• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Zermatt - das erste Mal...

Ich möchte noch einwerfen ... die Jugendherberge in Zermatt. Standarddoppelzimmer sind, für meinen Geschmack, eine sehr, sehr günstige Alternative. Bei uns (Februar 2019) hat das DZ incl. HP ca. 85 Euro/Nacht gekostet. Und das Abendessen war, für Jugendherbergsniveau, ein echter Hammer. Richtig gut!
Fragen dazu beantworte ich gern, wenn es gewünscht ist.
 
Für Cervinia/Valtournenche würden auch die längeren Liftöffnungszeiten in IT gegenüber der CH sprechen.
Die letzten Lifte schließen hier erst um 16:50Uhr, das ist in Zermatt schon längst Feierabend angesagt.
Wobei die Unterschiede im Dezember/Januar größer sind und dann auf das Frühjahr hin Zermatt auch länger offen auf hat, so dass die Unterschied geringer wird.
Kurz vor Weihnachten kann man in Cervinia dann schon ziemlich im Dunkeln in Cervinia ankommen, wenn man noch mal die letzten Lifte ausnützt ;).
 
Mt. Cervino schrieb:
Für Cervinia/Valtournenche würden auch die längeren Liftöffnungszeiten in IT gegenüber der CH sprechen.
Die letzten Lifte schließen hier erst um 16:50Uhr, das ist in Zermatt schon längst Feierabend angesagt.
Wobei die Unterschiede im Dezember/Januar größer sind und dann auf das Frühjahr hin Zermatt auch länger offen auf hat, so dass die Unterschied geringer wird.
Kurz vor Weihnachten kann man in Cervinia dann schon ziemlich im Dunkeln in Cervinia ankommen, wenn man noch mal die letzten Lifte ausnützt ;).

Den Aspekt sehe ich auch so, allerdings hauptsächlich für die Zeit bis Mitte Januar, wenn Zermatt seine Öffnungszeiten ein wenig anpasst, und dann nochmal später.
Ende März ist's in Zermatt im Rothorn Gebiet noch lange sonnig, und die letzten Bahnen fahren ähnlich spät (Habe jetzt nicht genau geschaut, aber früher zu Ostern meist Rothorn bis 16:35, Patrullarve bis 16:45 und Zermatt-Sunnegga bis 17:30. V.a. letzteres sorgt für meiste private Abfahrten)

Wir waren meist in Zermatt bisher, ab und an auch in Valtournenche. Fanden es für 4 Tage praktisch, das Auto direkt an der Unterkunft gehabt zu haben, sowie die Flexibilität, und die deutlich geringeren Preise. Auch ist der Weg vom St. Bernhard Tunnel über Aosta bis Valtournenche landschaftlich ganz schön.
Allerdings halt auch nicht das Zermatt Flair, sowie bei Wind/schlechtem Wetter ggf. geschlossene Verbindung nach Zermatt. Fürs erste mal "so richtig" Zermatt erleben, wird Zermatt (oder Täsch) vermutlich das "originalere" Erlebnis bieten.
 
skifreakk schrieb:
Auch ist der Weg vom St. Bernhard Tunnel über Aosta bis Valtournenche landschaftlich ganz schön.
Ich liebe den Gd St Bernard (allerdings vor allem oben rum), aber der TO wird - so wie ich das bisher geschriebene verstehe, von der Uhrzeit her auf dem Hinweg ganz und auf dem Rückweg zunehmend im Dunkeln unterwegs sein. Da hat man nicht viel von der Landschaft.

frank123 schrieb:
...Cervinia, gerade bei einem Kurztrip und bei Fokus auf Sport viel unkomplizierter und mit italienischem Flair
das heißt in Cervinia aber nicht zuletzt ein guter Schuß Morbidität (Seilbahnstation etc!). Valtournenche mag recht hübsch sein (ich war noch nie im "richtigen" Ort), aber der Einstieg ins Zermatter Skigebiet ist doch ziemlich langwierig - vor allem wenn man auch den Rothorn- und Hohtälli-Bereich voll ausnutzen will. Die längeren Öffnungszeiten der italienischen Lifte/Bahnen nützt wenig, wenn man dann aus Z nicht mehr rechtzeitig rauskommt.
 
Also ich nutze die längeren Öffnungszeiten in IT jeweils auch und fahre anschliessend noch nach Zermatt runter. Man braucht ja keinen Lift, wenn die Schwarze Furgg-Furi offen ist. Gab jedenfalls nie Probleme.
 
