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Zentralschweizer Skigebiete jubeln

ski-chrigel

Ski to the Max
Das Gefühl täuschte nicht:

«Wir haben vermutlich einen der besten Winter in der Geschichte erlebt»: Zentralschweizer Skigebiete jubeln
Die Wintersportorte in der Region haben Grund zur Freude. Nach zwei schwierigen Saisons verzeichneten einige Gebiete rekordverdächtige Verhältnisse. Einzig im Tessin war der Winter zum Vergessen.

https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/saisonbilanz-wir-haben-vermutlich-einen-der-besten-winter-in-der-geschichte-erlebt-zentralschweizer-skigebiete-jubeln-ld.2270537

Klewenalp:
Der aus Sicht des Wetters ausserordentliche schöne Winter brachte uns zudem 24 Prozent mehr Ersteintritte als im Vorjahr. Vergleichen wir die Zahlen mit der letzten wirklich guten Wintersaison 18/19, so liegt der Umsatz bei plus zehn Prozent, die Gastronomie sogar bei plus 25 Prozent.»

Andermatt
Dank kalten und klaren Nächten konnten wir rechtzeitig gut beschneien und die Pisten hervorragend präparieren. Wir konnten danach von den vielen Schönwettertagen profitieren, da diese die Gäste auf die Pisten lockten. So macht unsere Arbeit Freude.

Engelberg-Titlis:
Wir öffnen im Oktober und schliessen am 22. Mai. Ich kann aber jetzt schon sagen, dass wir eine sehr positive Bilanz ziehen werden

Melchsee-Frutt:
Wir haben vom Gästeaufkommen her vermutlich einen der besten Winter in der Geschichte erlebt

Hoch-Ybrig:
Im Fünfjahresdurchschnitt verzeichnet Hoch-Ybrig ein Plus von 20 Prozent.

Etc.
 
Auf SRF wird heute morgen gemeldet, dass diese positiven Zahlen schweizweit gelten: eine sehr gute Wintersaison trotz wegen Corona weniger Touristen aus dem Ausland. 85% Auslastung im Vergleich zur Vor-Coronazeit und wieder mehr Schweizer fahren Ski und Snowboard.
 
Ich würde mal sagen, dass 80% der Skifahrer aus Ba-Wü diesen Winter min. 1 Mal in der Schweiz waren zum Skifahren. Sonst fahren die ja alle eher nach Österreich.
 
Österreich hat sich da aber schon viel selbst kaputt gemacht: Ständig wechselndes Regelwirrwarr, teure Testpflicht bei der Einreise, suboptimale Regeln insbesondere für Kinder, etc...
 
Julian96 schrieb:
Da gehöre ich wohl zu den 20% :lol:
Ja, das dürfte so sein. So viele Deutsche habe ich schon seit Jahren in den Bündner Skigebieten nicht mehr gesehen, resp. gehört. Und lustig ist auch, dass man praktisch jede Wette gewonnen hätte, wenn freiwillig eine Maske getragen wurde, dass es ein Deutscher war ;-)
 
Das ist mir in Frankreich aufgefallen. Wenn man wenn mit Maske sah, konnte man sich sicher sein, dass man dann auch Deutsch hörte.
 
ThomasZ schrieb:
Das ist mir in Frankreich aufgefallen. Wenn man wenn mit Maske sah, konnte man sich sicher sein, dass man dann auch Deutsch hörte.

Ja und? Im vollen ÖPNV nutze ich die Maske auch noch freiwillig 🤷‍♂️. Jeder wie er mag und völlig in Ordnung, wenn es kein Zwang mehr ist 😎
Meiner Frau hat es zwar in London auch nicht geholfen, aber was solls 😉 Hauptsache Maskenträger und Nicht-Maskenträger machen sich gegenseitig nicht an!
 
Nicht nur die Zentralschweiz jubelt. Eigentlich alle Schweizer Skigebiete, ausser die, deren Hauptgeschäft aus ausländischen Gästen besteht:

So viele Schweizer Gäste wie noch nie: Der Wintertourismus hat sich im Inland bereits erholt
Nach schwierigen Jahren ist die Stimmung im Schweizer Tourismus wieder besser. Im letzten Winter lagen die Übernachtungszahlen nur noch wegen den fehlenden ausländischen Gäste unter dem Vorkrisenniveau.
https://www.luzernerzeitung.ch/wirtschaft/tourismus-so-viele-schweizer-gaeste-wie-noch-nie-der-wintertourismus-hat-sich-im-inland-bereits-erholt-ld.2287594

Schweizerinnen und Schweizer kompensieren fehlende ausländische Gäste

Auffallend ist: Das gute Ergebnis haben die Hotels Schweizer Gästen zu verdanken. Fast zwei Drittel der Logiernächte gehen auf ihr Konto. Die rund 9,5 Millionen Übernachtungen von Schweizerinnen und Schweizern in einer einzelnen Wintersaison sind gar ein Rekordwert in der bis 2005/06 zurückreichenden Statistik des BFS.

Und dass viele Deutsche den Weg in die Schweiz wieder fanden, hatten wir ja auch schon gespürt:
Bei ausländischen Gästen prognostiziert er hingegen zurückhaltender. Man merke zwar, dass europäische Gäste und insbesondere jene aus den Nachbarländern wieder stark zurückkämen, die fehlenden Überseegäste würden aber weiterhin für ein Loch in der Statistik sorgen. Vor allem die grösstenteils ausbleibenden asiatischen Gäste machten sich bemerkbar. Das in erster Linie in den Städten und in sehr international ausgerichteten Destinationen, weniger in den traditionellen Ferienregionen.
 
ja, weil viele nicht fliegen könnten bzw wollten...
Ich bin sehr gespannt wie die Sommersaison wird. Nicht nur in der Schweiz, auch in Österreich etc.
Theoretisch jetzt kann man wieder problemlos fliegen (obwohl die Flugtickets über 30% teuer geworden sind).
 
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