Tja, da wir unsere Hütte erst 16 Uhr beziehen konnte und der 2. Teil der Gruppe auch erst später mit Auto nachkam beschlossen wir die umfangreiche Auswahl an Cafes und Bars in Mayrhofen zu testen und uns durch ein wenig Alkohol zu wärmen.
Unter anderem passierten wir hierbei auch die Talstation der Penkenbahn und ich konnte schon einige Blicke auf die spektakuläre Trasse der Bahn erhaschen. Auf dem Bild ist die Talstation mit dem spiralförmigen Aufgang zu erkennen.
Endlich kam dann auch der 2. Teil der Gruppe mit Auto und so konnte wir endlich die Hütte beziehen. Die Hütte lag in Ramsau - die Skibushaltestelle für den Bus zur Horbergbahn lag direkt vor der Haustür und der Ramsberglift war auch schnell zu Fuß zu erreichen. Hier nochmal der Blick vom Balkon zur Horbergbahn am Abend, man konnte an guten Tagen fasst die ganze Trasse überblicken. Auch das lange Spannfeld der Penkenbahn war von dort erkennbar.
Ziel für die Woche war so viele abzufahren im Zillertal wie möglich. Da ich aber in einer Gruppe mit einigen Anfängern unterwegs war, war mir dies nur eingeschränkt möglich, man fährt ja nicht mit Freunden weg, um dann eine Woche alleine Ski zu fahren. Hier eine Übersicht:
Samstag: Horberg - Penken
Montag: Horberg - Penken - Rastkogel - Eggalm
Dienstag: Horberg - Penken - Ahorn
Mittwoch: Gerlosstein
Donnerstag: Zillertal Arena
Freitag: Hintertuxer Gletscher
Pistenpläne:
Zillertal
Statischer Pistenplan (1500 x 1003 - 4,30 MB)
Zillertal 3000
Statischer Pistenplan (2362 x 1421 - 9,61 MB)
Dynamischer Pistenplan
Zillertal Arena
Statischer Pistenplan (2000 x 1224 - 7,00 MB)
Dynamischer Pistenplan
Hintertuxer Gletscher
Statischer Pistenplan (1536 x 1569 - 6,90 MB)
1. Tag
Juhu, obwohl ich normalerweise Langschläfer bin, kam ich an diesem Tag erstaunlich schnell aus dem Bett. Die Vorfreude machte es möglich, nach einem Jahr Abstinenz wieder skifahren. Wir nahmen alle zusammen den ersten Skibus, so dass ich kurz vor 9 Uhr an der Bergstation der Horbergbahn standen. Nach ein paar Abfahrten hab ich mich an das Gefühl auf 2 Brettern zu stehen auch wieder halbwegs gewöhnt.
Von unserer Hütte aus hätte man auch garnicht gedacht, dass sich oben so ein weites Hochtal öffnet, in dem jede Menge guter Abfahrten zu finden sind. Alle Anlagen hier oben sind super modern und haben einen hohe Kapazität. Dies war auch nötig, ab 10 Uhr wurde es immer voller und die Qualität der Pisten hatte darunter dann im Laufe des Tages auch zu leiden.
4CLD/B Nordhangbahn, erschließt eine schön breite rote Piste und bildet die Verbindung zu den Hängen an der DSB Katzenmoos und der 2. Sektion der 6EUB.
Bergstation der DSB Katzenmoos
So langsam klarte es dann auf und die Sonne kam hervor. Auf dem Foto der Blick ins hintere Zillertal und die Eggalm.
2. Sektion der Finkenberg-Bahn. Etwas zu kurz für eine EUB, aber trotzdem fahrenswert. Im Hintergrund die Ahornspitze mit 2973m. Bei genauem Hinschauen kann man die Talabfahrt vom Ahorn und die Trasse der DSB erkennen.
Zoom zur Bergstation des 150er-Tux, eine echte Abwechselung zu den vielen KSBs und EUBs. Die Panoramaabfahrt ist trotzdem immer gut überfüllt und eisig.
Blick von der Bergstation der Nordhangbahn zum Funpark mit 4CLD Sun-Jet und Anfängerlift Mittertret. Finde es hier schon fast pervers eine KSB hinzustellen für so eine kurze Strecke.
Nun der Blick von der anderen Seite auf die Hänge an der 4CLD Lärchenwald-Express. Vor allem am Nachmittag sind die Hänge hier gut überfüllt, wenn alle zur Horbergbahn zurück wollen. Außerdem gibt es hier am Nachmittag auch Wartezeiten, weil viele den Lift als Rückbringer zur Penkenbahn nutzen. Schön blöd, es geht doch viel bequemer mit der Knorren 6CLD/B.
Blick Richtung Ramsberg, so langsam ziehen wieder einzelne Wolken rüber.
6CLD/B Knorren, Zubringer zur Karakiri und weiteren netten Pisten. Wie schon angesprochen, eigentlich die schnellste und bequemste Variante zur Penkenbahn zurückzukehren.
Zentraler Punkt des Skigebietes, auf dem Bild zu sehen 4CLD Lärchenwald Express, der 8CLD Tappenalm und der 6CLD/B Schneekar. Die Bergstation der Horbergbahn befindet sich etwas rechts auf Höhe des Fotographen. Seit dieser Saison gibt es 2 Förderbänder als Provisorium, Laufen muß man trotzdem ein bisschen.
Selber Standpunkt, diesmal Blick zu der Schwarzen Piste an der 6CLD/B Schneekar. Wirklich toll zu fahren am Morgen, außerdem scheint die Sonne oben den ganzen Tag. Auf der roten Piste nebenan ist für diese Saison eine 6CLD als Projekt eingezeichnet, etwas zu viel für die Piste meiner Meinung nach.
8CLD Tappenalm, bedient eine kurze aber breite Pistenautobahn. Hier sammeln sich die meisten Anfänger.
Blick aus der 8KSB Tappenalm auf die breite Anfängerpiste und die schattigen und nordseitigen Hänge an der Nordhangbahn und Knorrenbahn.
Bergstation der selben Bahn, hier stehen immer verdammt viele Leute rum. Mit Bergidylle hat dies nicht mehr viel zu tun.
Wesentlich beschaulicher geht es da schon an der DSB Katzenmoos zu, die Piste war schön leer, aber leider auch teilweise etwas vereist. Aber es ist schon was Besonders mit einer DSB alleine durch den verschneiten Winterwald zu fahren.
Bergstation der 6CLD Penken Express. Eigentlich schöne breite Pisten, nur wenn die Leute zur Penkenbahn zurück wollen, wird es etwas voll.
Piste neben dem Penken-Express.
Talstation der Bahn, anstehen musste man hier nie.
Blick zur Penken-Bahn, wirklich eine tolle Bahn, vor allem die Kurve auf der Strecke macht Spaß und der große Höhenunterschied hat so manchen meiner Mitfahrer ein mulmiges Gefühl gegeben.
Am späten Nachmittag nochmal der Blick rüber zur 6CLD/B SChneekar. Oben auch die Bergstation der 6CLD/B Unterbergalm zu erkennen.
Am Nachmittag beschlossen wir die Talroute zu befahren. Der obere Bereich war noch relativ gut zu befahren, obwohl der Neuschnee vom Vortag recht große Buckel formte. Je tiefer man kam, desto schlechter wurden aber die Bedingungen. Ganz unten war fast nur noch blankes Eis, außerdem lagen viele Steine rum. War trotzdem mal lustig, im Laufe der Woche wollte ich meinen Skiiern trotzdem die Talroute nicht nochmal antuen.
Die Berichte der nächsten Tage folgen ....