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Zugspitze 2019/20

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Da hätte ich mir ehrlich gesagt eine frühere Öffnung erhofft mit den ganzen Depots. Hatte sogar die letzten Tage schon geschaut, ob man denn bereits mit verteilen beginnt.
 
Letztes Jahr konnten sie den Termin nicht halten. Der ganze Boden ist noch nicht gefroren, bisschen warten müssen sie wohl noch.
 
Nunja, letztes Jahr waren die Depots aber deutlich kleiner, oder?
Dass sie es jetzt noch nicht verteilen ist verständlich, aber einer Öffnung Mitte Oktober würde doch eigentlich nichts im Wege stehen, oder?
 
DAB schrieb:
Letztes Jahr konnten sie den Termin nicht halten. Der ganze Boden ist noch nicht gefroren, bisschen warten müssen sie wohl noch.
Wenn die Resterhöhe in Kitzbühl mitte Oktober eröffnen kann, dann sind die Böden sicher auch nicht durchgefroren. Zudem dürfte das Risiko eines Warmlufteinrbuchs in Kitz sicher deutlich höher sein.

Ich denke die Gründe sind eher ökonomischer Natur oder die Depots sind nicht groß genug für ein brauchbares Angebot.

Wenn die Zugspitze im September oder Oktober eröffnet, dann hat das vermutlich kaum Werbeffekt. Bei der Resterhöhe sieht das aufgrund der niedrigen Lage schon ganz anders aus.
 
In Kitzbühel gibt es Schneekanonen, auf der Zugspitze nicht. Wenn es einen schneearmen Herbst und Advent gibt, stehen zum wichtigen Weihnachtsgeschäft die Lifte still. Zudem hat die Zugspitze keinen Grasboden - es braucht hier mehr Schnee als in Kitz.
 
Diese Argumente haben die letzten Jahre sicher gezogen, aber 500.000 Kubikmeter Schnee zu übersommern, dass man auf über 2500m Weihnachtsbetrieb anbieten kann? Respekt!
Weiß jemand wie viele Kubikmeter die letzten Jahre übersommert haben?
 
Zugspitztiket = 58,00 €
Tagesskipass = 48,00 €

Ein Schelm wer böses dabei denkt um die Frage zu beantworten, warum man nicht auf Biegen und Brechen versucht so früh wie möglich Skibetrieb anzubieten ...
 
Personen ohne Skiausrüstung zahlen aber das ganze Jahr die 58€, oder hab ich das falsch in Erinnerung??
 
Nein, das Sommerticket kostet 10€ mehr als im Winter. Als Fußgänger zahlst du im Winter weniger als im Sommer. Und Mitte November wird immer auf Winter umgestellt - auch wenn kein Skibetrieb ist. Im Übrigen ist nicht die Höhe entscheidend in einem Naturschneegebiet jenseits der 2000er Marke sondern die Niederschlagsmenge!

Im Übrigen hat die Zugspitze deutlich mehr Gäste im Sommer als im Winter - daher ist der Skibetrieb schon sekundär. Allerdings hat man aus Imagegründen eigentlich ein Interesse, zu Allerheiligen zu öffnen. Klappt halt nur nimmer.
 
Nun, dass man auf der Zugspitze den Skibetrieb als sekundär betrachtet ist offensichtlich.
Hätte man eine Brunntalbahn nebst zuverlässiger Schneianlage könnte man sich ein bisschen vom Kuchen des ausgebuchten Tuxertals im Herbst abschneiden. Dann und nur dann könnten die Leute verlässlich Wintersport im Herbst betreiben und würden auch ihren Urlaub mit entsprechenden Vorlauf in Garmisch oder Grainau buchen. So wie es jetzt ist bleibt es eben beim Tagestourismus der Münchener wenn früh Schnee liegt und die Zugspitze aufsperrt. Wenn man die Prioritäten nicht entsprechend setzt darf man sich nicht darüber beschweren das sich im Herbst nur ein paar Fußgänger die Füße dort oben vertreten und die Hotels entsprechend leer sind.
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Hätte man eine Brunntalbahn nebst zuverlässiger Schneianlage könnte man sich ein bisschen vom Kuchen des ausgebuchten Tuxertals im Herbst abschneiden. Dann und nur dann könnten die Leute verlässlich Wintersport im Herbst betreiben und würden auch ihren Urlaub mit entsprechenden Vorlauf in Garmisch oder Grainau buchen. So wie es jetzt ist bleibt es eben beim Tagestourismus der Münchener wenn früh Schnee liegt.

