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Wozu dient das?

Janis

Massada (5m)
Zugseil Ahornbahn Mayrhofen (PB).

Wozu dient das?

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Das untere mit dem gewinde ist eine Erdung als Blitzschutz Schutz vor Elmsfeuer (Elektrostatische Entladungen im Hochgebirge)
Das obere ist eine Wirbelstrom Geschwindikeitsmessung. Durch die Spulen werden dem Durchlaufenden Seil Wirbelsträme induziert. Je schneller das Seil läuft desto grösser sind diese. Damit wird die Induktivität der Spule heruntergesetzt was gemessen werden kann.
 
Gute Idee, das mit dem umgebauten Wagenheber!!!!

Wir müssen immer noch die Erdungsstangen anbringen!

Aber bei nem Gewitter wird sich wahrscheinlich niemand mehr an dieses Gerät rantrauen!! :twisted:
 
@mm: also ich bin jedesmal wieder geplättet, was Du alles weißt! Meine Fresse...

Aber wozu brauch man einen Schutz vor Elmsfeuer? Und wie genau sollt das funktionieren? Bei stehender Bahn, wird das Teil an das Seil angeklappt und erdet dieses?
 
trincerone schrieb:
@mm: also ich bin jedesmal wieder geplättet, was Du alles weißt! Meine Fresse...
So geht es mir auch! 8O
Aber wozu brauch man einen Schutz vor Elmsfeuer? Und wie genau sollt das funktionieren? Bei stehender Bahn, wird das Teil an das Seil angeklappt und erdet dieses?
Genau - also das würde mich auch interessieren. Zudem weiss ich noch nicht mal, was ein Elmsfeuer sein soll? :roll:
 
Code:
Elmsfeuer
Mit dem Begriff Elmsfeuer (syn.: Sankt-Elms-Feuer, Eliasfeuer) bezeichnet man eine büschelförmige Entladung an spitzen, aufragenden Gegenständen (Bäume, Masten, Dachfirste,...). 

Das Elmsfeuer tritt bei atmosphärischen Potentaildifferenzen von mehr als 100000 Volt pro Meter, also bei gewittrigen Wetterlagen, auf. Das Sankt-Elms-Feuer ist als lichtschwache Erscheinung vornehmlich im Hochgebirge und auf See (an Schiffen) zu beobachten. 

Das Elmsfeuer ist eine Funkenentladung an hohen Gegenständen. Es tritt bei starken Spannungsdifferenzen zwischen dem Boden und der Luft auf. Das Elmsfeuer wurde u.a. an Kirchturmspitzen, Schiffsmasten, Bergspitzen und Stacheldrahtzäunen beobachtet. Es tritt nur sehr selten auf. Wenn man ein Elmsfeuer in der Nähe sieht, besteht höchste Gefahr eines Blitzschlages. Die starke Spannungsdifferenz kann sich auch dadurch zeigen, daß einem die Haare zu Berge stehen. Auch wenn dies "lustig" aussehen mag, hat man in diesem Fall den Ort sofort zu verlassen, da ein Blitzschlag unmittelbar bevorsteht. 

Vom Elmsfeuer scheint es kaum Fotos zu geben. Achten Sie doch bei Gewittern einmal darauf, ob von Kirchtürmen oder Fernsehantennen in der Umgebung Funken nach oben schlagen.

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An alle Hérge-Fans: In "Tim in Tibet" kommt das Phänomen auch vor. Am Eispickel von Kapitän Haddock um genau zu sein.
 
Das ist jetzt vielleicht salopp gesagt, aber es sieht doch nett aus, wenn die Seilbahnmasten ein bisschen leuchten... ;) Was ich meine ist, das nach meinem Wissensstand Elmsfeuer ein harmloses, aber sehr ästhetisches Phänomen ist. Darum frag ich mich, warum man einen Schtuz dagegen braucht. Denn die Gefahr geht ja höchsten von einem Bltizschlag aus, der würde aber über die Masten sowieso direkt in den Boden geleitet. Und selbst beim Elmsfeuer versteh ich nicht, warum man die eh schon geerdeten Masten nochmal erdet - und das auch noch weit weg in der Station ? Oder mach ich einen Denkfehler?
 
Nein Das Seil ist wegen den Gummieinlagen in der Rollen praktisch Erdfrei Der Blitz würde über das Seil direkt in die Talstation geleitet. Wo er irgend wo dan über den Gummi auf die Station über springt. Steuerung am Arsch. Station kann brennen Gummi am Arsch, Rollen am Arsch, usw. Alles kann kaputt gehen. Kriechbrände in den Stationen die man gar nicht bemerkt usw. drum leitet man das ganze ab. Allerdings geht das nur im Stillstand. Früher hatte man einen Kurzen ausschnitt aus Stahl im Gummi war aber auch nicht so der Hammer.
 
O.K. alles klar, danke. Es geht also eh nicht um die Masten, sondern nur um das Seil! :idea: Aber dann geht's auch da eher um Blitzschläge als ums ELmsfeuer oder?
 
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