Nicht realisierte Projekte im Salzkammergut
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- lanschi
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Stimmt natürlich. Auch in Ebensee gab´s ja eine Eisenbahn zum Offensee, die auch hauptsächlich (glaub ich) dem Holztransport diente. Allerdings darfst du nicht vergessen dass die Saline ja gerade deswegen in Ebensee gebaut wurde, die Produktionsmengen waren ja in Ischl, Hallstatt und Hallein viel kleiner!!
Was hält salzprinz eigentlich vom Krippenstein-Ausbau?
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Laurenz Neumann
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Sers
Meine Großmutter machte ihre Maturafahrt mit dieser Bahn.
Kann man wenn man genau schaut heute noch spuren finden.
Grüße
Ja, diese Bahn war als Waldbahn für den Holztransport mit beschränkten öffentlichen Personenverkehr zugelassen.Eisenbahn zum Offensee, die auch hauptsächlich (glaub ich) dem Holztransport
Meine Großmutter machte ihre Maturafahrt mit dieser Bahn.
Kann man wenn man genau schaut heute noch spuren finden.
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Salzprinz
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nun ist mir auch klar, warum es da drin so extrem geradlinige wege gibt ...
@lanschi: der krippenstein ist so wichtig für die region, und ein zusperren im winter wäre extrem schade, was aber immer wieder zur diskussion stehen wird, wenn man lediglich die pendelbahnen erneuert. und - wenn ich mir das gebiet im sommer anschau - hat man den krippenstein ohnehin schon zerstört (ähnlich wie feuerkogel). daher bin ich für einen ausbau zur schönbergalm und eine skischaukel. obwohl ich ehrlich gesagt noch nicht geschnallt habe, wo man die bauen wollte, weil ich die bezeichnungen der gipfel nicht so kenne
@lanschi: der krippenstein ist so wichtig für die region, und ein zusperren im winter wäre extrem schade, was aber immer wieder zur diskussion stehen wird, wenn man lediglich die pendelbahnen erneuert. und - wenn ich mir das gebiet im sommer anschau - hat man den krippenstein ohnehin schon zerstört (ähnlich wie feuerkogel). daher bin ich für einen ausbau zur schönbergalm und eine skischaukel. obwohl ich ehrlich gesagt noch nicht geschnallt habe, wo man die bauen wollte, weil ich die bezeichnungen der gipfel nicht so kenne
- lanschi
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Die Trasse der ehem. Eisenbahn dient heute großteils der Wasserleitung zum Kraftwerk Offensee 2.Salzprinz hat geschrieben:nun ist mir auch klar, warum es da drin so extrem geradlinige wege gibt ...
Ja. Diese sollte - ausgehend vom Oberfeld - den Gjaidalmlift ersetzen und gleichzeitig auf den Schwemmerkogel führen (am Ziehweg Gjaidalm -> Krippenbrunn linksseitig).eine skischaukel auf dem krippenstein!?
Zusätzlich sollte eine 4er-Sesselbahn ins Hirzkar gebaut werden und die Eisgrube (sprich Imisl ab Höhe Krippenbrunn) ausgebaut und beschneit werden.
- gerrit
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Hab anläßlich eines München-Aufenthaltes ein Antiquariat geplündert und u.a. ein sehr interessantes Buch gekauft:
James Riddell: The Ski Runs of Austria, London 1958
In diesem Buch wird der Dachstein-Krippenstein als brandneues Skigebiet beschrieben und hochgelobt, muß damals die erste Saison gewesen sein und lt. Autor erst ab Februar in Betrieb. Zu diesem Zeitpunkt existierte die 3. Sektion hinunter zur Gjaidalm noch nicht, wohl aber schon die ältere Militärbahn via Krippenbrunn zum Oberfeld, die damals schon genauso ausgesehen haben muß wie heute.
