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Wurmberg (Harz) || 10.03.2004

Anfahrt:
Von Wolfsburg über die A 39 / A 2 Richtung Braunschweig, dann auf die Autobahn Richtung Bad Harzburg. Ab Bad Harzburg tlw. 2-spurige Bundesstrasse bis Braunlage. Strassen im Flachland frei, ab 400m mit Schneedecke. Gegen Mittag Harzhochstrasse gut geräumt, am Abend nicht.
Fahrtzeit: 1,5 Stunden bis Seilbahnparkplatz

Wetter:
Bedeckt, durchgehend leichter Schneefall, Gipfel in Wolken, mäßig starker Wind

Temperatur:
Talstation -4, Bergstation -5

Schneehöhe:
ca. 35 cm - 40 cm

Schneezustand:
5 bis 10 cm Pulver :D auf Altschnee, vereinzelt apere Stellen mit Eisfläche / Harsch

Geöffnete Anlagen:
alle bis wie immer auf den Hexenrittlift.

Geschlossene Anlagen:
Hexenrittlift :cry:

Offene Pisten:
Große Wurmbergabfahrt Richtung Mittelstation, Nordliftabfahrt, Kaffeehorstabfahrt, Bratwurstabfahrt

Geschlossene Pisten:
Hexenrittabfahrt, Große Wurmbergabfahrt von der Mittelstation bis zur Talstation und die blaue Abfahrt 2, die eh immer geschlossen ist.


Meisten gefahren mit:
Allen Liften, da keine Wartezeiten

Wenigsten gefahren mit:

Wartezeiten:
Keine. Nordlift war für mich allein :D

Gefallen:
- Pistengeräte präparieren auch am Tage die Hauptpiste
- Große Wurmbergabfahrt bis zur Mittelstation
- keine Wartezeiten
- wenig Leute auf der Piste
- lange Betriebszeit (letzte Bergfahrt Seilbahn / Kaffeehorstlift ca. 16:35 Uhr)
- kostenloser Parkplatz an der Talstation
- vergünstigte Halbtageskarte ab 12 Uhr für 13 EURO
- für Harzer Verhältnisse relativ viele Variationsmöglichkeiten und Abwechselung


Nicht gefallen:
- lahme Betriebsgeschwindigkeiten der Liftanlagen
- Hexenrittlift nicht in Betrieb, obwohl Schleppgehaenge montiert und genug Schnee.
- Mitarbeiter in der Talstation gibt offen zu, dass der Hexenrittlift wegen fehlendem Personal und nicht wegen Schneemangel geschlossen ist
- Letzte Bergfahrt Kaffeehorstlift nicht an der Talstation veröffentlicht
- Liftanlagen (außer Seilbahn) machen altersschwachen Eindruck, Rost ist Dauergast
- Große Wurmberg Talabfahrt war gesperrt, obwohl sie gut befahrbar war



Fazit: Für Harzer Verhältnisse sehr zufriedenstellend. Allerdings lassen oben genannte Punkte eine gewisse "Lustlosigkeit" bei der Seilbahngesellschaft vermuten. So wird das nie was mit der Tourismusoffensive Harz. Bei der Sperrung der Talabfahrt vermute ich wieder Personaleinsparung. Somit muss sie weder kontrolliert noch präpariert werden. Dabei war sie definitiv gut befahrbar.

Anbei die Fotos:

Anfahrt über die Bundesstrasse Bad Harzburg über Torfhaus nach Braunlage. Hier der Schrecken aller Autofahrer, die stärkste Steigung kurz vor Torfhaus. Am Abend nicht geräumt! Rechts eine Warnanzeige bei starken Schneefällen.
Anfahrt.jpg

Eine Übersichtskarte an der Bergstation der Wurmbergseilbahn
Karte.jpg

Ein Pistengerät präpariert am Nachmittag den oberen Teil der großen Wurmbergabfahrt
Raupe3.jpg


Der Nordlift. Ein doppelter Doppelmeyer Tellerlift. Aufgrund der geringen Auslastung war nur der rechte Lift in Betrieb.
Nordlifts.jpg

Die Rollenbatterie am Niederhalter in der Talstation des Nordlifts. Schon etwas älter :roll:
Nordlift_Rollen.jpg

