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Zukunft der Mobilität!?

Der Umstieg auf E-Mobilität dauert doch noch etwas länger:
Österreichs Polizei schafft E-Autos ab

In vielen europäischen Ländern sollen Polizei und Feuerwehr wegen Klima-Vorgaben mehr Elektroautos einsetzen. Wie Medien in Österreich jetzt berichten, überzeugen die Autos in der Praxis oft nicht – nun werden wieder Verbrenner angeschafft.
https://www.focus.de/auto/elektroauto/langsam-und-schlechte-bremsen-polizei-schafft-e-autos-ab_96ece163-d8a7-4bc5-8491-9bd659826ffd.html
für Wenigfahrer und für die Kurzstrecke und für Leute mit viel Zeit auf der Langstrecke sind E-Auto sicherlich schon brauchbar, aber für den dauerhaften und zuverlässigen Einsatz haben Verbrenner aktuell doch noch erhebliche Vorteile.
 
Alles Probleme die in dem Artikel und auch dem vom Kurier stehen die problemlos gelöst werden können.


Der Kofferraum sei zu klein für die Ausrüstung, die Bedienung von Touch-Instrumenten im Einsatzfall unpraktisch. Dazu kämen schlechte Bremsen, Probleme beim Laden und – besonders peinlich für ein Polizeifahrzeug – die Tatsache, dass der E-VW bei Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagden nicht mithalten kann, weil er nur 160 km/h fährt.

Kofferraum zu klein? --> anderes Modell
Touchbedienung --> anderes Modell bzw. hat das auch jeder Verbrenner
schlechte Bremsen --> anderes Modell
Probleme beim Laden:
bei fehlender Infrastruktur --> Installation von HPC-Chargern an den Dienststellen
unmotivierte Beamte --> das kriegt man auch gelöst
160kmh Höchstgeschwindigkeit --> anderes Modell oder freischalten, wobei ich gerne wüsste wie oft es Verfolgungsfahrten mit über 160kmh gibt? Denke nicht, dass es 20 Mal am Tag passiert, Eher vlt 2 Mal im Monat.

Und es bleiben sicherlich für Extremsituationen bis auf weiteres bestimmt nennenswerte Anteile an Verbrennerfahrzeugen in den Fuhrparks erhalten.

Reichweite scheint wohl überhaupt kein Problem zu sein. Und wenn man in Zukunft 800V Fahrzeuge nimmt dürfte es noch weniger Probleme mit Ladezeiten geben.
 
Der Artikel ist doch ein Witz, oder? Soviel deutsche Angst und Umständlichkeit macht natürlich jeden Wechsel schwierig ... :biggrin: :biggrin:
 
Da ist keine "German Angst", sonder real life Experience aus Österreich ;).
 
Btw., beim Thema Touchdisplays in Autos sind uns die Chinesen auch schon wieder voraus, aber anders als gedacht. Dort hat man gemerkt, dass man es damit auch übertreiben kann und schreibt für bestimmte Funktionen wieder physische Bedienelemente vor.
 
Mt. Cervino schrieb:
Da ist keine "German Angst", sonder real life Experience aus Österreich ;).

vielleicht sollten die Österreicher mal ein wenig "Experience" in die Auswahl der Dienstwagen legen, und vorher mal drei Takte mit dem Hersteller sprechen ... dann wären ja 99% der bemängelten Punkte schon ad Acta gelegt. Und bei allem berechtigten Spott über die Software von Elektroautos einen großen deutschen Autoherstellers, selbst die wird langsam immer besser.

Weil wie ein Vorschreiber schon bemerkte, es macht ja heute nicht mehr viel Unterschied, ob Verbrenner oder E-Antrieb, der Computer fährt immer mit. Oder sind Österreicher einfach zu doof so ein Auto zu bedienen? Liegt in Österreich keine Bedienungsanleitung bei ?
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Btw., beim Thema Touchdisplays in Autos sind uns die Chinesen auch schon wieder voraus, aber anders als gedacht. Dort hat man gemerkt, dass man es damit auch übertreiben kann und schreibt für bestimmte Funktionen wieder physische Bedienelemente vor.
Polestar geht diesen Weg auch und baut zukünftig wieder deutlich mehr Knöpfe ein.

Im Euro NCAP Crashtest gibt es zukünftig Abwertungen, wenn bestimmmte sicherheitsrelevante Funktionen nicht direkt über Tasten, sondern nur per Touchscreen bedient werden können.

Die deutsche Herstellen hatten ja meist noch einen guten Mix aus Touch und Tasten aber keine Autos die auschließlich Touchbedienung anboten.
Aber auch hier in Europa hat man bei den Herstellern eingesehen, dass man teilweise schon zu viele Funktionen auf den Touchscreen ausgelagert hatte, und damit die Bedienung der Fahrzeuge unsicherer gemacht hat.
 
