Neues auf der Steinplatte/​Winklmoosalm – Waidring/​Reit im Winkl

Infrastrukturelle Neuigkeiten aus Österreich
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stavro_
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Beitrag von stavro_ »

Af hat geschrieben:Also wenn ne Verbindung zum Heutal kommt, dann ganz bestimmt nicht über das Dürrnbachhorn.
Erstens gehört der ESL nicht zur Winklmoosalm.
Zweitens ist die Rückseite viel zu steil.
war aber schon vor jahren so geplant, meines wissens wurde der
oberste kurvenlift eigens für einen zusammenschluß errichtet.
Af hat geschrieben: Die einzige Logische Verbindung wäre über die Talstation der 4KSB Rossalm. Jedoch siehts mir da mal wieder extrem flach aus, und es sind mindestens 2 Bahnen nötig.
Und dann gibts da noch die Schutzzone für Rauhfußhühner.... oder ist die weiter Oben?
ist denk ich nicht finanzierbar bzw bleibt die frage wer dafür aufkommen
soll. unken hat ja nicht wirklich große einnahmen durch das heutal und ist
ja keinesfalls ein klassischer skiort, touristisch gesehen.
außerdem gibt es auch schon seit den ersten tagen der zusammenschlußpläne
eine aktionsgemeinschaft gegen diesen zusammenschluß.
und winkelmoos muß ja auch zuerst mal die eub verkraften.

also wirds noch länger beim status "geplant" bleiben
bzw ist eine realisierung nach folgender art am wahrscheinlichsten

auszug aus dem regionalprogramm "unteres saalachtal" zweite hälfte der 90er:

Von der Gemeinde Unken wird seit längerem eine Verbindung der Heutallifte mit dem
Skigebiet Winkelmoosalm (Bayern) / Steinplatte angestrebt. Zur Diskussion steht eine
Verbindung der beiden Skigebiete in Form eines Skiweges über die Finstersbachalm. Die
Anbindung soll über einen 400 m langen Skiweg erfolgen, als Rücktransportmittel würde eine
als „Skizug“ adaptierten Pistenraupe fungieren.


na, ja schaumamal ;-)

Rob
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Beitrag von Rob »

Vor 5 Jahren habe ich bei die Heutaler gefragt ob eine Verbindung geplant sei. Die Verbindung sei geplant, aber erstens muss die Gondelbahn Seegatterl-Winklmoos gebaut werden. Also dass dauert und dauert. Nach dieser Baunahme hoffen die Heutaler dass die Verbindung geschafft wird. Damals hiess es die ESL zu ersetzten durch ein neue Sesselbahn (mit irgendwo eine Verbindung zum 4KSB), Abfahrt zum Finsterbachalm und dann wieder hoch mit einer SB zum Heutaler Lift. Zurueck wurde es dann eine Abfahrt geben vom Heutaler Lift ueber die Finsterbachalm und weiter ueber eine Skiweg zum Winklmoosalm. Ich habe auch gelesen dass die Schutzzonen so errichtet sind dass es eine Verbindung nicht im Wege stehen wuerde. Aber wie gesagt die Info sind schon 5 Jahre alt und wass sich in die Zwischenzeit abgespielt hat, weiss ich auch leider nicht.
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Af
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Beitrag von Af »

Tja, der Esl ist halt nicht mit dem eigentlichen Skigebiet verbunden. -> Zur Talstation laufen. Das wird irgendwann sicher anders gelöst.

Ich hoffe mal, dass die Saison so gut war, dass die Winklmooser ne vernünftige Hütte bauen können. Am besten im Zentrum bei der Bergstation der 4KSB.

Da müssten sich doch Investoren und Pächter finden lassen. Aber dann bitte nicht ne Sparversion, sondern ne vernünftige Investition mit guter Essensqualität à la Kummereralm.
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Seilbahnjunkie
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Af hat geschrieben:Tja, der Esl ist halt nicht mit dem eigentlichen Skigebiet verbunden. -> Zur Talstation laufen. Das wird irgendwann sicher anders gelöst.
Glaub ich nicht. Das war nämlich schonmal anders gelöst. Früher gab es zwei kurze SLs für die Verbindung, aber die wurden abgerissen.
seilbahner
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Beitrag von seilbahner »

