• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Zukunft der Mobilität!?

Bei dem derzeitigen Zinsniveau für Guthaben ist die beste Investition die Rückzahlung von alten Darlehen. Für eine Sondertilgung bekommst du da schnell 5% Rendite ;-)
 
starli schrieb:
Ist eigentlich im Business-Sektor bei Bahn & Flug schon ein Rückgang bemerkbar, weil immer mehr Meetings und Schulungen über WebEx u.ä. stattfinden? Können Fluggesellschaften die günstigen Billigtarife noch anbieten, wenn ihnen der Businessmarkt wegbricht?
Gestern erst was gelesen, die Zahl der Reisen steigt. Alle webmeetings sind nur Ergänzung, kein Ersatz.
 
Da ich ja auch einer der Businesskasper bin die am Montag morgen am Bahnhof oder Flughafen stehen kann ich das bestätigen. Webmeetings ist alles schön und gut, nur meine Kunden zahlen da ziemlich viel Geld das ich was erzähle, die erwarten dann auch das ich vor Ort bin. Und sei es nur für einen Tag von München nach Hamburg. Das versuche ich zwar zu vermeiden, aber letztlich hilft es ja nix. Und vielen anderen die da so unterwegs sind geht es ähnlich...
 
Das kann ich auch bestätigen. Ich bin zwar keiner der täglich quer durchs Land geschickt wird, aber für ein Meeting in einem unserer Werke hin- und zurück mal eben 500 km fahren, nur um da dann was beizutragen dass ich auch in 10 Minuten am Telefon hätte sagen können, das kommt auch bei mir regelmäßig vor.
 
Jo und gerade neulich irgendwo die Zahl aufgeschnappt, dass alleine im Auto reisen die gleiche CO2-Spur hinterlässt, wie fliegen.
 
Kreon100 schrieb:
Jo und gerade neulich irgendwo die Zahl aufgeschnappt, dass alleine im Auto reisen die gleiche CO2-Spur hinterlässt, wie fliegen.

pro Kilometer (sollte man vielleicht noch ergänzen)
 
David93 schrieb:
Das kann ich auch bestätigen. Ich bin zwar keiner der täglich quer durchs Land geschickt wird, aber für ein Meeting in einem unserer Werke hin- und zurück mal eben 500 km fahren, nur um da dann was beizutragen dass ich auch in 10 Minuten am Telefon hätte sagen können, das kommt auch bei mir regelmäßig vor.
Hm ok, hätt ich nicht gedacht. Dann ist das bei Ford wohl eher eine Ausnahme - da gehen in den letzten 1-2 Jahren immer mehr Konferenzen und Schulungen über Webex..
 
Grabe ich gerne noch einmal aus, die Diskussion hier.
Unser Verkehrsminister, der Herr Scheuer will die Gebühren für Anwohnerparken in Großstädten freigeben.
Sehr richtig wie ich finde!
Schließlich sind es die Großstädter die sich durch das Auto gestört fühlen, dann sollen die, die den öffentlichen Raum mit ihrem so verhassten Vehicle zuparken auch ordentlich dafür bezahlen.
Wir haben auf dem Land für jede Wohnung ganz selbstverständlich zwei Stellplätze für Fahrzeuge auf unserem privaten Grund vorgesehen.
Wenn man in Großstädten rühmt das die Bewohner dort „urban, modern, und der Verkehrswende zugetan“ leben, dann sollen diejenigen die trotzdem ein Auto am Strassenrand parken eben ihren entsprechenden Obolus leisten.
Zeit wird es!
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Grabe ich gerne noch einmal aus, die Diskussion hier.
Unser Verkehrsminister, der Herr Scheuer will die Gebühren für Anwohnerparken in Großstädten freigeben.
Sehr richtig wie ich finde!
Schließlich sind es die Großstädter die sich durch das Auto gestört fühlen, dann sollen die, die den öffentlichen Raum mit ihrem so verhassten Vehicle zuparken auch ordentlich dafür bezahlen.
Wir haben auf dem Land für jede Wohnung ganz selbstverständlich zwei Stellplätze für Fahrzeuge auf unserem privaten Grund vorgesehen.
Wenn man in Großstädten rühmt das die Bewohner dort „urban, modern, und der Verkehrswende zugetan“ leben, dann sollen diejenigen die trotzdem ein Auto am Strassenrand parken eben ihren entsprechenden Obolus leisten.
Zeit wird es!