Höchst interessant ist jedoch die Beschreibung der weiteren Seilbahnausbaupläne (Zitat:)
first Stage: Down to Gjaidalm (1739m)
second Stage: Gjaidalm up to Simony Hütte (2204m)
third Stage: Simony Hütte up to Hoher Gjaidstain (2792m)
Die 2. Ausbaustufe zur Simonyhütte sollte die Abfahrt nach Hallstatt erschließen.
Eine Karte mit den Plänen ist auch in dem Buch, bin gerade in der Arbeit und kann daher nicht scannen, werde das in den nächsten Tagen nachholen.
Noch ein weiteres Projekt ist in dem Buch beschrieben, nämlich ein Skilift von der zweiten Stütze der 2. Seilbahnsektion hinauf zu einem Geländepunkt, der in dem englischen Buch als "Margschierf" (??) angegeben wird, das ist eine Erhebung zwischen Däumelkogel und Krippenstein.
Auch gab es damals angeblich eine Zusteigemöglichkeit zur Seilbahn bei ebendieser 2. Stütze der zweiten Sektion (als Stütze hinter dem Mittagskogel bezeichnet, offenbar ähnlich der "Kirchturmstütze" in Alagna), die unerfahrenen Skifahrern den schwierigeren unteren Teil der Schönbergabfahrt ersparen sollte. (Zitat:)
"a variant of easier degree cuts off lefthanded before the steep sections to the second pylon of the seilbahn, where the cabins can stop on request."
Daß es so etwas in Österreich gegeben hat, ist mir völlig neu.
James Riddell: The Ski Runs of Austria, London 1958
In diesem Buch wird der Dachstein-Krippenstein als brandneues Skigebiet beschrieben und hochgelobt, muß damals die erste Saison gewesen sein und lt. Autor erst ab Februar in Betrieb. Zu diesem Zeitpunkt existierte die 3. Sektion hinunter zur Gjaidalm noch nicht, wohl aber schon die ältere Militärbahn via Krippenbrunn zum Oberfeld, die damals schon genauso ausgesehen haben muß wie heute.
Höchst interessant ist jedoch die Beschreibung der weiteren Seilbahnausbaupläne (Zitat:)
first Stage: Down to Gjaidalm (1739m)
second Stage: Gjaidalm up to Simony Hütte (2204m)
third Stage: Simony Hütte up to Hoher Gjaidstain (2792m)
Die 2. Ausbaustufe zur Simonyhütte sollte die Abfahrt nach Hallstatt erschließen.
Eine Karte mit den Plänen ist auch in dem Buch, bin gerade in der Arbeit und kann daher nicht scannen, werde das in den nächsten Tagen nachholen.
Noch ein weiteres Projekt ist in dem Buch beschrieben, nämlich ein Skilift von der zweiten Stütze der 2. Seilbahnsektion hinauf zu einem Geländepunkt, der in dem englischen Buch als "Margschierf" (??) angegeben wird, das ist eine Erhebung zwischen Däumelkogel und Krippenstein.
Auch gab es damals angeblich eine Zusteigemöglichkeit zur Seilbahn bei ebendieser 2. Stütze der zweiten Sektion (als Stütze hinter dem Mittagskogel bezeichnet, offenbar ähnlich der "Kirchturmstütze" in Alagna), die unerfahrenen Skifahrern den schwierigeren unteren Teil der Schönbergabfahrt ersparen sollte. (Zitat:)
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Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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- lanschi
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Ist der Punkt "hinter" der 4SB rauf, dort wo man aufsteigt um in die Schönbergvariante einfahren zu können.Margschierf
Kann ich mir gut vorstellen. Die zweite Stütze erscheint mir mit ihrer Höhe geradezu dafür vorbereitet, gibts ja anderswo auch (z.B. Piz Nair-Seilbahn in St. Moritz). Heuer hat man dort sogar weggeschaufelt weil so viel Schnee dort war, sonst hätte die PB gestreift.Zusteigemöglichkeit zur Seilbahn bei ebendieser 2. Stütze der zweiten Sektion
Also doch. Habe nämlich schon mehrere Karten gesehen, wo ein derartiger Lift eingezeichnet war, von dem allerdings immer wieder behauptet wurde dass er der Übungslift seiSkilift von der zweiten Stütze der 2. Seilbahnsektion hinauf zu einem Geländepunkt, der in dem englischen Buch als "Margschierf" (??) angegeben wird,
Da könntest durchaus Recht haben. Außer den Kabinen hat man glaub ich nicht viel verändert. Kenne die Bahn aber leider zu wenig um das sicher sagen zu können.wohl aber schon die ältere Militärbahn via Krippenbrunn zum Oberfeld, die damals schon genauso ausgesehen haben muß wie heute.