Die hatten nichts mit der Verbindung zu tun.
Die waren ja vor der eröffnung der Rossalmlifte schon da und gehörten anderen personen.
Alles andere mit Heutal braucht Ihr nicht zu Diskutieren, da dass niemals kommen wird. Da verwette ich 5 Monatslöhne.
stavro_
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Beitrag von stavro_ »

seilbahner hat geschrieben: Alles andere mit Heutal braucht Ihr nicht zu Diskutieren, da dass niemals kommen wird. Da verwette ich 5 Monatslöhne.
wirst eh keinen finden der die wette haltet ;-)
außer der pfaffenbichler kann den mateschitz als sponsor fürs heutal gewinnen
:loldev:
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lanschi
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Beitrag von lanschi »

seilbahn.net heute:
Bergbahnen Oberperfuss GmbH : Neue 6-er Gondelbahn 2007

Bau einer 6er-Gondelbahn von der Talstation bis zum Rangger-Köpfl mit Mittelstation in Stiglreith 2007

Projekt: Ersatz Doppelsesselbahn durch 6er Kabinenbahn

* 2 Sektionen, gesamte Länge: 4500m
* Kassa, Pistengerätegarage, Skidepot, Sportshop

geplanter Baubeginn: 2007
Rob
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Beitrag von Rob »

Neuigkeiten 2006/07: die 6-KSB/B Plattenkogel (Baujahr 2003) wird für Saison 2006/07 nachgerüstet mit einer Sitzheizung!
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Ingo1977
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Beitrag von Ingo1977 »

Die haben wohl echt zu viel Geld :)

Sitzheizung halte ich persönlich für überflüssig, zumal sie in der neuen 8KSB eh schon manchmal gar nicht richtig funktionierte (bei manchen Sesseln wars warm ,bei anderen lauwarm und wieder andere waren fast kalt). Naja, wenn die meinen, dass das nötig ist...

Rob
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Beitrag von Rob »

Momentan sind kein neue Liftanlagen in Planung (ist auch nicht nötig), ausser die Gondelbahn. Aber bei dieser tut sich momentan gar nichts.

Für Saison 2007/08 wird höchstwahrscheinlich wieder gross investiert: nächstes Jahr ist der Bau eines weiteren Speichersees geplant! Neben dem Kappellen- und Plattenkogelsee ist ein 3. Speichersee vorgesehen. Keine Ahnung über Standort, Grösse etc.
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Seilbahnjunkie
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Die waidringer werden sicher der Vollständigkeit halber bald noch die 3er SB ersetzen.
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PB_300_Polar
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Beitrag von PB_300_Polar »

Anstatt neue Bahn soll der Brandtner lieber ein Netz unter die Stützen bei der Stallenalm hinstellen bzw. hinbauen.
Da gibt es nämlich immer irgendwelche dummen Kinder die meinen, die Leute in der Bahn mit Schneebällen abwerfen zu müssen. Gegen eine Schneeballschlacht habe ich ja nix, nur dann will ich auch zurückwerfen können/dürfen.
Das wäre meiner Meinung nach wichtiger als die Bahn zu ersetzen.
Der Schnee kommt.....
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TBFilms
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Beitrag von TBFilms »

Du Kannst ja schon vom Parkplatz Schnee mitnehmen. Dann kannst Du die Kinder mal überraschen. Die weden sicher blöde gucken...... Ham sie bei mir bisher jedenfalls immer :twisted:
"Carven ist immer Extrem; ists net Extrem ist es kein Carven"
seilbahner
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Beitrag von seilbahner »

Im nächsten Jahr wird ein 3. Speicherteich für die beschneiung gebaut.
er soll in die nähe dr Bergstation der Schwarzloferbahn kommen. Und zwar in den Mösergraben.
Fassungsvermögen ca. 35.000 kubik
Carvergirl
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Beitrag von Carvergirl »

Gibt es denn auch Neuigkeiten bezüglich der Scheibenbergbahn?
Bis Weihnachten nur selten online.
seilbahner
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Beitrag von seilbahner »

Im moment blockieren die untere Umweltbehörde und die grünen den neubau wegen a,Raufusshuhnbestand(Schutzzone), und b, Bergwaldbeschluss.
Jetzt läuft mal wieder ein Auerhahngutachten über 12 Monate, dass uns 30000 euro kostet und durch die neue Trassenführung ein weiteres Umweltverträglichkeitsgutachten.
So ein Scheisstheater ist das schon.
Wir waren auch schon in München beim Staatsministerium aber das hat wenig gebracht.
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Af
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Beitrag von Af »

Oh mann.....wie lange läuft das Thema schon?

