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Zugspitze - Diskussionsthread

Das einzige Tal, das man vom Platt aus sehen kann ist das Reintal. :D

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Panorama vom Gipfel aufgenommen wurde, dazu ist es zu nah, auserdem dürfte die Perspektive nicht stimmen. Ganz klare Fotomontage. Oder es gibt die Kapelle ein zweites Mal in Tirol. :lol:

Wo hast du denn das Foto her?
 
seid ihr alle blind unterwegs auf der Zugspitze? :)

Ich will jetzt nicht 100% behaupten, dass das keine Fotomontage sein könnte.

Aber ich stell 2 Sachen fest:

1. es ist definitiv unterhalb des Gipfels aufgenommen worden. Grund: Der Zoom zum Hintertuxer von der Gipfelstation ist "höher", wie man an einigen Bergen im Hintergrund erkennen kann (sind mehr zu erkennen, also ist mein Foto von einem höheren Standpunkt aus gemacht, um der Gefrorenen-Wand-Spitze kann mans gut erkennen)

Vergleich:

1221_20070228165123_big.jpg


1204IMAG0002.sized.jpg


800_zugspitze-2001-02-i-innsbruck-zoom.jpg


2. Von Höhe der Kappelle aus muss man eine gute Aussicht haben.

Hier mein Zoom vom Hintertuxer zum Zugspitzplatt:

P1120177.sized.jpg


- eindeutig zu erkennen die 6KSB, glaub sogar die Kappelle kann man erahnen .. Jedenfalls kann man somit definitiv von der Kappelle aus bis zum Hintertuxer schauen

Das Tal, das man im diskutierten Bild sieht, ist das Wipptal - und dass das ein mörder Telezoom ist, das ist ja auch klar, oder? :)

Auch der Schatten im Bild passt ganz gut. Also ich bleib dabei, das Bild ist machbar. (Standort weit von der Kappelle weg, äußerste Abfahrt von den oberen Doppel-SL oder nähe/unterhalb Schneefernerhaus)

Und wenn es manipuliert sein sollte, dann nur ganz winzig...
 
starli hat mich überzeugt, ich nehm alles zurück, mit einem 400er oder 600er tele aus größerer entfernung ist das machbar
 
Überzeugt hat mich das noch nicht. Denn die Plattspitzen und der Bereich am Wetterwandeck sind höher als das Sonn Alpin. Von der Lage her, klar, kein Problem, aber durch einen Berg durch bzw. drüber weg knipsen geht nicht so einfach. Ich vermute mal, es wurde erst ein Foto von der Region vom Gipfelbereich aus gemacht und dann die Kapelle am Sonn Alpin und dann beides zusammen gefügt!
 
Schade, das ich das erst jetzt lese. Sonst hätte ich schon lange vorher Klarheit bringen können.
Natürlich ist dies ein extremer Zoom, aber die Perspektive stimmt. Das nachstehende Foto habe ich diesen Winter geschossen und zwar UNTERHALB des SonnAlpin. Man beachte den roten Kasten!
 
Dazu dürfte der Föhn geblasen haben und die Zillertaler Alpen etwas vergrößert haben. Und dann sollte es passen.
 
Toll wie kreativ Männer doch sein können. Noch eine dumme Frage zum Abschluss, bis auch ich dann reunmütige nachgebe, müsste die Kapelle bei einer solchen Aufnahme dann nicht auch riesig erscheinen? Oder kann man das einstellen an manchen Kameras.
 
Also ich denk, dass der Föhn kein Teleobjektiv ersetzt. Der Föhn sorgt für klare Luft, nicht für eine Vergrößerung. Der Eindruck (habe ich so auch selbst noch nicht wahrgenommen), dass Föhn das Bild vergrössert, kann man nur wahrnehmungspsychologisch erklären, was man besser sieht, erscheint uns klarer, damit näher und damit meinen wir auch grösser.
Und in Bezug auf die Frage von Carvergirl: es stimmt schon, die Kapelle müsste genauso vergrössert sein, wie die Berge dahinter; wenn die Kapelle nicht in gleicher Weise vergrössert erscheint, dann kann das nur daran liegen, dass sich der Aufnahmestandort in einiger Entfernung von der Kapelle befunden hat. Da das Teleobjektiv sehr stark vergrössert, sieht es so aus, als ob der Fotograph direkt vor der Kapelle stand.
Dass der Fotograf wirklich nicht direkt vor der Kapelle stand, kann man übrigens auch daran erkennen, dass der direkte Vordergrund fehlt. Am Seil in der rechten Ecke und am fehlenden unmittelbaren Vordergrund kann man erkennen, dass der Fotograf einen geringfügig höheren Standpunkt hatte, als die Kapelle selbst.
Interessant wäre es in diesem Zusammenhang zu wissen, welche exakte Höhe die Kapelle hat. Es sollte dann möglich sein, die exakte Höhe des Aufnahmestandorts trigonometrisch zu berechnen.
 
