720° schrieb:
liftmodell schrieb:
Ja, ja der Schneeferner..... Der Wart vom Münchner Haus hat mal gesagt, dass man das Schmelzwasser in einem Teich aufsammeln sollte, und im Winter ne richtig diche Kunstschneeschicht darüber hauen soltte.....
Stattdessen gibts ne neue Hausbergbahn
und wieso arbeitet dieser Mann im Münchner Haus und nicht direkt bei der BZB?? Solche Leute braucht das Land....
Schön, gut, dann bitte eine Beschneiung da oben, nur ob es möglich ist, ist eine andere Frage:
Denn so wie das da oben ausschaut, ist das eine Moränenlandschaft, welche ja nach den Gesetzten nicht angefasst werden darf. Nicht, vergessen, die Diskussion hatten wir ja schon mal im Pitztal. Und auch da wurde festgehalten, dass Moränen schützenswert sind. Warum weis ich auch nicht, aber jetzt stelle man sich mal vor, die Betreiber kämen auf die Idee, da oben eie Schneeanlage zu erreichten. Nich vergessen, das Platt befindet sich in Bayern, und da ist ja schon jede Sesselbahn ein Riesentheater im Vergleich zu Österreich.
Der Schneiteich is auch nicht so einfach zum Anlegen, da man faktisch da oben kaum Wasser hat, und alleine das Scmelzwasser wrd zuwenig werden, um den Aufwand zu rechtfertigen. Also muss eine leistungsfähige Wasserleitung vom Tal her (oder gibt es die schon, ich glaub' nicht). Und der BN würde wieder schreien.

Alles also nicht so einfach. Dnn komme nach die Fargen nach der Gelogie. Imo ist das Zugspitzmassv ein Kalkgebirgsstock im Wettersteinmassiv. Ich schließe mal die Analogie zu den mir bekannten Kalkskibergen. Am Krippenstein ist es beispielsweise unmöglich, wass er irgendwie Wasser aufzufangen, es versichert einfach in den Böden und kommt dann irgendwo im Tal heraus. Ich vermute stark, dass es bei der Zugspitze auch so ist, kann es aber nicht wirklch sagen, da ich über das Gebiet zu wenig weis.
Wäe es tatsächlich som dann könnte man das Schmelzwasser nicht einfach auffangen.
Das nächste Problem ist die Tatsache, dass man eine Schneileitung durch das Moränengebiet legen müsste, was einerseits Proteste gewisser, und bekannter Gruppen nach sich ziehen würde, andererseits auch gewisse technische Probleme, so die Moräne noch nicht wirlch verfestigt ist. Eine Moräne besteht ja aus Material verschiedener Körnungsgröße, vom Ton über Sand bis zu größeren Gesteinsblöcken. Das Material ist durchmischt, weistmeist keine Sortierung oder Schichtung nach der Größe auf.
Könnte damit eine duktile Schottermasse sein, in der die Schneileitung mitwandern könnte. Auch nicht wirklich gut.
Ich wede mich mal über die geologischen Gegebenheiten auf der Zugspitze inormieren. Vielleicht kann ich dann mehr Auskunft drüber gehen.
Noch ein interessanter Link über das Grundgestein der Zugspitze:
http://www.zugspitze.de/so_dokumente/geologie_gebirgsbildung.pdf
Quelle: Zugspitze.de
MFG Dachstein