Ganz ehrlich: Machts wie im Pitztal: Bahn, oder Pleite
-> Tourismus weg
-> XXX Arbeitslose mehr(Incl. Hotelerie, Läden...Eine richtig gute, Lange Liste incl. aller möglichen Konsequenzen)
-> Die Liste dann gross in die Presse, incl. ner Guten Bildzeitungsmeldung:
"Naturschutz zerstört ein ganzes Tal!!!"

Übrigens: Über den Berg am Parkplatz führte doch schon mal ne Materialseilbahn(Holzseilbahn) und ne Stromtrasse. Kann man die Bahn nicht in den bestehenden Trassen führen?
Oder gibts ne möglichkeit die Bahn durch den Graben der Talabfahrt führen? Eine Kurvenstation dürfte doch mittlerweise günstiger sein, als das Hickhack... Zur Not wird der Zigeuner Lift gleich mit ersetzt.
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Beitrag von seilbahner »

Du redest jetzt von der Gondelbahn, die ja der Brandner bauen will.
Dazu kann ich nur sagen, dass es da auch nicht weitergeht wegen des UVP und der Grünen und der Interessengemeinschaft zum Schutz der Saalforste.
Weiteres darf ich dazu nicht sagen.

Bei den Obengenannten sachen vom Carvergirl geht es um den Scheibelberglift, der die Rosssalm mit der Steinplatte verbindet.

Zu der Gondelbahn und Deinen vorschlägen;
Das mit der Trasse in der Talabfahrt geht gar nicht, da die Bahn dann 15 Kurven hätte und da 10 verschiedene Waldbesitzer was zu sagen haben.

In der Trasse der Materialseilbahn ginge es schon irgendwie, aber die ist aufgeforstet.
In der Trasse der Stromleitung geht es nur Teilweise, aber es muss trotzdem viel abgeholzt werden und deswegen sind die Auerhähne immer jnoch in ihrer Schutzzone.
Und das mit dem Pitztal können wir hier nicht machen, denn wir haben so schon genug Strafe für kleiner sachen zahlen müssen.

im Prinzip hast Du recht mit dem zusperren, nur bin ich nicht gerner Arbeitslos und möchte meine Familie ernähren können.
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Af
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Beitrag von Af »

Ach Scheibelberg :oops:

Also das ist doch nurn Liftersatz....wo gibts denn da wieder Probleme?
Warum geht das denn die Umweltschützer was an?

@ Gondel:

Ja, das mit der Talabfahrt und zu viele Kurven hab ich mir auch gedacht....

Achja: Gibts eigentlich ne Studie wieviel CO² vermieden werden kann, wenn die alten Busse mit ner modernen Seilbahn ersetzt werden?

Zieht das Argument gar nicht?

@ Arbeitslos: Naja, sollte ja nur ne: Das ist los, wenn nicht, Rechnung sein...
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Beitrag von Carvergirl »

Erstmal danke an Seilbahner für die neuen Infos.

Finde das echt total blöd welche Steine euch und einigen anderen Skigebietsbetreibern in den bayrischen Alpen in den Weg gelegt werden.

Aber ich verstehe auch die bayrischen Poltiker nicht. Durch die Aubauten am Spitzing und an der Winkelmoos (Gondel und Schreibelbergbahn) würde die Torismusbranche sich weiter verbessern und der bayrische Staat könnte seine Referenzen weiter ausbauen...!

ich versteh es nicht...