Hmmm, da hat einer offenbar die Schnauze voll, von dem Mobilitätsgelaber der Großstädter. Kann ich verstehen und da sehe ich auch eines der Hauptprobleme, dass bei der Diakussion vieles vermengt wird, was gar nicht zusammen gehört. "DAS AUTO" als Verkehrsmittel gibt es nicht. Für jemand auf dem Land ist das Auto die Lebensader zum Beruf, Einkaufen, Sportverein etc. Das will ja keiner nehmen. In der Stadt ist es aber überwiegend rumstehendes Blech mit unnötigem Statussymbol oder Stauraum, das die ganzen urbanen Flächen verstellt. In der Stadt braucht man kein Auto und es geht darum, dass man nicht mehr so selbstverständlich Lebensraum an nur ein Verkehrsmittel geben will. Wenn ich ein Boot kaufe, muss ich mir auch vorher überlegen, wo ich das hinstelle und kann das nicht einfach auf den Marktplatz abstellen. Autofahrer neigen dazu (ich selbst ja auch, wenn ich im Auto sitze), den Verkehrsraum als exklusive Fahrbahn für sich zu verstehen. Man muss sich nur mal das Hupkonzert vorstellen, wenn jemand in der Innenstadt mit einem Handwagen auf der Straße unterwegs ist. Da rasten viele aus, dem gehört aber die Straße genauso wie dem Autofahrer und dem Radfahrer.

Für viele Autofahrer scheint es Blasphemie zu sein, an diesem Vorrecht zu rütteln. Dabei geht es mir um Lebensqualität und Freiraum in urbanen Ballungsräumen. Die Zeiten, wo Stadtkerne von 4-spurigen Trassen zerschnitten werden und unüberwindbar zerteilen, sind einfach vorbei. Das will keiner mehr, der da wohnt. So schön das ist, vom Sauerland von der Haustüre schön mukkelig staufrei bis in die Innenstadt von Köln oder Kassel zu fahren, die Zeiten sind vorbei. Wenn man sich mal drauf einlässt, geht es mit Bus und Bahn in der Großstadt auch viel bequemer und sicherer.
 
Kreon100 schrieb:
Sauerland_6_CLD schrieb:
Grabe ich gerne noch einmal aus, die Diskussion hier.
Unser Verkehrsminister, der Herr Scheuer will die Gebühren für Anwohnerparken in Großstädten freigeben.
Sehr richtig wie ich finde!
Schließlich sind es die Großstädter die sich durch das Auto gestört fühlen, dann sollen die, die den öffentlichen Raum mit ihrem so verhassten Vehicle zuparken auch ordentlich dafür bezahlen.
Wir haben auf dem Land für jede Wohnung ganz selbstverständlich zwei Stellplätze für Fahrzeuge auf unserem privaten Grund vorgesehen.
Wenn man in Großstädten rühmt das die Bewohner dort „urban, modern, und der Verkehrswende zugetan“ leben, dann sollen diejenigen die trotzdem ein Auto am Strassenrand parken eben ihren entsprechenden Obolus leisten.
Zeit wird es!

