Tour de France 2006 - Talk / Wer gewinnt?

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Wer ist Euer Tour-de-France-Favorit 2006?

Umfrage endete am 12.08.2006 - 11:16

Ivan Basso
9
31%
Jan Ullrich
13
45%
Alexandre Winukourow
0
Keine Stimmen
Levy Leipheimer
1
3%
George Hincapie
0
Keine Stimmen
Ein anderer Fahrer
6
21%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 29

Jay
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Beitrag von Jay »

Was mich überrascht: Er hat während der Tour gedoped. Entweder
1. Er ist naiv und denkt nich dran, dass man während der Tour vielleicht Dopingtests macht.
2. Er hat sich verschätzt und ausversehen eine zu hohe Dosis genommen.
3. Es machen alle.

Ich vermute aus Kombination von 2 und 3.
Tja, und bezüglich Klöden. Der wird sich noch schwarz ärgern, dass sie den Spanier (?) haben ziehen lassen. Sonst wär er jetzt schön Tour-Sieger. Aber Köpfe sind in Bonn ja schon gerollt...

Jakob

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Gletscherfloh
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Beitrag von Gletscherfloh »

jwahl hat geschrieben:....3. Es machen alle.
....

Jakob
Ich glaub langsam muss man diesbezüglich wirklich pessimistisch sein bzw. das schlimmste annehmen.

Gebt euch mal den Thread hier. Da wird offen darüber diskutiert, wie man mit welchen Mitteln etc. am besten weiter kommt (radsportbezogen).

http://www.androgen-steroids.com/phpBB2 ... sport.html

Zum Glück interessier ich mich fast nicht für Spitzensport. Wär ich ein Freak/Fan müsste dann ja wohl die Enttäuschung dementsprechend sein ...
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mic
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Beitrag von mic »

die Aktion vom Landis am Donnerstag war schon stark. Auch wenn die Favoriten hinten gepennt haben, Landis hat ne unglaubliche moral gezeigt. So ne kämpferische Aktion hätte ich mir vom Ullrich früher auch mal gewünscht. Einfach mal versuchen was drinnen ist. Und wenn Landis die Tour gewinnt, ist das mehr als verdient.
der Post hat mir am Samstag schon den Tag versüßt! :wink:
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Tja, und bezüglich Klöden. Der wird sich noch schwarz ärgern, dass sie den Spanier (?) haben ziehen lassen. Sonst wär er jetzt schön Tour-Sieger. Aber Köpfe sind in Bonn ja schon gerollt...
Ja Pereiro (Spanien) wäre damit Toursieger. Allerdings würde ich auch für Klöden nicht die Hand ins Feuer legen. Würde mich nicht überraschen wenn auch er gedopt gewesen wäre, so wie er zu Jan Ullrich gehalten hat. Die ganze Diskussion vonwegen "hätte man den einen nicht ziehen lassen, dann..." hat sich meiner Meinung nach eh erledigt, ab dem zeitpunkt, wo man eh keinem Topathleten mehr trauen kann.

Meine Meinung ist:
Wenn die Sportler mit Radfahren Geld verdienen wollen, dann müssen sie es auch in Kauf nehmen kein Privatleben mehr zu haben. Sprich: Sie müssten auf Schritt und Tritt kontrolliert werden. Anders scheints wohl nicht zu gehen. Dafür kassieren sie dann auch ihre Millionen. Und das ganze Geheule, wie Menschenunwürdig diese Kontrollen wären, ist doch auch eine Farce.
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

@mic:

Im Nachhinein ist leicht reden. Zuerst geht man doch mal von der Unschuldsvermutung aus. Aber der weise mic wusste natürlich schon die ganze Zeit bescheid. :?
Hätte man Landis nicht überführen können, wie sicherlich zig andere der diesjährigen Tour, wäre er noch heute der gefeierte Held.
stavro_
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Beitrag von stavro_ »

jwahl hat geschrieben:Was mich überrascht: Er hat während der Tour gedoped. Entweder
1. Er ist naiv und denkt nich dran, dass man während der Tour vielleicht Dopingtests macht.
2. Er hat sich verschätzt und ausversehen eine zu hohe Dosis genommen.
3. Es machen alle.