Die 2 Stützen des Nordlifts kurz vor der Bergstation
Stuetzen_Nordlift.jpg

Eine schöne Waldabfahrt (Bratwurstabfahrt) Richtung Kaffeehorstlift
Waldabfahrt.jpg

Die Talstation des Hexenrittlifts
Hexenritt_Talstation.jpg

Einsam baumelt das einzigste Schleppgehaenge an der verwaisten Lifttrasse des Hexenrittlifts. :cry: Diese Saison war er bestimmt noch nicht in Betrieb
Schleppgehaenge.jpg

Der Antriebsmotor des Hexenrittlifts. Wahrscheinlich elektrisch. Könnte aber glatt ins Museum
Hexenritt_Motor2.jpg

Die Rollenbatterie des Hexenrittlifts am Antriebsmotor. Die Seilführung ist etwas verwirrend. 8O
Hexenrittrolle.jpg

Gleich 3 Schanzen hintereinander auf der Kaffeehorstabfahrt :D
Schanze.jpg

Das Umlenkrad des Kaffeehorstlifts
Umlenkrad_Kaffeehorst.jpg

Antriebswelle, die zum Umlenkrad aus der Hütte mit dem Motor (Diesel) führt
Antriebswelle.jpg


Antike Doppelmeyer Stützen auf der Fahrt mit dem Kaffeehorst Lift.
Fahrt_Kaffeehorst_Stuetze.jpg

Die Mittelstation der Wurmbergseilbahn
Mittelstation.jpg

Blick aus der Wurmbergseilbahngondel (Gondel:Swoboda, 6er Seilbahn: Doppelmeyer)
ausGondel.jpg

Die Garagierung der Gondeln in der Bergstation. Wie man sieht, sind nicht alle Gondeln angehängt. Die Wurmbergseilbahn fuhr nicht mit voller Last
Gondellager.jpg
 
Das ist ja blöd!
Also wenn sollten die schon alles auf machen!

War den viel an der Gondel los?
Wenn ja sind die wirklich doof wenn die nicht alle Gondeln einhängen.

Also wenn ich in meinem Skigebiet so eine moderne Gondel hab, lasse ich die bestimmt nicht langsam tuckern! Normal Geschwindigkeit wäre angebracht. (Und bei Massenandrang: volldampf :) )


Jetzt müßte man nur wissen wie es in St. Andreasberg und am Bocksberg aussieht!




P.S. @Robbie: Die Firma heißt Doppelmayr! 8)
 
das hört sich für mich echt nach ner absolut lustlosen seilbahngesellschaft an! Wo gibt´s denn sowas dass ein lift net mal am we wo richtig betrieb ist in betrieb ist nur weil die da net EINEN einzigen typ an lift setzen wollen! :evil: also schnee is da echt genug am hexenritt und auch sonst! gleiches zur talabfahrt: obwohl der untere teil wohl eher net so spannend is können se den während der woche wohl trotzdem präparieren und wenn jetzt an der gondel noch warte zeiten waren dann seh ich schwarz für die denn sowas blödes gibt´s dann echt net nochma! :evil: sorry aber des is meine meinung!
ansonsten schöner bericht! nur das wetter war net das schönste was?! :lol:
 
Schöner Bericht, da haben sich die Schneeverhältnisse seit meinem Besuch ja sogar noch etwas gebessert, wie mir scheint. Wenn Du dann auch keine Wartezeiten hattest, perfekt. Ich z.B. wäre gerne das eine oder andere Mal mehr mit dem Kaffeehorstlift gefahren, aber dort war der Andrang einfach zu groß und der Lift tatsächlich zu langsam.

Ich nehme an, dass nicht alle Gondeln eingehängt waren, da nicht so viel Betrieb war. Das wundert mich aber nicht, bei einem Termin mitten in der Woche Anfang März.

Jetzt müßte man nur wissen wie es in St. Andreasberg und am Bocksberg aussieht!

Sankt Andreasberg hat den Vorteil, dass man dort praktisch alle Pisten mit nur einem Lift erreichen kann (wenn auch teilweise etwas umständlich). Deshalb werden an Tagen mit wenig Andrang auch nur 1-3 Lifte in Betrieb genommen und nicht alle 5.
Das Prozedere am Bocksberg in Hahnenklee ist dagegen ein Trauerspiel. Dort lief diesen Winter der große Schlepplift bislang keinen Tag.
Aber zu diesem Trauerspiel kann Harzwinter.de sicher viel mehr erzählen.
Wenn ihr eine Betreibergesellschaft sucht, die sich so gut wie nicht um ihre Kunden kümmert, dann werdet ihr dort fündig. Nachdem sie dort neue Schneekanonen angeschafft hatten, dachte ich ja kurzzeitig mal, die Situation würde sich verbessern, aber das war wohl Träumerei.
 
