Der Firnfahrer hat im Wesentlichen drei natürliche Feinde:
- Wolken in der Nacht
- Powderfreaks die sonnseitig Frühjahrsneuschnee zerfahren (was dann wieder einige Zeit braucht um „herausgewaschen“ zu werden)
- Schlichtweg zuviel Neuschnee, der sich noch nicht umwandeln konnte
Während die Abstrahlung - anders als letztes Jahr - top war, stellte sich Nr. 3 tatsächlich als mutmaßliches Hauptproblem heraus. Laut LWD Messtelle (die aber als nicht repräsentativ beschrieben wird) gab es bei den konvektiven Frühjahrsschneefällen, die ja oft mit der Höhe deutlich ergiebiger ausfallen als im Winter, 70cm Neuschnee. Ganze fünf (!) Strahlungszyklen haben nicht ausgereicht, um S-O seitig einen voll tragfähigen Schmelzharschdeckel auszubilden - entgegen den Aussagen der LWDs. NO-seitig war es sogar nur pappig. Vielleicht auch irgendein dubioses Mikroklima?
Desweiteren war selbst das interessante Gelände Richtung Brunntal stark zerspurt, obwohl der letzte Neuschnee an einem Montag fiel.
Zwischendrin hätte es schon noch passende Bereiche gegeben (Sonnenkar-Variante wie letztes Jahr), aber in der Früh brach man bereits schnell durch den dünnen Deckel durch und sobald es leicht auffirnte, war der Deckel praktisch schon weg.
Wie auch immer, ein paar nette Pisten gibt es am Zugspitz ja auch noch. Insbesondere Brunntal und Super-G konnten heute wieder mit ihren Ifenähnlichen Kupierungen überzeugen.
Dazu war es relativ kühl mit leichtem Wind und den ersten harmlosen Quellwolken des Jahres sodass sogar eine winterliche Bekleidung angemessen gewesen wäre.
Die erst vormittags auffirnenden Pisten hielten so recht lange durch, am Wetterwandeck blieb es oben in der NO-Expo sogar pulverähnlich.
Dazu überschaubarer Andrang mit geringen Wartezeiten, wobei es ab Mittag nicht so rasch leer wurde wie im Frühjahr üblich.
Bei ungeplant früher Ankunft unten um 8 wurde gerade die erste Traube, hauptsächlich Rennkids mit ihren Riesen-Rucksäcken, eingelassen. Letztlich ging es dann mit der 3. PB um etwa 08:50 nach oben. Wichtig ist es natürlich auch, dass sich die Rennkids schon in der Kabine umziehen können.
Fahrt runter um kurz vor 4 ohne Wartezeiten.
(1) Noch geht’s verheissungsvoll los…
(2) Noch ist es im festgefahrenen Hauptkorridor tragend…
(3) Dann zeigt sich aber dass der Harschdeckel nur wenige cm dick ist. Dazu doch recht viele unangenehme gefrorene Spuren
(4) Eigentlich ja total nettes Gelände hier Richtung Brunntal.