Ich vermute aus Kombination von 2 und 3.
Tja, und bezüglich Klöden. Der wird sich noch schwarz ärgern, dass sie den Spanier (?) haben ziehen lassen. Sonst wär er jetzt schön Tour-Sieger. Aber Köpfe sind in Bonn ja schon gerollt...

Jakob
einen betriebsunfall nenne ich so was.
das testopflaster kleben sich die nachstüber auf die eier, so ca 6 stunden
lang(soll die regeneration fördern und am nächsten tag die
leistung steigern). vielleicht hat er es verschlafen es rechtzeitig abzunehmen. mit dem epo ist es ja auch so. das nehmen sie jetzt öfters
aber dafür in geringeren dosen damit der hämo-wert nicht zusehr explotiert.
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Mad Banana
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Beitrag von Mad Banana »

Und wieder einmal frage ich mich, wer überhaupt ein Interesse daran hat, gegen Doping vorzugehen... die Frage ist ja auch, wo Doping genau beginnt. Ein Profi verbrennt auf einer Alpenetappe 8'000 - 12'000 Kalorien. Wohlgemerkt gehts am nächsten Tag gleich weiter - vielleicht mit einer Alpenetappe, vielleicht mit einer etwas flacheren.
Um 8'000 Kalorien aufzunehmen muss man ganz schön was zum Abendessen futtern! In der ersten Tourwoche mag das vielleicht knapp noch gehen, doch irgendwann kommt die berühmte Glucose-Lösung direkt intravenös. Das ganze ist, wie ich meine, übertrieben, hirnrissig und hat mit gesundem Sport wenig zu tun...
Gleiches Problem mit den Testosteron-Pflastern... sola dosis facit venenum!

Das Problem sitzt viel tiefer und wird sich kaum aus der Welt schaffen lassen. Natürlich ist der Veranstalter sich darüber im klaren, dass die Tour kaum mit einem Schnitt von über 40km/h zu fahren ist, sofern man da nicht ein wenig "trickst". Doch der Veranstalter ist sich auch im klaren, dass unmenschliche Etappen und horrende Tempi das Interesse der Medien steigern - und die Medien sorgen schlussendlich dafür, dass Geld in die Kasse fliesst.

So ist es denn auch nicht verwunderlich dass
1. Doping-Fälle immer nur in Zusammenhang mit der Tour Publik werden. Wenn sich einer bei Paris-Roubaix die Nadel gibt interessiert das keine Sau.
2. Sich die Société wohl kaum trauen wird, das Maillot Jaune während der Tour auszuschliessen.

Doch so ist der Sport... im Sport geht es schon lange nicht mehr um den Sport, sondern um das Medienereignis. Wieso lässt es sich Coca-Cola hunderte von Millionen kosten, um bei der WM ein paar 5 * 1m grosse Bandenwerbungen platzieren zu dürfen? -> Weil sie dort gesehen werden!
Genauso ist es doch auch bei der Tour! Guckst du 2 Minuten lang TdF stechen dir Aquarel und Crédit Lyonnais ins Gesicht - ob du willst oder nicht. Und warum das Ganze? Weil es noch immer Millionen von TV-Zuschauern gibt, die sich das Rennen täglich ansehen. Genau wie bei der WM. Genau wie bei der Leichtathletik... wie überall.

Und es wird auch die nächsten Jahre so weitergehen, denn: "there is no bad publicity!"
Phonak (als Unternehmen) hatte Ende der 90er Jahre einen Bekanntheitsgrad von annähernd null. Dieser wurde mit dem Phonak-Team innert 7 Jahren gewaltig nach oben katapultiert. In der Schweiz kennt jedes Kind die Firma aus Stäfa, trotz permanenter Verstrickung in Doping Fälle.