Das Seil habe ich noch gar nicht wahrgenommen...! Also dann müsste das etwas oberhalb der Gletscherlifte aufgenommen sein...! Ist ja mal eine ganz spannende Geschichte!
 
puh, da bin ich ja froh, dass ich nicht mehr alleine mit meiner Meinung bin :)

c'girl: kreativ? Das ist pure Technik :)

s'sucher:

1204IMAG0002.sized.jpg


etwas links der Mitte sieht man eine Abfahrt vertikal verlaufen - das ist die Abfahrt an der DSB Sektion IV - rechts von der Abfahrt ist so ein kleiner Felsen im Schnee - das ist der Fels rechts der GeforenenWand-SL .. (den Rest kannst dir dann sicher denken, oder?)

Im Kapellenbild wär der Hintertuxer ziemlich weit links.
 
Ja danke für die Info, ich habs inzwischen auch kapiert, als ich Dein Bild noch einmal angeschaut habe, da sieht mans nämlich deutlicher, deswegen meinen thread wieder gelöscht, ich habe mich gewundert, wo der im vergleich zur gefrorenen Wand deutlich höhere Olperer ist, aber der ist anscheinend weitgehend oder vollständig von anderen Bergen verdeckt, sein markantes Profil kommt jedenfalls nicht zur Geltung
 
Echt krass... jetzt würde ich am liebsten sofort nochmal hoch auf die Zugspitze und mir das selbst anschauen. Aber es scheint wohl echt eine Stelle zu geben, bei der man über den Rand des Zugspitzplatts rausschauen kann. Dennoch wirkt alles sehr verzerrt...

...toll übrigens, was man mit so einem Bild für ne Diskussion auslösen kann :wink:
 
Einige Zoom-Fotos zum Platt von der Reither Spitze (Südlich Seefeld/Rosshütte) vom 30.8.2009:

P1430146.JPG

^ Zoom Skigebietsrückseite Ehrwalder Alm und Zugspitzplatt

P1430119.JPG

^ Zoom Zugspitz-Platt von Seefelder/Reither Spitze

P1430149.JPG

^ Zoom Schneeferner Haus und Gipfel von Seefelder/Reither Spitze

P1430194.JPG

^ Zoom Zugspitz-Platt von Seefelder/Reither Spitze
 
Edit:
Ab hier wurden die Beiträge aus den Infrastrukturellen Neuigkeiten "Neuheiten von der Zugspitzbahn AG" abgetrennt.
jack90, Moderator alpinforum.com

Also mein Traum wäre ja ein Neubau einer durchgehenden 3S-Bahn vom Eibsee zum Zugspitzplatt mit einer Zwischenstation am Gipfel. Sie wäre etwa 5450 m lang; allerdings wäre sie extrem teuer, weil die Durchgangsstation auf dem Zugspitzgipfel aufgrund der langen Brems- und Beschleunigungswege von 8 m/s Fahrgeschwindigkeit sehr lang wäre. Außerdem müsste sie mit 2 Stützen auskommen, weil man im Schneekar keine 3. Stütze bauen kann. Unter 70 - 80 Millionen € wäre so etwas nicht zu haben.

Würde man allerdings soviel Geld in die Hand nehmen und eine 3S-Bahn mit einer Leistung von 2400 pph bauen, dann könnte man die Zahnradbahn zwischen Eibsee und Zugspitzplatt und die Gletscherseilbahn und die bestehende Eibsee Seilbahn auf einen Schlag alle ersetzen.

Der Betrieb der Zahnradbahn zwischen Garmisch und Eibsee könnte mit einer Beförderungszeit von 23 Minuten zwischen Garmisch und Eibsee deutlich beschleunigt werden und man könnte einen Halbstundentakt fahren. Baut man an der Haltestelle Kreuzeckbahn ein Wendegleis und am Hausberg einen zweigleisigen Doppelspurabschnitt, dann könnte man zwischen Garmisch und Kreuzeckbahn sogar alle 15 Minuten fahren; ein Halbstundentakt zwischen Garmisch und Eibsee würde den ÖPNV deutlich verbessern. Meiner Meinung nach sollte dann aber auch bis mindestens 22 Uhr gefahren werden und die Zugkilometer durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft bestellt und bezahlt werden, so wie das auch bei der KBS 960 gemacht wird, die ab Dezember 2013 ein neues Betriebskonzept erhalten wird mit Expresszügen, die nur noch 69 Minuten von Garmisch nach München brauchen werden. Im August 2012 wird dazu eine Kurve zwischen Huglfing und Weilheim begradigt.

Man kann sich aber auch überlegen trotzdem die Zahnradbahn am Eibsee enden zu lassen und die Zahnradbahn zwischen Eibsee und Zugspitzplatt auf eine Standseilbahn umzubauen. Bei einer Fahrzeit von 12 Minuten und einer Fahrgastwechselzeit könnte die Standseilbahn alle 15 Minuten fahren und mit zwei Fahrzeugen zu je 400 Personen immerhin eine Leistung von 1600 pph erreichen. Man könnte auch den großen Bogen im Zugspitztunnel, der 2,5 km in Anspruch nimmt, abschneiden und durch einen 900 m langen Zwischentunnel mit 45 Grad Steigung ersetzen. Dann wäre die Standseilbahn vom Eibsee bis zum Zugspitzplatt 6,4 km lang und man könne die beiden Abtschen Weichen noch vor dem Tunnelmund Riffelriss einbauen.

