Nachdem ich im September mal wieder die Eisgratbahn "genießen" durfte bin ich auch nicht mehr für den dritten Zubringer sondern für den Ersatz der Bahn durch was Standesgemäßes.
Die Vorschläge von Kaldini bzw. K2k durchführen und es wäre mehr als perfekt!
Fernau 1 als Sessellift
die 2SB Gamsgarten eine 4KSB wäre
Zubringer so ausbauen, daß man flexibel fahren kann, je nach Bedarf irgendwo zwischen 2500 und 3500 p/h. Das ginge mit ner neuen ZUB, oder mit ner 3S. Funitel könnte man auch bauen wegen mir
Ich denke auch, dass ein dritter Zubringer nicht viel bringen wird. Ich habe im Tal immer nur dann gestanden, wenn wg. Windes die Anlagen nicht, oder nur mit halber Geschwindigkeit, liefen. Und das auch nur zur Hauptsaison. Und die dürfte im Stubai, wie auf allen Gletschern, im November und Dezember sein.
Man stelle sich mal vor, was im Oktober an den Liften loswäre, wenn man noch mehr Leute aus dem Tal nach oben bringen würde.
Also, ich wäre auch für was windstabiles und noch eine weitere KSB im oberen Bereich. Für mich wäre da der Gaiskarferner der Wunschkandidat, denn da gibt es auch noch in der Nebensaison Wartezeiten.
Ich wär für ein Funitel, wahen Winstabilität nichts drüber geht (auser vieleicht 3S, aber des is ja so teuer) und man kann wenn es sein muss die Kapazität temporär erhöhen indem man die Mittelbänke hochklappt.
@Marius: Wenn man oben mehr Kapazität will, dann sollte man lieber ein System entwickeln das einen Teil der Gondeln in der Mittelstation umleitet. Umsteigen finde ich persönlich immer lästig. Für die Talfahrer ab Eisgrat kann man ja zweifarbige Gondeln machen.
Weiß eigentlich jemand ob es möglich wäre sowas in ein Funitel einzubauen? Bis jetzt hab ich bei Funitels leider nur Dreh- und Schiebebühnen gesehen, und keine Weichen wie bei den anderen kuppelbaren Bahnen.
Ich denke schon dass es billiger ist. Man braucht ja keine Tragseile inkl. Abspannung und außerdem ist beim Funitel bestimmt schon mehr standadisiert, da es ja schon viel mehr giebt.
Ich glaube nicht, daß ein Funitel wesentlich billiger ist als eine 3S. Die Funitel-Technik ist wesentlich komplexer als die einer 3S, man benötigt z.B. stärkere Antriebe und muß den exakten Gleichlauf der Seilstränge überwachen. Was die Anschaffungskosten angeht, dürften sich beide Systeme nicht viel schenken.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß bei Funitels mehr "standardisiert" sein soll - und selbst wenn, die Standardisierung allein macht's auch nicht billiger. Das ist erst der Fall, wenn bei entsprechenden Stückzahlen auf Vorrat produziert werden kann.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
Stimmt, mit der Standadisierung hast du Recht. Aber ich verstehe nicht wiso ein Funitel mehr Antriebsleistung brauchen soll, und der Gleichlauf wird ja schon dadurch erreicht, dass du ein Seil hast das doppelt umläuft. Dann must du nur noch die Seilscheibenabnutzung kontrollieren, das sollte nicht so schwer sein.
^^ Das kommt aber auf den Hersteller an welches Seilsystem er nutzt.
Bei einem Funitel mußt Du die Seile und die Kabinen bewegen. Das benötigt mehr Energie, als wenn du wie bei einer 2S (3S) -Bahn Kabinen die auf einem Seil leicht rollen den Berg hinaufziehst.
Außerdem benötigt eine Seilbahn beim Anfahren die meiste Leistung.
Schon klar, aber ich versehe immer noch nicht warum das Funitel mehr Energie brauchen soll. Nur wegen dem bisschen das die Zugseile schwerer sind? Das macht doch bestimmt nicht so viel aus.
Die Funitelseile sind schwerer, da sie erstens doppelt und zweitens auch dicker sind (haben ja auch eine tragende Funktion).