Ich würde für einen Erstbesuch, gerade weil es nur 4 Tage sind, bei der Entscheidung Schweiz oder Italien noch auf folgenden Punkt achten: Ich habe es schon mehrmals erlebt, dass die Verbindung 4 oder mehr Tage geschlossen war. Dann ist man auf den italienischen Teil oder schweizer Teil beschränkt. Daher meine persönliche pros der jeweiligen Skigebietsseite:
Italien
+ gut präparierte Carvingautobahnen
+ effektivere Erschließung, schnellere Bergfahrten
+ viel günstigeres Essen bei gleicher/besserer Qualität
+ im Hochwinter mehr Sonne und längere Öffnungszeiten
Schweiz
+ sehr weitläufig und abwechslungreich (Abfahrten wie auch Landschaft)
+ Bergpanorama (typisches Matterhornbild, Monte Rosa) und riesige Gletscherwelt
+ Fahrt mit Gornergratbahn
+ anspruchvolle Pisten und unpräparierte Routen (wenn man so etwas mag)

Um es überspitzt zu formulieren: Cervinia/Valtournenche für sich ist ein sehr gutes Skigebiet, aber aus meiner persönlichen Sicht nicht so einmalig wie Zermatt. Dazu kommt, dass die Orte vom Flair extrem unterschiedlich sind. Für das reine Erlebnis empfehle ich daher Zermatt, wenn der eigene Blick eh nur auf die Piste gelegt wird und die Höhenmeter bei möglichst guten Bedingungen zählen, dann Cervinia/Valtournenche (oder gleich ein anderes Skigebiet).

Das gilt natürlich nur, wenn die Verbindung zu ist und sonst auf der jeweiligen Seite das Meiste geöffnet. Sobald sie offen ist hat man das beste aus beiden Welten und kann sich spontan entscheiden, was einem gerade lieber ist. Wie schon erwähnt ist der Weg von Valtournenche zum Rothorn aber recht lang.
 
Ein Punkt noch zu Valtournenche: das ist ein schöner Ort, keine Frage, auch tolle Talabfahrt mit schönen Hütten. Aber trotzdem insgesamt viel kleinerer Ortskern als in Zermatt, mit weniger Flair und weniger Ausgeh-/ Essensmöglichkeiten. Trotzdem immerhin uriger und “originaler” als Cervinia, das schon ziemlich Retorte ist.

Ams schrieb:
Daher meine persönliche pros der jeweiligen Skigebietsseite:
Italien
+ gut präparierte Carvingautobahnen
+ effektivere Erschließung, schnellere Bergfahrten
+ viel günstigeres Essen bei gleicher/besserer Qualität
+ im Hochwinter mehr Sonne und längere Öffnungszeiten
Schweiz
+ sehr weitläufig und abwechslungreich (Abfahrten wie auch Landschaft)
+ Bergpanorama (typisches Matterhornbild, Monte Rosa) und riesige Gletscherwelt
+ Fahrt mit Gornergratbahn
+ anspruchvolle Pisten und unpräparierte Routen (wenn man so etwas mag)

Um es überspitzt zu formulieren: Cervinia/Valtournenche für sich ist ein sehr gutes Skigebiet, aber aus meiner persönlichen Sicht nicht so einmalig wie Zermatt. Dazu kommt, dass die Orte vom Flair extrem unterschiedlich sind.

Sehr gut zusammengefasst; empfand ich genauso.
 
ok, das sind gute Argumente, ich denke es wird eher Zermatt.
Italien fände ich eher als 1Wo mit Familie in Valtourneche interessant, da wird der Kostenfaktor immens
Cervinia sieht im Luftbildvergleich zu Zermatt ja schon interessant aus, Hochhaus-Blocks auf engem Raum, wikt sehr gedrückt.
Hoteltipps habe ich auch mal angeschaut.
Bucht ihr eher per Booking oder direkt?
 
Interessant, bei mir umgekehrt. Mit Familie lieber ein schöner Ort, da man dort dann auch rumläuft und ohne Familie lieber günstig mit Fokus auf sportliche Skitage. Da bin ich eh nur auf der Piste und höchstens danach noch was trinken.

Buchen natürlich direkt. Wozu die Haie füttern? Höchstens zur Recherche nutzen.
 
judyclt schrieb:
Interessant, bei mir umgekehrt. Mit Familie lieber ein schöner Ort, da man dort dann auch rumläuft und ohne Familie lieber günstig mit Fokus auf sportliche Skitage. Da bin ich eh nur auf der Piste und höchstens danach noch was trinken.

Buchen natürlich direkt. Wozu die Haie füttern? Höchstens zur Recherche nutzen.
Valtourneche habe ich hier im Gegensatz zu Cervinia als schönen Ort interpretiert und in Google Earth mach er auch einen solchen Eindruck. Mit Familie fahren wir auch den ganzen Tag Ski und sind froh wenn die Kinder spielen und wir an der Hotelbar gemütlich noch etwas trinken oder in die Sauna können.
Im Ort flanieren war noch nie ein Thema
 
Hi,
auch noch meine Meinung dazu...
Zermatt! Die Parkplätze (ab 10 Fr./Tag) in Täsch mit Transferservice sind bezahlbar und du wirst zu deiner Ankuftszeit nach Zermatt gebracht (pro Strecke 30 Fr. bis 3 Pers)
Die meisten Hotels bieten doch einen Check in mit Schlüsselhinterlegung an,bzw auch Unterstellmöglichkeit für Gepäck.
Reist Ihr über einen Autoverlad an? Hast du die Fahrzeiten mit deiner Reisezeit verglichen?
Meine Vorstellung der Reise: Anreisetag bis St.Niklaus,morgens um sieben mit Skihose zum Parkplatz Täsch und Weiterfahrt nach Zermatt,Klamotten in die Gepäckaufbewahrung im Hotel und ab zur Bergbahn. :D
Grüße Dani
 
@DaniRA: ja interessant, beim Shuttle muss ich wohl 5 Tage (Mi-So) für 72.- buchen plus 2x16,40 für den Shuttle.
Transferpauschalen finde ich auch ab 100.-CHF.
Wo kommt man dann an? Muss man dann in Z noch ein E-Taxi nehmen?