- gerrit
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Hier gibts nun die versprochen Grafik aus dem Riddell-Buch, in der alle Projekte eingezeichnet sind.
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- lanschi
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Je mehr ich mich mit diesen ehemaligen Projekt befasse umso trauriger werde ich dabei 
Bei näherer Betrachtung erscheint eine Station auf dem Gjaidstein allerdings doch relativ problematisch, da liegt selten wirklich viel Schnee:

Eines ist allerdings sicher: Sollte ich einmal so richtig im Lotto gewinnen (>20 Mio. Euro
) so werde ich die Krippensteinbahn aufkaufen und die Verbindung bauen
Bei näherer Betrachtung erscheint eine Station auf dem Gjaidstein allerdings doch relativ problematisch, da liegt selten wirklich viel Schnee:
Eines ist allerdings sicher: Sollte ich einmal so richtig im Lotto gewinnen (>20 Mio. Euro
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Laurenz Neumann
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Sers
Konnte dazu noch nix in der Literatur finden.
Außerdsem kann ich mir nicht vorstellen das die Trasse für einen Kraftwerkskanal geradlinig und steil genug ist
Grüße
Wurde Offensee 2 nicht vor 1953 (Einstellung der Bahn) gebaut?Die Trasse der ehem. Eisenbahn dient heute großteils der Wasserleitung zum Kraftwerk Offensee 2.
Konnte dazu noch nix in der Literatur finden.
Außerdsem kann ich mir nicht vorstellen das die Trasse für einen Kraftwerkskanal geradlinig und steil genug ist
Grüße
- Alpenkoenig
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Habe zu diesem Thema meine Krippensteinbilder vom Sommer 2004 nochmals unter die Lupe genommen, dabei ist mir folgendes aufgefallen.gerrit hat geschrieben:Zusteigemöglichkeit zur Seilbahn bei ebendieser 2. Stütze der zweiten Sektion
[img]http://members.liwest.at/ticis_cyberspa ... ze%201.jpg[/img]
[img]http://members.liwest.at/ticis_cyberspa ... ze%202.jpg[/img]
Allerdings besteht diese "erweiterte Zugangsmöglichkeit" nur bei Stütze 1 der 2.Sektion. Möglicherweise erfüllt diese Vorrichtung auch einen ganz anderen Zweck und steht gar nicht nicht in Zusammenhang mit den damaligen Projekten.
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Salzprinz
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also der Lift auf den/das Margschiert erscheint mir schon interessant, überhaupt könnte man die Schönbergalm-Seite besser erschließen. Damit wär's aber schon getan, eine Seilbahn auf den Gjaidstein mit Skiverbindung zurück zur Simonyhütte wäre wohl nur mit viel Adaptieren und Sprengen für die Masse möglich. Warum hat man überhaupt die Seilbahn auf den Gjaidstein geplant und nicht - z.b. vom Eissee zum Hunerkogel, um den Hallstätter Gletscher zu erschließen? Ob ich das will ist allerdings eine andere Frage ...
- gerrit
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Ich denke, Erschließungspläne vom Krippenstein weiter hinauf Richtung Gletscher sind sicher nicht mehr durchführbar, wenn man etwas baut, dann in den schon erschlossenen Geländekammern.
