, das Auto aber 230 oder so fahren könnte - da bekam man dann einen Aufkleber neben den Tacho geklebt.

@Winterreifen im Sommer: naja, fahre im Sommer maximal 1000km (insgesamt von Mai bis Oktober, nicht einmalig am Stück ohne Pinkelpause ;-) ) und diese auch defensiv (in Tirol ist meist 100 auf der Autobahn, in Deutschland fahr ich nicht mehr als 130km/h und eher mitschwimmend und ich schaue aktiv auf den passenden Abstand. Da muss man nicht unbedingt auf Sommerreifen wechseln.

Mal zynisch: der BMW, der mir im Kofferraum mit Blinker und Lichthupe hängt, freut sich vielleicht, wenn mein Bremsweg ein wenig länger ist ;-)
 
Schneefuchs schrieb:
Bjoerndetmold schrieb:
In Italien gibt es ab Mitte Mai übrigens gesetzliche Einschränkungen, was den Einsatz von Winterreifen angeht.

Ja, vom 16.05.-14.10. muss der Geschwindigkeitsindex mindestens der Zulassungsbescheinigung entsprechen. Winterreifen gibt es auch mit Speedindex Y bis 300km/h.

Eh eine lächerliche Vorschrift wenn man da eh maximal 130 fahren darf
 
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