Hmmm, da hat einer offenbar die Schnauze voll, von dem Mobilitätsgelaber der Großstädter. Kann ich verstehen und da sehe ich auch eines der Hauptprobleme, dass bei der Diakussion vieles vermengt wird, was gar nicht zusammen gehört. "DAS AUTO" als Verkehrsmittel gibt es nicht. Für jemand auf dem Land ist das Auto die Lebensader zum Beruf, Einkaufen, Sportverein etc. Das will ja keiner nehmen. In der Stadt ist es aber überwiegend rumstehendes Blech mit unnötigem Statussymbol oder Stauraum, das die ganzen urbanen Flächen verstellt. In der Stadt braucht man kein Auto und es geht darum, dass man nicht mehr so selbstverständlich Lebensraum an nur ein Verkehrsmittel geben will. Wenn ich ein Boot kaufe, muss ich mir auch vorher überlegen, wo ich das hinstelle und kann das nicht einfach auf den Marktplatz abstellen. Autofahrer neigen dazu (ich selbst ja auch, wenn ich im Auto sitze), den Verkehrsraum als exklusive Fahrbahn für sich zu verstehen. Man muss sich nur mal das Hupkonzert vorstellen, wenn jemand in der Innenstadt mit einem Handwagen auf der Straße unterwegs ist. Da rasten viele aus, dem gehört aber die Straße genauso wie dem Autofahrer und dem Radfahrer.

Für viele Autofahrer scheint es Blasphemie zu sein, an diesem Vorrecht zu rütteln. Dabei geht es mir um Lebensqualität und Freiraum in urbanen Ballungsräumen. Die Zeiten, wo Stadtkerne von 4-spurigen Trassen zerschnitten werden und unüberwindbar zerteilen, sind einfach vorbei. Das will keiner mehr, der da wohnt. So schön das ist, vom Sauerland von der Haustüre schön mukkelig staufrei bis in die Innenstadt von Köln oder Kassel zu fahren, die Zeiten sind vorbei. Wenn man sich mal drauf einlässt, geht es mit Bus und Bahn in der Großstadt auch viel bequemer und sicherer.

Absolute Zustimmung, habe 5 Jahre lang in Halle (Saale) studiert und somit auch ein recht günstiges Nahverkehrsticket zur Verfügung gehabt, das mich kostenlos durch große Teile Sachsens und Sachsen-Anhalts bringen konnte. In der Stadt Halle (Saale) ist der ÖPNV gut ausgebaut (zumindest tagsüber) mit einem großen Straßenbahnnetz, zusätzlich gibt es seit einigen Jahren ein gutes S-Bahn-Angebot. Zu dieser Zeit habe ich kein Auto benötigt, für die Fahrt in die Heimat bin ich bei einem Bekannten mitgefahren, der sein Auto mit in die Stadt genommen hat, wenn dies mal nicht möglich war, war dies aber immer mit einer mehr als dreimal so langen Fahrt per ÖPNV verbunden!
Jetzt bin ich seit knapp einem Jahr temporär wieder in meiner ländlichen Heimat und hier würde ich ohne Auto (übertrieben gesagt) kaum überlebensfähig sein. Somit kann ich der obigen Aussagen nur beipflichten.
Bezüglich des Themas "vom Kuhkaff auf den Marktplatz der Großstadt fahren": Das will ich eigentlich gar nicht, weil ich um die Belastung der Innenstädte durch den Verkehr weiß und Parkhäuser im Prinzip nicht dorthin gehören. Allerdings fehlt hier oft der Anreiz das Auto am Stadtrand stehen zu lassen und P+R zu nutzen, weil die Preise für eine Fahrkarte die Parkgebühren teilweise deutlich übersteigen und/oder der P+R lausig ausgebaut und -geschildert ist. Dazu ist dieser kurze Beitrag beispielhaft: https://www.youtube.com/watch?v=V7iFNzFADUQ
 