Naja wünsch euch weiterhin viel Glück!
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PB_300_Polar
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Beitrag von PB_300_Polar »

Soviel zum Thema Grüne :twisted:
Ich denke das passt gerade zum thema, wenn die Mods meinen, dass es besser ist das zu verschieben,dann bitte.
von SBN:
Bund Naturschutz: Ausbauwahn in den bayerischen Skigebieten

Beispiel „Stümpfling“: Kapazitätserweiterung und Aufrüstung der künstlichen Beschneiung

Der Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN) kritisiert die zahlreichen aktuellen Ausbaumaßnahmen in den bayerischen Skigebieten als eine neue Welle der Torschlusspanik: „Angesichts steigender Temperaturen und stagnierender Skifahrer-Zahlen werden die Skigebiete in einer Art Torschlusspanik und nach dem Prinzip Hoffnung aufgerüstet.“ kritisierte Prof. Dr. Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN, die aktuellen neuen Infrastrukturmaßnahmen im bayerischen Alpenraum. „Die Natur bleibt dabei auf der Strecke.“

Am Beispiel des „Stümpfling“ im Landkreis Miesbach hat jetzt der BN die Gesamtproblematik aufgezeigt. „Jede Neuerschließung zieht weitere Eingriffe nach sich und führt zu einer Aufrüstungsspirale.“ kritisiert Werner Fees, stellv. Sprecher des BN AK Alpen. Dabei unterbleibt systematisch eine Untersuchung und damit Berücksichtigung der Kapazität des Naturhaushalts und der Landschaft.

„Diese Salamitaktik hat mittlerweile auch niedrigere Skigebiete wie das Skigebiet am Stümpfling erfasst.“ Hier sind die Veränderungen an der Struktur und dem Bild der Landschaft in wenigen Jahren so intensiv geworden, dass der Erholungswert diese Tourismusgebietes für den Sommertourismus vermindert wird.

Der BN fordert zum wiederholten Male ein Gesamtkonzept für den Skisport in den bayerischen Alpen sowie umfassendere Genehmigungsverfahren mit einer strikten Beachtung der Alpenkonvention.

Klimaveränderung:

Die bayerischen Skigebiete liegen durch ihre Lage am Nordrand der Alpen in relativ geringer Höhe. Sie sind dadurch von der Klimaerwärmung besonders betroffen. Weniger Schneefall und eine kürzere Wintersaison werden gerade in geringen Höhenlagen erheblichen Einfluss auf den Wintersport in Bayern haben. In Höhenlagen zwischen 700 und 1000 Metern wird nach Aussagen von Prof. Seiler die Schneedecke innerhalb der nächsten 40 Jahre um bis zu 50 % abnehmen. Nach Aussagen von Klimaforschern und auch Tourismusforschern sind daher Ausbaumaßnahmen für den Skisport unter 1200-1500 m ü.NN. nicht mehr sinnvoll.

Der Stümpfling (Gemeinden Rottach-Egern und Schliersee) liegt in einer Höhe von 1484 Metern über dem Meer.

Öffentliche Gelder:

Trotz klammer Kassen der Kommunen und rücksichtslosem Sparwahn des bayerischen Staatsregierung werden Infrastrukturmaßnahmen in Skigebieten nach wie vor von Staat und Kommunen finanziell gefördert. Sei es die Förderung von Bund und Land für Leistungszentren oder Großereignisse (z.B. Ski-WM) oder sei es die kommunale Finanzierung durch Beteiligungen an Skigebieten oder Beschneiungsanlagen. Für die künstliche Beschneiung wird sogar das Trinkwasser der Gemeinden angezapft.

Auch am Ausbau des Stümpflinggebietes sind die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee und indirekt auch die Gemeinden Schliersee sowie Rottach-Egern beteiligt.

Eingriffe in Natur und Landschaft:

Alle weiteren Erschließungsmaßnahmen in den Skigebieten führen zu einer Erhöhung der ökologischen Belastungen:

künstliche Beschneiung:

- Zunahme der Beunruhigung für Tiere durch Lärm
- Bergwaldrodung
- Veränderung der Vegetation
- Wasserverbrauch (Flüsse oder Trinkwasser)
- Energieverbrauch

Erhöhung von Kapazitäten:

- Zunahme der Beunruhigung im Skigebiet
- Landschaftsverbrauch bzw. Zerstörung von naturnahen Flächen durch Errichtung von neuen Bahnen, Leitungen, Erschließungsstraßen etc.
- Zunahme des Verkehrs und Zunahme des Flächenverbrauchs für Parkplätze u.a.
- weitere Folgeinvestitionen

Für den Ausbau am Stümpfling erfolgen gravierende Veränderungen des Landschaftsbildes und des Naturschutzwertes insbesondere durch den Bau des umfangreichen Beschneiungsteiches, durch den wertvoller Blockschuttwald und zugleich Schutzwald zerstört wird. Die vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen können keineswegs als echte Kompensation der angerichteten Schäden angesehen werden. Das Landschaftsbild wird unwiederbringlich verändert und insbesondere der Schaden an Natur und Naturschutz durch die Beseitigung des Blockschutzwaldes und weiterer Biotopflächen ist überhaupt nicht ausgleichbar. Hier ist eindeutig eine Güterabwägung zu Gunsten des Skitourismus und zu Lasten der Natur erfolgt.