Die Garagierung der Gondeln in der Bergstation. Wie man sieht, sind nicht alle Gondeln angehängt. Die Wurmbergseilbahn fuhr nicht mit voller Last

Welchen Sinn macht das?
Das Einhängen verläuft doch voll automatisch. Da macht es sicher keinen Unterschied ob man nun nur ein paar Gondel einhängt oder gleich alle. Vom Zeitaufwand dürfte es eigentlich keine Unterschied geben.
 
Welchen Sinn macht das?
Das Einhängen verläuft doch voll automatisch. Da macht es sicher keinen Unterschied ob man nun nur ein paar Gondel einhängt oder gleich alle.

Aber vielleicht von den Stromkosten her oder?
Jakob

[/quote]
 
außerdem können sie ggbf. gewartet werden und werden weniger beansprucht!

Macht auch nen besseren Eindruck, als wenn da nur alle paar Gondeln mal einer drin sitzt :P
 
wobei das besser ausschaut wenn niemand drin sitzt als wenn nur alle 50 m ne gondel hängt! aber wenn echt gar nix los ist dann ist´s scho ok dass se ein paar gondeln draußen gelassen ham! aber dann sollen se wenigstens auch mit normaler geschwindigkeit fahren un net im schneckentempo!!!! :wink:
 
Ich habe außerdem beobachtet, dass die Gondeln der Wurmbergseilbahn für ca 10 Sekunden 8O im laufenden Betrieb im abgekoppeltem Zustand zum zusteigen (also nicht zum abfahren) in der Talstation stehenbleiben. So wird der lange Abstand zwischen den Gondeln gehalten.
Bei dem geringen Andrang aus meiner Sicht nicht negativ zu bewerten, bis eben auf die lahme Betriebsgeschwindigkeit.
Je weniger Gondeln angehängt sind, desto geringer ist der Luftwiderstand und desto weniger muss der Antrieb in der Bergstation Leistung erbringen. Also praktisch auch wieder ne Sparmaßnahme.

Interessant ist auch, dass ein relativ unangenehmes Alarmsignal in der Mittelstation dem dortigen Mitarbeiter signalisiert, dass sich in der einfahrenden leeren Gondel Unterlagen zum rausnehmen befinden. (womöglich Betriebsberichte etc.)
Somit muss also die Anlage die genaue Fahrtzeit einer Gondel von der Talstation bis zur Mittelstation berechnen können. (es können ja betriebsbedingte NOT AUS / GEFAHR AUS Stopps auftreten und die Fahrtzeit verlängern)
 
Ne die Bahn muß nicht die Zeit wissen.

Es muß eigentlich nur die Betriebsmittel zählen.


wie das bei einer Sesselbahn geht könnte ich vermuten. Aber bei einer Gondel.
 
wahrscheinlich zählt die bahn die einfahrenden gondeln einfach! wäre doch das einfachste aber ich weiß es natürlich auch net sicher! wäre ma wieder was technisches! ich mach ma ein topic dafür auf! :wink:
 
Ok mach Topic auf. Weiß jetzt wie es geht.

Bei einer Gondelbahn geht das mit dem zählen leider nicht so einfach. Wo fäng man an zu zählen?
 
Robbie schrieb:
Ich habe außerdem beobachtet, dass die Gondeln der Wurmbergseilbahn für ca 10 Sekunden 8O im laufenden Betrieb im abgekoppeltem Zustand zum zusteigen (also nicht zum abfahren) in der Talstation stehenbleiben.

Ich habe irgendwo gelesen, daß dieses Feature nachgerüstet wurde, weil die Oma´s im Sommer mit dem Einstieg Probleme hatten.
 
Ein Verbotsschild, daß Omis nicht mitfahren dürfen, wäre billiger gekommen.
Oder verpflichtende Trainingskurse auf der Langkofelscharte. :twisted: :D
 
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