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Wirbel um Imster Monsterroller

snowflat

Teammitglied
Was in SFL das Segway-Trekking ist, sind in Imst halt die Monsterroller ... nur halt etwas mit Poblemen behaftet ...

Wirbel um Imster Monsterroller - TVB-Chef unter Beschuss

Im Streit um die Genehmigung für die Imster Monsterroller kommt nun auch TVB-Chef Horst Friedl ins Visier. Ihm wird Packelei mit der Agrar vorgeworfen.

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^^ Den Monsterrollern droht das Aus.
Bild: Skischule Imst


Seit Markus Überbacher die Monsterroller anbietet, mit denen man von der Mittelstation der Imster Bergbahnen ins Tal fahren kann, gehen die Wogen hoch. Der Weg, den sie benutzen, gehört oben der Agrargemeinschaft Unterstadt, unten der Stadt Imst.

Nun könnte die Ampel für die Monsterroller auf Rot gestellt werden. Konkret geht es um den Vertrag, der für eine Mountainbike-Strecke zu machen ist. Die Vertragspartner: der jeweilige Grundstückseigentümer und auf der anderen Seite TVB oder Gemeinde.

Dieser Vertrag ist im vorliegenden Fall abgelaufen und wurde nun erneuert - mit einem kleinen Zusatz seitens der Agrargemeinschaft: Monsterroller und Downhill-Geräte dürfen nicht mehr fahren.

Privatkrieg?
Überbacher ärgert sich gewaltig und greift TVB-Obmann Horst Friedl scharf an, denn der hat den Vertrag mit dem Zusatz gegen die Monsterroller akzeptiert und unterschrieben. "Ich frage mich, wie lange Friedl als Tourismusobmann noch tragbar ist", erklärt Überbacher.

"Wir haben mit den Monsterrollern ein Zusatz­angebot geschaffen. 3000 Fahrten, ohne einen nennenswerten Unfall. Das bringt auch viele tausend Euro in die Kassen der Bergbahnen - und dort im Aufsichtsrat sind sowohl Friedl als auch Agrarchef Josef Neururer vertreten.

Die müsste das also auch freuen." Überbacher ortet einen Privatkrieg von Friedl, hatte der im Vorjahr doch schon Einsprüche gegen seine Schirmbar unterschrieben.

Der TVB-Chef wehrt sich. "Ich habe überhaupt nichts gegen Überbacher, aber ich hab auch keine Möglichkeit, etwas gegen den Willen des Grundbesitzers zu tun", sagt Friedl.

"Die Agrargemeinschaft hat diesen Vertrag mit diesem Zusatz vorgelegt. Wenn ich ihn nicht unterschreibe, dürfen auch keine Mountainbikes mehr fahren. Und das wäre für unseren Tourismus ganz schlecht."

Haftungsfrage
Womit der Ball bei Agrarchef Josef Neururer liegt. Der klärt auf, wo ihn der Schuh drückt - und das sind gleich mehrere Stellen. "Zum einen bin ich als Obmann der Agrar persönlich haftbar, was zum Beispiel der Bürgermeister bei der Gemeinde nicht ist."

Lösungen könnte es trotzdem geben, schon letzten Sommer habe man darüber geredet: "Es gäbe einen Vertrag, der die Haftungsfrage klärt, der ist aber zehn Prozent teurer und bis heute nicht vorgelegt worden."

Zudem, so Neururer, habe auch die Gemeinde versprochen, sich um eine teilweise neue Trasse für die Roller zu bemühen. "Aber es hat nie wieder jemand mit uns darüber geredet."
Quelle: TT
 
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