Was tun sprach Zeus?
Garnichts! Denn mir persönlich ist es egal, welches Gift sich Herr Landis spritzt. Er ist ein erwachsener Mensch und hat das ganze selbst zu verantworten! Betrug am Zuschauer? Nein! Denn der Zuschauer hat bekommen, was er wollte (Spektakel) und das ganze recht preisgünstig (gratis), weil man ja im Radsport keine Eintrittskarte kaufen muss...
Ganz nach der Devise "was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" werde ich mir auch nächstes Jahr die Tour ansehen. Wohlwissend, dass die Fahrer vielleicht mit unerlaubten Mitteln gewinnen. Doch das tun auch die Schwimmer... und die Leichtathleten... und sogar die Politiker.
Du musst ein Schwein sein in dieser Welt.

Ich habe fertig!
Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Mortalität.
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piano
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Beitrag von piano »

Mad Banana hat geschrieben:Ich habe fertig!
Flasche leer :P
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taunussi
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Beitrag von taunussi »

Auch im alten Rom wurde schon viel investiert in Volksbelustigungen wie Gladiatorenkämpfe. Letztlich ist die Tour nicht anders zu bewerten. Hier die Oberen, die das Geld haben und verteilen, da das Volk, das Action erleben möchte und schließlich die Athleten, die, wenn erfolgreich und überleben, freigelassen werden (wenn man es so sieht: heute aus finanzieller Unfreiheit). Auch damals waren schon viele Mittel legitim, und auch damals ging es schon um viel Geld...

Unabhängig davon: es wäre mir persönlich lieber mit Fahrern auf ehrlicher Grundlage, d.h. sicher ungedopt, eine um 4 oder 5 km/h langsamere Tour de France anzuschauen als umgekehrt.
Wem es aber vor dem Fall Landis noch nicht klar war, daß eigentlich mehr oder weniger alle Profis mit mehr oder weniger Substanzen -sagen wir mal- leistungsfördernd versorgt werden, dem ist meiner Meinung nach nicht zu helfen und/oder einfach zu naiv. Mich wundert der Fall Landis wirklich nicht, allein aus sportmedizinischer Sicht heraus; im Grunde genommen nur eine Bestätigung einer Vermutung von vielen Zweiflern. Nach einem derartigem Desaster einen solchen Tag danach hinzulegen ist eigentlich nicht möglich...

Ich werde mir dennoch die TdF auch nächstes Jahr anschauen. Alles andere wäre inkonsequent. Außerdem interessieren mich auch die Landschaftsbilder, gerade in den Alpen.
Man hätte schon nach dem Festina-Skandal 1998 aufhören müssen, die TdF zu schauen. Aber was haben die meisten gemacht? Weitergeschaut! Obwohl die Sache ähnlich gelagert war, oder nicht?
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oli
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Beitrag von oli »

taunussi hat geschrieben:Ich werde mir dennoch die TdF auch nächstes Jahr anschauen.
So sie denn noch übertragen wird. Zumindest das ZDF hat ja angekündigt, die Übertragungsrechte zurückgeben zu wollen. Dieses Vorgehen kann ich absolut nachvollziehen und ist für mich der einzig richtige Weg. Wenn die Medien mit der Kohle aus der Veranstaltung zurückziehen, werden das auch recht schnell die Fahrer merken und sich dann spätestens überlegen, ob Doping der richtige Weg ist. Vielleicht kommen wir nur über diesen Weg zum sauberen Radsport. Bitte nicht falsch verstehen, ich muss keine TdF ohne Doping haben. Mir ist das eigentlich egal, ob die Fahrer sich volldröhnen, oder nicht. Ich würde mir nur wünschen, dass alles das gleiche tun. Mit oder ohne Doping.
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Jens
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Beitrag von Jens »

oli hat geschrieben:
taunussi hat geschrieben:Ich werde mir dennoch die TdF auch nächstes Jahr anschauen.
So sie denn noch übertragen wird. Zumindest das ZDF hat ja angekündigt, die Übertragungsrechte zurückgeben zu wollen. ....
Na hoffentlich. Dann könnte man ja die Rundfunkgebühren senken :lol:
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Theo
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Beitrag von Theo »

Warten wir mal ab.
Fakt ist: Es wurde kein Dopingmittel fetgestellt, es wurde lediglich ein erhöhter Wert einer Körpersubstanz festgestellt.
Dise Substanz ist aber bei keinem Menschen gleich und variiert sowiso die ganze Zeit.
Bei solchen Dingen Maximalwerte festzulegen ist sowiso sehr fragwürdig.

