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Zugspitze 2017/18

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Jährlich grüßt das Murmeltier...

Ob es bald eine Beschneiung gibt, bleibt abzuwarten. Die Umweltschützer würde ich da nicht als DAS Problem sehen... eher das Geld.

Stand heute wird das nächste Projekt der BZB der Neubau des Zugspitzbahnhofes in Garmisch.
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
4. Man könnte, ähnlich wie am Schlegeis in Hintertux mit Abdeckungen (professionell und nicht wie vor Jahren mit lächerlichen LKW Planen) die Reste des Zugspitzgletschers zu pflegen beginnen. Das sollte man sich jetzt dann aber zügig überlegen, es ist bereits kurz vor knapp.
Wenn man das Label Gletscherskigebiet noch halbwegs glaubhaft erhalten möchte dann müßte schon nächsten Sommer was passieren.
Das Label "Gletscherskigebiet" ist doch eh nur noch eine Werbeaussage. Was würde das bringen, ausgerechnet den
Schneefernerhang zu vermatten, außer um aus Marketinggründen ausgerechnet den, für den eigentlichen Skibetrieb
irrelevantesten Lift, mit ach und krach etwas früher öffnen zu können. Da macht man drei, vier Schwünge und dann kannste laufen lassen um ohne zu stochern wieder zur Talstation zu kommen.

P.S. Warum ist eigentlich das Gipfelkreuz weg? (Kommt ne arabische Investorendelegation zur Besichtigung? :rolleyes: )
 
Das letzes Jahr am Sonntag vor Allerheiligen am Stubaier der Bär los war hat was mit dem Zugspitzgebiet zu tun?
 
Die Skisaison startet am 17.11.17!
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Aktuell 70 cm laut Wetteronline auf der Zugspitze.
Wir kommen also langsam in den Bereich wo Wintersport möglich sein sollte.

Lohnen sollte es sich wohl:
http://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/12201518-91/hochsaison-am-gletscher-11.000-im-stubaital.csp
Schusseligkite schrieb:
Das letzes Jahr am Sonntag vor Allerheiligen am Stubaier der Bär los war hat was mit dem Zugspitzgebiet zu tun?
Ich will hier auch mal meinen Senff beimischen zur Diskusssion der letzten Tage hinsichtlich Beschneiung, früherer Saisonstart, Frequentierung und Investitionsschwerpunkte der Zugspitze:

Die entscheidende Frage in Bezug auf eine potentielle Beschneiung der Zugspitze ist doch:
Wenn das Skigebiet beschneit wird und dann ggf. bereits am 1.11. öffnen kann mit attraktivem Pistenangebot (nicht nur Schneeferner) - kommen dann entsprechend deutlich mehr Skifahrer - oder fahren die weiterhin über den Fernpass zu den A-Gletschern?!
Da die Zugspitze ja insgesamt eher nicht zu den attraktivsten Skigebieten zählt, wäre vor allem dieser Zeitraum derjenige, wo das Platt punkten könnte - unabhängig von der Frage, ob man klimatechnisch mit Beschneiung einen Saisonstart zum 1.11. überhaupt mehrheitlich halten könnte.

Ich glaube nicht an einen durchschlagenden Erfolg, denn damit die Frequentierung merklich steigt, müsste man bereits in den Herbstferien (2. Okt.Hälfte) öffnen können - und das ist auf der Zugspitze wettertechnisch Utopie. Im Nov. ist es auf den Gletschern meist ruhiger - da sind vorwiegend passionierte Ski-Freaks unterwegs und Teams - und die wird man wohl auch bei erweitertem Pistenangebot eher nicht auf die Zugspitze locken können - auch wenn diese Klientel an WoE ggf. 2 Std. Anfahrt gegenüber den A-Gletschern sparen kann.

Ski-Freaks haben vielfach irgendwelche Saisonkarten inkl. Gletscher - und in diesem Sinn müsste die Zugspitze Teil von relevanten Ticketverbünden werden wie TSC, Allgäu-Gletscher-Card oder 3Täler/Feldberg - um die Skifahrer überhaupt zur Zugspitze locken zu können. Ich würde dort kein Tagesticket kaufen und mit meiner AGC weiterhin zum Pitztaler-G fahren.

Bei Saisonkarteninhabern ist der finanzielle Anteil für die Zugspitze dann jedoch recht gering, so dass ich nicht an einen wirtschaftlichen Erfolg glaube. Ich denke, dass bei der BZB ähnlich Überlegungen bereits angestellt wurden.