Ein viel schwerwiegender Energiefresser sind aber dier Rollenbatterien, auf denen das Funitelseil aufliegt - und zwar mit dem vollen Gewicht. Bei einer 2S oder 3S ist das Zugseil ja auf viel weniger Rollenbatterien aufliegend und hat ein geringeres Gewicht, also acuh weniger Rollwiderstand.
Gibt aber glaub ich anderswo schon eine Diskussion über Vor- und Nachteile der einzelnen Bahntypen, schau mal ins technische!
@junkie: Umsteigen ist lästig, wenn es mehrfach anfällt. Wenn ich nur bei der ersten Bergfahrt am Morgen Umsteigen muss, macht mir das nicht groß etwas aus.
Da meines Wissens bei de Bahnen schon aus 4er zu 6er Bahnen umgebaut wurden kam es mir am Donnerstag in dne Stationen schon sehr eng vor. Einen weiteren Umbau stell ich mir Problematisch vor.
Es reicht doch immernoch ne 15ZUB mit vernünftigem Einstieg...
Die ist sicher wesentlich günstiger als die beiden, die Trassenbauten sind einfacher, genauso wie die Stationen.
Und was soll da oben ne 3S???? Es braucht ja keine grossen Spannfelder dort... Die Leute sind eh zu dumm so grosse Kabinen voll zu machen(siehe Kitz)...
Ansonsten: Aussteigen an den Mittelstation?? Sicher....
DSB zu KSB: Gute Idee
Fernau 1 zu KSB auch sehr gut
Sonst vielleicht nur die Pistenfahrer trainieren, dann passts scho.
Seilbahnjunkie hat geschrieben:Schon klar, aber ich versehe immer noch nicht warum das Funitel mehr Energie brauchen soll. Nur wegen dem bisschen das die Zugseile schwerer sind? Das macht doch bestimmt nicht so viel aus.
Bei einem Funitel muß ständig das Komplettgewicht aller Kabinen plus Seile bewegt werden.
Bei einer 3S liegt das Gewicht der Kabine auf den Tragseilen. Der Antrieb muß, wenn die Kabinen einmal in Bewegung sind, nur (Haft-)Reibungs- und Hangabtriebskräfte (Bruchteil der Gewichtskraft in Abhängigkeit vom Steigungswinkel) ausgleichen, den Rest regelt der Trägheitssatz. Bei einem Steigungswinkel von 45° - das Maximum des Erlaubten - liegt die Hangabtriebskraft ungefähr bei 70% der Gewichtskraft. Unter Vernachlässigung der Reibungskräfte ist das also eine Kraftersparnis von 30%, was schlußendlich auch zu 30% weniger benötigter Energie/Leistung führt.
Anschauliches Beispiel: Was ist leichter, ein Fahrrad einen Berg hoch zu tragen oder hoch zu schieben?
(Das ist das, was ich mir mit meinen bescheidenen Uni-Nebenfach-Physik-Kenntnissen zusammengereimt habe. Man möge mich korrigieren, wenn ich Müll erzähle.)
Ansonsten ist der Gleichlauf der beiden Seilstränge noch längst nicht sichergestellt, nur weil das Seil doppelt gelegt wird. Da kann es durchaus noch zu Unwägbarkeiten kommen, so daß zumindest eine Überwachungseinrichtung her muß. Die kann man sich z.B. bei ner 3S schon mal sparen, genauso wie die Hälfte der Reifenförderer usw.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
Ich denke am Stubaier wäre vor allem die höhere Windstabilität wichtig, absonsten würde ich Af Recht geben, da würde auch was kleineres langen.
@3S vs. Funitel: Wir sollten dass im Technisches weiterdiskutieren und uns mal wirklich informieren was günstiger ist.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
Ich sehe in einem Umbau der DSB Gamgarten zur KSB keinen großen Sinn, ebenso reizt mich eine KSB Fernau I nicht sonderlich. Besser fände ich einen langfristigen Umbau/Neubau von Eisgrat II. Mit einer verstärkten Eisgrat II, der nie wirklich voll ausgelasteten Schaufeljochbahn und den beiden kurzen DSBs lässt sich das gesamte Gebiet bestens erreichen. Und falls man mal die kurze Route "Kanonenrohr" zweimal fahren möchte oder die Fernaumauer zweimal, reicht der SL Fernau I meines Erachtens vollkommen aus und ist nicht einmal wirklich lang.
Einen SL in die Daunscharte fände ich hingegen sehr interessant, die Hänge sehen dort sehr brauchbar aus.