Space1978
Großer Müggelberg (115m)
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Die im Sommer 1898 eröffnete Gornergratbahn ( GGB ) ist die älteste, elektrische Zahnradbahn der Schweiz. In großartiger Linienführung verläuft die 9,8 km lange, in Meterspur mit Abt-Zahnstange ausgeführte Bahn von Zermatt ( 1604m ü.M. ) über die Riffelalp mit einer maximalen Steigung von 200 Promille auf den Aussichtsberg Gornergrat. Die Bergstation in 3089m Höhe über dem Meer, ist der höchstgelegene, offen in der Landschaft leigende Bahnhof Europas. Von dort bietet sich dem Besucher ein überwältigender Anblick, der besonders an klaren Wintertagen unauslöschliche Eindrücke hinterläßt. In einem Umkreis von etwa 15 km liegen 29 von 34 Viertausendern der Schweiz, darunter die markante Pyramide des Matterhorns und die Monte Rosa mit der 4634m hohen Dufourspitze.
Die Talstation der GGB in Zermatt leigt wenige Schritte vom Endbahnhof der Brig-Visp-Zermatt-Bahn entfernt. Die beiden Bahnen sind durch ein Gleis miteinander verbunden. Bei starkem Fahrgastaufkommen verlassen bis zu sechs Triebwagen die auf Sichtdistanz hintereinander fahren, die GGB-Station. Kurz nachdem der Zug an Depot und Werkstattgebäude vorbeigefahren ist, überquert er auf einer stählernen Fachwerkbrücke die Matter Vispa. Die eingleisige Strecke steigt danach stark an, und nachdem auf einem 90m langen und 50m hohem Viadukt der Findelenbach überquert wurde, wird der Haltepunkt gleichen Namens erreicht. Hier befinden sich die erste Ausweichmöglichkeit für entgegenkommende Züge sowie Ladegleise, die zur Versorgung des oberen Ortsteils von Zermatt eingerichtet wurden. Bei der Fahrt zur nächsten Station Riffelalp werden alle vier Tunnels der Gornergratbahn durchfahren und durch Lücken im Wald wird immer wieder ein Blick auf das Matterhorn frei. Von 1899-1960 verkehrte in Riffelalp die höchstgelegene Trambahn Europas. Sie war in 800mm-Spur angelegt und hatte die Aufagbe, Gäste mit ihrem Gepäck von der Station zum einige hundert Meter entfernten Hotel Riffelalp zu bringen. Nach der Station wird die hier über 2200m hoch liegende Waldgrenze erreicht und bei schönem Wetter die Sicht auf das mächtig emporragende Matterhorn frei. Zwischen Riffelalp und Riffelboden, der nächsten, bereits 2384m hoch liegenden Station, ist die Strecke seit 1978 zweigleisig ausgebaut. Die danach wieder einspurige Strecke überquert in einer fast 1000m langen Lawinenschutzgalerie das steile Riffelbord und erreicht die Station Riffelberg ( 2582m ). Ab hier führt die Strecke über die Haltestelle Rotenboden ( 2819m ) doppelspurig zur 3089m hoch liegenden Gipfelstation Gornergrat.
Die GGB wird seit der Eröffnung mit Drehstrom betrieben, bis 1930 mit einer Spannung von 550V, dann 650V bis 1947 und seither 725V. Im Eröffnungsjahr 1898 standen für den Betrieb zwei von SLM/BBC gebaute Rowan-Züge zur Verfügung. Bei dieser Bauart stützt sich der erste Wagen auf der Lokomotive ab. Es folgten 1902 noch zwei und 1930 eine weitere Einheit, die im wesentlichen baugleich mit den zuerst gelieferten waren. Diese fünf Kompositionen genügten für den Zugbetrieb bis 1947. Die ersten Bhe-2/4-Triebwagen, die 110 Fahrgästen Platz bieten, lieferte SKM 1947. Alle 16 Fahrzeuge dieser Serie sind noch heute im Betrieb. Vom Hauslieferanten SLM kamen auch 1966 die beiden Doppeltriebwagen Bhe4/8, denen 1974 noch zwei weitere baugleiche folgten. Jeder dieser vier Doppeltriebwagen kann 240 Person befördern. Den Güter- und Bauzugdienst übernahm 1981 zwei Treibwagen Bhe4/4 (SLM). Bei Bedarf können sie zusammen mit einem Steuerwagen auch im Personenverkehr eingesetzt werden. Neueste Fahrzeuge sind die vier 1993 in Betrieb genommenen Triebwägen Bhe4/8 (SLM), die mit Hilfe einer Vielfachsteuerung in Doppeltraktion fahren können. Sie fahren schneller als die seitherigen Triebwagen und die Transportkapazität um über 1000 Plätze. Die ursprünglich als reine Sommerausflugsbahn eröffnete Gornergratbahn hat den Ganzjahresbetrieb bereits 1929 eingeführt und befördet, durch den Aufschwung des Skisportes, seit 1950 in der Wintersaision deutlich mehr Personen als im Sommer. HAtte die GGB im Jahre 1899 rund 34000 Fahrgäste, so sind es heute durch die Skifahrer etwa 4 Millionen pro Jahr!