EKL schrieb:
Absolute Zustimmung, habe 5 Jahre lang in Halle (Saale) studiert und somit auch ein recht günstiges Nahverkehrsticket zur Verfügung gehabt, das mich kostenlos durch große Teile Sachsens und Sachsen-Anhalts bringen konnte. In der Stadt Halle (Saale) ist der ÖPNV gut ausgebaut (zumindest tagsüber) mit einem großen Straßenbahnnetz, zusätzlich gibt es seit einigen Jahren ein gutes S-Bahn-Angebot. Zu dieser Zeit habe ich kein Auto benötigt, für die Fahrt in die Heimat bin ich bei einem Bekannten mitgefahren, der sein Auto mit in die Stadt genommen hat, wenn dies mal nicht möglich war, war dies aber immer mit einer mehr als dreimal so langen Fahrt per ÖPNV verbunden!
Jetzt bin ich seit knapp einem Jahr temporär wieder in meiner ländlichen Heimat und hier würde ich ohne Auto (übertrieben gesagt) kaum überlebensfähig sein. Somit kann ich der obigen Aussagen nur beipflichten.
Bezüglich des Themas "vom Kuhkaff auf den Marktplatz der Großstadt fahren": Das will ich eigentlich gar nicht, weil ich um die Belastung der Innenstädte durch den Verkehr weiß und Parkhäuser im Prinzip nicht dorthin gehören. Allerdings fehlt hier oft der Anreiz das Auto am Stadtrand stehen zu lassen und P+R zu nutzen, weil die Preise für eine Fahrkarte die Parkgebühren teilweise deutlich übersteigen und/oder der P+R lausig ausgebaut und -geschildert ist. Dazu ist dieser kurze Beitrag beispielhaft: https://www.youtube.com/watch?v=V7iFNzFADUQ

Absolut richtig, was Du über bestehende Probleme gesagt hast und das sind genau die Punkte, die man m.E. ändern muss. Parallel muss aber auch der Anreiz geschaffen werden, mit der Bahn zu fahren bzw. das Auto muss an Attraktivität verlieren. Halle ist da für mich immer ein schönes Beispiel, wie die B80 die Stadt total zerschneidet und es keine gemeinsame Innenstadtlage mit der südlichen Stadt gibt. In Hamburg das gleiche mit der Willy Brandt Straße, da kommt das Leben einfach nicht drüber weg und es gibt die City und die Hafencity aber keine Verbindung. Und das nur, damit morgens 2 Stunden und nachmittags 2 Stunden die Autos quer fahren.
 
  • Like
Reaktionen: EKL
@ Kreon
Auch auf dem Land stehen die Autos oftmals nur rum. Man fährt zur Arbeit und zurück. Dazwischen steht es rum und verbraucht auch Parkfläche.
 
spinne08 schrieb:
@ Kreon
Auch auf dem Land stehen die Autos oftmals nur rum. Man fährt zur Arbeit und zurück. Dazwischen steht es rum und verbraucht auch Parkfläche.
Klar, wenn man arbeiten ist braucht man das Auto nicht, aber auf dem Land gibt es vielfach keine Alternative zur Nutzung eines eigenen Gefährts.
 
Ausserdem stehen da die Autos häufig auf eigenem Grund, sprich Parkplatz oder Garage und nicht auf öffentlichem Raum. Da finde ich es schon nachvollziehbar, dass die städtischen Parkplätze in irgendeiner Form besteuert werden sollen.
 
Ich verstehe das Problem und ich verstehe auch das hier umgesteuert werden muß.
Die mir am nächsten liegende Großstadt ist DORTMUND. Hier fahren wir zum einkaufen hin, wenn Dinge beschafft werden sollen, die es bei uns nur eingeschränkt gibt.
Ich kenne die zugeparkten Strassen der Innenstadt und mir ist natürlich bewusst das es so nicht weiter gehen kann.
ABER- nochmal, sowohl in meiner Firma, als auch vor meinem Haus halte ich Parkplätze/ Garagen für meine Mieter/ Mitarbeiter und natürlich auch für mich vor.
Das versetzt mich auch in die komfortable Situation mit überschaubaren Aufwand diese zu elektrifizieren.
Entsprechend werde ich in Zukunft auch elektrische Energie anbieten, und zwar mit einem Rahmenvertrag vom Versorger der es für die Abnehmer billiger macht und für mich für das vorhalten den Infrastruktur auch ein paar Taler abfallen.

