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Zu den Technikdetails der neuen Galzigbahn

das würde mich jetzt aber auch interessieren. ich glaube übrigens, dass das bild nicht bei der talstation gemacht wurde, vielleicht bei der mittelstation?
 
wasserfäller schrieb:
das würde mich jetzt aber auch interessieren. ich glaube übrigens, dass das bild nicht bei der talstation gemacht wurde, vielleicht bei der mittelstation?

Welche Mittelstation :?: Antrieb ist übrigens am Berg bei der Galzigbahn.

Ich kann natürlich nur spekulieren, aber ich vermute auch daß die Teile die da statt der Seilscheibenfutterung im unteren Teil der Seilscheibe drin sind beweglich gelagert sind. Früher war es so, daß die Seilscheibenfutterungen mittels Abschleifeinrichtung exakt angeglichen werden mussten um möglichst genau den selben Umfang herzustellen. Wenige Millimeter Unterschied im Durchmesser hätten schon zu mehrern Zentimetern Laufwegdifferenz auf den beiden Seilsträngen führen können.
Hier scheint es jetzt so zu sein daß über die beweglichen Walzen ein Ausgleich stattfinden kann. Dürfte zwar auf Kosten der Energieübertragung beim Antrieb gehen wenn das Förderseil unten rutscht aber es gibt ja immer noch die obere Seilscheibe die dann wohl die Hauptantriebsleistung übernimmt.

So das stimmt stellt sich mir noch die Frage seit wann das so verbaut wird. Aber ich vermute mal es ist neu...
 
PB_300_Polar schrieb:
Kann mir das bitte jemand übersetzten? Danke. Verstehe nämlich nur
das geht mir jetzt gerade auch so; wieso sollte die antriebsscheibe zwei mal durchlaufen werden, wenn der antrieb doch nur auf einer stattfindet. dann wäre der zweite umgang sinnlos. ist denn die seilführung eigentlich nicht gleich wie bei den anderen funitels? die abspannung ist ja in der talstation, oder?
 
So, ich hoffe ich übersetzte das jetzt richtig ;)

Jede Seilscheibe ha eine Fütterung, änlich der Laufgummis der Rollen. Ein Funitel hat ja bekanntlich 2 Seile pro Fahrtrichtung, die sich mit exakt gleicher Geschwindigkeit bewegen müssen, sonst.... (daran will ich nicht denken) . Früher hat man bei Funitels beide Seilscheibeneinlagen ganz genau aneinander angleichen müssen, um eine gleiche Seilgeschwindigkeit zu erreichen. Dies will man sich anscheinend sparen, da es sehr aufwendig ist. Daher werden anscheinend bei der Galzigbahn diese kleinen weissen Laufelemente eingebaut, die die unterschiedliche Geschwindgkeit der etwas ungleichen Seilscheiben (eine ganz genaue Kopie gibt es nicht!!!!!!) ausgleichen.

Falls ich jetzt was verdreht habe, bitte ich um Korrekur.

MFG Dachstein
 
ich gehe davon aus, es kommt eine seilführung zum einsatz wie sie auf folgendem bild (quelle im bild) ganz rechts verwendet wird, das wäre ja das "DM-system"
antrieb_spannung.gif

jetzt muss man nur noch das bild umdrehen, da ja der antrieb oben ist, und die abspannung unten, und dann wirds langsam klar, oder?
 
Jep, Dachstein hat's richtig verstanden. Aber ich betone nochmal: Das ist nur Spekulation bisher. Falls es jemand besser weiß, lasse ich mich gerne korrigieren ;-)
 
Mal eine ganz andere technische Frage.
Wie ist das eigentlich bei dem Dach der Talstation gelöst wegen Dachlawienen? Das Dach steigt ja zum Schluss bis zur Ausfahrt der Gondeln enorm an.
 
Vielleicht kommen Zapfen und / oder Gitter drauf.
 
k2k schrieb:
wasserfäller schrieb:
das würde mich jetzt aber auch interessieren. ich glaube übrigens, dass das bild nicht bei der talstation gemacht wurde, vielleicht bei der mittelstation?

Welche Mittelstation :?: Antrieb ist übrigens am Berg bei der Galzigbahn.