Mt. Cervino schrieb:
deutsche Herstellen hatten ja meist noch einen guten Mix aus Touch und Tasten aber keine Autos die auschließlich Touchbedienung anboten.
Aber auch hier in Europa hat man bei den Herstellern eingesehen, dass man teilweise schon zu viele Funktionen auf den Touchscreen ausgelagert hatte, und damit die Bedienung der Fahrzeuge unsicherer gemacht hat.

Naja, die Bedienung krankte halt oft nicht nur an "keine physischen Knöpfe mehr", sondern vor allem an dem sturen Beharren der deutschen Autohersteller, allen voran VW, das die Software eines Autos so krude und komplex sein musste um dem Fahrer die nötige Ehrfurcht für deutsche Hochtechnik einzubleuen ... bis du da im dritten Untermenu die Geschwindigkeit des Scheibenwischers gefunden hattest, und es auch noch geschafft hattest ihn mit obskuren Touch/Wischflächen einzustellen bist du im Tesla nach 350 km schon beim ersten reservierten Charger angekommen ... aber wie gesagt es wird besser .. :biggrin: der aktuelle Skoda Enyaq bei uns im Fuhrpark lässt sich schon ganz ordentlich bedienen ... auch wenn Tesla und die Chinesen noch vorne sind.
 
Wooly schrieb:
...die Bedienung krankte halt oft nicht nur an "keine physischen Knöpfe mehr", sondern vor allem an dem sturen Beharren der deutschen Autohersteller, allen voran VW, das die Software eines Autos so krude und komplex sein musste um dem Fahrer die nötige Ehrfurcht für deutsche Hochtechnik einzubleuen ...

Auf Ehrfurcht als Entwicklungsmotivation bin ich noch gar nicht gekommen :lach: .
In der Sache muss ich dir (leider) zustimmen. Natürlich benötigt auch die Bedienung im Tesla eine gewisse Übungszeit, aber angesichts der Fülle an Funktionen lassen die sich astrein bedienen, wenn man sich auf das Konzept einlässt und sich ein bisschen Zeit genommen hat. Als einmaliger Mietwagen taugt ein Tesla hingegen wenig. Deutschen sogenannte Fachmedien wie AMS oder Autobild taugt ein Auto aus dem Ausland natürlich auch nicht. Wobei das beim Model Y nicht wirklich zutrifft. Nur hier konnte es selbst Autobild angesichts 300kg Mehrgewicht und 20.000 Euro Aufpreis nicht mehr gegen den Tesla drehen:
https://www.autobild.de/artikel/bmw-i4-edrive40-mercedes-cla-250-tesla-model-3-rwd-test-28487757.html
 
judyclt schrieb:
Auf Ehrfurcht als Entwicklungsmotivation bin ich noch gar nicht gekommen :lach: .

Ehrfurcht aus NICHTEntwicklungsmotivation .... sind wir ehrlich, hätte man uns allen vor 30 Jahren gesagt, das wir es als eines der führende Autobauländer nicht schaffen würden, mit einer simplen neuen Innovation umzugehen und diese zu adaptieren, dann hätten einen wahrscheinlich alle von VW, BMW, Mercedes, Audi & Co. ausgelacht ... aber so ist es gekommen. Heute lacht niemand mehr ... die sind alle damit beschäftigt zu überlegen was sie ihren Steakholdern so demnächst erzählen ...

... und by the way, auch wir hier führen die Diskussion wieder über 4-rädrige Kisten mit viel Brumm-Brumm in den Singlemenschen auf einer Strasse im Stau stehen ... der Thread hat ja mal anders angefangen, aber nachdem alle überzeugend dargelegt haben warum man auf den individuellen Autoverkehr nicht verzichten kann geht es hier halt wieder um viel Brumm-Brumm .... für Singlemenschen .. jetzt dann vielleicht mal elektrisch, dafür im Prinzip genauso unsinnig, genauso schwer und genauso besetzt ... und das ist jetzt die Zukunft?
 
Stimmt, vom Thema abgekommen. Passt tatsächlich zu Deutschland. Dass Hersteller von simplen Sachen "überholt" werden, kommt branchenübergreifend öfter vor. Nokia z.B. Im Nachhinein immer erstaunlich.

Für mich wurde die Zukunft schon vor langer Zeit erfunden. Das Fahrrad. Aber vielleicht kommt ja nochmal was. Bis dahin radel ich alles, was geht.
 
Ich möchte die Diskussion zum Thema Auto hier nicht weiter befeuern, weil sie hier tatsächlich nicht hingehört, aber ich rate jedem Telsa-Fanboy sich mal in ein aktuelles deutsches oder chinesischens E-Auto zu setzen und es auszuprobieren.
Das 9 Jahre alte Model 3 und das 6 Jahre alte Model Y sind leider, bis auf die technisch gesehen relativ überschaubar ausgefallenen Facelifts, seither kaum weiterentwickelt worden. Und das in einem Bereich, wo die Entwicklung rasend schnell vorangeht und wo es aktuell große Technologiesprünge gibt.
Eine solche Betrachtung könnte in manchen Bereichen großes Erstaunen auslösen :wink:.
 