Was den Topic wem gehört die Strasse betrifft- die Strassen sind öffentlicher Raum, der gehört uns quasi allen.
Die Strassen sind Infrastruktur, sie machen es möglich das der Müll abgeholt wird, ein Rettungswagen schnellstmöglich vor Ort ist und auch die Feuerwehr mit schwerem Gerät Zugang zu allen Gebäudeteilen hat.
Und sie erlauben uns individuelle Mobilität, womit auch immer!
Also erstmal keine so schlechte Einrichtung.
Wenn man jetzt in der Großstadt der Meinung ist, die individuelle Mobilität gefällt einem nicht mehr und man verbietet den Leuten das einfahren in die Stadt mit Autos, dann werden sich einige Dinge massiv verändern.
Für mich kommt ein das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel in Deutschland nur in absoluten Ausnahmefällen in Frage.
Ich verabscheue mit Graffiti vollgeschmierte Gebäude und werde SICHER NICHT durch vollurinierte Unterführungen laufen um am Ende damit rechnen zu müssen Opfer einer Straftat zu werden.
Selbst in einem Mikrokosmos wie Zermatt ist der ÖPNV ja nichtmal darstellbar ohne wie Vieh in einen Elektrokarren gesperrt zu werden oder der vollbesetzte Bus fährt gleich ganz an einem vorbei.
Das soll die Zukunft sein?
Ja dann viel Spaß, dann müssen die Einzelhändler leider auf meinen Umsatz verzichten.

Wenn die Zukunft jetzt der hier bereits zitierte Handkarren und die Bimmelbahn von vor 80 Jahren ist, dann mögen die Herrschaften bitte aber auch mit einem Lebensstandard wie vor 80 Jahren zufrieden sein.
Wie man eine Stadt erfolgreich vor die Wand fährt kann man an unserer Hauptstadt eindrücklich sehen.
Arm? Ja!
Sexy? Vielleicht für Leute die auf einen Mietendeckel setzen, für Menschen mit Anspruch eher nicht.
 
Dann muss die Fahrt mit den Pendelbahnen an der Zugspitze ja die Hölle für dich sein :wink:
 
GIFWilli59 schrieb:
Dann muss die Fahrt mit den Pendelbahnen an der Zugspitze ja die Hölle für dich sein :wink:

Ich lade Dich gerne mal ein im Vergleich die Dortmunder U/S- Bahn in die Nordstadt zu fahren ;D
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Ich verstehe das Problem und ich verstehe auch das hier umgesteuert werden muß.
Die mir am nächsten liegende Großstadt ist DORTMUND. Hier fahren wir zum einkaufen hin, wenn Dinge beschafft werden sollen, die es bei uns nur eingeschränkt gibt.
Ich kenne die zugeparkten Strassen der Innenstadt und mir ist natürlich bewusst das es so nicht weiter gehen kann.
ABER- nochmal, sowohl in meiner Firma, als auch vor meinem Haus halte ich Parkplätze/ Garagen für meine Mieter/ Mitarbeiter und natürlich auch für mich vor.
Das versetzt mich auch in die komfortable Situation mit überschaubaren Aufwand diese zu elektrifizieren.
Entsprechend werde ich in Zukunft auch elektrische Energie anbieten, und zwar mit einem Rahmenvertrag vom Versorger der es für die Abnehmer billiger macht und für mich für das vorhalten den Infrastruktur auch ein paar Taler abfallen.