Etwas anders könnte es jedoch aussehen, wenn die BZB sich entschließen täte, das Platt an die Familie Dengg abzugeben und die ihre Anbindungspläne (Ski-Tunnel) an die Ehrwaldalm realisieren könnten!
Im Zuge dieser Investition würden zumindest Teile des Platts dann sicherlich beschneit werden. Allerdings wird GaPa das Platt wohl nicht an die Denggs abgeben, da man in GaPa die wachsende touristische Konkurrenz der Zugspitzarena eher fürchtet - statt die Synergie zu sehen.
 
manitou schrieb:
Sauerland_6_CLD schrieb:
Aktuell 70 cm laut Wetteronline auf der Zugspitze.
Wir kommen also langsam in den Bereich wo Wintersport möglich sein sollte.

Lohnen sollte es sich wohl:
http://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/12201518-91/hochsaison-am-gletscher-11.000-im-stubaital.csp
Schusseligkite schrieb:
Das letzes Jahr am Sonntag vor Allerheiligen am Stubaier der Bär los war hat was mit dem Zugspitzgebiet zu tun?
Ich will hier auch mal meinen Senff beimischen zur Diskusssion der letzten Tage hinsichtlich Beschneiung, früherer Saisonstart, Frequentierung und Investitionsschwerpunkte der Zugspitze:

Die entscheidende Frage in Bezug auf eine potentielle Beschneiung der Zugspitze ist doch:
Wenn das Skigebiet beschneit wird und dann ggf. bereits am 1.11. öffnen kann mit attraktivem Pistenangebot (nicht nur Schneeferner) - kommen dann entsprechend deutlich mehr Skifahrer - oder fahren die weiterhin über den Fernpass zu den A-Gletschern?!
Da die Zugspitze ja insgesamt eher nicht zu den attraktivsten Skigebieten zählt, wäre vor allem dieser Zeitraum derjenige, wo das Platt punkten könnte - unabhängig von der Frage, ob man klimatechnisch mit Beschneiung einen Saisonstart zum 1.11. überhaupt mehrheitlich halten könnte.

Ich glaube nicht an einen durchschlagenden Erfolg, denn damit die Frequentierung merklich steigt, müsste man bereits in den Herbstferien (2. Okt.Hälfte) öffnen können - und das ist auf der Zugspitze wettertechnisch Utopie. Im Nov. ist es auf den Gletschern meist ruhiger - da sind vorwiegend passionierte Ski-Freaks unterwegs und Teams - und die wird man wohl auch bei erweitertem Pistenangebot eher nicht auf die Zugspitze locken können - auch wenn diese Klientel an WoE ggf. 2 Std. Anfahrt gegenüber den A-Gletschern sparen kann.

Ski-Freaks haben vielfach irgendwelche Saisonkarten inkl. Gletscher - und in diesem Sinn müsste die Zugspitze Teil von relevanten Ticketverbünden werden wie TSC, Allgäu-Gletscher-Card oder 3Täler/Feldberg - um die Skifahrer überhaupt zur Zugspitze locken zu können. Ich würde dort kein Tagesticket kaufen und mit meiner AGC weiterhin zum Pitztaler-G fahren.

Bei Saisonkarteninhabern ist der finanzielle Anteil für die Zugspitze dann jedoch recht gering, so dass ich nicht an einen wirtschaftlichen Erfolg glaube. Ich denke, dass bei der BZB ähnlich Überlegungen bereits angestellt wurden.

Etwas anders könnte es jedoch aussehen, wenn die BZB sich entschließen täte, das Platt an die Familie Dengg abzugeben und die ihre Anbindungspläne (Ski-Tunnel) an die Ehrwaldalm realisieren könnten!
Im Zuge dieser Investition würden zumindest Teile des Platts dann sicherlich beschneit werden. Allerdings wird GaPa das Platt wohl nicht an die Denggs abgeben, da man in GaPa die wachsende touristische Konkurrenz der Zugspitzarena eher fürchtet - statt die Synergie zu sehen.


Schau dir die Geschäftsberichte der Zugspitzbahn der letzten 10Jahre an und dann stellst du fest, dass eine „Frühöffnung“ immer zu mehr Gästen führt. Insbesondere für die Gastro lohnt es sich. Der November ist für die BZB ebenso teuer wie der April, doch mit den derzeitigen Konzepten für April (weniger Sessel am Wetterwandeck, Stillegung Weisses Tal bei schlechtem Wetter usw.)lohnt sich auch der November. Nur muss man, wie du richtig sagst, einen festen Termin haben, um das Ganze aufzubauen und zu etablieren. Mit Schneekanonen wäre der 1.11. sicherlich machbar und zusammen mit der neuen Seilbahn hat man auch eine Chance als kleine Alternative zu Stubai und Co zu bestehen. Einzig die Verbundkarten könnten schwierig werden.
 
Wie man anhand österreichischer Gletscher sieht, bräuchte man doch nur ein paar gute Schneedepots - am besten um eine der beiden KSBs öffnenen zu können, dann würden garantiert auch die Leute zu den bayrischen Herbstferien auf die Zugspitze fahren.
 