Das gleiche war mit Pantani vor ein paar jahren am Giro.
Der wurde vor der letzten Etappe disqualifiziert wegen einem erhöhten Körperwert.
Am gleichn Tag wurde er noch fünf mal getestet, der Wert war jedesmal unter dem Grenzwert, die Disqualifîkation somit ungerechtfertigt.
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Leute nicht aufregen, es wird alles wieder gut:
Radsport: Die sauberste Tour aller Zeiten

Von Michael Eder

Mesdames et Messieurs: Die Tour ist größer als alle Rennfahrer. Vive le Tour de France! Sie wird niemals untergehen. Allerdings wollen wir nicht verschweigen, daß es 2007 gewisse Probleme gab, als damals vor zwei Jahren auf der drittletzten Etappe von Piqure d'epingle nach Epodopage mit dem Amerikaner Glenn Buterol der letzte Radprofi ausgeschlossen wurde, wegen einer kleinen Überdosis Testosteron, kaum der Rede wert, aber von einem übereifrigen Dopinglaboranten in Paris doch entdeckt.

Die heldenhaften Alleinfahrten Buterols auf den vorangegangenen siebzehn Etappen werden dennoch in Erinnerung bleiben. Wie er als Ein-Mann-Peloton quer durch Frankreich hetzte - phantastisch. Als auch er, das allerletzte einzelne schwarze Schaf im Radsport, gesperrt war, schlug die Stunde der Pessimisten und Nestbeschmutzer, jetzt endlich, meinten sie, sei der Radsport am Ende. Pustekuchen, die Tour war auch größer als alle nicht mehr vorhandenen Fahrer, und so kam ihr Direktor Richard Virenque zu dem wagemutigen, aber letztlich brillanten Entschluß, die Tour 2008 ganz ohne Rennfahrer, nur mit der bunten Werbekarawane, den Autos mit den Sportlichen Leitern und ein paar knallgelben Materialwagen antreten zu lassen.

Dopingtests bei den Sportlichen Leitern
Die Tour 2008, Sie werden sich erinnern, war ein großer, ein denkwürdiger Erfolg. Die Zuschauer standen wie immer jubelnd an den Straßen, 1,2 Millionen sollen es allein auf den 14 Kilometern hinauf nach Alpe d'Huez gewesen sein, und erstmals konnten Mont Ventoux, Tourmalet, Galibier und alle anderen berühmten französischen Berge in den Streckenplan eingebaut werden, ohne daß irgendeine Memme über zu schwere Etappen jammerte.

Es war, wie der Sportliche Leiter des spanischen Fuentes-Teams, Jan Ullrich, erklärte, die beste Tour aller Zeiten. Und das wichtigste: Sie war sauber, es gab keine einzige positive Dopingprobe. Na ja, bis auf die Panne auf der 12. Etappe, als die französische Polizei in Ermangelung von Rennfahrern mehrere Sportliche Leiter, darunter Ullrich (Equipo de Fuentes), Armstrong (Balko Channel) und Riis (Beta-HCG) Dopingtests unterzog, deren Ergebnisse nach einem erbitterten Rechtsstreit aber nie veröffentlicht wurden. Bekannt ist nur, daß der Abtransport der Urin- und Blutproben von Demonstranten behindert wurde, die in den vorbeirollenden CastorBehältern reflexartig und zu Unrecht radioaktives Material vermuteten.