Die Talstation der GGB in Zermatt leigt wenige Schritte vom Endbahnhof der Brig-Visp-Zermatt-Bahn entfernt. Die beiden Bahnen sind durch ein Gleis miteinander verbunden. Bei starkem Fahrgastaufkommen verlassen bis zu sechs Triebwagen die auf Sichtdistanz hintereinander fahren, die GGB-Station. Kurz nachdem der Zug an Depot und Werkstattgebäude vorbeigefahren ist, überquert er auf einer stählernen Fachwerkbrücke die Matter Vispa. Die eingleisige Strecke steigt danach stark an, und nachdem auf einem 90m langen und 50m hohem Viadukt der Findelenbach überquert wurde, wird der Haltepunkt gleichen Namens erreicht. Hier befinden sich die erste Ausweichmöglichkeit für entgegenkommende Züge sowie Ladegleise, die zur Versorgung des oberen Ortsteils von Zermatt eingerichtet wurden. Bei der Fahrt zur nächsten Station Riffelalp werden alle vier Tunnels der Gornergratbahn durchfahren und durch Lücken im Wald wird immer wieder ein Blick auf das Matterhorn frei. Von 1899-1960 verkehrte in Riffelalp die höchstgelegene Trambahn Europas. Sie war in 800mm-Spur angelegt und hatte die Aufagbe, Gäste mit ihrem Gepäck von der Station zum einige hundert Meter entfernten Hotel Riffelalp zu bringen. Nach der Station wird die hier über 2200m hoch liegende Waldgrenze erreicht und bei schönem Wetter die Sicht auf das mächtig emporragende Matterhorn frei. Zwischen Riffelalp und Riffelboden, der nächsten, bereits 2384m hoch liegenden Station, ist die Strecke seit 1978 zweigleisig ausgebaut. Die danach wieder einspurige Strecke überquert in einer fast 1000m langen Lawinenschutzgalerie das steile Riffelbord und erreicht die Station Riffelberg ( 2582m ). Ab hier führt die Strecke über die Haltestelle Rotenboden ( 2819m ) doppelspurig zur 3089m hoch liegenden Gipfelstation Gornergrat.
Die GGB wird seit der Eröffnung mit Drehstrom betrieben, bis 1930 mit einer Spannung von 550V, dann 650V bis 1947 und seither 725V. Im Eröffnungsjahr 1898 standen für den Betrieb zwei von SLM/BBC gebaute Rowan-Züge zur Verfügung. Bei dieser Bauart stützt sich der erste Wagen auf der Lokomotive ab. Es folgten 1902 noch zwei und 1930 eine weitere Einheit, die im wesentlichen baugleich mit den zuerst gelieferten waren. Diese fünf Kompositionen genügten für den Zugbetrieb bis 1947. Die ersten Bhe-2/4-Triebwagen, die 110 Fahrgästen Platz bieten, lieferte SKM 1947. Alle 16 Fahrzeuge dieser Serie sind noch heute im Betrieb. Vom Hauslieferanten SLM kamen auch 1966 die beiden Doppeltriebwagen Bhe4/8, denen 1974 noch zwei weitere baugleiche folgten. Jeder dieser vier Doppeltriebwagen kann 240 Person befördern. Den Güter- und Bauzugdienst übernahm 1981 zwei Treibwagen Bhe4/4 (SLM). Bei Bedarf können sie zusammen mit einem Steuerwagen auch im Personenverkehr eingesetzt werden. Neueste Fahrzeuge sind die vier 1993 in Betrieb genommenen Triebwägen Bhe4/8 (SLM), die mit Hilfe einer Vielfachsteuerung in Doppeltraktion fahren können. Sie fahren schneller als die seitherigen Triebwagen und die Transportkapazität um über 1000 Plätze. Die ursprünglich als reine Sommerausflugsbahn eröffnete Gornergratbahn hat den Ganzjahresbetrieb bereits 1929 eingeführt und befördet, durch den Aufschwung des Skisportes, seit 1950 in der Wintersaision deutlich mehr Personen als im Sommer. HAtte die GGB im Jahre 1899 rund 34000 Fahrgäste, so sind es heute durch die Skifahrer etwa 4 Millionen pro Jahr!