Schneedepots macht man ja mittlerweile - war wohl auch sehr hilfreich im letzten Winter.
Aber irgendwo muss auch der Depotschnee herkommen. Es wären also schneereiche Winter erforderlich. Nicht zu vergleichen mit Hintertux, wo man sich ergiebige Depots eben selbst den Winter über zusammenschneit. Sich als Eröffnung den 01.11. vornehmen zu wollen halte ich für illusorisch. Mit welcher Piste den, ausser mit Anstrengung den Rodelhang an den Schneefernerkopfliften?
Sonnenkar steht voll in der Sonne - wie der Name schon sagt. Zudem liegt alles viel zu tief und das Gelände/Untergrund erfordert zu viel Schnee (in Gegensatz zu der Almwiese an der Resterhöhe. was ja auch eigentlich nur ein Werbescherz ist).
Die meisten Leute hören Zugspitze und assoziieren das mit Gletscher und 3000m Höhe - was ein Käse ist.
Das Sonnalpin liegt mal gerade auf 2600 und der Hauptteil des Gebiets deutlich darunter.
 
Das kaum Geld für Investitionen zur Verfügung steht hat Ursachen.
Bevor auch nur einen Cent investiert wird braucht es einen Masterplan und dieser wird dann ohne wenn und zeitnahe umgesetzt. Daran hat es in den letzten Jahren massiv gefehlt.
Bereits vor geschätzen 40 Jahren bemerkte man das Garmisch zu tief für einen Wintersportort liegt.
Man beschloss eine FIS Strecke auf der damals noch schneesicheren Zugspitze zu bauen.
Die neue Welt entstand, ein Lift dem ich noch heute nachtrauer.
Nach ein paar Jahren befand man das Projekt als zu teuer und legte diesen grandiosen Lift still.
Das Projekt FIS und Super G auf der Zugspitze war damit gestorben.

Später entschloss man sich ausgerechnet in Talnähe einen freien Fall zu bauen.
Dieser will aufwendig beschneit und präpariert werden, man spricht von Kosten über 100.000 € pro Saision.
Auch das Projekt stand schon einmal zur Disposition, wie es aktuell um den freien Fall bestellt ist entzieht sich meiner Kenntnis. Man hätte aber vorher drauf kommen können, dass es sich um ein sehr aufwendig zu pflegendes Projekt handelt.

Der Ganze Skibetrieb stand auf der Zugspitze ja schon einmal zur Disposition.
Man hat sich entschlossen weiter zu machen, darüber bin ich persönlich sehr froh.
Und so kompliziert ist ein Masterplan für die Zugspitze auch garnicht.
Um das Angebot zu erweitern müßte man die Brunntalabfahrten ein wenig angleichen und den Lift durch eine 6er KSB ersetzen. Natürlich muß das Gebiet dann beschneit werden.
Gletscherpflege durch Abdeckung und ein kleiner Rodellift im Sommer komplettieren das Angebot.
Natürlich fahren dann immer noch sehr viele nach Österreich, aber für einen 2-3 Tage Trip ist die räumliche Nähe der Zugspitze für viele aus dem Umland (München, Nürnberg, Stuttgart etc) sicher ein gutes Argument nicht ganz so weit fahren zu müssen.
 
Weder der Freie Fall noch der Skibetrieb auf der Zugspitze standen zur Diskussion, lediglich wer die Lifte betreiben soll...! Der Freie Fall wurde primär für den Weltcup gebaut. Garmisch als Skiort wird seit Anfang der 90er Tod gesagt und wir sehen ja, was draus geworden ist...

Die Kosten für die Kandaharbeschneiung für die Rennen liegen über 100.000€ und werden vom Markt Garmisch getragen.

Und jetzt zurück zum Thema: Saisonstart ist nachwievor am 17.11.17!
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Nach ein paar Jahren befand man das Projekt als zu teuer und legte diesen grandiosen Lift still.
Das Projekt FIS und Super G auf der Zugspitze war damit gestorben.
Das Projekt kannte ich gar nicht - gibt es darüber irgendwo historische Infos?!
 
Würde mich auch interessieren... Da gab es nie ein Projekt...
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Ok. - Danke.
Den Lift Neue-Welt kenne ich - was mit nicht bekannt war ist, dass diese Piste als FIS-Abfahrtstrecke dienen sollte?! Es muss sich folglich um diesen Pistenverlauf handeln, wie hier auf einem alten Pistenplan fett markiert:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=45&t=40983
Von daher war für mich Deine Bezeichnung "FIS-Projekt" verwirrend - und ich hatte mit noch einam ganz anderen Lift gerechnet.
 
Die Piste ging vom Schneefernerkopf is Brunntal. Die SB Neue Welt benötigte man für die erforderlichen Höhenmeter. Es ging auch nur um eine Ersatzstrecke falls die Kandahar wegen schneemangels nicht fahrbar war.
 
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