GPS-gesteuerte Rennfahrer-Maschinen
Nun dauert es nicht mehr lange, die Tour 2009 startet in drei Wochen in Tromperie-sur-mer mit einem Prolog über 7,5 Kilometer. Nach einem Jahr Pause werden wieder Teams teilnehmen. Als Favorit startet Sony Systems mit einer Roboter-Equipe, die in einem dreiwöchigen Trainingslager auf Mallorca durch perfektes Windschattenfahren aufgefallen war.

T-Mobile schickt, in magentafarbenen Trikots, ebenfalls neun GPS-gesteuerte Maschinen ins Rennen. Der Clou: Es gibt verschiedene Ausführungen: Modell Berg, Modell Sprint, Modell Rouleur, Modell Bergziege, Modell Kühlwasserträger. Das Spitzenmodell Kapitän soll von einem normalen Rennfahrer kaum noch zu unterscheiden sein. Es soll nicht nur Wachstumshormon und Epo vertragen, sondern auch alle anderen gängigen Treibstoffe.
Quelle: FAZ

Vergessen wir das Geschehene und freuen uns auf die nächsten Frankreichrundfahrten !!!

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Doping gehört bei der Tour mittlerweile doch genauso dazu, wie der Schnee zum Skifahren. Wie soll man denn sonst diese Tour über 20 Etappen davon diverse Bergetappen als erster beenden. Man muss halt nur so klug dopen, dass man nicht erwischt wird ... Armstrong hat das ja auch hinbekommen :wink:

Zu Zeit hat man das Gefühl, dass man das schwarze Schaf ist, wenn man diese Tour ehrlich bestreitet !!!
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Beitrag von stavro_ »

Theo hat geschrieben:Warten wir mal ab.
Fakt ist: Es wurde kein Dopingmittel fetgestellt, es wurde lediglich ein erhöhter Wert einer Körpersubstanz festgestellt.
Dise Substanz ist aber bei keinem Menschen gleich und variiert sowiso die ganze Zeit.
Bei solchen Dingen Maximalwerte festzulegen ist sowiso sehr fragwürdig.

Das gleiche war mit Pantani vor ein paar jahren am Giro.
Der wurde vor der letzten Etappe disqualifiziert wegen einem erhöhten Körperwert.
Am gleichn Tag wurde er noch fünf mal getestet, der Wert war jedesmal unter dem Grenzwert, die Disqualifîkation somit ungerechtfertigt.
also einen grenzwert von 4:1 ist doch eh schon sehr "dopinghuman" der normwert liegt ja bei 1:1 bis 2:1.
2005 lag der grenzwert übrigens noch bei 6:1
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piano
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Beitrag von piano »

Laut ARD soll Landis in der Probe einen Wert von 11:1 aufweisen...
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Enigma
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Beitrag von Enigma »

Sollen sie doch dopen dürfen, wer das mit sich und seinem Gewissen bzw. seiner Gesundheit vereinbaren kann, solls tun. Sollen sie doch dran krepieren.

Also freigeben das Ganze. Jeder wird nach jeder Etappe auf verbotene Substanzen und auffällige Werte untersucht.

Diejenigen mit positivem Test bekommen dann Zeit aufgebrummt.
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powder-fan
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Beitrag von powder-fan »

also vom vorschlag das doping freizugeben halte ich rein gar nichts. geht auch nicht so einfach man darf medikamente ja nur über ärzte an kranke abgeben( zu recht!) wenn ein arzt einem gesunden man eine überdosis eines medikaments gibt um zu dopen dann ist das körperverletzung.

mich wundert der fall eigentlich nicht, sondern lediglich wie der landis so blöd sein konnte. sein auftritt an diesem tag war einfach zu stark nach seinem einbruch am tag davor. sine unschuldsbesteuerungen sind meiner meinung nach lächerlich. hätte er schon immer hohe werte gehabt, dann hätten sie auch schon bei den vorigen kontrollen auffallen müssen. man darf ja nicht vergessen dass er wegen seiner hüfte ohnehin schon cortison nehmen durfte, das steht eigentlich ja auch auf der dopingliste.

er wird nun versuchen die sache auszusitzen genau wie ulle auch.