Mt. Cervino schrieb:
Das 9 Jahre alte Model 3 und das 6 Jahre alte Model Y sind leider, bis auf die technisch gesehen relativ überschaubar ausgefallen Facelifts, seither kaum weiterentwickelt worden. nk:.

Ist das denn wirklich so? Die Philosophie von Tesla ist doch ehr dem Kunden einmal gewohntes zu erhalten, sprich einfach keine unnötigen Veränderungen an der Fahrer-Fahrzeug Bedienschnittstelle zuzumuten. Weiterentwicklungen finden durchaus statt nur werden sie nicht so bemerkt weil heutzutage die Technik viel im Hintergrund werkelt. Deutsche Autohersteller neigen halt dazu die Technik die dazukommt dem Käufer auch unbedingt aufs Brot schmieren zu müssen. Obs Sinn macht oder nicht...
 
Ich bezieh mich bei meiner Aussage weniger auf die Software oder Bedienschnittstelle bei Tesla.
Die Software ist nach wie vor gut. Und zusammen mit der Ladeplanung und der Antriebs-/Akku-Effizienz sind das die 3 Punkte mit denen Tesla immer noch gut im Rennnen ist.
Ob einem die Bedienschnittstelle mit quasi nur Touch, keinerlei Tasten und nur einem zentralen Display in der Mitte gefällt, bleibt jedem selbst überlassen.
Die wesentlichen Punkte bei denen Tesla mittlerweile deutlich abgehängt sind, weil praktisch nichts mehr neues in den letzten Jahren dazukam bzw. verbessert wurde, sind Assistenzsysteme, Ladegeschwindigkeit (DER Game Changer bei E-Autos in den letzten Jahren), Fahrwerk/Komfort, Bremsen und Qualität im Allgemeinen.
 
Spezialwidde schrieb:
Ist das denn wirklich so? Die Philosophie von Tesla ist doch ehr dem Kunden einmal gewohntes zu erhalten, sprich einfach keine unnötigen Veränderungen an der Fahrer-Fahrzeug Bedienschnittstelle zuzumuten. Weiterentwicklungen finden durchaus statt nur werden sie nicht so bemerkt weil heutzutage die Technik viel im Hintergrund werkelt. Deutsche Autohersteller neigen halt dazu die Technik die dazukommt dem Käufer auch unbedingt aufs Brot schmieren zu müssen. Obs Sinn macht oder nicht...

Tesla schmiert den Kunden Technik aufs Brot die gar nicht vorhanden ist, sie FSD.
 
Mt. Cervino schrieb:
Ich bezieh mich bei meiner Aussage weniger auf die Software oder Bedienschnittstelle bei Tesla.
Die Software ist nach wie vor gut. Und zusammen mit der Ladeplanung und der Antriebs-/Akku-Effizienz sind das die 3 Punkte mit denen Tesla immer noch gut im Rennnen ist.
Ob einem die Bedienschnittstelle mit quasi nur Touch, keinerlei Tasten und nur einem zentralen Display in der Mitte gefällt, bleibt jedem selbst überlassen.
Die wesentlichen Punkte bei denen Tesla mittlerweile deutlich abgehängt sind, weil praktisch nichts mehr neues in den letzten Jahren dazukam bzw. verbessert wurde, sind Assistenzsysteme, Ladegeschwindigkeit (DER Game Changer bei E-Autos in den letzen Jahren), Fahrwerk/Komfort, Bremsen und Qualität im Allgemeinen.

Da stimme ich dir zu, mir ging es hauptsächlich um die Software. Die Chinesen haben Tesla da inzwischen auch überholt, aber die Deutschen haben die Wichtigkeit der Software, egal was das Auto oder die Ladeplanung anging, erst mal massiv verpennt, und zwar auch mit Ansage. Spaltmaße waren viel wichtiger, auch wenn man keine Autos verkauft hat und jeder zweite AutotestinfluenceYouTuber an der Bedienung verzweifelt ist ... das war schon obskur. Tesla hatte einfach Pech mit dem Chef, so auf Dauer ...
 
Tesla steht aber auch nur da wo es steht wegen dem Chef. Wenn die sich nicht das komplette Marketingbudget hätten sparen können und trotzdem mehr PR zu bekommen, dann wären die sicher auch nicht so erfolgreich gewesen.
 
Andererseits ist der CEO aus politischen Gründen aber auch zum Bumerang geworden.
Es stimmt zwar, dass bei Tesla für Außenstehende nicht viel passiert ist, aber so richtig dolle Alternativen fürs gleiche Geld gibt's immer noch nicht. Neulich mal einen BYD Seal gefahren. Wüsste nicht, warum man den statt eines M3 kaufen sollte, auch wenn er eine viel jüngere Konstruktion ist.
 
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