Unzureichende Genehmigungsverfahren:

Nach Ansicht des BN sind die Genehmigungsverfahren für Ausbaumaßnahmen in den bayerischen Skigebieten völlig unzureichend. Sowohl die Grenze der UVP-Pflicht als auch die (neuerlich gelockerten) Vorschriften für die künstliche Beschneiung ermöglichen durch Salamitaktik ökonomisch und ökologisch unsinnige Projekte.

Nötiges Gesamtkonzept:

Ausbaumaßnahmen laufen derzeit nicht nur am Stümpfling, sondern beispielsweise auch am Fellhorn, am Nebelhorn, am Höllwies Lift, im Gunzesrieder Tal (alle Lkr. OA), in Garmisch-Partenkirchen, am Götschen (Lkr. BGL), am Brauneck (Lkr. TÖL), teilweise in sehr geringer Höhenlage und teilweise mit erheblicher finanzieller Beteiligung von Kommunen.

Der Konkurrenz der österreichischen großen Skigebiete wird man auch mit bayerischen Schneekanonen nicht trotzen können. „Eine echte Lösung für den bayerischen Wintersport kann nur in einem Gesamt-Konzept liegen, das die Auswirkungen des Klimawandels auf den bayerischen Wintersport regional betrachtet und nicht in einem letztlich ruinösen Schneekanonenwettbewerb mit österreichischen Skiorten“, so der BN. Die Qualitäten der bayerischen Alpenorte liegen auf anderen Gebieten als dem alpinen Skisport und müssen weiterentwickelt werden.

Der BN fordert ein Gesamtkonzept bereits seit 5 Jahren – bisher erfolglos. Die 2005/ 2006 verstärkten Ausbaumaßnahmen in den bayerischen Skigebiet sind für den BN in Verbindung mit den immer konkreter werdenden Auswirkungen der Klimaerwärmung aktueller Anlass, diese Forderung an die bayerische Staatsregierung zu erneuern.

Für Rückfragen:

Dr. Christine Margraf, Leiterin Fachabteilung München, Tel.: 089/548298-89, christine.margraf@bund-naturschutz.de

Werner Fees, stellv. Sprecher des BN AK Alpen und stellv. Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Miesbach: 08025/.6658

Anlage: Geschichte der Erschließung im Skigebiet „Stümpfling“ und „Spitzing“

Schon im Jahr 1958 schrieb Walter Pause in „Ski-Heil“: „Am Spitzingsee über Schliersee wimmelt und wurlt es, das halbe München ist an schönen Wintersonntagen anwesend und teilt sich, wie von höherer Gewalt gelenkt, in zwei Welten. Die faulen Halbgenießer, lärmvergiftet in der Großstadt, streben den Liften um den Stümpfling zu und der Firstalm um dort fleißig hübsch Pisten zu betonieren und nebenbei am heiteren Gewühle teilzuhaben... die anderen zweigen energisch nach links ab, hinauf zur stillen Rotwand...“ Seitdem kam es in den letzten 50 Jahren zu einer Entwicklung, welche nie geahnte Belastungen und Probleme ganz verschiedenere Art mit sich brachte. Die Entwicklung dieses Wintersportgebietes lief in gewissen Wellen der „Erschließung“. Seit 2004 will die neugegründete „Alpenbahnen Spitzingsee GmbH (Fa. Schörghuber und Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee) den Skibetrieb grundlegend „modernisieren“: damit ist ein neues – letztes ? – Kapitel in der Erschließung begonnen:

„Sanierung“ des Skigebietes am Stümpfling, Spitzing- und Suttengebietes als Gesamtmaßnahme über mehrere Jahre
- Neubau der Stümpflingbahn (4er-Sesselbahn) mit Kapazitätserweiterung von 700 auf 2100 Pers./h.
- Neubauten von Berg- und Talstation,
- ein neues Gastronomiegebäude auf dem Stümpfling,
- Erweiterung von Pisten um ca. 4 m mit Bergwaldrodung (z.T. Schutzwald).
- eine Lastwagen-befahrbare Bau- und Versorgungsstraße auf den Stümpfling
- Parkplatzerweiterungen
- Beschneiungsanlage im Bau.