Doping gibt's immer mal wieder
glaub ich nicht, im spitzensport in den sportarten wo es nicht sonderlich auf technik ankommt (radfahren, langlauf, laufen...) ist das meiner meinung nach alltäglich. man schaue jetzt nur auf unseren leuiben hernn gatlin, der hat sich beim testosteron anscheinend auch verschätzt. die kontrollen die durchgeführt werden sind ein witz, dass weiß jeder. nur wenn was schiefläuft oder man sich diletantisch anstellt bleibt man da hängen.

ich werde trotzdem weiter tour schauen, dopen tun sie alle, dass ist spätestens seit 98 klar!

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Beitrag von stavro_ »

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Beitrag von snowflat »

Die B-Probe von Landis bestätigt den Dopingverdacht, Landis somit überführt. Dies wurde soeben durch die UCI bestätigt!!!

:schaemdich: :fluchen: :schaemdich:
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Beitrag von taunussi »

Davon war doch auszugehen...
Aber so wie wir die Amis kennen (siehe Armstrong!), wird Landis bestimmt versuchen, juristisch etwas zu unternehmen. :lol: @Landis: Gib es doch einfach zu, das macht es allen einfacher!
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Beitrag von fredifredoski »

Hier ein kleiner rtikel mit Video dazu: http://tour.ard.de/dtour/aktuell/kw31/l ... bprobe.htm
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

taunussi hat geschrieben:Davon war doch auszugehen...
Aber so wie wir die Amis kennen (siehe Armstrong!), wird Landis bestimmt versuchen, juristisch etwas zu unternehmen. :lol: @Landis: Gib es doch einfach zu, das macht es allen einfacher!
Was hat denn das mit den Amis zu tun? Aus jedem Land gibt es Fahrer die dopen und aus jedem Land gibt es Fahrer die das verleugnen. Ullrich versucht auch juristisch vorzugehen und besteht jetzt darauf, dass man seine Schuld beweist und nicht wie vorher anders von ihm angekündigt, dass er seine Unschuld beweisen wolle. Mit den Amis hat das absolut nichts zu tun. Das sollte man nicht mit zweierlei Maß messen. Ullrich und Basso haben mind. genauso betrogen wie Floyd Landis.
Zum Fall Ullrich nochmal folgender Artikel:
Vorwürfe gegen Ullrich
Franke legt nach


Der Doping-Experte Werner Franke hat weitere Vorwürfe gegen Jan Ullrich erhoben. Nachdem der Heidelberger Krebsforscher am Donnerstag im Fernsehen betont hatte, dass der deutsche Radstar Ullrich bei dem spanischen Arzt Fuentes in einem Jahr 35.000 Euro für Dopingmittel ausgegeben habe, präzisierte Franke seine Angaben.

Der "Hamburger Morgenpost" sagte er: "Ich habe hier 50 Seiten der Guardia Zivil vorliegen. Es ist schon irre, was da alles auftaucht." Auf der Liste für Ullrich & Co. stehen laut Franke demnach auch EPO, vier verschiedene anabole Steroide, die Schilddrüsen-Hormone T3 und T4 sowie diverse Schmerzmittel.

Sogar 40.000 Euro soll der Italiener Ivan Basso für Dopingmittel ausgegeben haben. Der frühere T-Mobile-Fahrer Santiago Botero stehe mit 12.500 Euro zu Buche. Und Jörg Jaksche, der unter drei Codenamen aufgelistet sei, darunter Bella und Jorge, habe mehrfach Bestellungen abgegeben. "Mal für 400 Euro, mal für 474 Euro."

Die Beweisführung der spanischen Justiz, dass es sich bei einem der vielen Sünder wirklich um Ullrich handele, sei einwandfrei und wasserfest, betonte Franke: "Das ist unheimlich penibel gemacht. Drei voneinander unabhängige Beweise wurden geführt." Durch die abgehörten Telefonate und überwachten SMS von Ullrichs Betreuer Rudy Pevenage gebe es keinen Zweifel: "Die Liste vom Zeitfahren beim Giro d'Italia muss man nur neben die Zahlencodes von Fuentes legen. Wer bestreitet, dass Jan Ullrich bei Fuentes Kunde war, macht sich lächerlich."