(5) Hier mit viel Gefühl mal ein paar nette Schwünge
(6) Am Brunntal SL
(7) Die Sonnkarvariante schaut sogar ganz gut aus, denn aus dem Loch kommt man nur auf einem Harschdeckel gut raus - leider eben noch dünner als letztes Jahr
(
Also Pistenski: Zunächst am Weissen Tal - netter SL, auch wenn mich die Piste nicht unhaut
(9) Ab ins Brunntal
(10) Schön kupierte Piste
(11) Brunntal unten
(12) Sumpfschweine um 12 Uhr. Es mag ja sein dass man mit dem Board mehr Auftrieb hat. Tiefe Spuren in der völlig durchnässten Schneedecke sind trotzdem zu erkennen. Und die Lawinengefahr ist hier offenkundig auch nicht ganz von der Hand zu weisen…
(13) Premiere am Aspen Run
(14) Der Wellenkurs am Wetterwandeck musste natürlich mitgenommen werden
(15) Die Ifenähnlich kupierte Super G, mit Schwung ohne viel Schieben wiederholbar
(16) Es geht wieder runter
(17) Übersicht
- Wolken in der Nacht
- Powderfreaks die sonnseitig Frühjahrsneuschnee zerfahren (was dann wieder einige Zeit braucht um „herausgewaschen“ zu werden)
- Schlichtweg zuviel Neuschnee, der sich noch nicht umwandeln konnte
Während die Abstrahlung - anders als letztes Jahr - top war, stellte sich Nr. 3 tatsächlich als mutmaßliches Hauptproblem heraus. Laut LWD Messtelle (die aber als nicht repräsentativ beschrieben wird) gab es bei den konvektiven Frühjahrsschneefällen, die ja oft mit der Höhe deutlich ergiebiger ausfallen als im Winter, 70cm Neuschnee. Ganze fünf (!) Strahlungszyklen haben nicht ausgereicht, um S-O seitig einen voll tragfähigen Schmelzharschdeckel auszubilden - entgegen den Aussagen der LWDs. NO-seitig war es sogar nur pappig. Vielleicht auch irgendein dubioses Mikroklima?
Desweiteren war selbst das interessante Gelände Richtung Brunntal stark zerspurt, obwohl der letzte Neuschnee an einem Montag fiel.
Zwischendrin hätte es schon noch passende Bereiche gegeben (Sonnenkar-Variante wie letztes Jahr), aber in der Früh brach man bereits schnell durch den dünnen Deckel durch und sobald es leicht auffirnte, war der Deckel praktisch schon weg.
Wie auch immer, ein paar nette Pisten gibt es am Zugspitz ja auch noch. Insbesondere Brunntal und Super-G konnten heute wieder mit ihren Ifenähnlichen Kupierungen überzeugen.
Dazu war es relativ kühl mit leichtem Wind und den ersten harmlosen Quellwolken des Jahres sodass sogar eine winterliche Bekleidung angemessen gewesen wäre.
Die erst vormittags auffirnenden Pisten hielten so recht lange durch, am Wetterwandeck blieb es oben in der NO-Expo sogar pulverähnlich.
Dazu überschaubarer Andrang mit geringen Wartezeiten, wobei es ab Mittag nicht so rasch leer wurde wie im Frühjahr üblich.
Bei ungeplant früher Ankunft unten um 8 wurde gerade die erste Traube, hauptsächlich Rennkids mit ihren Riesen-Rucksäcken, eingelassen. Letztlich ging es dann mit der 3. PB um etwa 08:50 nach oben. Wichtig ist es natürlich auch, dass sich die Rennkids schon in der Kabine umziehen können.
Fahrt runter um kurz vor 4 ohne Wartezeiten.
(1) Noch geht’s verheissungsvoll los…
(2) Noch ist es im festgefahrenen Hauptkorridor tragend…
(3) Dann zeigt sich aber dass der Harschdeckel nur wenige cm dick ist. Dazu doch recht viele unangenehme gefrorene Spuren
(4) Eigentlich ja total nettes Gelände hier Richtung Brunntal.
(5) Hier mit viel Gefühl mal ein paar nette Schwünge
(6) Am Brunntal SL
(7) Die Sonnkarvariante schaut sogar ganz gut aus, denn aus dem Loch kommt man nur auf einem Harschdeckel gut raus - leider eben noch dünner als letztes Jahr
(
(9) Ab ins Brunntal
(10) Schön kupierte Piste
(11) Brunntal unten
(12) Sumpfschweine um 12 Uhr. Es mag ja sein dass man mit dem Board mehr Auftrieb hat. Tiefe Spuren in der völlig durchnässten Schneedecke sind trotzdem zu erkennen. Und die Lawinengefahr ist hier offenkundig auch nicht ganz von der Hand zu weisen…
(13) Premiere am Aspen Run
(14) Der Wellenkurs am Wetterwandeck musste natürlich mitgenommen werden
(15) Die Ifenähnlich kupierte Super G, mit Schwung ohne viel Schieben wiederholbar
(16) Es geht wieder runter
(17) Übersicht