Ich glaube nicht, das man im Brunntal früh eine ordentliche Piste mit Beschneiung stabil herrichten kann. Ich vergleich das mal mit dem Nebelhorn. Dort ist die Wetterlage vor Mitte Nov. meist noch viel zu instabil, selbst um den Bereich Gipfel bis Höfats sicher beschneien zu können und das entspricht näherungsweise der Höhenlage vom Brunntal. In der Felsenlandschaft braucht man viel Schnee.

Ich glaube auch nicht, dass selbst mit positiven Brunntal Szenario viele Skifahrer lohnenswert fünf Tage GaPa buchen, weil die A-Gletscherskigebiete ein ganz anderes Niveau bieten als die Zugspitze. So wird es beim Tagestourismus bleiben... Man darf auch nicht vergessen, dass die starke Herbstsaison im Oktober passiert. Ab Ende der By/BW-Herbstferien wird es auf den Gletschern schon wieder ruhiger und in der Adventszeit ist die Buchungslage meist noch dünner, weil die meisten Menschen im Vorweihnachtsstreß sind.

Das gute Okt-Herbstgeschäft wird für die Zugspitze ohne leistungsstarke Snowmaker unerreichbar sein - und jene bleiben wohl Utopie.
 
Das mit den 2000 Metern ist zwar in der Tat ein Mythos, wahr ist jedoch, dass die Bergbahnen gerne eine Beschneiungsanlage bauen würden, aber wegen der Umweltschützer, die in D ne ganze Ecke extremistischer als in Ö sind, nicht dürfen.

In Ö kräht kein Hahn wenn Beschneiung gebaut wird, in D malen DAV, Umweltschützer und Grüne schon den Weltuntergang an die Wand wenn man am Sudelfeld ne Beschneiungsanlage errichtet. Derweil wird ein paar Kilometer weiter über die Grenze jeden Sommer die Beschneiungsanlage erweitert und die dortigen Umweltschützer nehmen davon nichtmal Notiz...
 
Weil es auch unsinnig ist-
Ob man nun im Winter ein paar Steine mit Wasser besprüht oder nicht ist der Umwelt ganz schrecklich egal.
Aber das Hauptproblem dürfte weniger die Genehmigung als den das Aufbringen der Inventionssumme sein.
Außerdem bin ich nicht sicher ob es überhaupt ein Gesamtkonzept zum Wintersport auf der Zugspitze gibt?
Vom Einstellen bis zu Plänen für neue Lifte und Beschneiung war ja in den letzte Jahren vieles zu hören.
Durch die neue Zugspitzbahn hat man jetzt erstmal das Problem das man mehr Leute hoch schaffen kann die Skifahren wollen. Dafür ist oben aber zu wenig Kapazität und Abwechslung. Meines Erachtens brauchte es also eine KSB Brunntal.
Macht natürlich auch nur Sinn wenn man über Depos oder eine Schneianlage den Betrieb zur Hochsaison zuverlässig garantieren kann.
 
Weil es eben guten und bösen Strom gibt.
Guter Strom ist für die politisch gewollte E-Mobilität, schlechter Strom ist für Schneekanonen.
Selbst Greta hatte ja mal begriffen das grundlastfähiger Strom ohne Co2 gerne mal aus Kernkraftwerken kommen kann, sie wurde aber sofort von ihrer Gefolgschaft zurückgepfiffen, böse Realität!
Die Regenbogenfraktion ergötzt sich lieber an der an sich folgenlosen Knallgasexplosion in Fukushima.
Bis heute kann die WHO kein Todesopfer mit dem Gau in Verbindung bringen- aber auch das ist die böse Realität.

By the Way, laut Wetteronline 30 cm Schnee auf der Zugspitze, da sollten am heutigen Sonntag noch 10-20 cm dazu kommen. Läuft!
 
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