Zu Ullrichs Aussagen über ihn ("Der Mann hört sich selber gerne reden und wollte mal wieder ins Fernsehen. So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört") sagte der Doping-Experte: "Das ist die Arroganz des Dummen. Ich veröffentliche nur aus Ermittlungsakten, aus Gerichts-festen Unterlagen. Wenn das nicht erlaubt sein soll, wo leben wir denn dann?"
Quelle: www.n-tv.de
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Beitrag von taunussi »

McMaf hat geschrieben: Was hat denn das mit den Amis zu tun?
Nimm es bitte nicht so persönlich :wink: . Ein Versuch einer Erklärung:
Bezogen auf das Rechtssystem der USA geht es dort oft noch um einiges heftiger zu als im europäischen Rechtssystem (es geht z.B. um höhere Entschädigungssummen; das nur aus Laiensicht, ich bin doch kein Jurist). Ich persönlich möchte in den USA in meinem Beruf explizit aus diesem Grunde nicht arbeiten!
Jetzt speziell zum Radsport: Schau Dir doch mal an, wie lange (und vor allem oft!) Armstrong versuchte, juristisch und persönlich andere (Simoni, L' Equipe, ehemalige Mannschaftskollegen...) mundtot oder gefügsam zu machen. Das ging teilweise über Jahre hinweg. Armstrong vertrug bzw. verträgt immer noch einfach keine durchaus berechtigte Kritik, das war auch schon bei Lemond tlw. so.
Das hat in der Tat nichts mit Ullrich oder Basso zu tun; was die machen, davon war bei meinem Kommentar nicht die Rede. Und sooo patriotisch bin ich absolut nicht eingestellt, dass ich etwa Ullrich vom Doping freisprechen würde...
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Beitrag von TPD »

Ich persönlich möchte in den USA in meinem Beruf explizit aus diesem Grunde nicht arbeiten!
Soviel ich weiss sind die Notärzte etc. im Besitz eines Ausweises, der sie vor Klagen schützt. Denn sonst wären die Amis schon längstens ausgestorben. ;)
Aber es ist richtig dass eine Person ohne diesen Ausweis unter keinen Umständen erste Hilfe leisten darf. Denn wenn etwas schief läuft muss sie mit einer Klage rechnen.

P.S
Der obere Satz bezieht sich nur auf die USA ! In Europa muss jeder 1.Hilfe leisten ! Oder sonst hat er eine Klage wegen unterlassener Hilfeleistung am Hals.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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stivo
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Beitrag von stivo »

verfolgt von euch jemand zur zeit die deutschlandtour???
(passt nun nicht ganz hierrein, aber es lohnt sich nicht, wegen 2 noch ausstehenden etappe n neues topic zu eröffnen)

wie kann es sein, dass jens voigt auf einmal so ein guter bergfahrer ist???
ich meine , er ist ein klasse radler, sogar mein lieblingsradfahrer weil er einfach ne totale positive art an sich hat und mir seine fahrweise gefällt, aber normalerweise ist doch seine stärke, auf flachetappen, höchstens noch hügeligen etappen, auszureisen...doch nun gewinnt er plötzlich die königsetappe mit bergankunft... okay...wir sind hier jetzt nicht beid er Tour, aber das macht die strecke auch nicht leichter und es sind ja genug andere weltklasseprofis auch dabei, von denen man bisher nichts gesehen hat.
auf jeden fall freuts mich riesig für ihn, dass er so gut in form ist und nun vll sogar die deutschlandtour gefällt.

PS: ich wäre dafür man schafft die deutschlandtour in ihrer jetztigen form ab und legt sie mit der österreich rundfahrt zusammen, dafür findet sie dann über 2 / 2,5 oder sogar 3 wochen statt. denn die richtigen bergetappen finden ja sowieso in österreich statt.... ich meine im schwarzwald schafft man auch schöne bergetappen....allerding ist die fülle ja in österreich deutlich größer

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