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«Wintersport wird zum Luxusgut»

Spannend finde ich die Aussage zu dynamischen Preisen: das man damit Gäste verärgern könnte und man daher auf Preistransparenz setzt. Das finde ich persönlich die bessere Variante Vergleich Chen mit den vielen Vorreitern von dynamischen Preisen in der Schweiz, auch wenn die Preise dort hoch sind und man bewusst von den Dumping Strategien Abstand nimmt (auch wenn man das Abo für 666CHF hatte...).
 
Ich frage mich, wie das mit der Gäste-Begrenzung praktisch umgesetzt wird? Beim Drehkreuz oder beim Kauf des Skipasses?

Beim Drehkreuz wäre ja katastrophal, wenn ich einen Pass hätte, und dann nicht rauf gelassen würde…

Aber auch auch beim Skipass ist es doch problematisch. Dann müsste ich wahrscheinlich online den Skipass schon vor dem Hotel buchen, wenn ich sicher gehen will, dass ich nicht nachher in einem Skigebiet sitze, ohne skifahren zu dürfen. Man hätte also kein Dynamic Pricing, aber dennoch eine ähnliche Masche um Leute schon Monate vor dem Aufenthalt zum Skipasskauf zu motivieren, und sämtliche Risiken (z.B. Wetter oder Erkrankung des Gastes) auszulagern.

Auch problematisch wäre, wenn ich einen Skipass für eine Woche kaufen möchte und man mir sagt: Tag 3 und Tag 5 sinn schon ausgebucht?
 
Ich denke, man wird das so machen wie die Limitierung in Lech/Arlberg.
Es wird nur ein beschränktes Kontingent an Tageskarten verkauft (Online und an der Kasse). Ist dieses Kontingent erschöpft, werden keine Skipässe mehr verkauft. Die bereits verkauften Pässe sind dann uneingeschränkt gültig.
Mehrtageskarten (und Saisonabos) sind davon nicht betroffen d. h. man kann die immer kaufen und damit uneingeschränkt Skifahren gehen.
Was ich mich einfach frage ist, ob es eine Alternative wie am Arlberg gibt, wo für St. Anton keine Limitierung gilt...
 
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Früher wurden in Laax regelmässig die Tageskarten limitiert. Sobald 20000 Leute im Gebiet waren, gab es keine Tageskarten mehr. Alles andere schon.
Jahrelang war man von den 20000 weit entfernt. Letzten Winter gab es einen Tag mit 19200, diese Saison 18700. Ob man die Limitierung noch anwenden würde, weiss ich nicht, denke ich aber nicht, da die Lift-Kapazitäten in den letzten Jahren stark gesteigert wurden (nicht aber die Pisten-Kapazitäten).
 
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Sehr interessant zuhören. Dass die Lifte immer mehr Leute rauf schaufeln und es nicht mehr Pisten gibt ist so ziemlich überall so :naja:

Wie weisst du eigentlich wie viele Leute in einem Skigebiet sind? wo kann man das nachschauen?
 
Sehr interessant danke für deine Arbeit, immer alles aufzuschreiben. Schade gibt es das nicht auch für andere Skigebiete.
 
Sollte es normal werden, das bei den Top-Destinationen limitiert wird, und sollte das Limit auch tatsächlich öfter mal erreicht werden, dann bin ich mir sicher, dass auf Dauer ALLE dynamische Preise einführen. Ansonsten würden die ja Geld liegen lassen. Auch spornt das die Leute an, früher zu buchen und nicht spontan den Wetterbericht abwarten zu können.
 
ski-chrigel schrieb:
Irgendwie passt Deine Antwort nicht zu Schneegotts Frage... :roll:

In wiefern nicht? Ich habe die Frage so verstanden dass er wissen wollte wie man feststellt wieviele Skifahrer die Piste nutzen. Das geht eben über die Lesevorgänge der Skipässe am Lift. Wer hochfährt kommt auch wieder runter. Der Skigebietsbetreiber weiß also wieviele Liftfahrten und damit auch Abfahrten gemacht wurden und kann daraus eine Besucherstatistik erstellen. Die kann man bei den meisten Skigebietsbetreibern auch einsehen. Bei mehreren Abfahren die von einem Lift bedient werden gehts halt nur per statistischer Verteilungsberechnung mit entsprechenden Ungenauigkeiten. Falls die Frage anders gemeint gewesen war darf meine Antwort natürlich einfach übergangen werden :D
 
ski-chrigel schrieb:
Ja klar weiss das der Liftbetreiber. Seine Frage aber war, warum ICH das weiss. Und wie man als NICHT-Liftbetreiber zu diesen Infos kommt.

Ja genau so meinte ich das.

@Spezialwidde trotzdem danke für deine Antwort
 
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