Was den Topic wem gehört die Strasse betrifft- die Strassen sind öffentlicher Raum, der gehört uns quasi allen.
Die Strassen sind Infrastruktur, sie machen es möglich das der Müll abgeholt wird, ein Rettungswagen schnellstmöglich vor Ort ist und auch die Feuerwehr mit schwerem Gerät Zugang zu allen Gebäudeteilen hat.
Und sie erlauben uns individuelle Mobilität, womit auch immer!
Also erstmal keine so schlechte Einrichtung.
Wenn man jetzt in der Großstadt der Meinung ist, die individuelle Mobilität gefällt einem nicht mehr und man verbietet den Leuten das einfahren in die Stadt mit Autos, dann werden sich einige Dinge massiv verändern.
Für mich kommt ein das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel in Deutschland nur in absoluten Ausnahmefällen in Frage.
Ich verabscheue mit Graffiti vollgeschmierte Gebäude und werde SICHER NICHT durch vollurinierte Unterführungen laufen um am Ende damit rechnen zu müssen Opfer einer Straftat zu werden.
Selbst in einem Mikrokosmos wie Zermatt ist der ÖPNV ja nichtmal darstellbar ohne wie Vieh in einen Elektrokarren gesperrt zu werden oder der vollbesetzte Bus fährt gleich ganz an einem vorbei.
Das soll die Zukunft sein?
Ja dann viel Spaß, dann müssen die Einzelhändler leider auf meinen Umsatz verzichten.

Wenn die Zukunft jetzt der hier bereits zitierte Handkarren und die Bimmelbahn von vor 80 Jahren ist, dann mögen die Herrschaften bitte aber auch mit einem Lebensstandard wie vor 80 Jahren zufrieden sein.
Wie man eine Stadt erfolgreich vor die Wand fährt kann man an unserer Hauptstadt eindrücklich sehen.
Arm? Ja!
Sexy? Vielleicht für Leute die auf einen Mietendeckel setzen, für Menschen mit Anspruch eher nicht.

Sorry Sauerland, ich bin ja auch eher ein konservativer, aber dieses Abbügeln von Leuten, die im Auto keine Heilige Kuh mehr sehen, mit, "dann geht doch nach Berlin" ist einfach so was von grumpy, da fallt mir sonst nichts mehr zu ein.

Fortschritt ist kein Festhalten an uralten Dingen wie dem Auto. Wenn alle Leute schon immer so gedacht hätten, dann hätten wir heute tatsächlich noch nur Kutschen und Handkarren. Das Auto war mal eine intelligentere Lösung als die Kutsche, aber jetzt wissen wir, dass es mit KI einfach besser Mobilitätskonzepte geben wird. Da liegt die Zukunft und nicht in einer Kiste, die einfach Sprit verbrennt und sonst nur rum steht.

Du bist ja offensichtlich auch schon viel weiter, wenn ich sehe, dass du Parkflächen mit Ladestellen anbietest. Gib dir noch einen Ruck und lass zumindest mal die Vorurteile gegen den ÖPNV beiseite. Die Wahrscheinlichkeit, auf einer Landstraße tödlich oder schwer verletzt zu verunglücken ist statistisch gesehen viel viel größer als in der S-Bahn Opfer einer Straftat zu werden. Ich bin aber auch der Meinung, dass der ÖPNV viel attraktiver, sauberer und günstiger werden muss als jetzt, damit die Leute das Angebot auch gerne nutzen.

Ich will jedenfalls niemand sein Auto verbieten und gerne auch was aus Zuffenhausen oder Untertürkheim. Es wird aber eben keine 4 spurigen Stadt Schnellstraßen mehr geben, das ist meine Hoffnung . Wer dann immer noch lieber im Stau steht anstatt mit der Bahn in 15 Minuten in die City zu fahren, Glückwunsch!
 
Ich denke die E-Mobilität wird sehr langsam fossile Brennstoffe verdrängen. Selbst die Saudis investieren in nachhaltige Technologien. Wird aber noch viele Jahre dauern. Ich selbst fahre viel mit den öff. Verkehrsmitteln, da ich in der Stadt wohne aber hin und wieder muss man mal etwas großes transportieren. Da finde ich das Konzept des Carsharing sehr gut: https://www.bussgeldkatalog.de/carsharing/
 
Ich benutze öffentliche Verkehrsmittel und bin der Meinung, dass die öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland sehr gut und zuverlässig sind. Ich bin der Meinung, dass man kein Auto besitzen sollte, es sei denn, man wohnt auf dem Land mit wenig Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Für die Zukunft hoffe ich, dass die Städte autofrei sind.
 
Zurück
Oben