Autoverladung: Lötschbergtunnel

Ja es läppert sich, für die Kosten der Anreise hat man anderswo schon die erste Nacht bezahlt. :wink:
 
valdebagnes schrieb:
Wo kommt man dann an? Muss man dann in Z noch ein E-Taxi nehmen?
Wie schon geschrieben am unteren Ortsrand von Zermatt umladen in Elektrotaxi. Bietet meist dasselbe Unternehmen an. Alternativ vom Hotel abholen lassen (wenn die zu der Zeit das noch anbieten)
 
Und auch nicht vergessen: In Zermatt kostet der Skipass mehr, als auf it. Seite. Für genau die selbe Leistung. Ist, glaube ich, auch einzigartig in den Alpen...
 
Was mich bislang von einem Aufenthalt in Italien abgehalten hat ist die wetteranfälligkeit der italienischen Seite. Bei einer stabilen Hochdrucklage wie jetzt ist das kein Problem. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die italienische Seite wegen Wind oder Schnee komplett zu ist scheint mir signifikant höher als auf der Zermatter Seite. Genau genommen habe ich es in Zermatt nur einmal erlebt, dass alles wegen erheblichem Schneefall geschlossen war.

Viele Hotels in Z holen ihre Gäste mit dem hauseigenen E-Auto ab. Aber halt nicht bis spät in den Abend. Ggf. vorher abklären, wie lange es geht.

Hinfahrt über Lötschberg dauert meist nicht so lange wie außen herum. Außer, man hat Wartezeiten, die werden aber meist im Radio gemeldet und dann kann man sich vor Bern immer noch entscheiden.
 
valdebagnes schrieb:
Ja es läppert sich, für die Kosten der Anreise hat man anderswo schon die erste Nacht bezahlt. :wink:

Zermatt war nie annähernd irgendwie billig ... ich fahre alle 5-6 Jahre hin, und muss auch immer wieder schlucken ... bis ich dann da bin. In meinen Augen immer noch der schönste Ort in den Alpen, um Skizufahren. Und das E-Karre Gepäckraufrunter gehört irgendwie zum Gesamterlebnis dazu ... :mrgreen:
 
Zermatt ist einmalig und wenn man die tägliche Bahnfahrt von Täsch dazu rechnet auch nicht wesentlich teurer.

Apts. ohne Verpflegung sind natürlich wesentlich günstiger als eine Unterkunft mit Frühstück oder HP - es sei denn, Euch reicht ein Bett in einem Schlafsaal.

https://www.booking.com/hotel/ch/ba...dade886633bb028b;type=total;ucfs=1&#hotelTmpl

In Täsch würde ich in einem der Parkhäuser parkieren und mit deren Taxi nach Zermatt fahren, ist meist günstiger als das Terminal und der Zug besonders wenn man noch weitere Mitfahrer findet; was nicht allzu schwer sein dürfte.

https://taxirocky.ch/parkhaus/
 
Valtournenche ist ein feines Skigebiet - aus meiner Sicht um einiges besser als Cervinia, was die Pisten betrifft, und auch leerer und günstiger -, aber wenn man hauptsächlich in Zermatt fahren will, würde ich, vorausgesetzt man hat die Mittel und die Bereitschaft, sie in Zermatt lozuwerden, nicht auf die internationale Verbindung setzen. Den vorherigen Warnungen ist hinzuzufügen, dass selbst wenn in Valtourenche Kaiserwetter herrscht, die Verbindung wegen Winds geschlossen sein kann. Es kommt oft genug vor, dass man es tagelang nicht mal von Valtournenche nach Cervinia schafft, geschweige denn nach Zermatt. Und selbst wenn Windstille ist, kann die Schneelage aufgrund des Winds am Tag zuvor eine Eröffnung komplett verhindern oder stark verzögern.

Will man aber in Cervina fahren, ist Valtournenche keine schlechte Adresse, da man eigentlich dorthin will, wenn in Cervinia alles außer den Übungsliften stillsteht. Andererseits braucht man von Valtourenche aus vier lange Liftfahren mit nur ein paar Schwüngen dazwischen, bis man nach Cervinia runterfährt - und im Aostatal kann es auch länger als ausgeschrieben dauern, bis alle Lifte laufen. Da ist eine Auto- oder Busfahrt taleinwarts die schnellere Variante.
 
Zurück
Oben