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Zweithöchtser Flughafen der Welt

snowflat

Teammitglied
Und der Irrsinn geht weiter: Nach der höchsten Eisenbahn im Tibet wird nun der zweithöchste Flughafen der Welt gebaut.

Tibet: Zweithöchster Airport der Welt geplant

Nachdem jüngst erst ein Zug für das "Dach der Welt" eingeweiht wurde, haben in China die Bauarbeiten für den weltweit zweithöchsten Flughafen begonnen.

Der Airport entstehe auf 4280 Metern Höhe im tibetischen Kangding im Südwesten des Landes und soll 2008 eröffnet werden.

Das umgerechnet rund 94,5 Millionen Euro teure Bauwerk werde mit extra langen Rollbahnen ausgestattet, damit Flugzeuge auch in der dünnen Luft genügend Schubkraft zum Abheben entwickeln können. Jährlich könnten hier 330 000 Passagiere abgefertigt werden.

Der höchste Flughafen der Welt befinde sich im tibetischen Qamdo. China sieht Tibet seit seinem Einmarsch in das Hochland 1950 als Verwaltungsgebiet. Dies ist international jedoch umstritten. In der jüngsten Zeit haben die Chinesen ein umfangreiches Investitionsprogramm für die Sanierung alter und den Bau neuer Flughäfen aufgelegt.

Im Juli erst wurde die höchstgelegene Eisenbahnstrecke der Welt eröffnet, der Peking-Lhasa-Expreß. Er verbindet die Hauptstädte Chinas und Tibets und passiert dabei Orte in 5000 Meter Höhe. Die Strecke soll jetzt sogar nach Nepal ausgebaut werden. Mit dem Bau des ersten Abschnitts von Lhasa nach Xigaze soll 2007 begonnen werden. Der Anschluss diene dem "wirtschaftliche Austausch", berichtet die chinesische Presse. Vorausgegangen war ein Treffen hoher Politiker beider Länder in Lhasa.

Quelle: Die Welt
 
gibt's daüberhaupt Bedarf für nen Flughafen der auf 330.000 Passagiere im Jahr ausgelegt ist?

aber irgendwie gehen mir die Chinesen auf den Senkel mit ihrer Rekordjagd auf Kosten der Arbeiter und der Natur..... übrigens gibt's auf der gerade erst eröffneten Tibetbahn schon die ersten Mängel, soll da schon mehrere Risse in den Brücken über den Permafrost bzw. Sumpfboden geben.............

mal ganz davon ab das das den Tibetern mächtig auf den Zeiger geht das die Chinesen da rumwerkeln.
 
Nicht vergessen, China hat 1,314 Milliarden Einwohner, da kann durchaus bedarf bestehen (16 x Deutschland). Was Chinas Pläne angehen, hier regiert wohl das Recht des stärkeren bei knapp 20% der Weltbevölkerung, da können wir nichts sagen. Seien wir erstmal glücklich das wir bei ihnenn investieren können und sie uns kostengünstig beliefern, bis dann auch Indien auf dem gleichen Stand ist. :roll:
 
Ob das wirtschaftlich bzw. kapazitätstechnisch überhaupt Sinn macht, in Tibet derart in solch eine Infrastruktur zu investieren, spielt für die Chinesen doch keine Rolle. Ich halte diese ganzen Aktionen (auch die Eisenbahnlinie) eher für ne unterschwellige Strategie Tibet "endlich" besser an China zu binden.
 
Spechti schrieb:
fredifredoski schrieb:
Nicht vergessen, China hat 1,314 Milliarden Einwohner, da kann durchaus bedarf bestehen (16 x Deutschland)

die leben aber mit Sicherheit nicht hauptsächlich in Tibet :wink:

Ich meinte damit das sie die Population besser verteilen können, Tibet ist auch strategisch gesehen ein wichtiger Punkt, wenn auch noch eine Eisenbahnlinie dorthin gebaut wird frage ich mich langsam was das werden soll! Ressourcensicherung auf die harte Weise? Viele Wirtschaftsanalytiker sind ja davon überzeugt, dass der nächste Weltkrieg warscheinlich ressourcenbedingt sein wird! Ich hoffe nicht das sowas zustößt aber es scheint mir logisch wenn man die steigende Anchfrage und das sinkende angebot betrachtet. :roll: Denke mal die Chinesen haben da was im Hinterkopf, wenn sie dort rüber gehen, hoffentlich was friedliches.
 
Folgendes hatte ich mal zur Eisenbahnlinie gepostet (aus dem www zitiert):

Die Eisenbahn wird auch die zunehmende Militarisierung des tibetischen Hochplateaus vereinfachen. Die Qinghai Daily beschrieb die Eisenbahnstrecke als "politische Frontlinie" bei der "Festigung der südwestlichen Grenze des Mutterlandes". Die Bildung von Zugangsrouten nach China und von weiteren Verästelungen neben der Hauptstrecke würde die Ausdehnung der Militärstützpunkte in der gesamten Region und eine schnellere Mobilisierung der Belegschaft ermöglichen. Entlang der indischen Grenzregionen könnten Anschlusslinien oder Zufahrtsstraßen die Armee- und Luftstützpunkte hunderte von Kilometern abseits der Hauptroute beliefern. Die Eisenbahnlinie wird auch den Transport von Nuklearraketen, die China bereits in den nördlichen Ausläufern der tibetischen Hochebene unterhält, ermöglichen. Es ist wahrscheinlich, dass Fortschritte in Chinas Feststoffraketentechnologie es erlauben, die kürzlich entwickelten Eisenbahn-Raketen-Zünder, ähnlich der in der Ukraine gebauten SS-24s, einzusetzen. Falls sie verwendet würden, könnten sie entlang der Xining-Lhasa-Route verschoben und in den Tunneln des gesamten Bergterrains versteckt werden, abseits der dicht besiedelten Gebiete im Osten.

So langsam passt das Puzzle zusammen :evil: , so ganz ohne militärischen Hintergedanken wird das ganze bestimmt nicht sein. Straßen - Bahnlinien - Flughäfen ...
 
hagelschlag schrieb:
der flughafen gonggar (tibet) ist nicht nur einer reiner zivilflughafen.

Jaja, und die chinesische Propaganda ist so harmlos wie das Sandmännchen. Guten Abned, gute Nacht ... :roll: Jeder Zivilflughafen wird im Kriegsfall zum Militärflughafen, wenn er strategisch wichtig ist, denn im Kriegsfall übernimmt die Armee den Luftraum, somit gibt es auch kaum zivile Flüge mehr!
 
nicht böse sein, aber warst du schon einmal dort? hast du denn flughafen schon gesehen? ich glaube nicht.

dass im kriegsfall alles anders ist, dass ist klar.
 
hagelschlag schrieb:
nicht böse sein, aber warst du schon einmal dort? hast du denn flughafen schon gesehen? ich glaube nicht.

dass im kriegsfall alles anders ist, dass ist klar.

Natürlich war ich nicht dort, aber eine Landebahn ist vorhanden, wenn auf der ein A380 starten kann, dann auf jeden Fall auch eine militärische Transportmaschine und erst recht ein Kampfjet. Und Lagerhallen aus Wellblech sind schnell aufgebaut, dazu benötigt man keiner Ingenieur, Planungszeiten usw.
 
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