Ich kann natürlich nur spekulieren, aber ich vermute auch daß die Teile die da statt der Seilscheibenfutterung im unteren Teil der Seilscheibe drin sind beweglich gelagert sind. Früher war es so, daß die Seilscheibenfutterungen mittels Abschleifeinrichtung exakt angeglichen werden mussten um möglichst genau den selben Umfang herzustellen. Wenige Millimeter Unterschied im Durchmesser hätten schon zu mehrern Zentimetern Laufwegdifferenz auf den beiden Seilsträngen führen können.
Hier scheint es jetzt so zu sein daß über die beweglichen Walzen ein Ausgleich stattfinden kann. Dürfte zwar auf Kosten der Energieübertragung beim Antrieb gehen wenn das Förderseil unten rutscht aber es gibt ja immer noch die obere Seilscheibe die dann wohl die Hauptantriebsleistung übernimmt.

So das stimmt stellt sich mir noch die Frage seit wann das so verbaut wird. Aber ich vermute mal es ist neu...
Im Prinzip klingt die Erklärung für mich plausibel und ich habe leider auch keine bessere. Allerdings stellt sich IMO dann ganz schnell ein neues Problem:
Falls das wirklich Rollen sind, dann kann auf die zweite Seilschleife vom Antrieb direkt eigentlich keine Kraft übertragen werden. Die zweite Zugkraft müsste dann durch die ertste Seilschleife erreicht werden. Allerdings ist ja so eine Seilschleife knapp 5 km lang, was aus dem stabilen Seil ein doch etwas elastisches Element macht, was zur Folge hätte, dass beim Anfahren der Bahn die Seilschleife erst einmal hinterherhinkt, ergo wieder eine Wegdifferenz entsteht.
 
könnte es nicht sein, dass die weissen rollen so konstruiert sind, dass wenn sie unter der anpressung des seils stehen, erst beim anstehen einer gewissen kraft zu rollen beginnen?
das würde bedeuten, dass das seil beim gewöhnlichen anfahren und im normalen betrieb keinen schlupf hat auf der scheibe. wenn es aber zu differenzen kommt, und sich eine differenz über eine gewisse zeit anstaut, so wird die grenze mit der zeit überschritten, die kraft ist gross genug und die weissen dinger rollen ein wenig, bis wieder alles im lot ist.
 
Ein Nachtrag noch zur Antriebsscheibe:

4.Befestigen_Der_Antriebsscheibe.jpg


Ich habe mich informiert, die Rollenkette auf der unteren Seilrille diente ausschließlich für den Seilzug. Nach dem Spleißen des Förderseils wurde sie durch eine herkömmliche Seilscheibenfutterung ersetzt.
Grund dafür war, daß erstmals eine einzige doppelrillige Antriebsscheibe verwendet wird anstelle von zwei einzelnen Seilscheiben, die bisher aufeinander fixiert wurden.
 
Interessant !
Und aus was für einem Material ist eigentlich so eine normale Seilscheibenfutterung ? Gibts da nicht hohen Verschleiss ?
 
csaa3843 schrieb:
Interessant !
Und aus was für einem Material ist eigentlich so eine normale Seilscheibenfutterung ? Gibts da nicht hohen Verschleiss ?

Normalerweise aus Gummi. (zumindest bei einer normalen Sesselbahn)

Zum Verschleiß: Natürlich ist es möglich, dass der Gummi verschleißt. Einerseits ist es eine natürliche Verschleißerscheinung kann aber auch durch ungünstige Faktoren ebschleunig werden: schlecht laufendes Seil, durch zu starke Erwärmung, (dann walkt das Futter, was nicht förderlich für die Haltbarkeit ist) etc.
Eine gewisse Abnützung dürfte aber normal sein. Was ich mich frage: wie tauscht man so eine Gummieinlage?

MFG Dachstein
 
Das ist im Normalfall bei allen EUBs die selbe Gummieinlage aus einer Speziellen Mischung und Rezeptur. Die einlagen sind elektrisch leitend und halten in der Regel 6-8 Jahre.
Man tauscht sie indem man mit einem Kettenzug oder ähnichem an einer Stelle an der kein Seil aufliegt den alten Gummi herauszieht und den neuen einlegt und mit schweren Hämmern oder einer Pressvorrichtung einpresst.
Hört sich aber leichter an als es ist.
 
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