Lt. Pause bestand 1970 noch immer das Projekt zur Simonyhütte und von dort zum Hunerkogel (steht zumindestens so in seinem Buch).
Lt. Pause bestand 1970 noch immer das Projekt zur Simonyhütte und von dort zum Hunerkogel (steht zumindestens so in seinem Buch).
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Auch auf der Postalm hat man seinerzeit große Pläne geschmiedet: So sollte mittels einer Umlaufbahn der Anschluss an die Skiregion Dachstein-West (Rußbach) hergestellt werden. Weiters war eine Bahn direkt vom Wolfgangsee aus (wahrscheinlich über die Bleckwand und einen weiteren Lift zur Thoralm) geplant.
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Salzprinz
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ich weiss von meinem vater, dass die abfahrt von der thoralm nach strobl früher eine beliebte skiroute war - nach hause ging es dann mit dem moped oder der salzkammergut lokalbahn. da könnte man sicher relativ leicht eine gute lift- und pistenverbindung herstellen, vielleicht wird das nach den thoralm-plänen ja noch realität. die talabfahrt wäre allerdings aufgrund der höhenlage und sonneneinstrahlung kaum zu befahren (ähnlich wie zwölferhorn), daher wäre es wohl nur eine verbesserung der verbindung, woran die postalm erschließungsgesellschaft relativ wenig interesse haben wird (wegfall der mauteinnahmen, strasse müsste für langläufer und nichtskifahrer weiterhin gepflegt und geräumt werden).
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Salzprinz
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das schliesse ich aus - der woteg geht bereits das geld aus, man rechnet ja schon, dass es die in ein paar jahren nicht mehr gibt. schade, denn eigentlich müsste das eine schöne abfahrt sein - kenne das gelände vom biken. müsste aber inkl. beschneiung viel investiert werden, halte das projekt daher für unrealistisch.
- gerrit
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Noch ein paar ergänzende Infos zum Dachstein:
Wie schon besprochen waren bei den Krippensteinbahnen zunächst weitere Sektionen zur Simonyhütte und zum Hohen Gjaidstein geplant, diese Pläne existierten bereits Ende der 50-er Jahre. Dann ist die Sache eingeschlafen bis zum Bau der Dachstein-Südwandbahn, für diese stützenlose PB ist angeblich die Bahn zur Aguille de Midi in Chamonix als Vorbild genommen worden, und genau wie in Chamonix wollte man eine Bahn über den Gletscher bauen, also von der Gjaidalm zum Hunerkogel. Ob auch eine Zwischenstation auf der Simonyhütte geplant war, konnte mir mein Informant nicht sagen, allerdings ist Ende der 60-er Jahre schon mit den Bauvorbereitungen begonnen worden, angeblich liegt seither ein Seil für die Materialbahn von der Gjaidalm weg im Gelände herum. Auch ist die Station Gjaidalm schon beim ursprünglichen Bau für eine mögliche Verlängerung der Bahn geplant bzw. angelegt worden.
Wie schon besprochen waren bei den Krippensteinbahnen zunächst weitere Sektionen zur Simonyhütte und zum Hohen Gjaidstein geplant, diese Pläne existierten bereits Ende der 50-er Jahre. Dann ist die Sache eingeschlafen bis zum Bau der Dachstein-Südwandbahn, für diese stützenlose PB ist angeblich die Bahn zur Aguille de Midi in Chamonix als Vorbild genommen worden, und genau wie in Chamonix wollte man eine Bahn über den Gletscher bauen, also von der Gjaidalm zum Hunerkogel. Ob auch eine Zwischenstation auf der Simonyhütte geplant war, konnte mir mein Informant nicht sagen, allerdings ist Ende der 60-er Jahre schon mit den Bauvorbereitungen begonnen worden, angeblich liegt seither ein Seil für die Materialbahn von der Gjaidalm weg im Gelände herum. Auch ist die Station Gjaidalm schon beim ursprünglichen Bau für eine mögliche Verlängerung der Bahn geplant bzw. angelegt worden.
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