Die aktuellen Pläne der BZB sehen vor, die alte Eibsee Seilbahn einfach weiterlaufen zu lassen und zusätzlich 25 Meter westlich davon eine zweite Pendelbahn zu bauen. Die zweite Pendelbahn hätte ebenfalls zwei Stützen, die aber ca. 40 Meter höher wären (also ca. 105 m und 125 m hoch). Die Eibseeseilbahn II hätte zwei Kabinen zu je 120 + 1 Personen. Die Kabinen der Eibseeseilbahn II sollen baugleich zu den Kabinen der Seilbahn Meran 2000 sein. Beide Eibseeseilbahnen würden ab 2017 parallel in Betrieb sein; Eibseeseilbahn I würde allerdings nur bei Hochbetrieb zusätzlich fahren; im Normalbetrieb wäre nur die Eibseeseilbahn II in Betrieb. Die Eibseeseilbahn II würde über die Stützen 7 m/s fahren und auf freier Strecke - falls die BOSeil geändert wird - 12 m/s. Sie hätte eine Fahrzeit 8:30 Minuten. Die Eibseeseilbahn I fährt heute 8:45 Minuten. Allerdings hätte die Eibseeseilbahn I auch heute schon die technische Möglichkeit auf freier Strecke 12 m/s zu fahren; die BOSeil verhindert das allerdings. Von der Talstation zur Stütze 1 sind es 863 Meter; von der Stütze 1 zur Stütze 2 dann 949 Meter und von der Stütze 2 zur Bergstation 2641 Meter. Sie müsste also 4 Mal runterschalten, weil über die Stützen nur 10 m/s gefahren werden darf.
 
Uiuiui, das ist aber sehr utopisch. Ob eine 3S unabhängig von den Kosten technisch überhaupt machbar wäre ist schon fraglich, da oben ist einfach kein Platz. Standseilbahn geht nicht, den Umbau kann niemand finanzieren.

Ein weiterer Ausbau der Zahnradbahn wäre aber durchaus wünschenswert, haben wir aber in diesem Topic schon diskutiert. Jetzt kommt erstmal der Umbau der Pendelbahn, mal sehen was das bringt.
 
ThomasK schrieb:
Die aktuellen Pläne der BZB sehen vor, die alte Eibsee Seilbahn einfach weiterlaufen zu lassen und zusätzlich 25 Meter westlich davon eine zweite Pendelbahn zu bauen.

Da würde mich aber mal die Quelle interessieren. Wo ist auf dem Gipfel Platz für eine zweite Bergstation?
Im Gegensatz zu Meran ist hier auch bei einer neuen Bahn ein sehr großer Abstand zwischen den Fahrbahnen an der Bergstation erforderlich wegen dem großen Spannfeld unterhalb dieser Station.

Zu den Geschwindigkeiten einer Pendelbahn in Deutschland: 10 m/s mit Tragseilbremsen am Laufwerk beim Befahren von Stützen sind schon sensationell! Solange Deutschland auf Tragseilbremsen besteht, wird eine neue Pendelbahn nicht schneller fahren, als die bestehende Bahn.
 
Alles schön und gut, aber wem tut man mit dieser ständigen Aufrüstung der Zugspitze noch einen Gefallen?

Denken wir uns mal die Umweltschützer, Bauern und sonstigen Verhinderer weg, dann gäbe es hier noch schöne Gebiete, die man sommer- sowie wintertouristisch erschließen könnte.

z.B.
1. Kramer und alles, was dahinter ist mit Anbindungen nach Ettal/Oberammergau/Schloss Linderhof. Dazu Sommer-Rodelbahnen, Flying Fox, und diese ganze Fun-Maschinerie, dazu endlich mal ordentliche Wellness-Hotels a 'la Serfaus
2. Verbindungen Hausberg / Schachen / Elmau / Kranzberg, ebenfalls mit Sommer-Attraktionen für Kids & Co.... mit dem Schlosshotel Elmau hat man sogar ein ordentliches Hotel, das finanzkräftige Kundschaft liefert... bis jetzt ist es allerdings seilbahntechnisch völlig abgeschnitten vom Rest der Welt.

Damit macht die BZB letztendlich mehr Profit und die Menschenmassen würden sich nicht auf dem winzigen Zugspitzgipfel stapeln.

naja, alles Utopie in Deutschland.
Aber es gibt Länder, in denen sowas längst umgesetzt wäre.
 
Also der Ausbau der Seilbahn ist auch für den Schibetrieb notwendig, da staut es sich jetzt schon und das Gebiet verträgt durchaus mehr Leute.
 
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