Das Vorgehen sowohl der Betreiber als auch der Genehmigungsbehörden sind dem BN völlig unverständlich, da die stark belastenden Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet einzeln – in Salamitaktik – durchgebracht wurden und ein vom BN gefordertes Raumordnungsverfahren unterlassen wurde. Zum Vergleich: Vor genau 20 Jahren wurde von derselben Firma unter demselben Betriebsleiter die „Sanierung des Skigebietes Wallberg“ betrieben. Damals wurde ein ROV durchgeführt, wegen das Vorrangs der Tourismusinteressen der eine Piste in einem Wildbachgraben genehmigt – und der Skibetrieb nach wenigen Jahren eingestellt.

Die Suttensesselbahn wurde erweitert und ihre Transportkapazität von 1000 Pers/h auf 2200 Pers/h erhöht .Derzeit wird eine Beschneiungsanlage für die gesamte Suttenpiste und den oberen Teil der Stümpflingabfahrt mit einem großen Speicherteich im Wald gebaut. Hier erfolgten größere Bergwaldrodungen. Im Zusammenhang damit erfolgten Erweiterungen der Parkplätze an der jeweiligen Talstationen der Stümpfling- und der Suttenbahn.

Der „Rosskopflift“, ein kleiner Schlepplift, soll in einen Sessellift umgewandelt und in seiner Kapazität etwa verdoppelt werden.

Darüber hinaus liegt auch ein Antrag des „Kurvenliftes“ mit Kapazitätserweiterung von 1200 Pers./h auf 2200 Pers/h vor, das (Genehmigungsverfahren läuft).
Bin egrade am Überlegen, ob ich dieser netten Dame ein ganz netten Breif schreibe.
Der Schnee kommt.....
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Beitrag von k2k »

Zur Abwechslung mal wieder im Mod-Modus:

Die Diskussion zum Ausbauwahn-Artikel findet schon hier statt:

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=18485

Die Diskussion um die Vegetation wurde abgetrennt und ins Technische / Schneeerzeugung verschoben:

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=18574

Gruß,
k2k (mod)
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Beitrag von Rob »

Af hat geschrieben:Also das ist doch nurn Liftersatz....wo gibts denn da wieder Probleme?
Warum geht das denn die Umweltschützer was an?
Weil ein neue Trassenfuehrung projektiert ist (wer kann lesen ist klar...;-)) und dabei wird sicher ein oder mehrere Baueme und Huhner (oder wie heissen die...) "betroffen" sein... Ich verstehe es nicht mehr, die Reiter oder Winkler (wie sagt Ihr dass?) fragen echt kein Unmoeglichkeiten mit ein bessere Positionierung der Scheibelberglift und die Gondelbahn. Beim Gondelbahn geht es nicht nur um Komfort sondern auch das Pendelverkehr wird eingeschraenkt. Siehe auch das gelungene Gondelbahnprojekt auf die Waidringerseite! Die Gruenen kann mann so doch nicht mehr ernst nehmen, fuer jeder zerstoerte Baum wird mann wieder neue anplanfzen. Die Natur muss mann schuetzen, aber was hier gefragt wird durch die Bergbahnen ist doch nicht zu viel? Es geht hier auch um Existenz. Ich hoffe dass die Liftbetreiber positiv bleiben und die beide Projekte weiter voran treiben und dass die irgendwann realisiert werden.
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

deswegen sind die Auerhähne immer jnoch in ihrer Schutzzone.
man reiche mir ein gewehr....

oder:

willkommen am fellhorn!

wieso nich gleich rattengift *grrr*

ne mal im ernst: wie groß ist denn diese schutzzone für die auerhähne, kommt man da nicht drum rum?
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Af
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Beitrag von Af »

Hmm, diese Naturschutzzone ist etwas grösser....Soweit ich weiss, dass das Gebiet zwischen Steinplatte und Lofer auch kmplt. Schutzgebiet ist....
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